« Photovoltaik / PV  |

Induktionsschleife geplante PV-Anlage

Teilen: facebook    whatsapp    email
 <  1  2 ... 3  4 ... 5  6  7  8  9  10  > 
  •  hartbau
  •   Bronze-Award
3.7.2022 - 12.1.2024
185 Antworten | 31 Autoren 185
13
198
Hallo Baugemeinde,

wie in einem Parallelthread schon angedroht (ico https://www.energiesparhaus.at/forum-stringplanung-ohne-induktionsschleife/67747) möchte ich meinen Plan zur Minimierung der Induktionsschleifen prüfen lassen. Geplant ist eine Erweiterung der bestehenden Anlage meiner Schwiegereltern. Beim Altbestand (vor 11 Jahren) wurden alle Module einfach miteinander verbunden. Da gibt es sogar Fotos wie ich unten stehe und begeistert dabei zusehe.


2022/20220703701394.png

Durch meine eigene Recherche macht es natürlich keinen Sinn sich zwei Antennen aufs Dach zu legen. Die Module und der WR WR [Wechselrichter] sind schon geliefert, aber es wurden die falschen Dachhaken bestellt und somit steht die Anlage seit April in der Einfahrt. Im Nachhinein zum Glück. Bestückt werden 380W-Longi Module. Extra Kabelmaterial wurde nicht geliefert, deshalb vermute ich, dass die Module wieder einfach miteinander verbunden werden. Die Rückseite bietet es ja fast schon an 


2022/20220703120165.jpg

Der WR WR [Wechselrichter] ist ein Symo Gen24 8 und bietet die Möglichkeit zwei Strings mit  224-800V Spannung anzuschließen. Der Planauschnitt von oben behält auch noch nicht alle 27 Module (warum ein Teil ausgelassen wurde ist mir ein Rätsel) und eine Überarbeitung wurde nicht nachgereicht. Windlast, Schneelast und Statik hat ein echter Statiker gerechnet, da das Haus einmal ein Bauernhof war bei dem im Anschluss die Decke gedämmt und das Dach neu eingedeckt worden ist. Der Dachstuhl konnte weitgehend erhalten werden und wird auch nicht bewohnt (Höhe ca. 155cm). Das PV-Projekt sowie die Statik musste bei der Gemeinde eingereicht werden und wurde auch bestätigt. Ich mache mir dahingehend keine Sorge. Letztes Problem ist nur noch die richtige Reihenfolge um die Module anzustecken. Hier mein Plan


2022/20220703665303.png

Ich hoffe die Elektro- und PV-Profis können kurz einen Blick darauf werfen (Es ist sowieso zu heiß um draußen zu sein)

Schönen Sonntag!

  •  taliesin
  •   Gold-Award
6.7.2022  (#41)

zitat..
Solarbuddys schrieb: SOLAREDGE

Grundsätzlich ja, aber beim Format hilft das auch nicht ... sonst eh bei fast allem 🤗

Wenn ein Modul ausfällt kann man den String immer noch um ein Modul verkleinern, Reserve in der Garage lagern ergibt eigentlich auch wenig Sinn.

1
  •  Solarbuddys
7.7.2022  (#42)
Aeusserstes Modul kommt auf die Innenseite, Neues groesseres Leistungsstaerkeres Modul kommt auf die Aussenseite 😉 - SOLAREDGE 😇

Auf 1 Modul verzichten ??? Tztztzzz komm schon 😂

1
  •  Gawan
  •   Gold-Award
7.7.2022  (#43)
@­Solarbuddys  Wie oft hattet ihr schon Module bzw. Optimierer die "im Einsatz", also nicht während der ersten paar Tage, ausgefallen sind ?

1
  •  Solarbuddys
7.7.2022  (#44)

zitat..
Gawan schrieb:

@­Solarbuddys  Wie oft hattet ihr schon Module bzw. Optimierer die "im Einsatz", also nicht während der ersten paar Tage, ausgefallen sind ?

5-7 Module (Trina, Ja, Luxor)  , 4-6 Optimierer (Doppel P600/801, Einzel P401)  1 Kommunikationsplatine (Blitz auf SE30K über Netzwerkkabel), 1 x SE16K (Softwarefehler, mit Softwarupdate nadch 3 Monaten wieder korregiert) 


1
  •  taliesin
  •   Gold-Award
8.7.2022  (#45)

zitat..
Solarbuddys schrieb: Neues groesseres Leistungsstaerkeres Modul kommt auf die Aussenseite

Naja, geht vielleicht eh, dann muss aber die Unterkonstruktion ausreichend überstehen, sonst bekommst ein Statikthema.


zitat..
Solarbuddys schrieb: 5-7 Module (Trina, Ja, Luxor)

von tausenden, die verbaut wurden?




1
  •  Solarbuddys
9.7.2022  (#46)
Ueberstand hast eh meistens wenns richtig gebaut ist. Leider stehen viele Module faelschlicherweise mehr als die im Schnitt zulaessigen 25-30cm drueber 

Drum gehst auch oft zu naechsten Sparren auch wenns optisch vl net sooo schoen (Ansichtssache) , dafuer is es richtig. Und bei kuerzem Ueberstand laesst du bewusst a paar cm mehr wegen moeglichen Erweiterungen/Anpassungen sonst muesstest due Schienen unnoetig verbinden/verlaengern

2
  •  taliesin
  •   Gold-Award
9.7.2022  (#47)

zitat..
Solarbuddys schrieb: Und bei kuerzem Ueberstand laesst du bewusst a paar cm mehr wegen moeglichen Erweiterungen/Anpassungen sonst muesstest due Schienen unnoetig verbinden/verlaengern

Guter Tipp.


1
  •  heislplaner
  •   Gold-Award
2.9.2022  (#48)


2022/20220902664634.png Ich krame kurz diesen Thread hoch, weil ich mich heute ein wenig gespielt habe. Funktioniert die Modulverkabelung auf diese Weise?

1
  •  wiwi
  •   Bronze-Award
3.9.2022  (#49)
Prinzipiell, ja. Aber wieso sollen die Module abwechselnd am Kopf montiert werden?

1
  •  heislplaner
  •   Gold-Award
3.9.2022  (#50)
Nach Durchackern von ein paar "Induktionsschleifenthreads" ist diese Variante zur Vermeidung eben dieser gedacht. Zusätzlich spart man Anbindeleitung. Wie sollte man bei 15 Modulen sonst verlegen?

1
  •  wiwi
  •   Bronze-Award
3.9.2022  (#51)
Wenn die Montage am "Kopf" vom Hersteller freigegeben ist und keine optischen Gründe (asymmetrische Module wie Trina Vertex) dagegen sprechen dann kann man das so machen.

Nur für die Minimierung der Induktionsschleife ohne Rückleitung mit Modulüberspringen ist die verkehrte Montage nicht erforderlich, auch wenn deine Zeichnung sonst natürlich stimmt.

1
  •  taliesin
  •   Gold-Award
3.9.2022  (#52)

zitat..
wiwi schrieb: die verkehrte Montage nicht erforderlich

Doch weil sonst kann man die Kabel nicht mehr auf die Schienen hängen, weil sie gerade so reichen.

zitat..
wiwi schrieb: asymmetrische Module wie Trina Vertex

Ich finde das sogar eher reizvoll, am Plan sieht so aus ...

ico https://www.energiesparhaus.at/forum-die-kleinen-dinge-des-pv-anlagen-lebens/68153_3#668899

Echtbilder kommen sobald sie oben sind ...

1
  •  heislplaner
  •   Gold-Award
3.9.2022  (#53)
@­taliesin 
Wäre die Verkabelung so gut? Induktionsschleife vermieden? Oder gäbs was besseres/einfacheres?
Danke!

1
  •  wiwi
  •   Bronze-Award
3.9.2022  (#54)

zitat..
taliesin schrieb:

──────
wiwi schrieb: die verkehrte Montage nicht erforderlich
───────────────

Doch weil sonst kann man die Kabel nicht mehr auf die Schienen hängen, weil sie gerade so reichen.

──────
wiwi schrieb: asymmetrische Module wie Trina Vertex
───────────────

Ich finde das sogar eher reizvoll, am Plan sieht so aus ...

ico https://www.energiesparhaus.at/forum-die-kleinen-dinge-des-pv-anlagen-lebens/68153_3#668899

Echtbilder kommen sobald sie oben sind ...

Das kann man pauschal nicht sagen. Die Vertex hier sind eine Vermutung von mir und kommen nur auf Bestellung mit kurzen Kabeln.

Es hilft jedoch bei der Stringplanung mit den tatsächlichen Anschlusslängen entlang der Verlegewege zu planen, dann sieht man wo es zwickt.

Als Bonus sieht man auch sofort die Größe der Induktionsschleife.


1
  •  taliesin
  •   Gold-Award
3.9.2022  (#55)
Grundsätzlich ja, ich habe die Module spaltenweise verdreht, damit wird der Reihenwechsel noch etwas besser, sieh' dir einfach meinen Plan mal genauer an.

Die Kabelaufhängpunkte sollte immer unter den Panelen liegen!

1
  •  taliesin
  •   Gold-Award
3.9.2022  (#56)

zitat..
wiwi schrieb: kommen nur auf Bestellung mit kurzen Kabeln.

Im Reihensprung geht sich das auch mit den langen (1.1m) nicht aus ... aber vielleicht hab' ich ja etwas übersehen?!


1
  •  wiwi
  •   Bronze-Award
3.9.2022  (#57)
Es hängt eben von den genauen Abmessungen ab, auch von den Modulen. Die sind mir (uns?) nicht bekannt. Aber wenn es mit abwechselnd kopfüber funktioniert und die Kabel und Stecker noch sauber hochgeladen werden (bei 2-lagiger UK sicher einfacher) - warum nicht!

1
  •  heislplaner
  •   Gold-Award
3.9.2022  (#58)
Module sind von Jinko 375W 169x102,7 - Kabel sind 1,2m lang

1
  •  wiwi
  •   Bronze-Award
3.9.2022  (#59)
Dann passt der Verlegeweg der Kabel und die Verlegeart der Module. Die Vertikalen Verbindungsleitungen kann man in der Realität noch, im Gegensatz zu deiner Zeichnung, etwas näher zusammenrücken oder kurze Verlängerungen benutzen wenn man will.

1
  •  cacer
  •   Gold-Award
3.9.2022  (#60)
ich bin mir gar nicht sicher, ob man bei einem zusammenhängenden modulfeld durch die verkabelung irgendwelche verbesserungen in bezug auf induktion erreichen kann.

nichtmal die kabellänge wird durch den aufwand geringer, wenn man anfang und ende am selben punkt hat. 

die mudule selbst begrenzen das feld, da sie im ganzen wie eine flächenantenne wirken.

anders sieht es aus, wenn zerstückelte modulfelder zum gleichen string gehören.
geht man dort nicht mit plus und minus (genaugenommen auch mit dem PA) möglichst eng zusammen von feld zu feld, hat man am ende halt unnötig viel fläche (eben auch dort wo keine module liegen) vom feld umschlossen und sammelt halt viel erfolgreicher induzierte spannungen ein.

wenn das mudulfeld nur einreihig und lang ist, kann man durch überspringen je eines modules natürlich die kabellänge des rückweges sparen.

1
  •  taliesin
  •   Gold-Award
4.9.2022  (#61)

zitat..
cacer schrieb: nichtmal die kabellänge wird durch den aufwand geringer, wenn man anfang und ende am selben punkt hat.

Doch, klar. Beim Überspringen spart man die Rückleitung und braucht, richtig gewählt, keine Verlängerungen, dadurch reduziert sich der Stringwiderstand und die aufgespannte Fläche bleibt minimal. Wenn du einfach direkt zurückgehst, wird die Fläche viel größer.

zitat..
cacer schrieb: die mudule selbst begrenzen das feld, da sie im ganzen wie eine flächenantenne wirken.

Ganz sicher dagegenreden kann ich da nicht, weils auf den Zellenaufbau ankommt, aber wenn man von typ. Halbzellenverdrahtungen ausgeht:

ico
https://www.eco-greenenergy.com/wp-content/uploads/2020/12/point2-2-1024x652.jpg
Bildquelle:https://www.eco-greenenergy.com/wp-content/uploads/2020/12/point2-2-1024x652.jpg


... dann sind auch die induktionsarm aufgebaut, d.h. Hin- und Retourstrom liegen nahe aneinander.


1


Beitrag schreiben oder Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]


next