Zukunft der Mobilität - Seite 30
7.5.2025
-26.9.2026
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67 Autoren
61 Empfehlungen
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Es gibt Gegenden und Relationen, die kann der ÖV in 100 Jahren nicht ansatzweise wirtschaftlich anbieten. Vergessen darf man auch nicht dass die Gesellschaft altert und damit auch die Mobilitätsmöglichkeiten und -bedürfnisse. Ich würde mir auch mehr ÖV Ausbau wünschen, von daher... aber auch ein Bus wird ein funktionierendes Straßennetz benötigen... |
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Seltenere Nutzung, Carsharing, etc. Wir sind autofrei unterwegs größtenteils, auch im Urlaub. Man muss es sich halt richten, geht auch mit Kindern gut. Ich finds viel entspannter Reisen, die Kids haben was zu tun im Zug und die Eltern kommen entspannter an (keine Aufmerksamkeit auf Verkehr, kein "sind wir schon da" usw) Man hat ja auch nur soviel Gepäck mit, weil man mitm Auto fährt. Brauchen tut man erstaunlich wenig, man muss halt Umdenken. Ist wie mit dem Umstieg von Verbrenner zu BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] :) Straßen werden noch sehr lange gebraucht werden aber man kann die Umweltbelastung stark reduzieren und mit intelligenter (Straßen)Planung auch viele Straßen rückbauen. Derzeit sind Städte, Dörfer und unsere gesamte Infrastruktur für Autos gebaut. Nicht für Menschen. Aber so ein Umdenken/Umplanung geht 1. Nicht von heute auf Morgen und 2. Braucht es da eine jahrelange Politik über viele Legislaturperioden. Der einfache (und falsche) Weg ist es halt zu sagen BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] sind eh schon besser als Verbrenner, also lassen wir alles wie es ist und tauschen nur die Autos. Das bringt nur bedingt was. Reifenabrieb, immenser Ressourcenverbrauch, Strombedarf,... Bleibt halt |
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Ich glaube, dass da sehr viel tatsächlich nach dem Prinzip "Wir machen das weil wir es können" funktioniert. Und weil die Fantasie fehlt. So wie die Leute die mir erklären man könnte nicht einen Micra als Familienauto nehmen weil der ja zu klein ist. Und man bräuchte zwingend einen Kombi. Mindestens. Nicht zu vergessen der Kollege der sich jetzt ein neues Firmenauto aussuchen darf und das macht nach dem Prinzip von: "ich bin (halbwegs frisch) geschieden und brauch etwas was mein Ego kompensiert". DA sind meiner Ansicht nach schon massive Einsparpotentiale. |
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So kam es nun. VW verkündete so einiges jetzt im September, unter anderem eine Verkleinerung der Modellpalette um 50% in den nächsten Jahren. Weiters werden nochmal 50.000 Mitarbeiter gekündigt womit es dann weit über 100.000 in den nächsten Jahren sein werden. Der Großteil davon nicht in den Billiglohnländern. Unabhängig davon, ob VW die nächsten Jahre übersteht, wird es in Deutschland im allerbesten Fall nur noch einen Bruchteil der Arbeitsplätze von heute geben. Sogar das Herz der E-Mobilität in Zwickau - also VW's modernstes E-Mobilitätswerk - steht zur Disposition und könnte nach Auslaufen der aktuellen Linien die Schließung drohen. Aber auch Werke wie Neckarsulm, wo Audis hochpreisige Modelle vom Band laufen. Ein rießen Dilemma, der Karren ist ganz schön tief verfahren. Als nächstes wird sich herausstellen, dass man soviele Marken unter einem DAch nicht weiterführen will oder kann. Über die Einstellung von Seat wird schon offiziell gesprochen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es eine Marke wie Audi schwer haben wird. Entweder verkauft man Audi oder löst Audi raus. Jedenfalls passt Audi überhaupt nicht in die Strategie eines Volumenherstellers. Zu den Premiumhersteller verliert Audi meines Erachtens immer weiter an Boden. Aber da gibt es soviele Baustellen, dass man gar nicht weiß wo man zuerst anfangen soll. Nicht alles waren Management Fehler muss man sagen. Unzählige Milliarden an Dividenden wurden in den letzten Jahren an die Eigentümer (Familien Piäch, Porsche aber auch Land Sachsen) ausbezahlt, anstatt diese in CapEx umzuleiten. Mein Forecast, man wird das Pferd reiten bis nichts mehr geht. Keiner der großen Eigentümer wird auf die Dividende verzichten wollen, allen voran das Bundesland Niedersachsen, wo doch ohnehin Budgetlücken klaffen. Weitblick wird man hier keinen finden. Nun will man insgesamt 1Mio Autos weniger bauen - also wären das dann 9Mio. Nun sieht es aber so aus, also würde man 2026 sogar da viele Hunderttausend Stück drunter bleiben. Das Geschäftsmodell der Vergangenheit funktioniert nicht mehr. Ich meine damit, hochwertige und in aller Welt gefragte Verbrennermotoren in Deutschland entwicklen und bauen um diese dann mit einem ordentlichen Deckungsbeitrag in die ganze Welt zu verkaufen. Das Geschäftsmodell konnte die hohen Kosten tragen - damit geht es nun abrupt zu Ende und wir können live dabei zusehen. VW hat keinen Technologievorsprung mehr in der Antriebssparte der Zukunft. Ich will damit nicht behaupten, dass VW untergeht, aber die Risiken nehmen zu. Das Makabre aktuell: VW fliegt nun aus dem Eurostoxx50 und wird von Nokia abgelöst. Kann man sich nicht ausdenken - hoffentlich ist das kein Omen. Tesla und die Chinesen sind da einfach zukunftsfähiger aufgestellt. Jetzt dürft ihr wieder Eier auf mich werfen;) |
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Hallo Miike, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Zukunft der Mobilität |
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Was mach VW eigentlich? 👉 VW Mission Efficiency Das geht doch genau in die Richtung, in die es gehen muss. Super effiziente BEVs, das könnendie Chinesen nämlich nicht (oder es ist ihnen egal), die erschlagen alles mit Ladeleistung und Akku. Tesla kann das, will aber scheinbar nicht von seiner 2 Modellpalette nicht abweichen bzw. ist auf anderen Pfaden unterwegs (Cybercab). Also VW kann es ja eigentlich. |
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Ja voll gut, hab ich auch gesehen. Tolles Alltagsfahrzeug scheinbar :) |
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Insteressant zu lesen https://www.elektroauto-news.net/news/vw-mission-efficiency-sparsamstes-eauto-polo-basis |
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Das ist schon beeindruckend "...auf der dokumentierten Strecke von Wolfsburg über Posen und Olmütz nach Wien kam das Auto mit 7,51 Kilowattstunden je 100 Kilometer aus, wobei Volkswagen die Ladeverluste einrechnet; ohne diese waren es 6,89 kWh/100 km.........Der Durchschnitt lag bei 67,72 km/h, in der Spitze fuhr das Team 138 km/h.... " |
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Die Strecke mit über 1.200km mit nur 1x laden bei einem 55kwh Akku ist schon geil. Find es auch cool, dass VW sowas bringt und zur Schau stellt. Mal abwarten, ob davon dann eine Serie auch produziert wird. Ist von der Karosserieform schon was besonderes oder spezielles. Dafür würde es aber bestimmt einen Käuferkreis geben, wenngleich wohl schwer abschätzbar ist, wie groß. |
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Da geht's wohl eher um die Machbarkeit, als um eine Serienentwicklung, wie schon damals: https://de.motor1.com/news/313518/1-liter-auto-vw-studien/ |
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Also jetzt gehts bei der E-Mobilität bei uns wirklich ab. In der Nachbarschaft stehen immer mehr BEVs, u.a. ein sehr sehr schicker Renault Scenic. Was mir auffällt, ist, das man bei uns extrem viele BYDs sieht, obwohl eigentlich gar kein Händler in der Nähe ist. |
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Wer sich JETZT ein neues Auto kauft welches kein BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] ist, dem ist eh nimmer zu helfen imho |
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" sehr schicker Renault Scenic " -> den kriegst aber nicht unter 45000 € , das ist schon extrem teuer für einen normal Sterblichen ! 😢 |
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Stimmt schon die Aussage, trotzdem ist der Kostenfaktor kein Kleiner. Nicht jeder kann sich ein Auto um 30k aufwärts leisten....oder will es sich leisten. - in diese Spate falle ich derzeit. Ich habe einen Duster, 13 Jahre alt. Fahre jeden Tag 10-15km zum Bahnhof, und dann mit dem Zug weiter. Am Abend retour. Klar, für sowas würde wohl ein 2 Sitzer E-Auto auch reichen, aber zumindest ein wenig größer sollte es schon sein, wenn ich schon ins Börserl greif. Wo fangen E-Autos in Normal-Kleinwagen Größe an? 20-25k, eher 25k aufwärts. Jetzt habe ich weil es mich interessiert, mal auf der Seat Seite nachgesehen - da kostet der Ibiza (Benziner) mit Finanzierung 14k. Mein Duster wird eventuell noch ein paar Jährchen halten, aber 10k mehr ausgeben, nur damit ich ein E-Auto habe, finde ich auch nicht besonders toll. Weiters sind wohl Menschen die in Wohnungen ohne Tankmöglichkeit leben, auch nicht besonders von E-Autos angetan - es kommt halt auf die Lebensumstände der Menschen an, was sie als neues Auto kaufen. Ich persönlich will mir ein E-Auto als nächstes kaufen, hoffe jedoch, dass die Anschaffungspreise trotzdem noch in die Richtung der Verbrenner gehen. |
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Dacia Spring um 17k neu. P/L sind halt die Chinesen vorne. Wenns keine Billigkraxn sein soll, dann halt einen jungen Gebrauchten von VW Konzern, Hyundai, Kia, Nissan Um 14k bekommst was ordentliches und du wirst nie wieder an den Duster oder Benzin Ibiza denken. |
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Dacia Spring (mit 27,5 kWh Akku) kannst aber nicht wirklich mit einem Seat Ibiza vergleichen. Also da hat bluewhite leider schon recht, einen vergleichbaren Benziner kriegt man immer für etliche Tausender günstiger. Nicht falsch verstehen, ich möchte auch auf E-Auto umsteigen, habe aber 3 Kinder und suche zumindest etwas in der Golf Klasse, wo zumindest auch 3 Kinder mitfahren können wenn ich am WE Einkaufen gehe oder einen kleinen Ausflug mache. Gebraucht kriegst da aktuell (wg Ölpreis) meiner Meinung nach nix Attraktives (also ein Auto das ich dann die nächsten 10 Jahre noch fahren kann). Die kosten dann meist auch so um die 25k€ und da kann man dann gleich überlegen um die ~30k€ neu zu kaufen (oder mit 0% Leasing). Also gebraucht, Golfklasse, in der 20k€ Region ist schwierig wenn man jetzt keine alten ID3, Nissan Leaf oder Autos mit 100k km will. MG4 (glaub so 3 Jahre alt) wollte sich ein Kollege jetzt kaufen, ist aber dann zurück getreten weil beim Ankaufstest erschreckend viele Mängel (auch Rost) für das junge Alter waren. Leapmotor B05 klingt (auch preislich) interessant, aber weiß halt auch keiner ob das dann in ein paar Jahren wie bei MG ist. |
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Ihr müsst halt die Gesamtkosten über die Lebensdauer rechnen, aber ich fange hier nicht schon wieder mit total cost of ownership an. Also einfach Anschaffungskosten und Betriebskosten auf die Lebensdauer rechnen und durch diese dividieren --> Kosten pro Jahr. Da wird sich der Anschaffungspreis stark relativieren. |
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Nein, eh nicht aber es wurde nach dem billigsten neuen Elektroauto gefragt. Schlechter als der 13 J alte Duster wird er nicht sein und das waren die Anforderungen. Ich persönlich würde dafür sowieso keinen Neuwagen nehmen wenn der immer am Bahnhof rumsteht. |
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Ich wollt jetzt gerade einen gebrauchten Kia Soul 64kWh ins Feld werfen und hab erschrocken festgestellt dass der massiv teurer geworden ist am Gebrauchtmarkt... pfuh. Aber ein Hyundai Ioniq mit 28kWh kann man sicher günstigst abstauben irgendwo. |
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Ich bin froh heuer im Frühjahr dann doch einen gebrauchten Enyaq gekauft zu haben. Eigenimport aus D hat ein paar Tausender gespart, die Gebraucht Preise sind jetzt nochmal angezogen. Was ja kein Wunder ist bei den Dieselpreisen... Haben auch 3Ki, Platz genug, aber es ist trotzdem eine Einschränkung zum alten Van vorher. Golf Klasse wäre mir eindeutig zu klein für die Familie. Unser zweites Auto ist ein Leaf und der ist innen größer als Golf. Der ID3 ist vorne auch größer als ein Golf, aber der Kofferraum klein. Meine Empfehlung: Junger Gebrauchter, auch mal im Ausland schauen, Nicht beim Akku sparen immer den Größten nehmen, Wärmepumpe. E-Autos mit viel km werden aus Angst verschmäht, bei 100tkm scheint es eine psychologische Grenze zu geben weshalb da ein Preissprung ist. |
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Hab grad geschaut, ich befürchte die Zeiten sind auch schon vorbei. Unser 40er Leaf ist jetzt wieder soviel wert wie vor 4 Jahren, da sagt noch einer E-Autos sind nicht wertstabil 🙄 |
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