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Wenn ab heute jeder ein E-Auto hätte würde das Netz nur um 5-18% mehr

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  •  manilla
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
29.11.2022 - 23.2.2023
256 Antworten | 42 Autoren 256
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Wenn ab heute jeder in Österreich ein E-Auto fahren würde, würde das Netz nur um 5-18% mehr belastet werden, meinte heute ein Sprecher eines Netzbetreibers im TV.

Kann dies jemand glauben?


[Hinweis: Umfrageergebnisse sind nur für eingeloggte Mitglieder sichtbar]

  •  ChrisBerg
15.1.2023 ( #141)
https://www.krone.at/2904564

"Genug Strom auch bei Rationierung
Auch bei einer Stromrationierung würden private Ladestationen genügend Strom beziehen können, damit sie die Batterie eines E-Autos binnen drei Stunden für eine Reichweite von 50 Kilometern aufladen können. Zudem soll dem Bericht zufolge „für eine Vielzahl von Wärmepumpen ein nahezu störungsfreier Weiterbetrieb“ möglich bleiben."

Na dann, viel Spaß 🤣.

Wenn sich da bald was nicht tut, sehe ich tatsächlich schwarz für alle E-Auto Besitzer (mich in Zukunft auch eingeschlossen...) .

  •  dyarne
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
15.1.2023 ( #142)
wenn man glaubt das netz an die grenzen treiben zu müssen?

ich lade netzdienlich zu schwachlastzeiten und betreibe meine wärmepumpe netzdienlich. und dafür werde ich sogar belohnt...

mein heutiger strompreis...




und so wird dann geladen...



und so läuft meine wp vs strompreis...



und so setzt das die intelligente wallbox des kleinen e-autos automatisch um...




sektorkopplung ist der schlüssel mit dem wp und e-auto vom problem zur lösung werden...




die kurven stellen die netzlast für einfamilienhäuser dar, die balken meinen strombezug für mobilität & wärme...

  •  Rotkehle
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
15.1.2023 ( #143)
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob der Beitrag von ChrisBerg ernst gemeint ist oder einen Trollversuch darstellt. Bitte den Originalartikel lesen und richtig wiedergeben. Es geht in dieser "deutschen" Aussendung darum, dass zu Spitzenzeiten das Deutsche Netz eventuell den angeforderten Spitzenstromverbrauch nicht anbieten kann. In solchen Fällen müsste für eine begrenzte Zeitdauer (Spitzenzeiten) die Ladekapazität für Wallboxen reduziert werden - ich nehme mal an von 11kwh auf die 2,7 kwh von Schuko.

Abhilfe kann hier wie immer geschaffen werden, in dem die vorhanden Netze an die geänderten Anforderungen angepasst werden. Solche Probleme gab es noch bei jeder technischen Revolution und wird auch in Zukunft so sein. Ich kann mich noch erinnern wie in den 1990er, die Leute voller Panik meinten, dass mobiles Internet nie möglich sein wird in guter Qualität und auch die Landleitungen bereits am Limit wären und da war noch keine Rede von Streaming, Zoom und sonstigen datenintensiven Anwendungen.

Am Ende des Tages wird es immer eines intelligenten Netzes bedürfen, um die kommenden Anforderungen mit den nachhaltigen Energieträgern bewerkstelligen zu können.

Fazit sollte sein - keine Panik und immer eine aufgeladene Powerbank im Auto haben :-D.

  •  satking
15.1.2023 ( #144)


Rotkehle schrieb:
......die Ladekapazität für Wallboxen reduziert werden - ich nehme mal an von 11kwh auf die 2,7 kwh von Schuko......

...Ladeleistung.....11kW....2,7kW

Sorry fürs Klugsch..... aber da bekomm ich als gelernter Techniker Augenkrebs

  •  Rotkehle
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
15.1.2023 ( #145)


satking schrieb: Sorry fürs Klugsch..... aber da bekomm ich als gelernter Techniker Augenkrebs

Kein Problem - Formalismus ist halt sehr oft die letzte Bastion der Fachleute. Wäre aber trotzdem nett gewesen auch etwas in der Sache zu lesen.


  •  ChrisBerg
15.1.2023 ( #146)
Natürlich ist in dem Artikel die Rede vom Deutschen Netz, aber wir werden bestimmt nicht viel bessere Netzauslastung haben als unsere Nachbarn. Abgesehen davon nutzen wir eh für fast alles deren Strategie "Copy-Paste", egal wie unsinnig manche Ideen sind. Und wieso immer paar radikale User denken das man ein Troll sei, nur weil man sich vielleicht auch mal Gedanken macht das nicht alles so klappen könnte wie beworben, werde ich niemals verstehen. Wie auch immer, der Beitrag v. dyarne ist schon super hilfreich, für einzelne Personen die so ein System umsetzen können. Wird aber wenig bringen wenn für vielleicht 80-90% der E-Auto Besitzer der Strom, gerade zu der Zeit wo geladen werden kann, auf 2.7 rezudiert wird. Ich habe es auch deshalb hier gepostet weil gerade hier davon mit einer unglaublichen überzeugung geschrieben wurde das so etwas nie ein Thema sein könnte. Nicht einmal theoretisch. Und nun gibt es schon die ersten offiziellen Warnungen .

Wie wäre es dann tatsächlich bei den EFH mit PV Anlagen? Wenn ich 10 kWh erzeuge, dann kann ich ja die 10 kWh ins Auto laden, selbst bei einer Netzreduktion, oder?

  •  Rotkehle
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
15.1.2023 ( #147)
Nein, wir sind nicht Deutschland und genau deshalb war ich mir nicht ganz sicher von welcher Seite der Wind mit dem Posting weht. Wie ich bereits geschrieben habe, intelligente Lastabnehmer wird es in Zukunft geben müssen, um die Verteilung besser und gleichmäßiger machen zu können. Ob die Intelligenz nun vom Nutzer kommt ( eher nicht in doppelter Hinsicht) oder von einem intelligenten System, ist für das Endergebnis völlig egal. Wenn ich um 18 Uhr nach Hause komme und mein Auto an die Wallbox hänge ist es nur wichtig, dass ich am nächsten Morgen mit geladener Batterie in die Arbeit komme,  ob der Ladevorgang um 18 Uhr startet oder um 23 Uhr  kann ich deshalb gerne dem Netz überlassen.  Ebenso wenn das Auto in der Arbeit steht. Solange ich die Paramter definieren kann, interessiert mich der Rest überhaupt nicht.

  •  Equity
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
15.1.2023 ( #148)


Rotkehle schrieb:

Wenn ich um 18 Uhr nach Hause komme und mein Auto an die Wallbox hänge ist es nur wichtig, dass ich am nächsten Morgen mit geladener Batterie in die Arbeit komme,  ob der Ladevorgang um 18 Uhr startet oder um 23 Uhr  kann ich deshalb gerne dem Netz überlassen.  Ebenso wenn das Auto in der Arbeit steht. Solange ich die Paramter definieren kann, interessiert mich der Rest überhaupt nicht.

Ich würde sogar einen Schritt weiter gehen, die Batterie muss an 98% der Tage nur ausreichend geladen sein, bei uns würden im Alltag z.B. Mo-Fr 7:15 40% Ladestand ausreichen (und pro Tag werden maximal 25% verbraucht). Da kann das Netz ruhig sogar den/die Tage zum laden gerne entscheiden damit irgendwas über 40% in der Früh in der Batterie ist, Uhrzeit und Geschwindigkeit sowieso.

Die Tage wo ein höhere Ladestand gebraucht wird kommen auch selten überraschend, auch da ist es egal wann das Auto für die Fahrt in den Urlaub voll geladen wird. Die <1% Fälle wo man überraschend und möglichst schnell ein komplett volles Auto braucht werden das Netz nicht in die Knie zwingen und dürfen dann auch teuer sein, so lange >99% dafür mit Überschuss günstig und netzschonend geladen wird. 


  •  Gawan
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
16.1.2023 ( #149)
Wenn alle 9 Millionen Österreicher gleichzeitig duschen gehen und die Toilettenspülung betätigen sind auf einen Schlag unsere Trinkwasserreservoirs leer.
Wen diese Vorstellung in Panik ausbrechen lässt, der soll zu dieser Zeit eben nicht duschen gehen.
Exakt gleiches Szenario beim Stromverbrauch ... oder beim Überqueren einer Brücke im Gleichschritt ... oder beim Klopapierhamsterkauf ... gezieltes Handeln großer Gruppen kann jedes System zu Fall bringen.

Mit der gelebten Realität hat das aber nix zu tun 😉

  •  dyarne
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
16.1.2023 ( #150)
ich rate zu großer vorsicht beim einschalten des wasserkochers. sollte nachbarlich abgestimmt werden ... 😎

  •  dyarne
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
16.1.2023 ( #151)


ChrisBerg schrieb:
Wie auch immer, der Beitrag v. dyarne ist schon super hilfreich, für einzelne Personen die so ein System umsetzen können. Wird aber wenig bringen wenn für vielleicht 80-90% der E-Auto Besitzer der Strom, gerade zu der Zeit wo geladen werden kann, auf 2.7 rezudiert wird...

nein.
gerade für 80-90% der nutzer paßt es perfekt wenn das auto über nacht geladen wird...



Equity schrieb: die Batterie muss an 98% der Tage nur ausreichend geladen sein, bei uns würden im Alltag z.B. Mo-Fr 7:15 40% Ladestand ausreichen...

genau.
wir laden den großen typisch 1x die woche. wenn es auf dienstreise geht drück ich am abend davor aufs knöpferl und er sucht sich die günstigsten nachtstunden zum volladen.
viel viel viel einfacher & komfortabler als in der früh zur tankstelle zu müssen...




  •  derLandmann
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
16.1.2023 ( #152)
Ein aktueller Artikel sieht das wohl etwas anders ^^

https://futurezone.at/digital-life/elektroautos-und-waermepumpen-bringen-stromnetz-an-seine-grenzen-blackout/402292376

  •  Muehl4tler
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
16.1.2023 ( #153)
Kam ja auch wieder mal völlig überraschend, dass in die lokalen Stromnetze zu wenig investiert wurde. 🤦‍♂️

Wer konnte schon damit rechnen, dass sich PV und WP WP [Wärmepumpe] durchsetzen.

Also eigentlich jeder der rechnen kann, aber trifft halt leider selten auf gewisse Entscheidungsträger zu.🤣

  •  Gawan
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
16.1.2023 ( #154)
Jeder der eine Wärmepumpe mit entsprechendem Tarif hat kennt das doch heute schon.

Die wird über einen Rundsteuerempfänger einmal am Tag für eine Stunde abgeschaltet - soweit ich weiß rund um die Mittagszeit? (zumindest bei der Energie AG)

Bisher ist soweit ich weiß noch niemand daran gestorben oder deshalb erfroren.

Der Futurezone-Artikel (übrigens ein ganz schlimmes Schmierblatt seit die von orf.at weg sind) bezieht sich davon abgesehen auf Deutschland. Dass die seit Jahren / Jahrzehnten ein Problem damit haben ihren billigen Windstrom aus dem Norden in die Industriegebiete im Süden zu bringen ist doch schon ein alter Hut und hat genau NIX mit eAutos zu tun 🙄

  •  Muehl4tler
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
16.1.2023 ( #155)
Naja es wurde im Artikel schon insbesondere auf die lokalen Niederspannungsnetze hingewiesen.

Und dort sehe ich dann schon PV und e-Auto als Belastung.

Trotzallem peinlich für Politik und Netzversorger.

  •  Gawan
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
16.1.2023 ( #156)
Es geht wie immer nur ums Geld

https://www.heise.de/news/Viel-Windstrom-im-Norden-fuehrt-in-Baden-Wuerttemberg-zu-Stromsparaufrufen-7459659.html

  •  moef
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
17.1.2023 ( #157)
https://orf.at/stories/3301718/

  •  robits
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
17.1.2023 ( #158)
Arne, du hast es eh schonmal wo anders angeschnitten.
Awattar hat ja einen Test mit Vaillant laufen.

Wenn ich jetzt mit LWP LWP [Luftwärmepumpe] und Awattar Tarif WW WW [Warmwasser] günstig um 4 Uhr früh bei -1° mache, oder gegen mittag bei 5° mit normalem Tarif und PV Unterstützung, wird es da nicht wirklich Einsparpotential geben, oder wie siehst du das?

Und ohne BKA BKA [Betonkernaktivierung] wird man mit LWP LWP [Luftwärmepumpe] auch im Heizbetrieb kaum vom Awattartarif profitieren können?

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  •  Rapiatler
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
18.1.2023 ( #159)
Passend zum ursprünglichen Eingangspost gibt es auch sehr gebildete Personen, die die E-Mobilität bezüglich Netztauglichkeit in Frage stellen.
Bspw. Hr. Em.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Georg Brasseur der TU Graz im nachfolgenden Vortrag:


(Der Link führt direkt zur Erklärung der u.a. Folie)




Daraus folgt die o.g. Folie, in welcher fälschlicherweise ein durchschnittlicher Verbrauch von 25kWh/100km angenommen wird. Zusätzlich wird unterstellt, dass die Autos nur zwischen 06:00 und 22:00 Uhr geladen werden, weil man in der Nacht nicht zum Laden aufstehen will. Aus diesem Mix an falschen Werten und Annahmen leitet er eine enorme Netzbelastung bzw. einen Blackout ab.

Und aus solchen Berechnungen werden dann Interviews wie folgendes geführt, welches auch gleich die passende Schlagzeile bietet: E-Autos sind nicht vernünftig
https://www.heute.at/s/physiker-mit-ansage-e-autos-sind-nicht-vernuenftig-100232133

  •  MalcolmX
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
18.1.2023 ( #160)
Ja ur gut. Das man das Auto ansteckt und der App sagt wann sie laden soll, das ist dem Olfie schon zu Sci-Fi. Und 25kWh im Schnitt... das schafft nicht einmal der Kangoo mit viel Autobahn. Naja vielleicht knapp mit Ladeverlusten.

  •  Muehl4tler
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
18.1.2023 ( #161)
Leider ist die Verbrennerlobby ziemlich gut in PR.



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