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Zukunft der Mobilität - Seite 28 teilen

7.5.2025 -21.7.2026    550 Antworten    61 Autoren 550 2026-07-21T11:22:39+02:00    58 Empfehlungen
Zusammenfassung
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  •  Miike
  •   Gold-Award
07.05.2025
608
Vor einigen Jahren diskutierten wir noch über alternative Antriebsformen. Zum Beispiel dieser hier von mir aus 2018:
https://www.energiesparhaus.at/forum-elektromob-neee-alternative-mobilitaet-2019/51734_1

Heute, wo sich alternative Antriebe einen fixen Platz in den Verkaufsregalen der Händler gesichert haben und der Faden endlich überholt ist, möchte ich in Anlehnung an die damalige Diskussion die heutigen Trends aufgreifen.

Es gibt Fäden zu Tesla, oder zu Neuzugängen generell. Ich möchte hier einen Faden eröffnen, der sich der Mobilität der Zukunft widmet. Welche Antriebssysteme sich durchsetzen, müssen wir heute eher nicht mehr diskutieren. Viel mehr darüber, wohin sich unsere Mobilitätsverhalten entwickelt?

Welchen Beitrag leistet Autonomes Fahren? Wo stehen die Hersteller bei diesem Thema und welche Konzepte setzen sich hier in welchem Zeitraum durch? Wo stecken die großen Potentiale für die Zukunft - sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht? Ist es überhaupt noch relevant in 10 Jahren besonders viele Autos zu bauen? Wird das Geld in einigen Jahren überhaupt noch in der Fabrik verdient oder ist das Auto nur noch Mittel zum Zweck um Softwarelösungen zu verkaufen?

Wie disruptiv wird die Entwicklung bereits in den nächsten 5 Jahren sein? Ist der aktuelle Margenverfall bei den Herstellern erst der Anfang vom Ende für so manchen OEM? Wie ist die Rolle von China - wie verschieben sich möglicherweise rießige Marktanteile/-semgmente?

  •  El_aurare
21.7.2026 8:08  (#541)
https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/weil-sprit-steuern-fehlen-e-autos-zahlen-pro-kilometer/

In ein bis zwei Jahren erwarte ich bei uns eigentlich spätestens auch eine neue Steuer bei E-Autos wenn die meisten umgestiegen sind..


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  •  sudo
21.7.2026 8:19  (#542)

zitat..
El_aurare schrieb:

https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/weil-sprit-steuern-fehlen-e-autos-zahlen-pro-kilometer/

In ein bis zwei Jahren erwarte ich bei uns eigentlich spätestens auch eine neue Steuer bei E-Autos wenn die meisten umgestiegen sind..

bei uns gibts ja eh schon die gewichts... ähm motorbezogene Steuer für E-Autos.

Aber ja, glaub dass eine km-Abhängige Steuer auch bei uns irgendwann mal kommen wird, wäre ja eigentlich auch eine faire Lösung - wobei unsere Hansln da bestimmt wieder eine Möglichkeit finden, um sowas absolut bescheuert zu gestalten.


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  •  christoph1703
21.7.2026 10:21  (#543)
Man könnte ja auch einfach den Strom besteuern, analog zur MÖSt. Würde dann auch einen Anreiz zu sparsamen Autos und sparsamer Fahrweise geben. 

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
21.7.2026 10:23  (#544)
Oder einfach faktenbasiert bei der CO2 Steuer bleiben, aber nicht mit lächerlichen Kostenansätzen...

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  •  sudo
21.7.2026 10:27  (#545)

zitat..
christoph1703 schrieb:

Man könnte ja auch einfach den Strom besteuern, analog zur MÖSt. Würde dann auch einen Anreiz zu sparsamen Autos und sparsamer Fahrweise geben.

dann wird aber alles teurer, lässt sich ja schwer unterscheiden für was der Strom verwendet wurde.


zitat..
MalcolmX schrieb:

Oder einfach faktenbasiert bei der CO2 Steuer bleiben, aber nicht mit lächerlichen Kostenansätzen...

rein CO2 wird nicht reichen, dafür ist die Staatskasse aktuell etwas zu leer...
Kombination aus CO2 und km oder so ähnlich (https://www.energiesparhaus.at/forum-e-auto-foerderung-endet-mai-2025/81506_13#860668)


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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
21.7.2026 10:39  (#546)
Warum? Es würde halt alles teurer werden was unser Klima schädigt. Was dann wiederum einen Lenkungseffekt ergibt.

Loch auf, Loch zu ist mir eine zu simple Lösung, sorry.

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  •  sudo
21.7.2026 10:45  (#547)

zitat..
MalcolmX schrieb: Warum? Es würde halt alles teurer werden was unser Klima schädigt. Was dann wiederum einen Lenkungseffekt ergibt.

wenn man aber dann davon ausgeht, dass vom Individualverkehr irgendwann quasi keine Steuern mehr kommen, dann wird das im Budget fehlen.
Warum soll dann ein BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] Fahrer - nur weil er CO2 neutral fährt - keine Steuern bezahlen welche für den Erhalt der Straßen benötigt werden? Daher km-Abhängig und mit CO2 Anteil - das ist fair.

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
21.7.2026 11:08  (#548)
Weil die PKW-BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] die Straße de facto nicht abnutzen.

Ich hab das schon zig mal hier geschrieben und schreib es gerne noch 50 mal. In die Berechnung von Straßenverschleiß gehen PKW garnicht ein, weil unbedeutend.

Schwerverkehr und Busse sind die einzig relevanten Faktoren.

Und Gemeinden können eh bis zu 50% der Kosten den Anrainern umhängen, das Thema Gemeindestraßen ist also auch abgehakt.

Wenn man den Schwerverkehr/Lieferverkehr und die ÖV Busse besteuert, hat man das Verursacherprinzip umgesetzt. Und das kommt, sei dir sicher.

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  •  sudo
21.7.2026 11:18  (#549)

zitat..
MalcolmX schrieb: Weil die PKW-BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] die Straße de facto nicht abnutzen.

Aber nutzen willst du die Straße schon, oder?

Ich bleib bei meinem Standpunkt, dass nur eine km Abhängige Steuer (mit irgendeiner Art von CO2/WLTP/etc. Gewichtung) fair ist. Dafür keine motorbezogene Versicherungssteuer mehr, welche ja generell absurd ist.


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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
21.7.2026 11:22  (#550)
Ein Fahrrad, Moped etc will auch die Straße nutzen. Sanieren muss ich sie als Verwaltung weil in den letzten 30 Jahren zB 5 Millionen LKW Fahrten drübergegangen sind, nicht die 30 Millionen PKWs. 

Wenn man also sagt die MÖSt war für die Unwelkteffekte und eine Maut ist für die Straßenabnutzung, kann die logische Schlussfolgerung nur sein dass das BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] dafür nicht belastet wird. Zumindest nicht zu einem Zeitpunkt wo die Flotte noch im einstelligen Prozentbereich herumkrebst.

Viel eher wird eine LKW Maut am Landesnetz kommen.

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