Systemnutzungsentgelte - Grundsatzverordnung (ab Jan 2027) - Seite 17
3.7.
-21.7.2026
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§ 79. EAG (1) Eine Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft darf Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugen, die eigenerzeugte Energie verbrauchen, speichern oder verkaufen. @cutcher Du hast recht, das Wort "NUR" fehlt hier. Kein Wort von Energie aus dem Netz... Noeldi |
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Hallo PVAndyE, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Systemnutzungsentgelte - Grundsatzverordnung (ab Jan 2027) |
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Danke @ck , die alte (bestehende) Rechtslage ist mir bekannt. Mein Punkt war ein anderer, falls das in meinen Posts mit diesen Info's nicht herausgekommen ist. Wir haben mit dem ElWG eine neue, signifikant modernere, rechtliche Basis für die elektrische/energetische Zukunft des Landes geschaffen. Jetzt kommen die ganzen Umsetzungsverordnungen auf Basis ElWG, von denen die SNE-G-V ebenfalls eine mehrjährige Lebensdauer haben wird. Es ist (zumindest in diesem Forum) bekannt, daß Leistungswerte den Netzausbau bestimmen und es ist auch (zumindest hier) bekannt, daß Batterien einen massiven Beitrag leisten können, diese Leistungsspitzen sowohl beim einspeisen als auch beim verbrauchen zu nivellieren. Mit der SNE-G-V wird dieses "Wissen" in explizite Form gegossen, in dem die Kombination von Leistung und Arbeit die neue Grundlage der Stromnetzfinanzierung wird. Nicht zu vergessen, daß eine mehr als 100-jährige "Tradition" damit beendet wird. Aus meiner bescheidenen Sicht eine signifikante Veränderung für Alle, nicht finanziell, sondern für das Bewußtsein, was für die gemeinsame Infrastruktur "gut" und "weniger gut" ist. Umso mehr überrascht es mich, daß die begleitenden Verordnungen für die Zukunft nicht die alten regulativen "Zöpfe" abschneiden, die in der Vergangenheit keine Relevanz hatten, da Leistungsmessung für Netzentgelte für die Bevölkerung ja nicht existierte. Mit der neuen Struktur werden die Auswirkungen deutlich relevanter. Da die privaten Speicher derzeit die größte Batteriekapazität in Österreich ausmachen, würde es mich freuen, wenn diese Kapazität möglichst umfassend das Ziel der niedrigeren Netzbelastung ganzjährig unterstützen kann. Wenn damit eine Verringerung/Vermeidung von Netzausbaukosten für Alle als wünschenswertes Ziel erreicht werden kann. Dazu zählt für mich im Sommer die PV Mittagsspitze zeitverzögert ins Netz einzuspeisen und im Winter die Batterie zum verstetigen des Netzbezuges in netzdienlichen Zeiten zum laden zu verwenden. (kurzfristige Preisarbitrage ist für Haushalte aufgrund der Netzentgelte irrelevant) PS: Falls sich dein früherer "ventilieren" Kommentar auf mich bezogen hat, kann ich dir versichern, daß keine Schnappatmung vorliegt Mich interessieren die volkswirtschaftlichen Auswirkungen viel zu sehr, als das ich mir nicht dazu Gedanken mache. Wenn Batterien schon gekauft wurden, ist volkswirtschaftlich gesehen "laden oder einspeisen" aus dem Netz weniger optimal als "laden und einspeisen" aus der gleichen Investition. Welche volkswirtschaftlichen und netztechnischen Auswirkungen gibt es bei diesen Rahmenbedingungen zum Thema V2G, wenn "Batterien" nicht beides dürfen? PPS: Falls von Interesse. Um auch selbst mit der Zeit zu gehen, habe ich mir gedacht meine alte/bestehende Pi-mal-Daumen Lösung auf neue moderne, zeitgenössische Beine zu stellen. Daher habe ich mich gestern Abend kurz hingesetzt und für mein Haus und meine EG einen netzdienlichen und dynamisch optimierenden Algorithmus für meine Einspeiser, dezentralen Batterien und Verbraucher für die zukünftigen Strukturen entwickelt. Dazu ein zweites Programm, daß einmal im Jahr die aktuellen Werte des letzten Jahres nehmen wird und einen Vorschlag zur Anpassung der fixen/flexiblen kW Tarifgrenzwerte für mein Haus macht. (Dank Claude Code dauert das nicht lang und war in einer Stunde inkl. den Programmen als Entwurf fertig). Ist das finanziell absolut notwendig ? Nein, natürlich nicht. Ist es intellektuell stimulierend ? Yep (irgendein Hobby muß man ja in seinem Alter haben) Anbei der Kernalgorithmus in MILP = Mixed-Integer Linear Programming und die Programmschleife (Hätte nicht gedacht, daß ich das jemals wieder brauchen könnte ) Wenn Ende des Jahres alles klar und final ist, mach ich mir eine finale Version zum herumspielen LG Andy |
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| Hallo PVAndyE, kostenlos und unverbildlich kann man Kredite auf durchblicker.at vergleichen, das hilft auch das Angebot der Hausbank besser einschätzen zu können. | ||
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Vielen Dank für diesen Beitrag, den ich vollinhaltlich unterschreiben kann! Mir ist auch schleierhaft warum man es verhindern will, dass Private ihren Speicher aus dem Netz laden und auch wieder ins Netz laden. Ok, das mit den Herkunftszertifikaten usw. Aber auch das kann vom Gesetzgeber anders geregelt werden, wenn er nur wollte. Ich habe, seit dem die WP WP [Wärmepumpe] in Betrieb ist, in der Nacht sehr viel aus dem Netz geladen, damit ich über die höheren Strompreise während des Tages drüber komme. Damit habe ich im Winter kaum Strom aus dem Netz in den Zeiten von 6-10 und 18-22 Uhr bezogen. Sollte doch eigentlich netzdienlich sein, oder? Im Sommer könnte ich Strom aus dem Speicher zeitversetzt ins Netz laden, da mir Pro Monat einige hundert kWh "übrig bleiben". Nachdem es nicht klar war, ob es erlaubt ist oder nicht, habe ich es nicht gemacht. Zudem habe ich fürs Einspeisen einen fixen monatlichen Tarif. Mit einem dynamischen Tarif wäre es für mich finanziell und für Netz besser, weil ich dann nicht über Mittag, sondern eben von 6-10 und 18-22 einspeisen könnte. P.S.: Deine Formeln und die Bedeutung der jeweiligen Größen würden mich auch sehr interessieren... |
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