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Zukunft der Mobilität - Seite 25

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  •  Miike
  •   Gold-Award
7.5.2025 - 27.2.2026
484 Antworten | 57 Autoren 484
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Vor einigen Jahren diskutierten wir noch über alternative Antriebsformen. Zum Beispiel dieser hier von mir aus 2018:
https://www.energiesparhaus.at/forum-elektromob-neee-alternative-mobilitaet-2019/51734_1

Heute, wo sich alternative Antriebe einen fixen Platz in den Verkaufsregalen der Händler gesichert haben und der Faden endlich überholt ist, möchte ich in Anlehnung an die damalige Diskussion die heutigen Trends aufgreifen.

Es gibt Fäden zu Tesla, oder zu Neuzugängen generell. Ich möchte hier einen Faden eröffnen, der sich der Mobilität der Zukunft widmet. Welche Antriebssysteme sich durchsetzen, müssen wir heute eher nicht mehr diskutieren. Viel mehr darüber, wohin sich unsere Mobilitätsverhalten entwickelt?

Welchen Beitrag leistet Autonomes Fahren? Wo stehen die Hersteller bei diesem Thema und welche Konzepte setzen sich hier in welchem Zeitraum durch? Wo stecken die großen Potentiale für die Zukunft - sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht? Ist es überhaupt noch relevant in 10 Jahren besonders viele Autos zu bauen? Wird das Geld in einigen Jahren überhaupt noch in der Fabrik verdient oder ist das Auto nur noch Mittel zum Zweck um Softwarelösungen zu verkaufen?

Wie disruptiv wird die Entwicklung bereits in den nächsten 5 Jahren sein? Ist der aktuelle Margenverfall bei den Herstellern erst der Anfang vom Ende für so manchen OEM? Wie ist die Rolle von China - wie verschieben sich möglicherweise rießige Marktanteile/-semgmente?

  •  tomsl
  •   Bronze-Award
27.2.2026 8:56  (#481)

zitat..
MalcolmX schrieb: Die fehlenden Kontrollen bei billigem Chinazeug sollte uns alle eine Mahnung sein. Zuletzt Asbest in chinesischem Spielsand... also dass man da versucht, unsere halbwegs brauchbaren Standards durchzusetzen ist sehr sinnvoll.

Ich will nicht das mein Kind in 30 Jahren ein Ovarialkarzinom wegen einer Asbestexposition im Kindesalter hat nur weil wir halt gemeint haben unsere Standards sind zu hoch/übertrieben.

Du denkst zu wenig an Profit! /s


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  •  thohem
27.2.2026 9:07  (#482)

zitat..
Miike schrieb: Wenn du möchtest, kannst du auch darauf zugreifen. Es handelt sich hier um Daten von Hunderttausenden Autos:
https://www.tesla.com/de_at/fsd/safety

Eben nicht. Das sind die FSD supervised Daten, bei denen immer ein Mensch dahinter sitzt und aufpasst. Für die "echten" Robotaxis, welche "allein" fahren (angeblich) , gibt es keine Daten von Tesla. Denn nur diese sind mit Waymo vergleichbar. 


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  •  Miike
  •   Gold-Award
27.2.2026 11:57  (#483)
Ja ok, der Einwand ist berechtigt.

zitat..
thohem schrieb: Eben nicht. Das sind die FSD supervised Daten, bei denen immer ein Mensch dahinter sitzt und aufpasst.

Solange keine transparenten Zahlen bei der kleinen Robotaxi Flotte vorliegen, tappen wir natürlich im Dunklen. Die Ursachen kennen wir nicht. Ich würde jetzt aber nicht davon ausgehen, dass Tesla eine rießen Flotte ausrollt, wenn das System noch mangelhaft ist - in der Hinsicht, dass es nicht sicherer als ein menschlicher Fahrer ist. Ich würde das mal abwarten und vorurteilsfrei sehen was weiter passiert. Waymo hat nach vielen Jahren im Markt ein extrem stabiles, voll autonomes System – Tesla steckt mit seinem neuen End‑to‑End‑Stack dagegen erst seit weniger als einem Jahr in der echten Skalierungsphase. Ein direkter Vergleich ist daher schwierig.

Die Safety Daten für FSD (Supervised) sind jedenfalls beeindruckend. Unfalle mit FSD sind um den Faktor 5x bis 7x reduziert im Gegensatz zu Fahrten ohne FSD. Dem rückschließend wären die Straßen also sicherer mit FSD als ohne. Daher wird es auch höchste Zeit es auch in Europa zuzulassen. 

Da es offensichtlich nicht bei allen so zur Kenntnis genommen wird - weil dann gleich auf Teslas Robotaxis verwiesen wird usw wiederhole ich mich. Neben Tesla führen auch andere Anbieter Kamerabasierte Systeme ein und wenden sich von Lidar... ab. Dass diese das aus Kostengründen machen um ein paar Hunderter einzusparen, halte ich für unschlüssig.

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  •  thohem
27.2.2026 12:28  (#484)

zitat..
Miike schrieb: Ein direkter Vergleich ist daher schwierig

Aber möglich - wenn auch mit (großen) Unsicherheit behaftet. Und hier sieht man halt, dass Tesla irgendwo bei 50.000 Meilen bis zu einem Unfall herumkrebst. Verdreifache die Zahl weil's eh egal ist und man ist immer noch mieser als der schlechteste Autofahrer. Und 1-2 Größenordnungen (!!!) weg von Waymo. Also jenseits von sicher. Aber ja, diese Daten sind unsicher und Tesla trägt massiv dazu bei, dass sie es bleiben.

Und eben das meine ich: man wird es erst sehen ob das wirklich sicherer ist. Die FSD safety Daten sind halt wertlos, weil es hier um ein L2 System geht, bei dem man immer und überall aufmerksam sein muss. Das zeigt überhaupt keine Richtung vor, wie das System ohne Fahrer funktioniert und ob FSD (UNsupervised) genauso gut ist. Die einzige öffentliche, gut dokumentierte und transparente Datenquelle ist Waymo mit deren Robotaxi/Lidar System und wenn man so will für L4 der Benchmark mit 0,88 Verletzte pro Million Meilen (Benchmark bei knapp 8,0) oder eben verglichen zum Mensch um ~90% weniger Unfälle (dagegen ist auch der Faktor 7 von Tesla mies)

Man darf nur hoffen dass Tesla hier endlich mal transparent wird und Daten samt deren Berechnungsgrundlage zur Verfügung stellt.

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