Systemnutzungsentgelte - Grundsatzverordnung (ab Jan 2027) - Seite 5
3.7.
-11.8.2026
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Im Sommer zu Mittag wäre es hilfreich Das ist immer so, wenn etwas komplizierter wird. Das Opa/eAuto Beispiel fällt aus meiner Sicht in eine andere Kategorie versus den Haushalten mit jenen Bestandsinstallationen wie Durchlauferhitzer. Solange die erwartete Flexibilitässteuerung bei den Verbrauchern durch Menschen erfolgen muß, wird das nicht skalieren. Für eine automatisierte Umsetzung der Netzsignale braucht es jedoch eine standardisierte Schnittstelle von den Netzbetreibern, um den sich ein ganzer kommerzieller Flexibilitäts Markt aufbauen kann. Beispielweise: Haushalt ohne PV, die nur eine intelligente Batterie mit Smartmeter zum Peakshaving neben dem Zählerkasten stehen haben. Mit Direktanschluß am Zählerkasten, daß ein paar kW fließen können. Einspeisung wird nicht verrechnet (siehe Diskussion zum ElWG letztes Jahr) Bezugsseitig ist das Ziel, daß: 1) die Verbraucher einerseits stetiger das Netz als "allgemeines Gut" belasten, damit die Auslastung des Netzes steigt. Höhere Auslastung bedeuted höherer Nutzen für die Investition, somit geringere Netzausbaukosten . 2) Mit SNAP und WiNAP und felxible Anschlüsse Preissignale existieren, damit Vebraucher im Rahmen ihre Absichten und Möglichkeiten netzdienlich (= günstiger) ihre Verbräuche steuern können. 3) Wir erst am Beginn der massiven Elektrifizierung unseres Landes sind, da die bisherigen Energieverbraucher von fossiler Grundlage auf Strom umgestellt werden müssen. Der Primärenergieverbrauch ist ein vielfaches des derzeitigen Stromangebotes (Primärenergie hat einen schlechten Wirkungsgrad, also muß nicht 1:1 ersetzt werden, aber es muß mehr Strom werden, somit mehr Netzinvestitionen) Da scheint es zwei Varianten zu geben. Einmal daß auf NE7 2 fixe Zeitfenster von jeweils mindestens 4 Stunden definiert werden, indenen man die zugesagte flexible Leistung nicht verwenden darf. In den Folien von eControl scheinen 6-10 Uhr und 18-22 Uhr auf. Alternativ kann der Netzbetreiber dem Verbraucher ein dynamisches Signal bis um 6 Uhr schicken, welche Zeitfenster am Folgetag "gesperrt" sind. Der Vorteil der flexiblen Tarife. Die Leistung wird nur zu 25% des normalen Tarifs verrechnet, also 1/8 des höheren Tarifs wenn man mal über seinem Limit ist. Ist man über seinen Limit wird dieser Teil der drüber ist als "Straftarif" verrechnet (doppelter Leistungspreis). Kommt das öfters vor, muß die Bezugsleistung der Anlage erhöht werden (kostenpflichtig). Einspeisen wird nicht verrechnet. |
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Woher weißt du das? ich lad mein (firmen) e-auto zuhause mit externem betreiber meiner wallbox, dieser führt auch die abrechnung/verrechnung durch --> ich kann die leistung nicht umstellen und es wird immer fix mit 11kw geladen |
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Damit ma net nur theoretisch herumredn, do amoi a Rechenbeispiel mit echten Zahlen. Wir gengan von 7 kW Spitzen im Winter aus, de restliche Zeit unter 2 kW und an Gesamt-Netzbezug von nur 1 MWh im Jahr durch PV und Akku. Da sieht ma recht sche, wos unterm Strich aussa kummt: |
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Danke, aber gehts bitte auch in Hochdeutsch? Danke! |
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Alles auf Hochdeutsch im Screenshot, ansonsten wurde auch nichts anderes gesagt |
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Danke, jetzt ist die Berechnung um einiges klarer. 😀 Was passiert mit den Haushalten, welche noch immer keine Smartmeter verbaut haben bzw. vom Opt-Out derselben Gebrauch machten? |
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Danke für die Antwort oben. Noch eine Zusatzfrage. Sind damit nicht eigentlich auch variable Stromtarife obsolet geworden? Die nimmt man sich ja nur damit man in einem kleinen Zeitfenster möglichst viel Strom abnimmt (wenn dieser 0 oder sogar negativ ist). Hier würde man durch die neuen Netz Kosten auf max. kW Basis ja voll draufzahlen. |
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Es werden dennoch die max. 15-Min-Werte ermittelt. Im Zähler wird also der höchste KW-Wert des Monats übertragen. "Damit ma net nur theoretisch herumredn, do amoi a Rechenbeispiel mit echten Zahlen." 7KW aber nur 1000kWh Verbrauch in diesen 2 Monaten? Wirklich teurer wirds wahrscheinlich nur für Leute die viel Leistung entnehmen und wenig Verbrauch haben. Oder über die 10KW kommen und daher doppelt zahlen pro KW. Durchlauferhitzer oder E-Auto laden mit viel Leistung. Ein großer Teil wird durch Lastverschiebung sparen, aber das ist Leuten mit PV wohl schon bekannt. Boiler statt DLE, E-Auto was langsamer laden auch wenn es mehr Verluste sind (in kWh). Und auch wenns dann nicht gern gehört wird, bei Manchen wird ein Pufferspeicher bei der Wärmepumpe auch was bringen können. "Hier würde man durch die neuen Netz Kosten auf max. kW Basis ja voll draufzahlen. " Naja eine KW kostet dich im Monat 2,75€. Je nachdem wie wenig du bezahlst für den Strom zahlst du zwar 11€ für 4KW mehr Leistung, dafür dann weniger beim Strom. Bei 5ct weniger für den Strom sind das 220kWh. |
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Was, wenn der Pufferspeicher das Haus ist? 4h "ohne" Heizung kann man schon aushalten... |
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Werden wahrscheinlich noch weniger als 1.000kWh, im Jänner waren es nur 338kWh und eben die Spitze mit 7kW, die kann ich auch vermeiden wenn ich möchte, aber ist mir eigentlich egal |
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Du kannst auch im Auto die Ladeleistung drosseln. |
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Das ist vlt eine Fehlinfo vom orf, in dem Bericht steht: "Für diese flexible Netznutzung gibt es zwei Möglichkeiten, entweder der Kunde lässt sich vom Netzbetreiber regeln oder der Kunde sorgt in den entsprechenden Zeitfenstern selbst dafür, dass die bezogene Leistung nicht die garantierte Leistung übersteigt." Wenn ich dich richtig verstehe wäre das alles die zweite Variante. Mich würde die Regelung durch den Netzbetreiber interessieren. Ist das dann wie in Italien, wenn ich das kw Limit überschreite unterbricht der Smartmeter komplett? Selber managen sehe ich va das Problem Haushaltsmitglieder, die nicht darauf achten (wollen).😉 |
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Das ist wieder ein anderes Thema, wenn es gewünscht ist, wirds dafür wohl Ausnahmen geben. Da ihr ja von 19€ und 33€/kW/Jahr schreibst, gibts also schon Preise bzw. wie wird sich der Preis/kWh ändern? |
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ds50 es sind dann 8 Stunden ohne Strom nicht 4 Stunden. ElectroPVNNoob aber dein Verbrauch ist wohl kaum die Regel oder? Also einmal Wärmepumpe nutzen und dann 7KW. Auf 4KW könntest du vielleicht runter aber Akku nutzen? Bei den eingesparten 3KW bei 2 Monaten wären das 15€ weniger. Dafür mehr Verluste wegen Peak Shaving? Nicht wirklich sinnvoll. Jedenfalls nicht in dem Leistungsbereich. Ab 10KW könnte man überlegen um Spitzen zu übergehen. |
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Wärmepumpe hab ich zum Glück keine, E-Auto wird im Winter in der Firma für 15ct/kWh geladen. Wird schon irgendwie klappen ohne Peak-Shaving. |
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Hab mir von 2025 und 2026 die 15 Min. CSV Tabelle runter geladen (Smartmeter Portal Netz NÖ). Dort habe ich mir die Leistung errechnet. Ich hatte nur ca. 10 Einträge wo ich auf über 9 KW kam. Aber nie über 10 KW. Das kam immer von der Sauna + Wärmepumpe. Ist dieser Download die richtige Herangehensweise um die Leistungsspitzen, welche dann ja für die Verrechnung herangezogen werden, zu identifiezieren? Und sind die 10 KW schon als fixe Grenze für eine Verrechnung gesetzt? |
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Also für die Einspeisung ändert sich nichts und keine Kosten und Gebühren? |
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Ich sag mal Ja, hab ich auch gerade gemacht. Meine Spitzen waren im Winter bei 5-6kW. Allerdings hatte ich noch kein Peak Shaving (mit max. 3,6 kW einphasig) aktiv. Zusammen mit Lastmanagement vom Haus kann ich sicher bei den 4 kW bleiben - trotz Wärmepumpe. Vorsicht, reine Vermutung: Vielleicht gibt es ein Preissignal via Internet. Hourly Tarife funktionieren ja auch genau so, werden auch nicht über das Stromnetz kommuniziert. Wenn man über das Limit kommt wird man "Strafe" zahlen. |
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Zum gefühlt 5ten Mal in diesem Thread: Nicht bei den Netzentgelten. Man kann aber auch den Eingangspost lesen: |
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Grundsätzlich ja, aber unnötig, weil bei Netz nÖ wird im Portal die Spitzenleistung ohnehin ausgewiesen. |
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Haha, stimmt. Danke. 😅 Darauf hab ich noch nie geschaut, weil es mir bisher egal war |
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