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Erdwärme Soletemperaturen 2025/26 - Seite 8

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  •  Markus98
30.9.2025 - 26.1.2026
160 Antworten | 48 Autoren 160
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Hallo Leute.
Nach einen sommerlichen September, ist meine Wärmepumpe nun endlich im Betrieb. Bei den Neubauten stehen sicher noch einige Wärmepumpen still.

Wärmequelle: Hybrid - Tiefenbohrung 2x 100 m Simplex DN40 + 50m Spaghettikollektor als Vorerwärmung. 2-Kreiser DN40 270m. 
Standort: Süd/Ost-Steiermark
Baujahr: 
1995 (massiv 38er Ziegel + 5cm Thermoputz)
Durchschnittliche AT AT [Außentemperatur]:
9°C (24h)
Aktuelle AT: 9.0°C (20:00 Uhr)

Stiebel Eltron WPE-I 07.1 H Plus + Link3 Ecolink (RL kann im unteren Bereich als Vorerwärmung des Speichers durchgeschleift werden, aktuell inaktiv)

KT-Pumpe:
KT ein: 10,8°C
KT aus: 8,3°C
Drehzahl der WQ-Pumpe: 48% (Auto)

Heizkreispumpe:
berchnete VL-Temp.: ?
Vorlauftemp.:
32,5°C
Rücklauftemp.: 29,4°C
Raumtemp.: 23°C (Schlafzimmer laut Raumfühler)
Pumpengeschw. Wärmetr.:
50% (50% - 100% limitiert)
Volumenstrom: ?
akt. thermische Leistung: ca. 2,7 kW

Verdichter: 2000 rpm (1400 rpm - 6000 rpm) 
GM:

Gebäude-Heizlast Abschätzung laut Energieausweis: 8,5 kW (ca. 2000l Öl pro Jahr)
TB Kälteleistung (errechnet): 7,0 kW (35W/m, Ton, Mergel, Sand bei 2400h/a)
Gebäude:

Beheizte Fläche: 180 m²
Typ22 HK + 35m2 Wandheizung im RL RL [Rücklauf] (Innenwände)

Ich bin schon gespannt, wie sich meine Quellentemperaturen entwickeln. Meine Quelle ist mit der von @gsilly vergleichbar, aber ich habe die doppelte Heizlast. Ebenfalls ist meine Heizlast doppelt so hoch wie von @pedaaa, aber dafür habe ich 2 Bohrungen + Vorerwärmung.

Thread vom Vorjahr: https://www.energiesparhaus.at/forum-erdwaerme-soletemperaturen-2024-25/80684

  •  msie
  •   Bronze-Award
23.1.2026  (#141)
Ich bin auch schon in der Begrenzung mit meinem RGK RGK [Ringgrabenkollektor] emoji Hab kurz meinen Installateur gefragt ob genug Frostschutz in meiner Sole ist (-> ja, bis auf -20 Grad), der meinte man soll die Mindesttemp nur kurzzeitig auf -8 stellen, ansonsten halt den Heizstab verwenden (das wär für mich absoluter Notnagel) - soweit ich jetzt gelesen und hier gehört habe, habt ihr das aber auch länger so laufen, oder?

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  •  Ulairi
  •   Bronze-Award
23.1.2026  (#142)

zitat..
msie schrieb:

Ich bin auch schon in der Begrenzung mit meinem RGK RGK [Ringgrabenkollektor] Hab kurz meinen Installateur gefragt ob genug Frostschutz in meiner Sole ist (-> ja, bis auf -20 Grad), der meinte man soll die Mindesttemp nur kurzzeitig auf -8 stellen, ansonsten halt den Heizstab verwenden (das wär für mich absoluter Notnagel) - soweit ich jetzt gelesen und hier gehört habe, habt ihr das aber auch länger so laufen, oder?

Ich hab eine komplette Heizsaison mit -8 durchgeheizt und voriges Jahr bis ins Frühjahr, hatte das noch vom Ausheizen drinnen. Probleme hatte ich keine.

War bis jetzt meistens mit Ende November/Anfang Dezember im Minusbereich mit der Sole.

Meine persönliche Meinung in der mittlerweilen 4. Heizsaison: Mit einem Zweikreiser 2x300 m wäre ich besser gefahren als mit 1x400 m.

Ich hätte zwar Mehrkosten beim Kollektor gehabt, aber die Solepumpe würde dann auch nicht die halbe Heizsaison auf 100 % laufen und der Stromverbrauch wäre niedriger.


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  •  DrShouter
  •   Gold-Award
23.1.2026  (#143)

zitat..
Ulairi schrieb:

──────..
DrShouter schrieb:

Ich hätte bei solchen Temperaturen immer etwas bedenken, dass man sich im Garten alles ruiniert? Hebungen/Senkungen und verlangsamstes Wachstum der Vegetation im Frühjahr? Oder ist das beim RGK RGK [Ringgrabenkollektor] wirklich kein Thema? Der Eisradius bei -5 Grad muss doch schon massiv sein?
───────────────

Bei -2/-5 ist man komplett in der Vereisung drinnen.

Es wird halt darauf ankommen wie lange man so heizt. Sind es nur ein paar Tage wird es kein Problem sein. Heizt man vielleicht ein paar Monate so, könnten vielleicht Hebungen entstehen? Wird vielleicht auch darauf ankommen wie tief der Kollektor ist?

Ich hab auch einen eher knapp ausgelegten Kollektor, mir ist bis jetzt nichts aufgefallen.

Bestätigt gibt es ja nur einen Fall in Deutschland, da gibt es Bilder im HTD Forum.

Naja jetzt haben wir Mitte Jänner - wird schon noch gut 2 Monate zu heizen sein. Die -5 werden vielleicht nicht mehr weniger, aber das Eis dafür immer mehr.


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  •  Ulairi
  •   Bronze-Award
23.1.2026  (#144)

zitat..
DrShouter schrieb: Naja jetzt haben wir Mitte Jänner - wird schon noch gut 2 Monate zu heizen sein. Die -5 werden vielleicht nicht mehr weniger, aber das Eis dafür immer mehr.

Du wirst aber nicht dauerhaft Sole aus -5 haben.




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  •  ds50
  •   Gold-Award
23.1.2026  (#145)

zitat..
DrShouter schrieb: Der Eisradius bei -5 Grad muss doch schon massiv sein?

Nein. Denn grob gesagt gibt mehrere Temperaturgradienten:

-5°C Ausgang: Übergang Sole -> Rohrwand -4°C
Rohrwand -> Erdreich -3°C.

Natürlich wird sich irgendwann Eis bilden, wenn man dauerhaft mit -3°C in die Erde fährt. Aber bis sich das in Hebungen an der Oberfläche äußert dauert das schon noch einige Zeit (hängt natürlich von der Erdbeschaffenheit und der Feuchtigkeit ab). Und wie manche schon richtig angemerkt haben: Im Großteil Österreichs soll es ab dem Wochenende wieder wärmer werden, und somit sollen dann auch diese "Vollgasorgien" ihr Ende haben und die Soletemperaturen sich wieder etwas erholen.


zitat..
DrShouter schrieb: Ich hätte bei solchen Temperaturen immer etwas bedenken, dass man sich im Garten alles ruiniert? Hebungen/Senkungen und verlangsamstes Wachstum der Vegetation im Frühjahr?

Da wäre ich trotzdem noch ziemlich entspannt. Denn der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] liegt tiefer als ein Flächenkollektor, das kümmert deswegen der Vegetation nicht unbedingt (außer vielleicht Tiefwurzlern in der Nähe?).


1
  •  ds50
  •   Gold-Award
23.1.2026  (#146)
Damit ich auch konkrete Werte beitragen kann:

Wärmequelle 2x 300m dn32 
Standort südöstlich von Graz 
Baujahr 
2019 (massiv 50er Ziegel, noch immer ohne Außenputz)
Durchschnittliche AT
-5.9°C (24h)
Aktuelle AT -3.9°C

KNV(Nibe) S-1155-6 PC (Greenwater 450/300)

KT-Pumpe:
KT ein -0.2°C
KT aus -3.4°C
Drehzahl der WQ-Pumpe 97% (Auto)

Heizkreispumpe:
berchnete VL-Temp. 32.2°C
Vorlauftemp.
31.9°C
Rücklauftemp. 25.8°C
Raumtemp. 24°C (Esszimmer lt. Raumfühler)
Pumpengeschw. Wärmetr.
65% (fix)
Volumenstrom 15l/m

Verdichter: 100 Hz
GM: -682.7  

Gebäude-Heizlast Abschätzung laut Energieausweis: 9.6 kW
RGK Leistung (errechnet): 10 kW ???
Gebäude:

Beheizte Fläche: 330 m² brutto 
FBH, BKA, Wandheizung im Bad

Meine WP WP [Wärmepumpe] läuft quasi seit 17.01.2026 durchgehend auf 100 Hz (gesperrt), unterbrochen nur von den WW WW [Warmwasser] Takten mit ca. 64 Hz. Die GM hauen da manchmal schon ins Nirvana ab, aber das ist mir ziemlich egal, da mit 3/+3 die Heizkurve eh ziemlich hoch ist.

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  •  sintakonte
23.1.2026  (#147)
Aktuelle Werte / 23.01. 16:20

Wärmequelle:
 Flächenkollektor
Standort: Graz-Umgebung
Baujahr: 2008 
Aktuelle AT:  -2,0°C
Durchschnittliche AT: -5,1°C (36h)
Wärmepumpe: S 1156-8

Wärmequelle:
Sole ein: 4,1°C 
Sole aus: 0,8°C
Drehzahl der WQ-Pumpe 55% (Auto)

Heizkreispumpe:
Berechneter VL. 30,5°C
Vorlauftemp.
30,4°C
Rücklauftemp. 27,4°C 
Raumtemp. : 23,8°C (Nibe Innenraum-Fühler)
Pumpengeschw. Wärmetr.
53% (fix)
Volumenstrom
17 l/m
Verdichter: 48 Hz
GM: -630,7 (-600 = Start)
akt. thermische Leistung:  3,83 kW

Gebäude-Heizlast Abschätzung laut Energieausweis: 9,099 kW

Gebäudedaten & Haushalt:
Beheizte Fläche: ~ 240m²
FBH (EG,OG), Wandheizkörper im Bad
45er Ziegel + 17cm WVDS.
300L WW Speicher, 2 Erwachsene & 1 Kind

Shelly Auswertung:
von 01.01. 00:00 - 23.01. 16:30

elektrischer Verbrauch: 419,63kWh
Energie FBH thermisch: 2.290,1 kWh
Energie WW thermisch: 112,8 kWh
Verbrauch FBH elektrisch: 391,65kWh
Verbrauch WW elektrisch: 27,98 kWh
= AZ 5,73
= AZ WW 4,03
= AZ HZ 5,85

Der Kollektor erholt sich gerade von der stressigen Nacht. Bei einer Drehzahl der WQ-Pumpe von 80% war Sole-Eingang nach dem Restart auf 3,4° am Peak unten. Generell stressen die 12 Stunden Restarts der 56er Baureihe das gesamte System. Gegen 23:50 Uhr hatten wir -9,5° Aussentemperatur. Während der benötigten Zeit für den Restart gingen ~32 Gradminuten verloren, die die Maschine dann versuchte aufzuholen.

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  •  dyarne
  •   Gold-Award
24.1.2026  (#148)
servus pramber,

zitat..
pramber schrieb:
Aktuelle Verdichterfrequenz: 87 Hz

Vorlauf (BT12): 31.6 °C
Rücklauftemperatur (BT3): 25.1 °C

Wärmequellenmediumeintritt (BT10): -1.9 °C
Wärmequellenmediumaustritt (BT11): -5.0 °C

Berechneter Vorlauf: 32.5 °C
Vorlauftemperatur (BT2): 30.7 °C
Rücklauftemperatur (BT3): 25.1 °C

Aktuelle Frequenz: 87 Hz
Maximal zulässige Frequenz: 87 Hz
Begrenzung WQ-Medium aktiv

-2/-5 sehen wir im regelbetrieb nicht bei RGK RGK [Ringgrabenkollektor]. 50% der anlagen kommen nie unter 0°, die stehen dann im sensiblen' bereich bei 0° bis 5° sole-ein, der rest liegt zwischen 0° bis -1° sole-ein.

im wesentlichen hängt das mit dem tatsächlichen bedarf gegenüber auslegung zusammen, also winterwetter, bauliche umsetzung, nutzungsverhalten. so ergeben sich für >95% der projekte eine schwankung zwischen 80-120% gegenüber energieausweis.

leider gibt der myuplink aktuell immer weniger daten her, aber dieser wert zeigt übers letzte jahr rollierend 17.000kWh und damit paßt die relation zu den -2/-5.

_aktuell/20260124972336.png

der aktuelle winter ist der extremste seit ich monitore. gar nicht so sehr wegen der absoluten temperaturen, aber es fehlen völlig die milden phasen, die tauperioden und die solaren gewinne im osten und norden. wir hatten das erstmals letzten winter das viele anlagen einen spürbaren mehrbedarf hatten, der aus den temperaturen allein gar nicht erklärbar war. der entscheidende faktor war die abwesenheit der solaren gewinne. die soletemperaturen liegen dann typisch 1K unter dem langjährigen schnitt, die luftwärmepumpen reagieren mit abtauorgien von bis über 30-mal pro tag. hier der dauerfrost an deinem standort...

_aktuell/20260124996446.png

nachdem wir jetzt am winterlichen peak sind dürfen die systeme iher ziel/grenzwerte erreichen. genau dafür sollen sie ja ausgelegt werden. das heißt aber nicht daß es keine reserven mehr gibt. du kannst bei dir den parameter kt-aus-min um 1 runtersetzen, dann steht er auf werkseinstellung/default.

hier ein bild aus der zib zum dezember...

_aktuell/20260124108498.jpg

2
  •  dyarne
  •   Gold-Award
24.1.2026  (#149)

zitat..
Ulairi schrieb:
Ist damals die Drehzahl der HU Pumpe besprochen worden? Weil du könntest damit sicher den VL VL [Vorlauf] reduzieren und damit den RGK RGK [Ringgrabenkollektor] weniger belasten...

wenn er jetzt die heizkreispumpe höher dreht sinkt die spreizung. aber da die maschine nach vl regelt und die wärmeabgabe aber nach dem mittel vl/rl funktioniert würde es auch um eine spur wärmer werden. man müßte also wahrscheinlich die heizkurve/verschiebung um einen klick senken.

jetzt sind wir am vollgaspunkt. den nimmt man mit, aber er taugt weniger zum optimieren. prinzipiell würde ich bei einer anlage - so wie auch bei dir - mit fbh & bka zum heizen eher 3-4K spreizung anstreben. wenn es nächste woche um die 0° hat stellt sich diese aber vermutlich ohnehin ein...

von den aktuellen 43% auf 50-60% erhöhen könnte aber im sinne des feintunings sinnvoll sein. 
den pumpenaufwand holst du dir über die reduzierte vorlauftemperatur nach runterklicken von heizkurve/verschiebung wieder zurück...

1
  •  dyarne
  •   Gold-Award
24.1.2026  (#150)

zitat..
DrShouter schrieb: Ich hätte bei solchen Temperaturen immer etwas bedenken, dass man sich im Garten alles ruiniert? Hebungen/Senkungen und verlangsamstes Wachstum der Vegetation im Frühjahr? Oder ist das beim RGK RGK [Ringgrabenkollektor] wirklich kein Thema? Der Eisradius bei -5 Grad muss doch schon massiv sein?

zitat..
Ulairi schrieb: Es wird halt darauf ankommen wie lange man so heizt. Sind es nur ein paar Tage wird es kein Problem sein. Heizt man vielleicht ein paar Monate so, könnten vielleicht Hebungen entstehen?

genau darauf kommt es an. auch sind die bodenklassen hier sehr individuell.

zitat..
Ulairi schrieb: Ich hab eine komplette Heizsaison mit -8 durchgeheizt und voriges Jahr bis ins Frühjahr, hatte das noch vom Ausheizen drinnen. Probleme hatte ich keine...

wir sehen das öfter bei häusern im ersten/zweiten winter, baufeucht und ohne luftdichte fassade - hier mein extremstes beispiel, 3 monate auf 120hz und -3/-6...


_aktuell/20260124480353.png


_aktuell/2026012441896.png
die 1x55-06 maschine hat hier in einem jahr fast 30.000kWh geliefert. bindig/lehmiger boden.
eigentlich hätte es hier hebungen geben müssen. gab es aber nicht...

zitat..
ds50 schrieb: ...-5°C Ausgang: Übergang Sole -> Rohrwand -4°C  - Rohrwand -> Erdreich -3°C.
Natürlich wird sich irgendwann Eis bilden, wenn man dauerhaft mit -3°C in die Erde fährt. Aber bis sich das in Hebungen an der Oberfläche äußert dauert das schon noch einige Zeit (hängt natürlich von der Erdbeschaffenheit und der Feuchtigkeit ab). Und wie manche schon richtig angemerkt haben: Im Großteil Österreichs soll es ab dem Wochenende wieder wärmer werden, und somit sollen dann auch diese "Vollgasorgien" ihr Ende haben und die Soletemperaturen sich wieder etwas erholen.

hier eine grafik dazu...


_aktuell/20260124828295.jpg
es gibt 2 bewegliche ziele, den natürlichen verlauf der bodentemperatur und darauf den dynamischen entzug je nach last. 

es gibt kein anderes kollektorbasiertes system das so defensiv auslegt und damit auf augenhöhe mit bohrsonden ist. dort wo wir aufhören fangen andere an.
hier ein auslegungsblatt von bsplw geocollect...


_aktuell/20260124251728.jpg
so läuft so ein system dann in der praxis... sole-ein/aus

_aktuell/20260124321993.jpg
neue alternative system wie eisspeicher, solarzaun, pvt gehen da noch deutlich darunter. dafür entwickeln hersteller jetzt multisource wärmepumpen die bis -20° runtergehen. da ist man dann bei sole bei der effizienz von luftgekoppelten wärmepumpen. 
wenn man keine fläche hat und nicht bohren darf...

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  •  Akani
24.1.2026 21:29  (#151)
Is doch voller Wahnsinn.
Wer nimmt dann  noch die Solevariante wenns mit Luft auf gleicher Effizienz bei deutlich höheren Kosten.
Das ist doch iwie am Ziel vorbei schießen

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  •  uzi10
24.1.2026 23:06  (#152)
ja manche Luftpumpen ticken bei uns schon aus aber das auch weil der Insti die 100% überdimensioniert hat. dann springt die 20x täglich an und der Nutzer hat zw 60-70kwh pro tag.

bei mir sieht der Kollektor noch sehr ruhig an. Heuer können wir super kühlen :). Aber ja solare Gewinne fehlen
Sole In zw 0,1 und 0,2
Leider haben schon manche Solesensoren nach den 8 Jahren eine Letten


_aktuell/20260124602877.jpg


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  •  Markus98
25.1.2026 11:39  (#153)
Ich hab gestern nach den wochenlangen tiefen Temperaturen meine Quelle nochmal einen Extremtest unterzogen. Wollte wissen wie die Kombination aus 2x TB Da40 100m + 70m Spaghetti reagiert.

Gestern in der Früh hatte ich 4,5/2,2°C im Normalbetrieb (80Hz) mit fixen 100% Solepumpe, die hat 75W bei meiner WPE-I 07.1.

Hab sie dann auf 75% reduziert und die Wärmepumpe über 10 Stunden auf 100Hz gezwungen. Am Abend hatte ich dann 3,8/0,8°C. 

Danach hab ich auf meine normale Heizkurve zurückgedreht und den WW WW [Warmwasser]-Start getriggert. So lief sie dann mit 50Hz und 44% Soleumwälzpumpe. Die Sole hat sich nach 55 Minuten auf 5,0/1,7°C erholt.

Hier noch die Bilder dazu:


_aktuell/20260125258068.jpg
Links war der Normalbetrieb, die grüne Linie ist die Sauggastemperatur, die geht bei WW WW [Warmwasser]-Betrieb hoch. Danach lief sie mit 100Hz und 75% Solepumpe.


_aktuell/20260125500380.jpg
Hier wie sich die Sole mit 50Hz, WW-Modus und nur noch 44% Solepumpe entspannt hat.

Mein Untergrund ist mit Schluf, Mergel etc. nicht ideal für eine Tiefenbohrung. Da sind andere mit Grundwasserkörper besser unterwegs. Die Tauscherfläche mit 2x 270m Da40 gerade verlegt darf man aber nicht unterschätzen für eine 7kW Maschine, die bei meinen Temperaturen 7,5-7,8kW liefern sollte.

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  •  Markus98
25.1.2026 11:54  (#154)

zitat..
dyarne schrieb:

der aktuelle winter ist der extremste seit ich monitore. gar nicht so sehr wegen der absoluten temperaturen, aber es fehlen völlig die milden phasen, die tauperioden und die solaren gewinne im osten und norden. wir hatten das erstmals letzten winter das viele anlagen einen spürbaren mehrbedarf hatten, der aus den temperaturen allein gar nicht erklärbar war. der entscheidende faktor war die abwesenheit der solaren gewinne. die soletemperaturen liegen dann typisch 1K unter dem langjährigen schnitt, die luftwärmepumpen reagieren mit abtauorgien von bis über 30-mal pro tag. hier der dauerfrost an deinem standort... 

Welche Winter waren sonst noch sehr fordernd? Hab im Soletemperaturthread 2016/17 gesehen, dass der Jänner 2017 auch extrem war. Wahrscheinlich waren dort die Temperaturen niedriger, dafür gabs mehr Sonne.


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  •  Ulairi
  •   Bronze-Award
25.1.2026 15:00  (#155)
@dyarne 
Aber wie verhalten sich so RGKs laut Simulation, wenn man aufgrund des kälteren Winters mehr freigeben muss.
Als Beispiel, mein RGK RGK [Ringgrabenkollektor] wurde von euch berechnet mit ca. 17500 kWh Wärme. Ich gehe davon aus am Ende wird auch laut Simulation -1/-4 bei Sole sein. Wieviel Wärme könnte mehr entzogen werden, bis der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] in der Simulation auf Rot umschaltet?

Und wäre es bei Häusern mit größeren Wärmebedarf nicht besser den 2x300 RGK RGK [Ringgrabenkollektor] zu verlegen als den 1x400?
Ja ich hätte Mehrkosten, aber die bekomme ich doch in ein paar Jahren wieder rein, weil die Solepumpe nicht die ganze Zeit auf 100 % laufen muss. Oder denke ich da falsch?

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  •  Randberliner
26.1.2026 10:29  (#156)
Moin,

hier im Norden Deutschlands ist der Januar im Durchschnitt bis jetzt über -2 Grad kalt.
Das ist schonmal ne Ansage gegenüber der IB in 2018.
Da nun die Sole Aus bei teils -3 Grad liegt frage ich mich ob am Anfang des Kollektors schon dick Eis anliegt? Strömung ist sicher laminar bei 3x200m DN40 und fest 1% WQ.

2025/2026
Oktober: Sole ein: ca. 12 Grad, 124 kWh Strom, 979kWh Wärme, AZ 7,9
November: Sole ein: ca. 5 Grad, 223 kWh Strom, 1550 kWh Wärme, AZ 6,95
Dezember: Sole ein: ca. 3 Grad, 338 kWh Strom, 2085 kWh Wärme, AZ 6,17

Per heute Sole ein/aus bei 1,7/ -2,7 bei ca. 50Hz (ca. 3500 Watt) und im Schnitt -3 Grad über 24h.

Gruß
Kristian

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  •  ds50
  •   Gold-Award
26.1.2026 10:34  (#157)

zitat..
Randberliner schrieb: Da nun die Sole Aus bei teils -3 Grad liegt frage ich mich ob am Anfang des Kollektors schon dick Eis anliegt?

siehe oben:

zitat..
ds50 schrieb: Nein. Denn grob gesagt gibt mehrere Temperaturgradienten:

-5°C Ausgang: Übergang Sole -> Rohrwand -4°C
Rohrwand -> Erdreich -3°C.

Natürlich wird sich irgendwann Eis bilden, wenn man dauerhaft mit -3°C in die Erde fährt. Aber bis sich das in Hebungen an der Oberfläche äußert dauert das schon noch einige Zeit (hängt natürlich von der Erdbeschaffenheit und der Feuchtigkeit ab). Und wie manche schon richtig angemerkt haben: Im Großteil Österreichs soll es ab dem Wochenende wieder wärmer werden, und somit sollen dann auch diese "Vollgasorgien" ihr Ende haben und die Soletemperaturen sich wieder etwas erholen.




zitat..
Randberliner schrieb: Per heute Sole ein/aus bei 1,7/ -2,7 bei ca. 50Hz (ca. 3500 Watt) und im Schnitt -3 Grad über 24h.

Da hast du eh eine warme Sole. emoji

Ich bin derzeit bei 84Hz und 0/-2.8, und wenn das noch ein Monat so dahingeht, bin ich mir sicher, dass ich 0 davon im Garten merken werde.




1
  •  Markus98
26.1.2026 18:09  (#158)

zitat..
Randberliner schrieb:

Strömung ist sicher laminar bei 3x200m DN40 und fest 1% WQ.

Per heute Sole ein/aus bei 1,7/ -2,7 bei ca. 50Hz (ca. 3500 Watt) und im Schnitt -3 Grad über 24h.

Dreh mal deine Quellenpumpe etwas hoch. Bei 3x 200m Da40 sollte die Umwälzpumpe für 3K Spreizung statt 4,4K Spreizung kaum mehr Strom benötigen. Der bessere COP macht das locker wett.

Wie bist du überhaupt auf 3x 200m Da40 gekommen?


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  •  Randberliner
26.1.2026 19:02  (#159)
Moin. 

Danke für den Hinweis.
Was bewirkt die geringere Spreizung?

Habe einen ähnlichen Kollektor wie crink, Wendegraben im Bestandsbau und Bestandsgarten.
Liegt quasi gerade doppelstöckig in knapp 100 Meter Graben, am Ende halt mit Wendeschleife in knapp 2 Meter Tiefe. 

Gruss
Kristian

zitat..
Markus98 schrieb:

──────..
Randberliner schrieb:

Strömung ist sicher laminar bei 3x200m DN40 und fest 1% WQ.

Per heute Sole ein/aus bei 1,7/ -2,7 bei ca. 50Hz (ca. 3500 Watt) und im Schnitt -3 Grad über 24h.
───────────────

Dreh mal deine Quellenpumpe etwas hoch. Bei 3x 200m Da40 sollte die Umwälzpumpe für 3K Spreizung statt 4,4K Spreizung kaum mehr Strom benötigen. Der bessere COP macht das locker wett.

Wie bist du überhaupt auf 3x 200m Da40 gekommen?

 


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  •  Markus98
26.1.2026 20:45  (#160)

zitat..
Randberliner schrieb:

Moin. 

Danke für den Hinweis.
Was bewirkt die geringere Spreizung?

Habe einen ähnlichen Kollektor wie crink, Wendegraben im Bestandsbau und Bestandsgarten.
Liegt quasi gerade doppelstöckig in knapp 100 Meter Graben, am Ende halt mit Wendeschleife in knapp 2 Meter Tiefe. 

Gruss
Kristian

──────..
Markus98 schrieb:

──────..
Randberliner schrieb:

Strömung ist sicher laminar bei 3x200m DN40 und fest 1% WQ.

Per heute Sole ein/aus bei 1,7/ -2,7 bei ca. 50Hz (ca. 3500 Watt) und im Schnitt -3 Grad über 24h.
───────────────

Dreh mal deine Quellenpumpe etwas hoch. Bei 3x 200m Da40 sollte die Umwälzpumpe für 3K Spreizung statt 4,4K Spreizung kaum mehr Strom benötigen. Der bessere COP macht das locker wett.

Wie bist du überhaupt auf 3x 200m Da40 gekommen?
───────────────

Eine geringere Spreizung bringt eine höhere Sole Aus Temperatur. Damit kann die Verdampfungstemperatur höher sein.
Das gleiche gilt bei der Senke (Heizkreis), umso geringer die Spreizung, umso geringer die Vorlauftemperatur und somit die Kondensationstemperatur.

Der COP steigt, wenn der Hub zwischen Verdampfung und Kondensation kleiner wird.
Der Volumenstrom lässt sich aber nicht unendlich erhöhen, weil der Stromverbrauch der Umwälzpumpen expontential steigen. Bei deiner Quelle mit so geringen Druckverlust bist du mit 3K sicher besser unterwegs als mit den 4,4K. Ich würde sogar 2K testen.
Jedes K weniger Hub bringt ca. 2,5% Effizienz.


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