Systemnutzungsentgelte - Grundsatzverordnung (ab Jan 2027) - Seite 11
3.7.
-11.8.2026
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63 Autoren
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Das ist es ja. Geschirrspüler und Waschmaschinen haben üblicherweise 2000W Heizstäbe verbaut, diese Leistung wird in Blöcken von 15-20 Minuten gezogen um das Wasser aufzuheizen. Nicht möglich, dass man mit Hausgeräten drunter ist. Backöfen und Kochfelder takten, die sind weniger kritisch. |
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Die "Lösung" eines Großteils der Probleme könnte man wie folgt lösen: Da der Stromverbrauch eines normalen Haushalts bei geschätzten 3600kWh liegt und das am Tag um die 10kWh sind wäre am praktikabelsten, dass ein jeder Haushalt einen 10kWh Akku hätte mit 12KW Leistung. Das kommt an eine Steuerung mit CT-Klemmen und kann pro Phase 4KW ausgleichen mit Peak-Shaving. So überbrückt man den Tagesbedarf auch mal bei Spitzenlast und glättet letztlich den Bezug. Dazu wird dann rechnerisch die Vorhaltung des Netzbetreibers auf 2KW statt 10KW gesenkt und die Mindestmenge ebenfalls auf dann 0,5KW. Dann kann der Netzbetreiber ganz in Ruhe dort ausbauen, wo mehr benötigt wird. Wer mehr braucht, zahlt mehr. Das neue System ist Verursachergerechter. Müsste konsequenterweise dann aber für ALLE gelten. |
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Nachdem wir hier im Energiesparforum sind, herrscht hoffentlich Konsens, dass so Dinge wie elektrische Boiler (oder Elektrodirektheizungen) nicht im Sinne der Energiewende sind und möglichst rasch durch bessere Technologien ersetzt werden sollten. Wenn die zukünftige Regelung der Leistungstarife einen Beitrag dazu leistet, umso besser! |
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Für den Großteil der Haushalte gibt es kein Problem, also warum mit Kanonen auf Spatzen schießen? |
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Probleme werden die meisten Haushalte eh nicht haben, weil es sie nicht interessiert oder sie es nicht verstehen. Ob sie dann am Ende etwas mehr oder weniger zahlen, wird kaum jemand auffallen. Ich wehre mich halt nur dagegen, dass es so verauft wird wie es jetzt der Fall ist. Und übrigens: dein Vorschlag mit Brauchwasserwärmepumpe ist nett, aber in einem 6m2 Bad wohl kaum durchführbar... |
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Aber Boiler sind ja nicht wirklich ein Problem, DLEs für eine Dusche aber vl. schon (gibts sowas überhaupt?) |
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Natürlich gibts die, und die wurden hier von einigen Leuten auch lange propagiert / empfohlen... könnte sich jetzt als sehr schlechte Idee herausstellen. |
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Na ja, wir haben einen mit Wärmerückgewinnung. Zieht weniger als der E-Herd wenn alle Platten aufgedreht sind (<7 kW), da mit Energiesparduschkopf und max. 5 Minuten geduscht wird. Ist also auch mit der neuen Regelung kein Problem, da der GO-e automatisch das E-Auto wegnimmt, wenn geduscht wird... Der DLE ist auch langfristig günstiger als z.B. eine BWWP bzgl Amortisation. Da haben eher die Leute mit WP WP [Wärmepumpe] und >=6 kW Heizstab ein Problem, da der wahrscheinlich länger als 15 Minuten läuft... |
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Nochmal zurück zum Laden der Batterie meiner PV in den Winternächten mit 20 % Netzersparnis: - Mehrere Energiegemeinschaften bieten jetzt ja. eine nächlichen Einspeisetarif von ca. 10 ct an. hier diesem Threat lese ich von 7 oder gar 4 'ct Arbeitspreis. ( Z.B. #141). Bin verwirrt ... ? - Laden der Batterie aus dem Netz ist bei Fronius fix enthalten, andere WR WR [Wechselrichter] ebenfalls. Gilt der Bestandsschutz auch für die SW des WR WR [Wechselrichter] ? ( Immerhin für mich im Winter ideal, ab 2O Uhr Akku in EEG komplett entleeren, dann mit 20% "Ersparnis" Voll-Laden. ist doch ein optimaler Akkuzyklus. Und nebenbei 100 % netzdienlich. Zuminest kein "Negativgeschäft da Ladeverluste kompensiert) - Könnte es sein, das ich ja gar keinen "integrierten Stromspeicher" lt der zitierten TOR habe. Weil Akku einer PV wird und kann nicht "ausschließlich von einer Stromerzeugungsanlage hinter dem Zählpunkt"....geladen werden..Im Gegenteil, hat ja Fronius z.B. einen eigenen Menüpunkt um den Speicher vor einem zu erwartenden, vielleicht eintretenden Stromausfall aus dem Netz vollzuladen.Was ja bei jedem kräftigen Schneefall in gewissen Gegenden absolut wichtig ist. - ich glaube schon das man über Smartmeter theoretisch feststellen kann wer seinen Akku in der Nacht ladet. Nur wir leben in einem Rechtsstaat, kann mit einem gekauften gut machen was ich will, auch einen Akku laden...😉 Aber wir werden ja sehen was die Juristen im August gebähren... Nöldi |
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Hallo PVAndyE, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Systemnutzungsentgelte - Grundsatzverordnung (ab Jan 2027) |
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die Steuerung kannst du ja der Wallbox überlassen - die Regelt ab wenn deine WP WP [Wärmepumpe] startet. Go-E und Keba wollen zum Jahreswechsel die flexiblen Entnahmeleistungen unterstützen, sprich da hast du selbst mit 11kW Ladeleistung keine Mehrkosten. Der Rest ist ja auch kein Thema, da bleibst du deutlich unter 10kW. |
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Nöldi wie will der feststellen ob ich bei 3KW Bezug meinen Akku zu hause lade oder meine Wärmepumpe betreibe? Im Winter wird nunmal geheizt. Wie soll das denn gehen, wenn flexible Entnahmeleistung ist und mit 11KW geladen wird, wird dennoch für 11KW bezahlt. Ausnahme ist die Festlegung von flexibler Netzleistung mit 2x4Std. Abschaltung, dann zählen die 11KW nur als 2,75KW. |
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Nachdem das eh schon seit 2020 bekannt ist, dass Leistungspreise eingeführt werden, hätte man sich auch darauf vorbereiten können. Vorher war die Rede von ab 8KW verdoppelt sich der Leistungspreis. Das wurde jetzt auf 10kW erhöht. Finde es gut, dass dies endlich umgesetzt werden kann. Ich werde mich einfach daran anpassen und gut ist's. Hyperventilieren bringt nichts. Es wird realität werden, und entweder man passt sich an Bei mir habe ich dass Problem, da mit dem Heizstab enteist wird (6kW). Da kommt schon einmal im Monat vor, dass man dies mit einem anderen Verbraucher trifft. Sind halt 3-4 Monate im Jahr, wo dies auftritt. Von daher werde ich im Winter zusehen, dass ich bei max. 8kW bleibe (E-Auto wird halt dynamisch mit EVCC geregelt) und dem restlichen Jahr bei ca. 3kW. Damit bleibe ich leicht unter den jetzigen Netzkosten, und das passt. Ich überlege eh schon länger wegen Speicher. Eventuell wird es ein AC Speicher, damit ich die Werte speziel im Sommer eher erreiche. PV ist ja vorhanden. Das Leistungsabrechnung kommt steht schon seit min. 6 Jahren fest. (Tarife 2.1) Von daher kommt es nicht überraschend. Man hat aber auch die Leistung erhöht auf 10kW, bevor sich die Gebühr pro kW verdoppelt. https://www.e-control.at/documents/1785851/1811582/Tarife-2-1-FINAL.pdf/3e134015-937a-3a83-bb6a-c01a9517e48d?t=1610623266363 |
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Verstehe ich das eigentlich richtig: wenn wir zu viel strom haben werde ich bestraft, wenn ich alles aktiviere? Samstag Nachmittag zum Beispiel. Lieber redispatch und wegwerfen statt verbrauchen? |
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Nach dem bisherigen ja. Man kann aber davon ausgehen, dass eine Lösung gefunden wird für SNAP und WiNAP denn dort will man, dass verbraucht wird. Es würde mich nicht wundern, wenn dann die Leistung in dem Zeitraum nicht gemessen würde, bzw. gemessen schon aber nicht in die Monatsberechnung einfließt. Denn sonst wäre es so, wie du es schreibst. |
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Nope. Wurde im Stream von der E-Control klargestellt. Im SNAP und WiNAP hast du jeweils 6 Stunden. Das reicht um Gleichmässig zu verbrauchen. Es wird gemessen. Und man wird nicht bestraft. Man zahlt für die entnommene Leistung welche den Netzausbau teuer macht. |
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Würdest du gleichmäßig verbrauchen sollen, gäbe es SNAP und WiNAP nicht. Es geht ja darum die Netze aktiv zu entlasten indem man ihnen zu Zeiten der Erzeugung den Strom abnimmt. Aber nu gut, so sie es nicht wollen. Wird sich jeder ausrechnen können, ob er dann halt im Monat für 8KW bezahlt, und dafür dann 22€ oder nur 2KW mit 5,5€ und damit im Monat bei 2ct Einsparung pro kWh 850kWh günstiger haben will. Oder ob man dann nicht doch wieder Verbraucher einfach nacheinander einschaltet um weniger KW zu bezahlen. |
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Seis wies sei. Für mich persönlich kann ich dank HA und Co meine Verbraucher entsprechend regeln und somit alles passend machen. Ich würde mir halt wünschen dass man im SNAP/WiNAP evtl einen "Benefit" fürs Verbrauchen bekommt. Punkto Leistungsmessung kann ich zb 5 min mit 35A ziehen und dann 10 min nix. Und da ist jetzt natürlich die Frage ob das besser ist als zb Auto laden mit konstant 16A bei SNAP. Fall A wäre zu jeder Zeit kein Problem und Fall B würde Strafe/Mehrkosten bedeuten. |
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Interessanterweise ist es nicht so eindeutig. Hätte ich auch lange so gesagt, aber es gibt durchaus (viele) Anwendungen, wo der Boiler eine gute Möglichkeit darstellt. DIe Erwägungen aufzuzählen sprengt den Rahmen hier. Besser als zentrale WW WW [Warmwasser]-Bereitung schneidet er aber aufgrund der Zirkulationsversluste fast immer ab, insbesondere wenn und weil die Verbräuche pro Wohnung im Schnitt deutlich unter der Normannahme von 80l/t sind, dann ist man schnell bei 2-400% Verlusten... In Kombi mit Hackschnitzel oder Pellets (kann man durch Sommerübschuss von PV mit Kombiboilern die Kessel stillegen etc., etc. edit: Meiner Ansicht nach sollte Energiesparhaus in CO2 Sparhaus (natl. auch inkl. Errichtung) umbenannt werden. |
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Da widerspreche ich, wennst wirklich CO2 sparen willst baust kein EFH, jedes Argument für CO2 Einsparung ist da für mich nur Greenwashing Man baut energieeffizient, man baut zukunftsfähig, man baut wartungsarm, das alles trifft wohl den Grundgedanken der meisten User hier, ich wage aber zu behaupten, dass es den meisten hier nicht primär um CO2 Reduzierung geht, klar es ist ein netter Nebeneffekt und bei 2 vergleichbaren Alternativen wird man wohl nicht die "dreckige" Lösung nehmen, aber niemand der ein EFH baut kann mir erzählen, dass er das aus Umweltgedanken macht, dann würde derjenige in einem MFH wohnen oder einen Altbau mit möglichst wenig Eingriffen sanieren So genug OTOT [Off Topic] Ja, unsereins weiß seit 2020 davon, Normalbürger weniger, wobei 10kw eh schon ordentlich sind, wobei ich 11kw eher nachvollzogen hätte, eine CEE Dose muss ich nicht melden und die kann eben 11kw, ist zwar nur 1kw, hätte es aber argumentativ einfacher gefunden |
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*hust* Ziegelmassivhaus *hust* Vielleicht (Spekulation) ist genau das der Grund - die meisten Leute laden ihr Auto wohl an so einer Dose mit voller Leistung. Evtl wollen sie bei dieser Gruppe ein Umdenken forcieren, ohne für die breite Masse große Einschränkungen einzuführen. |
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Die Bsp der e-control sind statisch ohne Verhaltensänderung. Wenn das Umdenken bei den 25% mit höheren Kosten erfolgt dann steigen die Kosten per kw und kwh, und die Rechnung stimmt nicht mehr. |
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