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Unser Häuschen - Seite 9

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  •  tomarse
26.7. - 12.12.2025
168 Antworten | 31 Autoren 168
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Nachdem ich hier in letzter Zeit doch immer wieder die ein oder andere Frage stelle und immer sehr hilfreiche Antworten bekomme, möchte ich ein eigenes Thema zu unserem Projekt starten, das Ganze kurz vorstellen, auch evtl. Fragen hier stellen (und nicht immer einen neuen Thread starten) und immer wieder ein paar Updates schreiben, vielleicht kann ja irgendwann der ein oder andere künftige Häuslbauer auch was davon mitnehmen.

Im Gegensatz zu scheinbar vielen hier, bin ich kein großer Selbermacher/Bastler/Programmierer und kenn mich bei vielen Dingen gar nicht aus, aber interessiere mich trotzdem für das Ganze, werde hoffentlich noch das ein oder andere lernen und dann doch irgendwo selbst Hand anlegen - auch aus Budgetgründen. Es wird also sicher genügend Pleiten, Pech und Pannen zu dokumentieren geben und ich hoffe, dass dann in der Zukunft für andere auch was Lehrreiches dabei sein wird ;)

Zum Projekt:
wir (40, 39, 6) möchten in NÖ Nord ein EFH ohne Keller bauen, ca. 190 m2 Wohnfläche + 40 m2 Nebengebäude. Also sehr großzügig für 3 Leute. Für den Vorentwurf haben wir einen Architekten beauftragt, der nach unseren Wünschen/Vorgaben/Budget gearbeitet hat. Die wichtigsten Punkte waren wohl das innen offene Satteldach, ein großzügiger Arbeitsbereich, einen Elternbereich, in dem der Schrankraum als Vorraum zu Schlafzimmer, Bad und WC sowie als akustische Barriere zum restlichen Haus dienen soll (ich habe Schichtdienst). 1 Kinderzimmer, 1 Gästezimmer. Eine Terrasse, die bei Sonne, Wind und Regen genutzt werden kann, denn hier ist es immer entweder zu heiß, zu nass, oder zu windig ;) Ein Eingangsbereich, durch den man nicht durchgehen muss, wenn man in ein Zimmer oder aufs WC will. Der erste Vorentwurf ging jedenfalls klar in die richtige Richtung:

Ein langes, schmales Haus (18x6,5m außen) mit Satteldach, Holzfassade und offenem Giebel innen und als Herzstück eine Wohnküche mit darüber einer knapp 30m2 großen Galerie, die als Arbeitsraum für meine Frau und mich dienen soll (sie ist selbstständig und ich helfe neben meinem Vollzeitjob brav mit). Derzeit picken wir zu zweit in einem 12 m2 Arbeitszimmer und es macht einfach keinen Spaß so - wir verbringen hier die meiste Zeit des Tages, und im Haus wäre es schade, wenn man ein großzügiges Haus baut, um dann irgendwo in einem Arbeitszimmer am anderen Ende des Hauses den ganzen Tag weggesperrt zu sitzen.

Dazu ein Nebengebäude, das parallel dazu steht und Abstellraum und Haustechnik beinhaltet, und wenn vielleicht nicht sofort, ein Gym mit Sauna. Dazwischen eine Sichtbetonwand, die Carport und Terrasse zwischen den beiden Gebäuden trennt.


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Allerdings war uns der Entwurf - abseits von der großzügigen Wohnküche - einfach zu eng. 9 m2 Kinderzimmer und ein 4m2 Eingangsbereich und ein paar andere Punkte waren dann doch nicht ganz nach unserem Geschmack. Der Architekt meinte, mit unserem Budget und unseren Ansprüchen wird sich nicht mehr ausgehen (womit er aus heutiger Sicht wohl auch Recht haben wird).

Wir haben dann selber überlegt, wie man das Haus erweitern kann, ohne den Charakter zu sehr zu verändern. Nach ein paar Iterationen wurde das Haupthaus um 0,5m breiter, das Treppenhaus und ein paar Wände und Räume sind etwas verrutscht, und es kam statt der Sichtbetonwand als Trennung zwischen Carport und Terrasse ein eingeschoßiger „Anbau“ mit Flachdach dazu, der nun einen etwas größeren und zur Terrasse hin geöffneten Eingangsbereich sowie Technik-/Abstellraum beherbergt. Nachdem wir die letzten kleinen Änderungen nun in Eigenregie vorgenommen haben, hab ich das selber, so gut es mir als Laie möglich war, nachgezeichnet - jetzt sieht das Ganze so aus:


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Natürlich gibt es immer ein paar Kompromisse - Stauraum ist nicht üppig. Wir dürfen halt nicht sammeln. Und für Gartengeräte wäre dann wohl noch eine Gerätehütte nicht unpraktisch irgendwann. Technikraum liegt nicht zentral. Das sind Dinge, die wir in Kauf nehmen.

Jetzt sind wir gerade dabei, bei Baufirmen mit unserem Entwurf mal Kostenvoranschläge einzuholen. Spatenstich soll kommenden März sein. Unser veranschlagtes Budget ist sicher nicht klein, aber trotzdem voraussichtlich nicht genug für das, was wir an Fläche und an Ausstattung alles wollen (dazu ein anderes Mal mehr). Aber es wird sich sicher ein Weg finden. Entweder mehr zahlen, oder mehr selber machen. Man wird sehen :)

  •  tomarse
9.12.2025  (#161)

zitat..
MalcolmX schrieb: generell bin ich aber eher für komplett barrierefrei, was spricht FÜR diese Stufen?

Dass es nicht ganz ohne geht, außer:

1. wir setzen den Fußboden im Wohnhaus um 30cm tiefer, dann sind wir aber entsprechend tief unter dem Niveau straßenseitig - das möchte ich nicht (das Wasser soll ja weg von Haus fließen und nicht hin - Rigol hin oder her 😉
oder
2. wir setzen den Fußboden im Nebengebäude um 30cm hoch, mit einer daraus resultierenden niedrigen Raumhöhe von ca 2,15m, was auch inakzeptabel ist.

Grundsätzlich gefällt uns unsere Lösung gut, die Gegebenheiten berücksichtigend. Das Argument der Stolperfalle ist aber valide. Ob es so alltagsrelevant ist, wird sich zeigen. Grundsätzlich sieht meine Frau es aber auch so, dass wir sowieso mit Pflanztrögen dekorieren werden und vermutlich so deutliche Abgrenzungen schaffen.

zitat..
Panorama schrieb: Im Gebäude ist alles auf einem Niveau (also Haupt- und Nebengebäude? D.h. es besteht "nur" ein Höhenunterschied von innen nach außen?

Im Wohnhaus ist alles auf einem Niveau. Das Nebengebäude (bzw. der Fußboden) ist gartenseitig (Gym/Sauna) 30cm tiefer, straßenseitig (Abstellraum) 15cm tiefer durch einen höheren Fußbodenaufbau, eben damit der Regen dort nicht zufließt.




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  •  luxmoo
  •   Bronze-Award
9.12.2025  (#162)
Welche Raumhöhe hast du denn in Gym/ Sauna genau? Könnte es sich da ausgehen Türe und Fenster Richtung Terrasse auf FPH 30cm zu setzen und innen an der Türe zwei Stufen zu setzen? Fenster sind da ja unkritisch. Die Frage ist halt, wie hoch du die Türe setzen kannst (zum Beispiel deckenhoch) um noch einigermaßen Durchgangshöhe zu haben. 

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
10.12.2025  (#163)
Sehe ich auch als sinnvolle Alternative. 
Wenn man mit Essen etc von Küche/Wohnzimmer auf die Terrasse rausgeht, nerven Stufen doch nur.

Bzw, im Winter durch die Kälte ins Gym gehen zu müssen wenn man schon eines hat, bzw nachher verschwitzt durchs Freie zur Dusche, das würde ich überdenken...

1
  •  tomsl
  •   Bronze-Award
10.12.2025  (#164)

zitat..
tomarse schrieb: 2. wir setzen den Fußboden im Nebengebäude um 30cm hoch, mit einer daraus resultierenden niedrigen Raumhöhe von ca 2,15m, was auch inakzeptabel ist.

Blöde Frage, aber warum setzt ihr das Nebengebäude nicht auf die gleiche Höhe?

Ihr habt einen so tollen Plan, aber das Detail gefällt mir aus den genannten Gründen auch nicht. Wir hatten, bevor wir die Terrassenplatten verlegt haben, auch eine kleine Stufe raus. Das war echt ungut, und einige Leute (Kinder und Erwachsene) sind dort gestolpert und hingefallen.


1
  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
10.12.2025  (#165)
Wahrscheinlich wegen der Gebäudehöhe an der Grundgrenze?

Wenn das nicht der Grund ist, würde ich es auch anheben.
Eventuell lässt sich über die Bauweise (Dach) noch was machen, ggf muss das Nebengebäude nicht so viel Bauhöhe/Dämmung haben. Oder ein Pultdach odgl... mein Nebengebäude hat auf einer Seite ca 2.6m und auf der anderen Seite 3.6m. Viel Stauraum nach oben.

1
  •  Panorama
  •   Silber-Award
10.12.2025  (#166)

zitat..
tomarse schrieb:

Panorama schrieb: Im Gebäude ist alles auf einem Niveau (also Haupt- und Nebengebäude? D.h. es besteht "nur" ein Höhenunterschied von innen nach außen?
───────────────

Im Wohnhaus ist alles auf einem Niveau. Das Nebengebäude (bzw. der Fußboden) ist gartenseitig (Gym/Sauna) 30cm tiefer, straßenseitig (Abstellraum) 15cm tiefer durch einen höheren Fußbodenaufbau, eben damit der Regen dort nicht zufließt.

D.h. innerhalb des Gebäudes (Haupt-/Nebengebäude) gibt es einen Versatz/Stufen? Das würde ich auf keinen Fall so machen.

Im Grunde gibt es dafür eine einfache Lösung: Man legt das Gesamte Gebäude und die Terrasse/Pool um einen Wert X tiefer. Damit ist dann alles auf einer Ebene. Der Carport bleibt auf Straßenebene (Ebene 0) und von dort geht es über z.B. 6 Blockstufen a 0,15 (=0,9 m) auf die Wohn-/Terrassenebene. So hat man auf dem gesamten Grundstück nur sechs Stufen. Innerhalb des Gebäudes und vom Gebäude auf die Terrasse entfallen die bisher geplanten Stufen.

Bei uns ist es ähnlich. Das Erdgeschoss liegt ca. 1 m unter Straßenniveau. Haben wir Probleme mit Niederschlagswasser? Nein, die Parkfläche vor dem Haus hat ein Gefälle zur Straße + Bordstein. D.h. es ist noch nie Wasser in Richtung Gebäude gelaufen. Wir haben auf dem gesamten Grundstück kein Rigol.

So wie bei uns, ist es übrigens in der gesamten Straße. Alle Erdgeschosse liegen unter Straßenniveau. Wir haben den geringsten Höhenunterschied. Einige Gebäude liegen bis zu 3 Meter unter Straßenniveau. Probleme mit Wasser haben die noch nie gehabt.

Ein Neubau sollte barrierefrei sein. Treppen, Stufen und andere Höhenunterschiede assoziiere ich mit Altbau/Umbau.

EDIT: Habe mir die Grundrisse jetzt nochmal am PC angeschaut. Dadurch, dass der Gym/Technikraum vom übrigen Gebäude abgekoppelt ist, gibt es innerhalb des Gebäudes keine Stufen. Ich persönlich würde kein Räume vom Hauptgebäude abkoppeln. Alle Räume sollten mit dem Hauptgebäude verbunden sein. Beim Technikraum (der über den Carport zugänglich ist) würde ich vielleicht eine Ausnahme von dieser Regel machen. Aber mehr auch nicht. Der Technik-/HWR zwischen Eingangsbereich und Gym mag von seiner Lage praktisch sein. Das er den Gym vom übrigen Gebäude abschneidet, finde ich weniger gut. Dadurch hat der Gym den Charakter eines Gartenhauses. Das wäre mir ein zu teures Gartenhaus.

2. EDIT: Je mehr ich mich mit dem Grundriss u. dem Modell des Hauses beschäftige, desto besser fängt es an mir zu gefallen. Ich bin aber immer noch der Meinung, dass man den Grundriss etwas anpassen sollte. Und zwar was die Nebengebäude anbelangt. Eine Lösung wäre m.E. das man die beiden Technikräume u. das Gym so verändert, dass das Gym vom Hauptgebäude aus erreichbar ist und somit später evtl. als Arbeits-/Schlaf-/Gästezimmer dienen kann. Ich würde den Grundriss kopieren und die Räume im Nebengebäude ausschneiden und solange puzzeln, bis es passt (für euch passt es ja jetzt schon, aber es könnte ja noch besser passen). Meine erste Idee in dem Zusammenhang wäre die, dass die Stellplätze im Carport durch den Technikraum getrennt werden. Dadurch rückt der Technikraum als trennendes Element zwischen Hauptgebäude und Gym heraus.

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  •  tomarse
12.12.2025  (#167)
Vorab: vielen Dank für den vielen Input die letzten Tage! Wir hatten erst gestern Zeit, uns hinzusetzen und alle Optionen durchzuspielen. Soviel vorweg: wir sind nicht ganz schlüssig, wie's weitergehen soll. Die Opposition gegen die Stufen können wir gut nachvollziehen.

zitat..
luxmoo schrieb: Welche Raumhöhe hast du denn in Gym/ Sauna genau? Könnte es sich da ausgehen Türe und Fenster Richtung Terrasse auf FPH 30cm zu setzen und innen an der Türe zwei Stufen zu setzen? Fenster sind da ja unkritisch. Die Frage ist halt, wie hoch du die Türe setzen kannst (zum Beispiel deckenhoch) um noch einigermaßen Durchgangshöhe zu haben. 

Voraussichtlich um die 240-245cm plusminus. Die Option haben wir durchgespielt, hat uns beiden leider gar nicht zugesagt, das man ins Gebäude hinabsteigen muss - das gibt so ein Souterrain-Gefühl.

zitat..
MalcolmX schrieb: Bzw, im Winter durch die Kälte ins Gym gehen zu müssen wenn man schon eines hat, bzw nachher verschwitzt durchs Freie zur Dusche, das würde ich überdenken...

Dusche und Waschbecken würden ins Gym kommen, ist nicht eingezeichnet.
Nach dem Gym aufgeheizt 7 Meter durch die Kälte zu gehen, sehen wir jetzt nicht als Problem an. Aber ist wie gesagt eh nicht relevant, da eine Duschmöglichkeit dort geplant ist.

zitat..
tomsl schrieb: Blöde Frage, aber warum setzt ihr das Nebengebäude nicht auf die gleiche Höhe?

zitat..
MalcolmX schrieb: Wahrscheinlich wegen der Gebäudehöhe an der Grundgrenze?

Genau deswegen, da sind wir leider beschränkt.

zitat..
tomsl schrieb: Ihr habt einen so tollen Plan, aber das Detail gefällt mir aus den genannten Gründen auch nicht. Wir hatten, bevor wir die Terrassenplatten verlegt haben, auch eine kleine Stufe raus. Das war echt ungut, und einige Leute (Kinder und Erwachsene) sind dort gestolpert und hingefallen.

Das kenne ich, wenn wo eine kleine, nicht erwartete Stufe/Niveauunterschied am Boden ist. Aber stolpert ihr bei regulären Stufen, also z.B. im Stiegenhaus? Das kenne ich eher nicht, und ich gehe im Alltag (in der Arbeit, in U-Bahn Stationen, ...) regelmäßig Stufen und kann mich nicht erinnern, jemals gestolpert, geschweige denn, gefallen zu sein. Natürlich kann es passieren.

zitat..
MalcolmX schrieb: Oder ein Pultdach odgl... mein Nebengebäude hat auf einer Seite ca 2.6m und auf der anderen Seite 3.6m. Viel Stauraum nach oben.

Dann ist die BO BO [Bauordnung/Baugesetz] im Burgenland vielleicht anders, aber in NÖ muss jede Front des NG unter 3m sein (Überschreitung durch Hanglage ist zulässig, aber nur um die Höhe des Niveauunterschieds), ein Pultdach bis 3,6m geht da nicht. Würde aber auch irgendwie optisch nicht passen, was meinst du?

zitat..
Panorama schrieb: D.h. innerhalb des Gebäudes (Haupt-/Nebengebäude) gibt es einen Versatz/Stufen? Das würde ich auf keinen Fall so machen.

Nein, das Wohnhaus ist auf einer Ebene, und das Nebengebäude ist auf einer Ebene (ich glaub, 30 oder 35cm sinds, hab den Einreichplan gerade nicht zur Hand).

zitat..
Panorama schrieb: Im Grunde gibt es dafür eine einfache Lösung: Man legt das Gesamte Gebäude und die Terrasse/Pool um einen Wert X tiefer. Damit ist dann alles auf einer Ebene. Der Carport bleibt auf Straßenebene (Ebene 0) und von dort geht es über z.B. 6 Blockstufen a 0,15 (=0,9 m) auf die Wohn-/Terrassenebene. So hat man auf dem gesamten Grundstück nur sechs Stufen. Innerhalb des Gebäudes und vom Gebäude auf die Terrasse entfallen die bisher geplanten Stufen.

Diese Lösung ist tatsächlich die, mit der wir jetzt am längsten herumlaborieren, nur dass es bei uns nicht um 90cm, sondern um 30-40cm ginge.

zitat..
Panorama schrieb: So wie bei uns, ist es übrigens in der gesamten Straße. Alle Erdgeschosse liegen unter Straßenniveau.

Das ist einer der Punkte, der uns bei der Variante leider aufstößt: die anderen Häuser auf unserer Straßenseite haben zum Haus/Garage/Carport einen leichten Anstieg (nicht viel, auch vielleicht 20-30cm). Wir sind jetzt ziemlich eben, wenn wir aber nochmal 30-40cm runtergehen, ist das schon merklich sichtbar. Irgendwie seltsam, wenn unser Haus "eingegraben" ist zwischen den anderen. Beim Nachbarn unterhalb wurde das Bezugsniveau auf den höchsten Punkt des Grundstücks definiert (das ist im Prinzip unser "tiefster" Punkt an der Straßenfront), das haben sie auf Grund dieser Situation mit dem Gefälle damals genehmigt, weil damals nur BK1 (bis 5m) war. Das hat ihnen beim Haus geholfen, und beim Nebengebäude (wo das gewachsene Gelände wieder einen halben Meter tiefer liegt), hatte er überhaupt extrem viel Luft nach oben.

Mittlerweile haben wir hier BK 2. Ich hab im Sommer schon mal bei der Gemeinde angefragt, ob eine Änderung des Bezugsniveaus möglich wäre, da wir eine minimale Wannenlage haben. Das machen Sie nicht mehr seit Änderung auf BK2. Ist für unser Wohnhaus egal, aber beim Nebengebäude macht es halt "Probleme".

zitat..
Panorama schrieb: Ein Neubau sollte barrierefrei sein. Treppen, Stufen und andere Höhenunterschiede assoziiere ich mit Altbau/Umbau.

Sehe ich auch so. Im Wohnhaus wäre das ja auch gegeben, nur auf der Terrasse halt nicht. Wir haben es jetzt so gezeichnet, dass wir das Wohnhaus eben tiefersetzen, so dass die Terrasse auf gleicher Ebene ist. Wie beschrieben. Ganz glücklich sind wir damit nicht, wie oben geschrieben, auch gibt es noch ein paar andere Kleinigkeiten die für uns dann optisch nicht ganz passen, bzw. wo wir noch überlegen, wir wir das lösen können.

Wir haben aber, jetzt, wo wirs gezeichnet haben, festgestellt: die Terrasse gefällt uns optisch tatsächlich besser mit dem erhöhten Traufengang. Etwas gegliedert, verspielt, aber halt unpraktischer. Wir werden jetzt mal versuchen, für die anderen "Mankos" Lösungen zu finden, und wenn wir das zufriedenstellend lösen können, werden wir uns nochmal mit der Optik der Terrasse auseinandersetzen.

Danke jedenfalls für den Input! Ein nicht geringer Anteil an Budget und Hirnschmalz ist bei uns halt auch in die optische Ausgestaltung des ganzen Projekts gegangen. Daher ist uns halt auch sehr daran gelegen, nicht jetzt gewissen optische Aspekte "hinzubasteln", wenn uns das gar nicht zusagt. Es soll schon alles für uns stimmig sein. Für unsere Bedürfnisse haben wir das schon sehr gut hingekommen. Der Einwand mit den Stufen auf der Terrasse ist allerdings berechtigt. Wir können uns zwar jetzt keine Situation vorstellen, wo es so störend wäre, aber natürlich ist barrierefrei immer "besser". Wir überlegen konkrete Situationen oder Fälle, wo es wirklich ein Problem sein könnte, und werden dann eh demnächst eine Entscheidung treffen (müssen), nachdem die Einreichung ansteht.

Danke!

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  •  Panorama
  •   Silber-Award
12.12.2025  (#168)
Mein Gedanke war der, dass man beim Carport eine leichte Steigung von der Strasse in Richtung Haus hat. Tiefer gelegt wird nur das Gebäude selbst.

Im Bereich des Eingangs (Haustür) geht man dann drei Stufen nach unten. Alternativ eine Rampe ab Bordstein bis zur Haustür. Die Autos stehen wie gesagt auf Strassenniveau mit leichtem Gefälle zur Straße.


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