Systemnutzungsentgelte - Grundsatzverordnung (ab Jan 2027) - Seite 8
3.7.
-17.7.2026
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Ich hab mal schnell ein Excel sheet erstellt. Es soll nur ein Vergleich "alt vs. neu" sein.
Kann bitte mal wer drüber schauen ob die Berechnung so passt? Es sind mehrere Szenarien durchgerechnet... |
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Es kommt immer drauf an was normal ist Bei uns am Land machen viele selbst Brennholz, sprich Spalter und Wippsäge laufen dann schonmal gleichzeitig, dann sind die 10kw schnell verbraucht, dann dreht noch wer das Backrohr auf und man ist schon drüber E Auto ist mMn der unkritischte Usw Case, wer tagsüber laden kann wird sehr wsl eine PV haben, wer nachts lädt schafft sich entweder ein Energiemanagement System an, oder drosselt standardmäßig die WB oder das Auto auf bspw 7 kW Wer keine PV anschaffen kann oder will und dennoch große Verbraucher hat wird um fertige Speicher wie die von Anker nicht herumkommen zwecks Peak Shaving |
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Bei den aktuell kolportierten Tarifen rechnet sich das nicht. |
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Kurz recherchiert - jeweils um die 5 kW Anschlussleistung. Die wird, wenn überhaupt, nur in dem Moment verbraucht, in dem Holz gespalten bzw gesägt wird. Im Leerlauf liegen wohl beide (deutlich) unter 1 kW. Hab mit beiden noch nicht selber gearbeitet, aber mindestens die Hälfte der Zeit ist wohl Leerlauf? Also kommst im Durchschnitt insgesamt auf ca 6 kW. Da kann nebenbei locker noch der Schweinsbraten im Rohr vor sich hinbrutzeln (das auch nur beim Aufheizen durchgehend 2 kW zieht). |
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Ich glaube ohne SNAP/WiNAP/teure/günstige Zeiten, hat das wenig Aussage und führt nur wieder zu Aufregung, dass es für alle teurer wird. |
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Aufpassen: Laut dem aktuellen Entwurf der TOR Messwesen ist ein Laden der PV Batterie aus dem Netz nicht erlaubt, bzw. wird nicht erlaubt sein. (Ist ja noch nicht in Kraft) |
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Sehr interessant! Kannst du den Entwurf, zumindest die relevante Stelle, hier reinstellen od. zitieren? |
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Was? Echt? Abgesehen davon, wie wollens das checken? Die bekommen ja nicht raus, ob ich mein BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] oder Batterie lade.... |
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Mit V2G verschwimmt die Grenze auch etwas... |
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Stimmt, aber man könnte auch einfach den Arbeitspreis um zB 20% in der Berechnung reduzieren um so SNAP/WiNAP zu berücksichtigen - natürlich sehr theoretisch. Soweit ich das verstanden habe ist auch der Leistungspreis dynamisch bzw. kann dynamisch sein?! Dann wirds natürlich noch schwieriger in der Berechnung. Geht aber eher mal darum um ein Gefühl zu bekommen. Ich denke für uns kann es durch das neue Verrechnungsmodell trotz E-Auto GÜNSTIGER werden wenn man die Ladung intelligent regelt (im Winter möglichst in den SNAP/WiNAP Zeiten und mit wenig Leistung Ladung). Allerdings denke ich das von gewissen hmm...Gruppen...sicher Kritik kommt was die Kombination E-Auto mit neuem Verrechnungsmodell betrifft. |
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Auch wenn ich das neue Konzept ansich natürlich fairer finde als das Alte. Was leider überhaupt nicht bedacht wurde, ist, dass durch die Senkung des Arbeitspreises und die Erhöhung der Grundgebühr (nichts anders ist die kW-Abgabe ja) das Strom sparen immer sinnloser wird. Es verleitet zum Sparen von Stromspitzen aber nicht zum Sparen von Energie im Monat. |
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Das gleiche gilt tendenziell auch für Energiegemeinschaften. |
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pv is schön - nur kommt halt ~4 monate lang quasi nix runter |
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was ja für das Netz genau so Sinn macht - die Leistungsspitze ist der Engpass (wie dick muss das Kabel sein), nicht die kWh (wieviel rinnt insgesamt durch). von dem her wenn man hier sinnvoll "steuern" will damit wir uns beim teuren Netzausbau etwas sparen können schon ok mMn. |
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Das mag in bestimmten Konstellationen so sein, bei mir erfreulicherweise nicht...ist aber schon etwas OTOT [Off Topic]. |
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Ich glaube das ist tendenziell in den meisten Konstellationen so und nicht nur in bestimmten... |
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Fürs Netz natürlich ja. Aber eine Lösung wäre hier zb. dass man die Grundgebühr gering lässt. Der Arbeitspreis ist aber dynamisch und wird durch die Leistungsspitzen wie im bisherigen Modell bestimmt. zb. kostet die kWh Netzgebühr 4 Cent wenn du max. 2 kW Monatsspitzen hast, 5 Cent wenn du 3 kW Monatsspitzen hast usw. Das würde das Netz entsprechend den Spitzen finanzieren und zusätzlich zum Energiesparen verleiten. |
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Es würde aber nicht dafür sorgen, dass man während des WiNAP und SNAP mehr nutzt... Man müsste also für WiNAP und SNAP die Leistungsmessung zum einen begrenzen (22KW?) und gleichzeitig den Wert bis 22KW aus der Leistungsmessung herauswerfen. Das hatten wir mit PVAndyE schon besprochen. Es ist nicht ÜBERALL gewollt und möglich. Das müsste also für jeden Trafo gemacht werden mit dem Limit und dann würden sich wieder welche aufregen, weil sie "nur 22KW dürfen" während Andere da mit 50KW arbeiten dürfen... |
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Seite 20, Absatz 9.2. Sollte das so kommen, wird Peakshaving des Bezugs im Winter durch Batterien der eigenen PV Anlage (rechtlich) eher mühsam. |
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Ich frage mich eher: Wie setzt man das um? Oder anders: Was passiert mit jenen, die schon einen Akku haben? Du selbst könntest das doch so machen wenn nicht genug von der PV kommt. Davon abgesehen dass der Selbstverbrauch einfacher ist als die Verluste des Speichers. Ich wüsste nicht, wie man das verhindern soll. Und jemand im Winter mit einer Wärmepumpe, wenn da nun statt permanent 2KW mit 3KW entnommen wird, um in 24h 24kWh einzuspeichern die man dann als PeakShaving nutzt, wie soll das erfasst werden können bzw. noch schlimmer: Wieso sollte diese Netzentlastung verhindert werden sollen? |
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Also ich lese da nur heraus, dass man den Speicher dann nicht als "Integrierten Stromspeicher" bezeichnen darf, wenn man ihn aus dem Netz lädt, was immer das für welche Folgen haben würde. Aber vielleicht verstehe ich das auch falsch, als Techniker tu ich mir mit dem Rechtsdeutsch immer verdammt schwer... 😀 |
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