Systemnutzungsentgelte - Grundsatzverordnung (ab Jan 2027) - Seite 2
3.7.
-7.7.2026
36 Antworten
10 Autoren
15 Empfehlungen
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Ist der Grundgedanke des SNAPs wirklich, dass zu diesem Zeitpunkt extra hohe Leistungen gezogen werden? Oder eher, dass die Leute eine Lastverschiebung durchführen? |
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Dafür müsste man mehr über die tatsächliche Netzauslastung wissen. Wenn die Netzbelastung in den WiNAP/SNAP Zeiten sowieso weit weg vom Limit ist und niemals (auch nicht mit aller möglichen Flexibilität) ans Limit kommt, dann wäre eine Befreiung der Leistungsmessung in den SNAP/WiNAP Zeiten schon sinnvoll um eine maximale Lastverschiebung (wie im Bspl von Oesterreicher) zu erreichen. Wenn dies in gewissen Netzbereichen oder an einigen Trafos aber nicht immer so ist, macht es Sinn die Leistungsmessung auch in diesen Zeiten durchzuführen um eine möglichst "geglättete" Lastverschiebung zu beanreizen |
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Ja, ich rechne sogar mit 7 kW, aber wo ist das Problem? Aktuell hab ich im Winter Spitzen bis 14 kW, ich gehe nicht davon aus dass es mit 7 kW teurer wird als jetzt. Ist vielleicht möglich, aber ich will mich auch nicht zum Sklaven machen, mal schauen wie die Tarife aussehen. Da dürften die Meinungen auseinander gehen. 😏 |
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Lt. dem ja schon, aber halt vernachlässigbar https://www.energiesparhaus.at/redirect.cshtml?q=https://www.e-control.at/documents/1785851/0/Kosten+Umstellung+leistungsgemessener+Tarif_kl.png/a39fb5cc-845e-c4eb-0135-8a32e4a7e3fd?t=1563280201800 Eigentlich nur eine Einstellung am WR WR [Wechselrichter]: Batterie immer laden mit 3kW, jedoch mit max. 3kW am Netzanschluss. Weiß jemand den Grundgedanken? |
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7KW das gesamte Jahr über. Also insgesamt im Jahr 7KW*12 Monate. Insgesamt dann 84 als Bemessungsgrundlage. Wenn man dann im Sommer auf 4KW kommt für 6 Monate, dann 3 Monate mit 6KW und 3 Monate mit 10KW kommt man auf 72. Wäre also günstiger. Lastverschiebung ist doch zu jenen Zeiten mehr verbrauchen. Die Last soll in die SNAP-Zeit verlegt werden. Der PV-Strom soll verbraucht werden. Idealerweise soll dann Nachmittags/Abends/Nachts/Morgens weniger verbraucht werden. Dafür wären Speicher perfekt zum glätten, aber private Speicher werden wohl noch nicht als so signifikant eingestuft. @ck Mit E-Auto und heizen mit Wärmepumpe komme ich nicht über 3KW wenn ich es glätten würde per Peak-Shaving. |
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Es wird was kommen, wo tante käthe und oma brunhilde sich auch auskennen werden alles andere ist politischer selbstmord (und das wird keine partei machen, auch nicht der "netzstabilität" wegen) also mal abwarten wie es genau ausgetaltet werden wird - dann kann man sich immer noch den Kopf zerbrechen wie man persönlich am besten wegkommt |
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Du hast aber von "ziehen was die Leitung hergibt" gesprochen, und das ist mMn nicht Lastverschiebung. |
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Wenn die Leute abends ihr E-Auto anstecken wenn sie nach hause kommen, und dann geht ein Peak so gegen 18 - 19:00 hoch, während bei der Erzeugung wiederum gegen 11-12:00 ein Peak bei der Einspeisung hoch geht, dann wäre es extrem entlastend, wenn um 11-12:00 volle Wäsch gezogen würde, abends der Peak dadurch geglättet wird. Ich nenne das Lastverschiebung. |
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Bedenke bitte, daß es bei den 80.000 Ortsnetztrafo's in Österreich nicht nur einspeiselimitierte Trafo's gibt, wo dein Ansatz helfen würde. Bei den Trafo's die bezugslimitiert sind, würde dieses Verhalten die Situation noch verschärfen. Noch zu den Ortsnetztrafos: Die haben ein oder mehrere Anschlüsse an der Mittelspannungsebene und auf der Niederspannungsseite einige Abgänge (Leitungen), die meist "sternförmig" verlegt sind. Die Leitungen sind im Stadtgebiet meistens durch thermische Faktoren in ihrer Kapazität beschränkt, in den ländlichen Gebieten ist eher der Spannungsabfall das Thema. All diese Faktoren müssen im Netzbetrieb berücksichtigt werden, daher ist ein "da muss man einfach" Ansatz oft nicht die Lösung für das Netz. |
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Den Peak am Abend gibts aber jetzt schon, auch ohne BEVs (bei BEVs kommt dann uch noch die Gleichzeitigkeit dazu). Abgesehen davon, dass Viele ihre BEVs zu Mittag nicht laden können, und die die es können, haben vermutlich eh eine PV. Ich nenne Lastverschiebung, wenn der Geschirrspüler, Waschmaschine, Boiler usw. in den SNAP verschoben werden. Solange wir die lokale/regionale Auslastung nicht kennen, werden wir nicht wissen, was nun wirklich netzdienlich ist. |
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Ich- der jetzt schon Leistungsmessung hat und einen Speicher, denke mir das so das wenn man nicht viel Leistung vom Netz braucht der SNAP und WINAP nicht viel bringt für PV und Speichernutzer. Man muss schon dauerhaft viel ziehen damit die vergünstige Strommenge den Leistungspreis übersteigt der dann anfällt. Man muss sich da wirklich überlegen ob es Sinn macht da in der Nacht dann eine Leistung von 8kW zu verursachen. Ich für meinen Teil stelle mir das bei mir so vor das wenn Schnee im Winter auf der PV liegt ich den Speicher bei WINAP halt mit 1,5-1,8kW laden lasse. Weil die 2kW Leistung muss ich sowieso zahlen. Dazu braucht man aber halt auch einen größeren Speicher. |
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"Da muss man einfach" machen sie doch selber. SNAP verteilt doch wieder nur mit der Gießkanne anstatt dort einzugreifen wo es wichtig ist. https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101284522/stromnetz-an-pfingsten-2026-so-nah-war-die-ueberlastung-an-den-feiertagen.html 80% von 110 000 PV-Privatanlagen machen in Deutschland ihren Job richtig. Eine Übertragbarkeit nach Österreich, also die Datenerhebung wird wohl schon gemacht bei Smartmetern die vorhanden sind. "Solange wir die lokale/regionale Auslastung nicht kennen, werden wir nicht wissen, was nun wirklich netzdienlich ist. " Ja, die Netzbetreiber kennen sie aber schon. derdriver Ja so in etwa dachte ich das auch. Wenn ich sehr wenig Leistung benötige, dann werde ich für 1ct den ich bei SNAP und WiNAP nicht extra mehr Leistung nehmen um den Akku zu laden (egal welchen) oder Hochverbraucher. Immerhin muss ich dann mehr Leistung bezahlen. Während SNAP sind die Strompreise im Keller, weil da viel Strom vorhanden ist. Wer da dynamische Tarife hat, der würde an Netzkosten 1ct sparen (der 1ct ist geschätzt!) pro kWh und würde pro kWh weniger zahlen. Aber ob sich das rechnet... Wäre aber, wie PVAndyE es schreibt, je nach Standort auch die Leistungsmessung in diesem Zeitraum ausgesetzt, sagen wir bis 11KW, sodass auch jemand der vielleicht sonst nicht über 2KW kommt in jener Zeit 11KW nutzt, aber dieser Zeitraum würde nicht gezählt werden, dann lohnt sich vielleicht doch ein Akku. Statt einer PV z.B. |
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Ist das so? Ich bezweifle, dass "wir" bzgl. Digitalisierung so weit sind. Und während des SNAPs ist der Strompreis auch nicht zwingend im Keller. |
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Nicht bei den Trafos, aber bei den Smartmetern sodass es also möglich wäre lokale Engpässe in welche Richtung auch immer, herauszufinden. Sonst könnte man auch nicht nächstes Jahr auf Leistungsmessung umsteigen. Die Geräte können das schon. |
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Rückwirkend |
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Das ist auch der Grund, warum im ElWG die rechtliche Grundlage geschaffen wurde, alle SM auf 15min Betrieb umzustellen. Die Ortstrafo sind bei den meisten VNB noch nicht ausgetauscht und die alten Trafos haben einen Schleppzeiger, der die Höchstbelastung misst. Einmal im Jahr kommt ein Mitarbeiter vorbei und liest diesen Wert ab, bevor er zurückgesetzt wird. Dabei wird nicht unterschieden in welcher Richtung die Belastung erfolgte. Einspeisen oder Verbrauch. Laut Netzentwicklungplänen der VNB geht der Tausch der 80.000 Trafos langsam voran. Wien und NÖ waren laut letztem NEP Status auf 3%, währen Burgenland angibt, deutlich weiter zu sein. Mit der österreichweiten Verfügbarkeit der 15min SM Werte steht zum ersten Mal eine Datenbasis zur Verfügung, wo man Leitungs- und Knotenbelastung für alle VNBs errechnen kann und damit die Netzausbaupläne optimieren kann. Für die lokale Echtzeitsteuerung braucht es als Voraussetzung eine intelligente NE 6/7, die noch nicht vorhanden ist. Aber es geht in die richtige Richtung. |
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