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Zukunft der Mobilität - Seite 24

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  •  Miike
  •   Gold-Award
7.5.2025 - 27.2.2026
484 Antworten | 57 Autoren 484
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Vor einigen Jahren diskutierten wir noch über alternative Antriebsformen. Zum Beispiel dieser hier von mir aus 2018:
https://www.energiesparhaus.at/forum-elektromob-neee-alternative-mobilitaet-2019/51734_1

Heute, wo sich alternative Antriebe einen fixen Platz in den Verkaufsregalen der Händler gesichert haben und der Faden endlich überholt ist, möchte ich in Anlehnung an die damalige Diskussion die heutigen Trends aufgreifen.

Es gibt Fäden zu Tesla, oder zu Neuzugängen generell. Ich möchte hier einen Faden eröffnen, der sich der Mobilität der Zukunft widmet. Welche Antriebssysteme sich durchsetzen, müssen wir heute eher nicht mehr diskutieren. Viel mehr darüber, wohin sich unsere Mobilitätsverhalten entwickelt?

Welchen Beitrag leistet Autonomes Fahren? Wo stehen die Hersteller bei diesem Thema und welche Konzepte setzen sich hier in welchem Zeitraum durch? Wo stecken die großen Potentiale für die Zukunft - sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht? Ist es überhaupt noch relevant in 10 Jahren besonders viele Autos zu bauen? Wird das Geld in einigen Jahren überhaupt noch in der Fabrik verdient oder ist das Auto nur noch Mittel zum Zweck um Softwarelösungen zu verkaufen?

Wie disruptiv wird die Entwicklung bereits in den nächsten 5 Jahren sein? Ist der aktuelle Margenverfall bei den Herstellern erst der Anfang vom Ende für so manchen OEM? Wie ist die Rolle von China - wie verschieben sich möglicherweise rießige Marktanteile/-semgmente?

  •  Miike
  •   Gold-Award
26.2.2026 10:16  (#461)

zitat..
sir0x schrieb: Wichtiger wäre mMn aktuell eigentlich die Transformation, als die Autonomie.

was das für einen ökonomischen Kraftakt für die alte Verbrenner-Industrie bedeutet, sieht man auch schön am Beispiel Stellantis:

https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/horror-zahlen-bei-europaeischem-autoriesen-milliardenverlust-nach-elektro-debakel-20396186.html

Auch wenn es schwer ist valide Zahlen zu bekommen, trau ich mich behaupten, dass die großen Volumenhersteller der "alten Generation" in der BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] Sparte Verluste einfahren. Jedes Aktionsangebot eines Cupra Born, ID7 oder e-tron wird mit dem Verkauf eines Verbrennerbruders (vermutlich mehr wie einer) quersubventioniert. Das ist auch bei Ford so oder bei GM, Stellantis... Am anderen Ende gibt es dann die Chinesen, welche aber staatlich subventioniert werden und dann gibt es noch Tesla die vermutlich als einzige Gewinne erwirtschaften mit dem Verkauf eines BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] ohne staatlich subventioniert zu sein.

Jetzt - in der Zeit des Umbruchs - sehe ich vertikale Integration in F&E und dann in der Fertigung als essentiellen Baustein um hier Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Wo wir wieder beim Thema wären. Alle Konzerne die das nicht verstehen - und sich darauf verlassen, dass es reicht Komponenten einzukaufen und das Auto zusammen zu bauen - werden über kurz oder lang verschwinden oder im best case wirtschaftlich nicht mehr eigenständig sein. Aggressives M&A wäre vielleicht eine Möglichkeit gewesen, dafür ist es aber jetzt vielleicht schon zu spät (Mercedes hatte sogar mal 10% der Anteile von Tesla, die dann verkauft wurden🤦).

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Hallo Miike,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Zukunft der Mobilität

  •  sir0x
  •   Bronze-Award
26.2.2026 10:49  (#462)

zitat..
Miike schrieb: Mercedes hatte sogar mal 10% der Anteile von Tesla, die dann verkauft wurden🤦

Keine Ahnung wann sie die Anteile verkauft haben, aber vermutlich war damals der Gewinn genug für eine überbewertete Aktie.


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  •  Miike
  •   Gold-Award
26.2.2026 10:53  (#463)
Es war wahrscheinlich ein geldgeiles Management welches sich durch den Verkauf vermutlich einen schönes Bonus auszahlen lassen durfte. Es war jedenfall kein Management mit Weitblick. Man stelle sich vor, Mercedes wäre noch heute 10% an Tesla beteiligt, welche Synergien sich hier bis heute ergeben hätten. Aber ja, man hat ja vor 10 Jahren recht laut über Tesla gelacht. Heute hat man einen Konkurrenten vor sich, der mittlerweile weitaus innovativer ist, als man das selbst je war. 

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  •  ck
26.2.2026 11:05  (#464)
Ich hab mal Gemini gefragt:
Mercedes war einmal bei Tesla beteiligt. Wann hat Mercedes die Anteile verkauft und zu welchem Kurs (mit heutiger Aktienstückelung gerechnet)? Wie hoch war der Erlös, wie hoch der Gewinn und wie würde es aussehen wenn sie die Anteile erst heute veräußern würden?

 
Gemini hat geantwortet:
Daimler (heute Mercedes-Benz Group) hielt einst eine Beteiligung, die heute als eine der größten verpassten finanziellen Chancen der Industriegeschichte gilt. Hier ist die Aufschlüsselung der Zahlen und Daten:
1. Der Ausstieg: Wann und zu welchem Kurs? Mercedes gab den vollständigen Verkauf seiner verbleibenden Anteile am 22. Oktober 2014 bekannt.
  • Verkaufskurs (damals): Die Aktie notierte zum Zeitpunkt des Verkaufs bei etwa 235 USD.
  • Kurs mit heutiger Stückelung (split-bereinigt): Tesla hat seitdem zwei Aktiensplits durchgeführt (5:1 im Jahr 2020 und 3:1 im Jahr 2022). Ein heutiger Anteil entspricht also 15 damaligen Anteilen.
  • Berechnet auf die heutige Basis entsprach der Verkaufskurs von 2014 lediglich circa 15,67 USD.
2. Erlös und Gewinn Daimler war im Mai 2009 für rund 50 Millionen USD mit knapp 10 % (später durch Verwässerung ca. 9,1 %) bei Tesla eingestiegen, als das Unternehmen kurz vor dem Bankrott stand.
  • Erlös: Der Verkauf der verbleibenden 4 % im Jahr 2014 brachte Daimler rund 780 Millionen USD (damals ca. 613 Millionen Euro) ein.
  • Gewinn: Da Mercedes bereits 2009 einen Teil der Anteile (40 % des Pakets) an einen Staatsfonds aus Abu Dhabi weitergereicht hatte, war der ursprüngliche Einsatz bereits teilweise gedeckt. Der reine Buchgewinn aus dem finalen Verkauf 2014 lag bei etwa 600 Millionen Euro.
Hinweis: In der damaligen Bilanz wurde dies als großer Erfolg gefeiert, da man den Einsatz verzwölffacht hatte.
3. Das "Was-wäre-wenn": Wert heute Hätte Mercedes die ursprüngliche Beteiligung von rund 9 % (bzw. die nach Verwässerung verbliebenen 4 %) bis heute behalten, sähen die Zahlen dramatisch anders aus.
Szenario Wert / Erlös 2014 Wert heute (Februar 2026)
Aktienkurs (split-bereinigt) ca. 15,67 USD ca. 417 USD
Wert des 4%-Pakets 780 Mio. USD ca. 20,7 Mrd. USD
Wert des 9%-Pakets - ca. 46,6 Mrd. USD


Das Ergebnis: Hätte Mercedes nur die 4 %, die 2014 verkauft wurden, behalten, wären diese heute etwa 20,7 Milliarden USD wert. Zum Vergleich: Die gesamte Marktkapitalisierung der Mercedes-Benz Group liegt aktuell bei etwa 63 Milliarden Euro. Mercedes hätte allein mit diesem Aktienpaket also fast ein Drittel seines eigenen Firmenwerts abdecken können.
Möchten Sie, dass ich die Entwicklung der Mercedes-Marktkapitalisierung im Vergleich zu Teslas Wachstum grafisch aufbereite?

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
26.2.2026 11:06  (#465)
Tesla hat damals die elektrische B Klasse für Mercedes entwickelt. Toyota war ja auch beteiligt, für den elektrischen Rav4 den es in den USA gab...

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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
26.2.2026 11:17  (#466)
Rückblickend ist halt immer einfach...
Aber ja, braucht man sich ja nur den Herrn Müller 2017 anhören, was er über Tesla sagt... Hochmut kommt vor dem Fall

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  •  Miike
  •   Gold-Award
26.2.2026 11:22  (#467)

zitat..
ck schrieb: Ich hab mal Gemini gefragt:
Mercedes war einmal bei Tesla beteiligt. Wann hat Mercedes die Anteile verkauft und zu welchem Kurs (mit heutiger Aktienstückelung gerechnet)? Wie hoch war der Erlös, wie hoch der Gewinn und wie würde es aussehen wenn sie die Anteile erst heute veräußern würden?

 
Gemini hat geantwortet:
Daimler (heute Mercedes-Benz Group) hielt einst eine Beteiligung, die heute als eine der größten verpassten finanziellen Chancen der Industriegeschichte gilt. Hier ist die Aufschlüsselung der Zahlen und Daten:
1. Der Ausstieg: Wann und zu welchem Kurs? Mercedes gab den vollständigen Verkauf seiner verbleibenden Anteile am 22. Oktober 2014 bekannt.
Verkaufskurs (damals): Die Aktie notierte zum Zeitpunkt des Verkaufs bei etwa 235 USD.
Kurs mit heutiger Stückelung (split-bereinigt): Tesla hat seitdem zwei Aktiensplits durchgeführt (5:1 im Jahr 2020 und 3:1 im Jahr 2022). Ein heutiger Anteil entspricht also 15 damaligen Anteilen.
Berechnet auf die heutige Basis entsprach der Verkaufskurs von 2014 lediglich circa 15,67 USD.
2. Erlös und Gewinn Daimler war im Mai 2009 für rund 50 Millionen USD mit knapp 10 % (später durch Verwässerung ca. 9,1 %) bei Tesla eingestiegen, als das Unternehmen kurz vor dem Bankrott stand.
Erlös: Der Verkauf der verbleibenden 4 % im Jahr 2014 brachte Daimler rund 780 Millionen USD (damals ca. 613 Millionen Euro) ein.
Gewinn: Da Mercedes bereits 2009 einen Teil der Anteile (40 % des Pakets) an einen Staatsfonds aus Abu Dhabi weitergereicht hatte, war der ursprüngliche Einsatz bereits teilweise gedeckt. Der reine Buchgewinn aus dem finalen Verkauf 2014 lag bei etwa 600 Millionen Euro.
Hinweis: In der damaligen Bilanz wurde dies als großer Erfolg gefeiert, da man den Einsatz verzwölffacht hatte.
3. Das "Was-wäre-wenn": Wert heute Hätte Mercedes die ursprüngliche Beteiligung von rund 9 % (bzw. die nach Verwässerung verbliebenen 4 %) bis heute behalten, sähen die Zahlen dramatisch anders aus.
Szenario Wert / Erlös 2014 Wert heute (Februar 2026)
Aktienkurs (split-bereinigt) ca. 15,67 USD ca. 417 USD
Wert des 4%-Pakets 780 Mio. USD ca. 20,7 Mrd. USD
Wert des 9%-Pakets - ca. 46,6 Mrd. USD

Das Ergebnis: Hätte Mercedes nur die 4 %, die 2014 verkauft wurden, behalten, wären diese heute etwa 20,7 Milliarden USD wert. Zum Vergleich: Die gesamte Marktkapitalisierung der Mercedes-Benz Group liegt aktuell bei etwa 63 Milliarden Euro. Mercedes hätte allein mit diesem Aktienpaket also fast ein Drittel seines eigenen Firmenwerts abdecken können.
Möchten Sie, dass ich die Entwicklung der Mercedes-Marktkapitalisierung im Vergleich zu Teslas Wachstum grafisch aufbereite?

👍 sollte soweit korrekt sein...

Ich meine, es ist ja nicht nur die finanzielle Komponente. Man stelle sich vor die beiden würden seit damals eng kooperieren. Ein Mercedes mit Tesla Software und FSD Computer/HW4. Das wär doch was!

zitat..
sir0x schrieb: Aber ja, braucht man sich ja nur den Herrn Müller 2017 anhören, was er über Tesla sagt... Hochmut kommt vor dem Fall

Jaa, der Schnipsel hat gute Chancen, in die Geschichte einzugehen

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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
26.2.2026 11:28  (#468)
Jep, die Aussage und die eines gewissen Herrn Ballmer.

Bzgl. Tesla in 2014, was haben die denn gehabt, außer hochpreisige schlecht verarbeitete "Oberklasse" BEVs.

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  •  Miike
  •   Gold-Award
26.2.2026 11:45  (#469)

zitat..
sir0x schrieb: Bzgl. Tesla in 2014, was haben die denn gehabt, außer hochpreisige schlecht verarbeitete "Oberklasse" BEVs.

2014 ging es (noch nicht) um Produkte. Es ging damals darum, zu erkennen, welchen Paradigmenwechsel man mit der Technologie einleiten kann. Manger mit den dazugehörigen Millionen-Gagen sollten eigentlich auch dafür bezahlt sein, zu antizipieren, was da kommt. 


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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
26.2.2026 12:06  (#470)
Jetzt mal ehrlich, wer außer Fanboy's hat 2014 an Tesla geglaubt?
Wie gesagt, rückblickend ist einfach.

Das Problem ist eigentlich, dass es heute so mancher Manager noch nicht verstanden hat.

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  •  Miike
  •   Gold-Award
26.2.2026 12:20  (#471)
Man war ja schon investiert, also hatte da jemand den Weitblick und der nächste Manager sah dann wohl nur die Kohle...in Form hoher Bonizahlungen... China startete übrigens weit vor 2010 mit ihrer BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] Strategie. Auch da hätte man hinsehen können. Also das Fanboy-Argument ist da etwas schwierig...  China forscht und arbeitet also schon seit 20 Jahren am Elektroauto - das ist nichts was über Nacht plötzlich in unseren Autohäusern stand. 

zitat..
sir0x schrieb: Das Problem ist eigentlich, dass es heute so mancher Manager noch nicht verstanden hat.

Schön am Punkt gebracht.

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  •  Miike
  •   Gold-Award
26.2.2026 15:15  (#472)
Apropos China und Fortschritt, Entwicklung.... hab heute einen Videoausschnitt gesehen, wo eine deutsche Deligation (Merz usw...) vorgeführt bekam, was die Humanuiden Bots von Unitree können. Chinas Tempo bei KI und Automatisierung ist schon sehr beeindruckend. Was man aber auch nicht unterschätzen sollte, in der Zwischnezeit haben wir in Europa Strohhalme aus Papier ... oder solche Errungenschaften wie ein Lieferkettengesetz eingeführt...

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  •  thohem
26.2.2026 17:04  (#473)

zitat..
Miike schrieb: Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, zu denken, dass durch den zusätzlichen Einsatz von Sensoren (Lidar, ... ) die Sicherheit erhöht wird. Nochmal zur Wiederholung:
__________________
Im Beitrag zitiert von Miike: Tesla argumentierte ja bisher, dass Radar das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) verschlechtert, weil es „Geisterobjekte“ oder ungenaue Daten erzeugt, die das neuronale Netz verwirren.
>> Deshalb wurde Radar entfernt.
>> LiDAR würde das System unnötig komplizieren: Es erzeugt Daten, die schwer ins End-to-End-Neuronale Netz zu integrieren sind, erhöht Kosten und verringert Skalierbarkeit. Vielleicht kommen andere OEM ja nun auch zu dieser Erkenntnis. 

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, zu denken, dass das was Tesla sagt, für alle gilt. 

Eh klar, dass die sagen es wird BEI DEREN Technik schlechter..... Sagt aber halt immer noch nix darüber aus, was nun sicherer ist. 

Die letzten Zahlen von Tesla im Vergleich zu Waymo sind halt immer noch RICHTIG mies, was Sicherheit betrifft. Studien gehen hier auch massiv ab, noch dazu was den KI Einsatz an sich betrifft. Halluzinationen, falsche Interpretation, manueller Abbruch, ... Gibt genug Themen bei KIs, die erst noch aufkommen werden und schwer erforschbar sind, da wir einfach viel zu wenig wissen wie und warum KIs welche Antworten geben oder wie reagieren 

Wird sich erst die nächsten Jahre weisen, ob das der richtige Weg war.....oder ein zweites "Blei im Benzin is super!" Debakel, bei dem auch alle dabei waren am Anfang

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  •  Miike
  •   Gold-Award
26.2.2026 18:35  (#474)

zitat..
thohem schrieb: Die letzten Zahlen von Tesla im Vergleich zu Waymo sind halt immer noch RICHTIG mies, was Sicherheit betrifft.

Möchtest die dazugehörigen Daten mit mir teilen?


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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
26.2.2026 19:03  (#475)
vermutlich das:
https://www.derstandard.at/story/3000000309150/teslas-robotaxis-sind-haeufiger-in-crashes-verwickelt-als-menschliche-fahrer?ref=article

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  •  sudo
26.2.2026 19:08  (#476)
So richtig gut scheints ja mit den paar Robotaxis noch nicht zu laufen, hab mich schon gewundert dass @­Miike diese Art der Berichterstattung hier nicht postet, sonst wird ja quasi auch jeder Tesla bezogene Artikel sofort 1:1 hier rein kopiert. 🤷‍♂️
Hier gehts zwar eh großteils nur um kleine Schäden, aber genau hier würden zB 0815 Parksensoren Wunder bewirken.
Was in den (warum auch immer) geschwärzten Passagen so steht kann man halt nur erahnen, aber nur zum Spaß werden die wohl nicht geschwärzt sein.

https://www.chip.de/news/auto-fahrrad/14-unfaelle-in-einem-halben-jahr-tesla-schwaerzt-offenbar-systematisch-die-berichte-seiner-robotaxis_cfa79622-b3c0-4069-a938-0ec8c041bb64.html

Das was Tesla mit FSD bereits kann ist ja wirklich bemerkenswert, aber wenn man dann gleichzeitig liest das es zu Kollisionen mit stehenden Objekten kommt mit sehr niedrigen Geschwindigkeiten, fragt man sich halt schon WTF wie gibt es sowas?
Interessant wär halt auch zu erfahren, warum es zB zu Kollisionen zwischen Linienbussen und stehenden Teslas kam, hat der Busfahrer das verkackt oder hat sich der Robotesla so dermaßen unmöglich hingestellt (Details siehe geschwärzte Unfallberichte^^)?

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  •  thohem
26.2.2026 19:31  (#477)
Waymos Zahlen gibt's als CSV Download und mit einer umfangreichen wissenschaftlichen Auswertung samt Quellen und Studien auf deren Homepage.

Bei Tesla muss man selbst mitzählen und sich auf die Berichterstattung verlassen, weil die keine Daten veröffentlichen zu den "Robotaxis" in Austin. Siehe electek Artikel oder Andere.

zitat..
sudo schrieb: Das was Tesla mit FSD bereits kann ist ja wirklich bemerkenswert, aber wenn man dann gleichzeitig liest das es zu Kollisionen mit stehenden Objekten kommt mit sehr niedrigen Geschwindigkeiten, fragt man sich halt schon WTF wie gibt es sowas?

Genau - sie sind schon gut dabei aber so "Kleinigkeiten" sind halt dann schwer zu erklären. Gab's da nicht auch ein Video bei dem der neueste FSD in einen See fahren wollte? Sowas ist halt einfach ärgerlich wenn's dann keine vernünftige Daten dazu gibt 

Wird sicher irgendwann funktionieren. Die Frage ist halt nur der Preis, den man dafür zahlen muss (angesprochene KI Problematik, Rechenzentren, Energie Hunger, mittelfristig eher kein Massenmarkt,...)


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  •  Spt42
  •   Silber-Award
27.2.2026 7:49  (#478)

zitat..
Miike schrieb:

2014 ging es (noch nicht) um Produkte. Es ging damals darum, zu erkennen, welchen Paradigmenwechsel man mit der Technologie einleiten kann. Manger mit den dazugehörigen Millionen-Gagen sollten eigentlich auch dafür bezahlt sein, zu antizipieren, was da kommt.

2014 war unser E-Golf schon fast ein Jahr unterwegs. Der Gegenwind aus der "pro-Strohhalm" Fraktion war damals schon groß.


zitat..
Miike schrieb:

Apropos China und Fortschritt, Entwicklung.... hab heute einen Videoausschnitt gesehen, wo eine deutsche Deligation (Merz usw...) vorgeführt bekam, was die Humanuiden Bots von Unitree können. Chinas Tempo bei KI und Automatisierung ist schon sehr beeindruckend. Was man aber auch nicht unterschätzen sollte, in der Zwischnezeit haben wir in Europa Strohhalme aus Papier ... oder solche Errungenschaften wie ein Lieferkettengesetz eingeführt...

Strohalme wären eigentlich nicht wirklich unser Problem. Wir haben halt viele Politiker die dann Jahre lang zu so einem simplen Thema herumjammern und sonst eigentlich nichts beitragen. Merz wird sich bei tanzenden Robotern wohl eher an seinen kürzlichen Besuch bei Schaeffler erinnern, dort arbeiten Hbots schon länger im Lager. 

Und mit einem strengen Lieferkettengesetz hätten wir mal endlich ein Gegenstück zur Politik der USA und China um unsere Märkte und Werte besser zu schützen. Aber hey, lieber darüber jammern und den Ausverkauf fortsetzen...


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  •  Miike
  •   Gold-Award
27.2.2026 8:16  (#479)

zitat..
thohem schrieb: Bei Tesla muss man selbst mitzählen

Wenn du möchtest, kannst du auch darauf zugreifen. Es handelt sich hier um Daten von Hunderttausenden Autos:
https://www.tesla.com/de_at/fsd/safety

Ja ich kenn die Anekdoten zu den Robotaxis auch. "Tesla Welt Podcast" hat dazu auch eine eigene Folge gemacht:
https://www.youtube.com/channel/UCK0nQCNCloToqNKhbJ1QGfA

zitat..
sudo schrieb: Hier gehts zwar eh großteils nur um kleine Schäden

Ja, so hätt ich das auch mitbekommen. Warum ein Robotaxi mit 1km/h an einen Poller beim Rückwärtsfahren anfährt kann ich auch nicht sagen. Ein größerer Schaden ist entstanden bei einer Kollission mit einem LKW. Das Robotaxi soll hier geparkt haben und angefahren worden sein... Vielleicht habt ihr auch von der Anekdote gehört, wo ein Mann einen anaphylaktischen Schock erlitt im Auto und FSD den bewusstlosen Mann sicher an den Straßenrand fuhr. FSD rettet heute schon Menschenleben und Autos mit aktivem FSD sind sicherer im Straßenverkehr als Autos ohne FSD.

FSD wird nun auch in Europa zugelassen werden, die Niederlande werden starten. Sie werden das nicht tun, wenn das System nicht sicher wäre. 

Aber nochmal: Unabhängig von Tesla führen auch andere Anbieter rein Kamera basierte Systeme ein. Ich würde dem durchaus Beachtung widmen.

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
27.2.2026 8:47  (#480)
Die fehlenden Kontrollen bei billigem Chinazeug sollte uns alle eine Mahnung sein. Zuletzt Asbest in chinesischem Spielsand... also dass man da versucht, unsere halbwegs brauchbaren Standards durchzusetzen ist sehr sinnvoll.

Ich will nicht das mein Kind in 30 Jahren ein Ovarialkarzinom wegen einer Asbestexposition im Kindesalter hat nur weil wir halt gemeint haben unsere Standards sind zu hoch/übertrieben.

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  •  tomsl
  •   Bronze-Award
27.2.2026 8:56  (#481)

zitat..
MalcolmX schrieb: Die fehlenden Kontrollen bei billigem Chinazeug sollte uns alle eine Mahnung sein. Zuletzt Asbest in chinesischem Spielsand... also dass man da versucht, unsere halbwegs brauchbaren Standards durchzusetzen ist sehr sinnvoll.

Ich will nicht das mein Kind in 30 Jahren ein Ovarialkarzinom wegen einer Asbestexposition im Kindesalter hat nur weil wir halt gemeint haben unsere Standards sind zu hoch/übertrieben.

Du denkst zu wenig an Profit! /s


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