Systemnutzungsentgelte - Grundsatzverordnung (ab Jan 2027) - Seite 18
3.7.
-11.8.2026
397 Antworten
63 Autoren
27 Empfehlungen
|
|
||
|
Das wird mir aber auch zu mühsam dort, dabei sollte man denken, dass da halbwegs Niveau herrschen sollte, nicht auszudenken wie es im Krone Forum zugehen muss. |
||
|
||
|
Ich bin so blöd... Im erste Posting steht "Dieser 15min Leistungswert in kW ist bisher die kWh Energiemenge im 15min Intervall * 4. Ich gehe davon aus, daß das so bleibt, aber drinnen stehen tut es nicht" Kann mir das bitte jemand erkläreren. ? Wenn ich 1 kWh beziehe dann habe ich in 15 min 250 W Leistung. Oder ? Also wird dann das auf 1 Std umgerechnet, also mal 4. ? Nur um dann - trotz 15 Min Messzeit - auf 1 kWh entsprich 1 KW Leistung für den Leistungspreis ? Ich bin so blöd, sorry |
||
|
||
|
Wenn du in 15min 250Wh Verbrauch hast, sind das 1kW Leistung (*4) |
||
|
||
Das war mein Post Bisher war für mich die leichteste "Umrechnung", daß die kWh pro Viertelstunde einfach * 4 genommen wird, damit hat man die Leistung. Das passt auch mit der aktuellen Definition zusammen, denn sonst würden Netzbetreiber unterschiedliche Durchrechnungszeiträume nehmen (Je kürzer, um so höher sind die Leistungsspitzen) Beispiel: Wenn du in einer Stunde 4 kWh verbraucht hast, dann sind das in einer Viertelstunde 1 kWh (gleichmäßiger Verbrauch vorausgesetzt). In beiden Fällen hat das Gerät eine Leistung von 4 kW vom Netz gezogen. Da eine Viertelstunde im Verhältnis zur Stunde 4x kürzer ist, muß man das halt so "kompensieren" bzw umrechnen. Anderes Beispiel: Erste Viertelstunde: 2 kWh bezogen Zweite Viertelstunde: 1 kWh bezogen Dritte Viertelstunde: 0 kWh bezogen Vierte Viertelstunde: 1 kWh bezogen Macht in Summe auch 4 kWh in einer Stunde. Bei einem Durchrechnungszeitraum von 1 Stunde für den Leistungswert hast du eine Leistung von 4 kW Bei einem Durchrechnungszeitraum von 15 min, ist der Wert der höchsten Viertelstunde (der ersten) 8 kW |
||
|
||
|
Danke, jetzt habe ich´s verstanden: Ich muss das meiner Verwandtschaft erklären.. Wenn ich einen Heizlüfter mit 2 kW Leistung 15 Min laufen lasse, hat er in dieser Zeit 15 min lang einen Strom von 8,6 Ampere bezogen, also wurde das Netz in dieser Zeit mit 8,6A x 230V belastet... Also ist die Leistungsbezug immer da, sobald das Gerät läuft. Und das x4 ist höhere Elektrikerweisheit... Noeldi |
||
|
||
|
Wenn du ihn mit 2 kW "Leistung" 15 min lang laufen lässt, dann hat er in 15 min 0,5 kWh "Arbeit" geleistet. Wenn du ihn mit 2 kW "Leistung" 60 min lang laufen lässt, dann hat er in 60 min 2 kWh "Arbeit" geleistet. Da der Wärmebedarf eines Zimmers jedoch in kWh gemessen wird, kannst du das Zimmer 15 min lang mit 8 kW heizen, oder 60 min lang mit 2 kW. Von der Menge (Arbeit) ist es gleich, von der Leistung ist es nicht gleich. Merksatz ab 2027: Geduld zahlt sich aus Ich habs dir Tabellarisch aufgeschrieben. Wenn du die Tarife aus der Veranstaltung der e-Control nimmst und in einem Monat mit deinem Heizstrahler 1000 kWh verbrauchst um das Zimmer warm zu halten, dann kostet das dich nach der alten jetzt aktuellen Regelung 73,60 Euro Netzentgelte (ohne Mwst) Wenn du deinen Heizstrahler nie über 2 kW betreibst und ihn quasi durchlaufen lässt, dann sind es in 2027 ca. 51 Euro. Hast du es eilig, und schaltest ihn immer nur kurz auf 8 kW, dann sind es ca. 68 Euro im Monat Netzentgelte. in beiden Fällen wird es ggü dem alten Tarif günstiger. Wenn du in dem hypothetischen Beispiel den Heizlüfter nur sporadisch einschaltest, dann drehen sich die Kosten um und da ich die Tabelle schon offen habe, anbei mit monatlichen Mengen von 100 - 800 kWh, was eher im "üblichen" Bereich von Haushalten ist. Interessant sind die kW/kWh Punkte in 2027, wo die Kosten Neu in Parität zu Alt bei diesen Netzgebühren sind. (grau hinterlegt) Bei diesen Tarifen der EControl kann man salopp sagen, daß Kostengleichheit besteht, wenn der monatliche kW Wert in etwa kWh/100 entspricht. Liegt der kW Wert über kWh/100, wird es tendenziell teurer. Liegt er darunter, wird es günstiger.
|
||
|
||
|
Heißt dann im umkehrschluss für alle <2400kwh jahresmenge wird es teurer? da 2400/100 = 24 (12*2kw mindestgrenze = 24)? denn für diese 24kw muss ja mindestens bezahlt werden, auch wenn man zB nur 500kwh bezug in einem jahr hat🧐 |
||
|
||
|
Warte einfach ab, bis die Tarife offiziell vorhanden sind. Das war nur das Beispiel von der Veranstaltung. Außerdem gibt es eine Einschleifregelung, da das kW zu Beginn statt 34 Euro nur 15-26 Euro pro Jahr kosten soll. |
||
|
||
|
hat von euch schon jemand geschaut, wie die viertelstundenwerte des smartmeters passen? ich habe das mit meinem fronius smartmeter nachgebaut zum Berechnen. Genauigkeit des Fronius Smartmeters generell: auf ~20MWh Einspeiung habe ich zweistelligen Wh-Bereich abweichungen. bei den viertelstundenwerten nehme ich die Daten aus dem Portal des Netzbetreibers als vergleich. meins vs. Netzbetreiber 22.7.: 19264W vs 20380W 23.7.: 18560W vs 19740W 24.7.: 19252W vs 20492W 25.7.: 17212W vs 18272W 26.7.: 3780W vs 6040W 27.7.: 9728W vs 10372W das sind dann doch relevante Unterschiede. Die Wechselrichter sind alle CosPhi=1 nach Netzbetreibervorgabe. Muss man da Blindleistungswerte oder Scheinleistungswerte irgendwie mit einrechnen? Ich sehe am smartmeter selber, dass der Leistungsfaktor zwischen 0.9 und 1 normal ist. Und, irgendwo anders habe ich mal gefragt, vielleicht weiß das inzwischen auch jemand: das Jahresergebnis, wird das mit den gerundeten Werten oder mit Kommazahlen summiert / ausgerechnet? zB Jän-Dec: 3.9 3.9 0 0 0 0 0 0 0 3.9 3.9 3.9 Bezugsmaximum sind das dann 3.9*5 + 1.0*7 = 2,2 ergibt (abgerundet) 2kW oder erst abrunden, dann: 3.0*5 + 1.0*7 = 1,83 ergibt (abgerundet) 1kW ich weiß, Mindestbezug etc, es geht um das verrechnen nicht um Mindestbezugsleistungen |
||
|
||
|
Es gibt zukünftig kein Abrunden mehr. Und bei der Berechnung wird monatlich auf 2 Kommastellen der höchste Minutenwert x 4 genommen. |
||
|
||
|
musst direkt am Smartmeter messen. mein energyLIVE stimmt zu 100% mit dem monatlichen Verbrauch/Einspeisung zusammen, beim Verbrauch pro Stunde sind ab und zu kleine abweichungen von 2-3Wh wenn gerade viel eingespeist oder bezogen wird. Sehe ich wenn ich die Netzportaldaten mit den HomeAssitant Daten abgleiche. |
||
|
||
|
danke gschnasl. ich messe quasi direkt am smartmeter. erst kommt das EVU smartmeter, dahinter direkt das Fronius smartmeter. und eben die Einspeiswerte / bezugswerte stimmen bei mir auch genau, die berechneten viertelstundenwerte sind jedoch am EVU smartmeter zu hoch. |
||
|
||
|
Wenn man die Daten genau haben will, dann muss man wohl den Smartmeter selbst auslesen: https://cms.shrdzm.com/ |
||
|
||
|
Aufpassen: Die EVU Smartmeter Werte sind gemittelt auf 15min. Fronius hat entweder 5min Werte im Solarweb, oder was man halt über ModBus abfrägt. |
||
|
||
|
ich verwende
SMARTMETER_ENERGYACTIVE_ABSOLUT_PLUS_F64 und
SMARTMETER_ENERGYACTIVE_ABSOLUT_MINUS_F64 also zu jeder viertel stunde die differenz draus und das dann *4 für den 15min peak sollte das EVU-smartmeter doch nichts mitteln, sondern genau das gleiche machen, nicht? @sir0x das was das smartmeter liest und schickt sehe ich ja bei den vom EVU exportierten daten. |
||
|
||
|
Ich exportier die Daten vom EVU nicht, ich hab sie ja schon vom einzigen geeichten Gerät im Schrank. |
||
|
||
|
war ja schon lange bekannt & hab das in meiner arbeit vor 1 1/2 jahren schon aufgegriffen vorallem waren wir ja in nö ohnehin schon vorreiter mit der leistungsmessung die thematik "gilt als erworben" war am netz nö stand auf der energiesparmesse 2026 auch nur 1 von 3 bekannt ;) von daher hab ich mich schon etwas gespielt: definierte kw Spitze als limit läuft schon bei mir seit einiger zeit dabei nutzt er den spielraum der 15 minuten aus (loxone) dieses monat habe ich zb die netzleistung auf 4kW begrenzt egal was läuft, überstrom definierte leistung, max power beim e-auto laden whirlpool, pool, haus usw. sobald die 4 kW überschritten werden stoppt er nach und nach die verbraucher um das limit einzuhalten im dezember wird die nunvermeidbare grenze wohl bei 11 bis 16 kw sowas liegen dementsprechend nitze ich das dann auch aus um nachts auto speicher usw zu laden per spotpreisautomatik interessant wäre hierbei das die 22kw batterie tagsüber nur die spitzen glättet wenn pv leistung vorhanden ... spitzenglättung sonst normaler betrieb bis auf 8% gibts bei loxone einen kw spitzenglättungs-baustein!? spotpreis automagik bräuchte wohl ebenfalls ein update mit den sommer winterpreisfenster |
||
|
||
Ich hab jetzt eine ähnliche Vergleichstabelle wie @PVAndyE gemacht, allerdings auf Jahresbasis, unter Berücksichtigung des Messentgelts und brutto: ![]() ![]() |
||
|
||
|
Selbst dann sind dann die 4KW beispielsweise nur ein Mittel. Also 12Monate * 4 = 48. Kann auch bedeuten 8 Monate lang mit 2KW und 4 Monate mit 8KW. Sind im Mittel 4KW. |
||
|
||
|
Ich bin schon auf die endgültige Verordnung gespannt. Wäre ja an Dilettantismus nicht zu überbieten, wenn man zwar die netzgebühren von 10 bis 16 uhr senkt und dann die leute straft wenn sie in der gewünschten zeit viel Strom verbrauchen. Für mich jedenfalls ist die geplante eauto anschaffung vorerst gestoppt....und die pv sowieso. Wäre eine tolle kombi gewesen 3 kwh peak und untertags laden. Auch wenn die ersparnis nur 2 cent gewesen wäre, der umwelt hätte es gut getan. |
||
|
||
|
Dann ziehst du halt mit dem E-Auto gleichmäßig die Energie in 6 Stunden, die du sonst mit 11kW in 45min geladen hättest, sehe da jetzt kein Problem |
Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen
Kostenlos registrieren [Mehr Infos]







