Zukunft der Mobilität - Seite 27
7.5.2025
-21.7.2026
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Es ist halt nicht alles Gold, was glänzt. Die Summe der (Dinge) ist manchmal einfach mehr als die (Summe der Dinge), die Klammersetzung ist relevant, Anerkennung verdient die Inovationskraft allemal Der erste Schritt muss sein, dass wir von η=25% ICEICE [Internal Combustion Engine, Verbrenner] auf η=85% BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] kommen, dann reden wir über die restlichen 15%, die DANN sicher auch relevant werden. |
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Wie z.B. ein 48 oder 60V-System im Haus, dann hatte man für für samtliche Geräte, Ladestationen und LED-Leuchten ein einziges Netzteil. Mit Victron und LV-Speicher reicht ein DC-DC-Wandler mit 98% Wirkungsgrad. In den Geräten selbst würde dann wenn nötig eben nochmal ein DC-DC-Wandler sitzen wenn mehr oder weniger Volt benötigt werden. |
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Die ganze Installation dann zweimal? Bei 50V und 13A bist du bei 650W, bis dorthin sind normal 1.5mm² Leitungen einsetzbar. Ein 230V Ladegerät erreicht bei x-100W ähnliche Wirkungsgrade (98% ist auch bei DC/DC sehr sportlich), wenn es ordentlich gebaut ist. Bleiben noch die Wechselrichterverluste, aber diese Leichtlastkreise machen am Tag wenn überhaupt 1kWh aus, bei denen du dann 5% sparen kannst? Diese 50Wh machen im Jahr gut 18kWh und sage und schreibe 5€ aus. 2 DC/DC Wandler ergeben wieder höhere Wandlerverluste. Bei 50V (650W) macht der 1.5mm² Draht dann auf 10m (--> 20m Leitung) bei 13A schon 38W Verlust, also lässige 5.8% und nebenbei fast 3V-Spannungseinbruch. Das wird doch alles nix ... Es kommen immer mehr GaN-Netzteile raus, die mit hohen Wirkungsgraden und winzigen Bauformen glänzen, immer weniger Grund da eine Niederspannungsebene einzuziehen, schon gar nicht für höhere Lasten, siehe Leitungsverluste oben. |
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Vor 2 Monaten hatten wir ja über die erstmalige Zulassung von Teslas FSD Supervised in Europa gesprochen. Seitdem ist einiges passiert. Es sind 4 weitere Länder dazu gekommen und neben den NL nun auch Litauen, Estland, Dänemark und Belgien auf den Zug aufgesprungen und haben FSD Supervised freigegeben. Theoretisch könnte auch Österreich - wie auch jedes andere EU Land - die NL Zulassung sofort übernehmen. Wie sieht es mit einer EU-weiten Zulassung aus? Die RDW hat die Unterlagen bei der EU-Kommission eingereicht. Es gibt Beratungen im TCMV aber ein finales Votum ist noch nicht terminiert. Leider ist hier eine qualifizierte Mehrheit nötig, was bedeutet, wenn die großen Länder (die gleichzeitig starke Automobil-Industrien besitzen) blockieren indem sie mit Nein voten oder sich der Stimme enthalten, dann kommt die EU-weite Zulassung sicher länger nicht. Im Prinzip haben hier die großen Länder Deutschland, Frankreich und Italien eine Sperrminorität. Meine Befürchtung - Lobbyisten gibt es überall und wohl auch hier in dem Zusammenhang, auch wenn sowas dementiert wird. Kurzum, ich rechne damit, dass es wohl mittelfristig mit nationalen Alleingängen weitergehen muss und gebe einer EU-weiten Freigabe Chancen <50%. Am Ende ist es mir aber unbegreiflich, warum ein mehrfach geprüftes und zugelassenes System für nutzungswillige Anwender nicht freigegeben wird. In den Niederlanden gibt es sehr positive erste Daten. Es kommt zu deutlich weniger Kollisionen im Vergleich zum manuellen Fahren und keine relevanten Vorfälle auf Autobahnen bei insgesamt hoher Kilometerzahl. ![]() BMW und Mercedes haben ihre ambitionierten L3-Systeme in Europa stark zurückgefahren oder auf auf L2+ umgestellt - genau weil sie zu teuer und zu limitiert waren. Robotaxis & echte Autonomie (L4) sehe ich nach wie vor noch einige Jahre nicht in Europa. Bis dahin sieht es so aus als wäre Teslas FSD das konkurrenzfähigste und am weitesten einsetzbare System für den breiten/praktischen Anwendungsfall, weil es nicht nur auf Autobahnen sondern tatsächlich überall funktioniert und äußerst schnell skalierbar ist. |
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Kurzum - in SUmme gebe ich dir durchaus Recht. Aber aktuell glänzt nicht alles und in Dänemark steht der RDW gerade etwas unter Beschuss. In einigen Kommunen wie in Frederikshavn – ist die Stimmung etwas angespannt, weil FSD die HR‑Zonen rund um Schulen und Kindergärten nicht beachtet. Es gibt wohl in einigen Kommunen leichte Unterschiede bei den Tafel derartige Zonen. Jetzt werden im Norden halt die Schilder von FSD ignoriert und somit Schutzzonen missachtet. Aktuell sperrt sich der RDW die von Tesla übermittelten Rohdaten sämtlicher Testfahren freizugeben. Derartiges hätte der Behörden eigentlich viel früher auffallen müssen... |
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Naja.....weil, wie immer, unabhängige Überprüfungen zu GANZ anderen Ergebnissen kommen. Würde von Reuters erst gestern oder so wieder berichtet. Problem, wie immer, bei Tesla: sie rechnen sichs halt schön (so der Vorwurf): bei FSD werden nur Airbag Auslösungen gezählt, beim Rest alles. Fahrzeugflotte ist bei Tesla halt Jung, Vergleich findet mit 15 Jahr alten Autos statt. Dann gibt's immer wieder so tolle Zahlen wie "wir hätten 2Mio Verletzte verhindern können!".....wenn ALLE Autos FSD hätten und nicht der geringe Teil, der derzeit fährt. Usw. Ist bei Tesla halt nicht alles überprüfbar und transparent, auch wenn sie sich gern so geben. Überprüft man die Zahlen händisch (wie getan beim robotaxi Start in Amerika), dann kommt man halt auf richtig miese Zahlen, viel schlechter als der Mensch Ansonsten gilt halt, wie immer: zeig uns die Rohdaten, auf denen diese tollen Statistiken ruhen. Ansonsten ist es halt, wie immer, einfach nur Marketing |
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FSD ist supervised und damit ein (starkes) L2-System, das noch immer den aufmerksamen Fahrer braucht. Trotzdem halte ich es für einen der besten Schritte nach vorn, die wir aktuell in Europa sehen. Zu den Schulzonen in Dänemark (Frederikshavn etc.). Ja, das ist ärgerlich und ein valides Problem. Lokale Beschilderungsunterschiede und variable HR-Zonen sind die Edge-Cases, in denen FSD noch stolpert. Solche Dinge sind in Europa (mit seinen vielen kommunalen Regeln) schwieriger als in den USA. Tesla muss das per Update nachbessern und tut das auch laufend. Bisher sind keine Unfälle daraus entstanden. Das ist natürlich kein Freifahrtschein, es ist halt ein Lernprozess. Grundsätzlich sind solche Rückmeldungen wertvoll für die Weiterentwicklung von FSD. Meinem Wissensstand nach ist genau das auch eine typische Schwäche von Systemen, die aus Flottendaten lernen - sie orientieren sich am Fahrverhalten anderer Tesla-Fahrer und übernehmen dieses indirekt. Daher ist es durchaus möglich, dass in diesen Bereichen generell zu schnell gefahren wird – auch von Fahrzeugen ohne FSD. Das soll natürlich keine Rechtfertigung darstellen. Die RDW hat sich gerade aktiv verteidigt. Sie betonen, die Zulassung basiert nicht nur auf Tesla-Zahlen, sondern auf eigenen umfangreichen Tests (über 1.000 Testläufe, eigene Datenerhebung, >3.000 Stunden Validierung). Sie monitoren monatlich (statt jährlich) und haben bis jetzt bei ~24 Millionen km in den Niederlanden keine relevanten schweren Vorfälle gemeldet. Vollständige Rohdaten aller Testfahrten öffentlich zu machen, ist bei Typgenehmigungen aus Datenschutz- und Wettbewerbsgründen unüblich. Die RDW sagt, wir haben genug gesehen und validiert. FSD ist sicher nicht perfekt und muss weiter laufend verbessert werden, aber man sollte da - betrachtet man das Große Ganze hinsichtlich Sicherheitsbedenken - die Kirche schon im Dorf lassen. Sagt einem ja auch schon der Hausverstand, dass ein AI-basiertes System wo dann auch der Lenker noch überwacht, sicherer sein muss als ein System wo nur ein Lenker mit 2 manchmal mehr oder weniger abgelenkten Augen fährt. Zu Reuters und der Methodik-Kritik. Hier gebe ich euch schon eher Recht. Die älteren US-Statistiken und die hypothetischen „wir hätten X Millionen Verletzte verhindern können“-Rechnungen sind angreifbar – weil Tesla nur schwere Kollisionen (Airbag) zählt, die Flotte jung ist und der Vergleich mit dem US-Durchschnitt (viele alte Autos) unfair sein kann. Das ist klassischer Tesla-Marketing-Optimismus. Aber genau deshalb sind die neuen Niederlande-Daten so interessant. Hier vergleicht Tesla innerhalb derselben Tesla-Flotte auf denselben niederländischen Straßen im gleichen Zeitraum (April–Juni 2026): FSD vs. manuell mit aktiven Safety-Features. Ergebnis: 3,5x weniger Kollisionen insgesamt, 0 Kollisionen auf Autobahnen bei 16,6 Mio. km. Das eliminiert viele der methodischen Verzerrungen. Die RDW hat diese Zahlen nicht blind abgenickt, sondern auditiert. Also zusammengefasst: FSD ist nicht perfekt, Tesla könnte transparenter sein, und lokale Probleme (wie in Dänemark) gibt es (und es werden auch noch andere kommen). Aber das System liefert in der Praxis deutlich glatteres und sichereres Fahren als der Durchschnitt – bei hoher Kilometerzahl und unter realen europäischen Bedingungen. Deshalb prädiere ich für ein "Ja" zu mehr unabhängiger Prüfung und Transparenz. Aber zu einem "Nein" hinsichtlich pauschalem „alles nur Marketing“. Die RDW-Zulassung + die ersten realen Daten sprechen eine ziemlich klare Sprache. |
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Das beantwortest du dir eh selbst: Ganz egal ob Tesla oder sonstwer: das muss sitzen, bevor es zugelassen wird. |
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Bei Level 2 aehe ich das Problem nicht wirklich. |
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Rdw hat meines Wissens nur 1.8Mio km unabhängig gesammelt. Und man tut gut daran, Tesla hier besonders streng und hochwertig zu unabhängig zu überprüfen. Man weiß ja mittlerweile, dass deren Zahlen meist besonders geschönt sind |
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Wie von ck schon angemerkt, es ist kein L4 System. Diese Edge-Cases müssen aber natürlich unbedingt evaluiert und in den SW-Stack eingepflegt werden. Tesla macht das recht schnell und rollt das dann via OTA-Update aus. FSD verbessert sich also Monat für Monat (s. USA). Die RDW haben das System nicht unter der Bedingung "null Fehler in allen denkbaren Szenarien" freigegeben. Das wäre unrealistisch. Stattdessen haben sie nach über 1,5 Jahren Tests entschieden, dass es insgesamt einen positiven Beitrag zur Verkehrssicherheit leistet. Auch wenn FSD noch nicht 100% perfekt ist (dann wäre es wohl ein L4), fährt ein Tesla mit aktivierter FSD um vieles sicherer als der Durchschnitt. Ja, 1.8Mio km und damit hat die RDW über 3.000h eigene Tests mit eigener Ausrüstung durchgeführt. Diese umfassen komplexe Situationen im Stadtverkehr, verschiedene Wetterszenarien (inkl. Extremwetter) usw... Es wurden also keine Daten von Tesla übernommen sonder selbst geprüft. Weiters darf man schon positiv zur Kenntnis nehmen, dass seit der FSD Zulassung in den NL ca. 40.000 Teslas mit FSD unterwegs sind und bei diesen rund 24 Millionen km keine schwernen Vorfälle bekannt wurden und deshalb vermutlich auch nicht eingetreten sind. Strenge und unabhängige Prüfung ist absolut richtig und wichtig - genau das scheint die RDW aber hier gemacht zu haben. |
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Mea culpa, da hat mich wieder mal der Marketingbegriff verwirrt. |
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Sind halt wieder Zahlen von Tesla (die 24mio) und nicht von der RDW. Hab lediglich deine Zahlen richtig gestellt für die einzige (halbwegs) öffentliche, behördliche, unabhängige Prüfung der Behauptungen von Tesla. |
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😆Ja, über „Full Self-Driving (Supervised)“ könnte man vermutlich stundenlang philosophieren, was das nun tatsächlich bedeutet. Wer es im Tesla aktiviert, bekommt jedenfalls eine recht ausführliche Einführung bzw. ein Tutorial, das erklärt, wie das Ganze zu verstehen ist und welche Verantwortung weiterhin beim Fahrer liegt. Alles gut. |
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VW spricht nun von 100.000 Stellen die abgebaut werden sollen. Dudenhöffer spricht von Salami-Taktik. Plakativer könnte man vielleicht auch titeln: "Bei VW hat die Kernschmelze eingesetzt". https://www.welt.de/wirtschaft/article6a3e3f7df35865c1dfe23096/vw-will-laut-bericht-bis-zu-100-000-stellen-streichen-vier-werken-droht-das-aus-spd-beklagt-frontalangriff.html VW wird sich wohl klein und gesund schrumpfen müssen, um in der neuen Welt weiter bestehen zu können. Währenddessen stellet ein US Konzern in Deutschland Mitarbeiter ein. Schon kurios. https://www.welt.de/wirtschaft/article6a3da43bef7c73ab24b8a978/tesla-steigert-produktion-in-gruenheide-und-stellt-tausende-neue-mitarbeiter-ein.html |
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naja, du brauchst für Elektroautos nunmal deutlich weniger Personal. Es war eigentlich absehbar das E-fuel und co keine Zukunft mehr haben und die alten Produktionslinien die nächsten 2-3 Jahre auslaufen weil der Markt schlicht und einfach verschwindet. |
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Bleibt zu hoffen, dass die damit verbundenen (geplanten) +50% Steigerungen im Output mit nur 20% mehr Mitarbeitern und nur wenigen Sekunden pro Station nicht auf die Qualität schlagen bei Tesla....oder auf die Mitarbeiter |
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die neuen EV Linien in Mlada Boleslav laufen ja schon nach dem Muster. Und selbst dort gibts noch einiges an Potential für weitere Automatisierung. |
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Bei entsprechendem Automatisierungsgrad kann man die Rechnung so sicher nicht anstellen. Ganz generell wurde in der Vergangenheit die Effizienz in den Werken gesteigert bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung. Aber ja, bei zu aggressiven Steigerungen kann es immer zu Qualitätsproblemen kommen. Um 50% mehr zu produzieren muss übrigens auch die Lieferkette passen - aber am wichtigsten: Die Nachrage nach dem Produkt 😉 |
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In meinem Umfeld kann ich erkennen, dass selbst eingefleischte Verbrennerfahrer langsam leiser werden. Ich glaube der eine oder andere ist mal mit einer E-Kiste mitgefahren und die 2€ Spritpreis (jetzt eh nicht mehr) haben auch eine kleine Delle hinterlassen. Der Glanz bröckelt ... freepic.com |
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https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/weil-sprit-steuern-fehlen-e-autos-zahlen-pro-kilometer/ In ein bis zwei Jahren erwarte ich bei uns eigentlich spätestens auch eine neue Steuer bei E-Autos wenn die meisten umgestiegen sind.. |
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