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Zukunft der Mobilität - Seite 30 teilen

7.5.2025 -14.8.2026    583 Antworten    63 Autoren 583 2026-08-14T08:44:09+02:00    58 Empfehlungen
Zusammenfassung
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  •  Miike
  •   Gold-Award
07.05.2025
641
Vor einigen Jahren diskutierten wir noch über alternative Antriebsformen. Zum Beispiel dieser hier von mir aus 2018:
https://www.energiesparhaus.at/forum-elektromob-neee-alternative-mobilitaet-2019/51734_1

Heute, wo sich alternative Antriebe einen fixen Platz in den Verkaufsregalen der Händler gesichert haben und der Faden endlich überholt ist, möchte ich in Anlehnung an die damalige Diskussion die heutigen Trends aufgreifen.

Es gibt Fäden zu Tesla, oder zu Neuzugängen generell. Ich möchte hier einen Faden eröffnen, der sich der Mobilität der Zukunft widmet. Welche Antriebssysteme sich durchsetzen, müssen wir heute eher nicht mehr diskutieren. Viel mehr darüber, wohin sich unsere Mobilitätsverhalten entwickelt?

Welchen Beitrag leistet Autonomes Fahren? Wo stehen die Hersteller bei diesem Thema und welche Konzepte setzen sich hier in welchem Zeitraum durch? Wo stecken die großen Potentiale für die Zukunft - sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht? Ist es überhaupt noch relevant in 10 Jahren besonders viele Autos zu bauen? Wird das Geld in einigen Jahren überhaupt noch in der Fabrik verdient oder ist das Auto nur noch Mittel zum Zweck um Softwarelösungen zu verkaufen?

Wie disruptiv wird die Entwicklung bereits in den nächsten 5 Jahren sein? Ist der aktuelle Margenverfall bei den Herstellern erst der Anfang vom Ende für so manchen OEM? Wie ist die Rolle von China - wie verschieben sich möglicherweise rießige Marktanteile/-semgmente?

  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
14.8.2026 4:43  (#581)
Es gibt Gegenden und Relationen, die kann der ÖV in 100 Jahren nicht ansatzweise wirtschaftlich anbieten.

Vergessen darf man auch nicht dass die Gesellschaft altert und damit auch die Mobilitätsmöglichkeiten und -bedürfnisse.

Ich würde mir auch mehr ÖV Ausbau wünschen, von daher... aber auch ein Bus wird ein funktionierendes Straßennetz benötigen...

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  •  thohem
14.8.2026 6:59  (#582)

zitat..
christoph1703 schrieb:

──────..
thohem schrieb: Ich sehe die (ferne) Zukunft einfach nicht in der Hand von PKW
───────────────

Mich würde interessieren, wie eine vollständige Lösung mit Öffis ausschauen könnte, wenn man aktuell regelmäßig mit vollem Kofferraum (2 Kinder + Zubehör) unterwegs ist. Denke ich da zu wenig über den Tellerrand, sind wir der Ausnahmefall, oder müssten wir uns einschränken? Oder meinst du, dass die Anzahl der PKW zwar nicht wesentlich sinkt, aber sie seltener genutzt werden? Ich kann mir ein komplett autofreies Leben nicht so recht vorstellen.

Seltenere Nutzung, Carsharing, etc.

Wir sind autofrei unterwegs größtenteils, auch im Urlaub. Man muss es sich halt richten, geht auch mit Kindern gut. Ich finds viel entspannter Reisen, die Kids haben was zu tun im Zug und die Eltern kommen entspannter an (keine Aufmerksamkeit auf Verkehr, kein "sind wir schon da" usw)

Man hat ja auch nur soviel Gepäck mit, weil man mitm Auto fährt. Brauchen tut man erstaunlich wenig, man muss halt Umdenken. Ist wie mit dem Umstieg von Verbrenner zu BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] :)

Straßen werden noch sehr lange gebraucht werden aber man kann die Umweltbelastung stark reduzieren und mit intelligenter (Straßen)Planung auch viele Straßen rückbauen. Derzeit sind Städte, Dörfer und unsere gesamte Infrastruktur für Autos gebaut. Nicht für Menschen. 

Aber so ein Umdenken/Umplanung geht 1. Nicht von heute auf Morgen und 2. Braucht es da eine jahrelange Politik über viele Legislaturperioden.
Der einfache (und falsche) Weg ist es halt zu sagen BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] sind eh schon besser als Verbrenner, also lassen wir alles wie es ist und tauschen nur die Autos. Das bringt nur bedingt was. Reifenabrieb, immenser Ressourcenverbrauch, Strombedarf,... Bleibt halt

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  •  Thuata
  •   Bronze-Award
14.8.2026 8:44  (#583)

zitat..
christoph1703 schrieb:

──────..
thohem schrieb: Ich sehe die (ferne) Zukunft einfach nicht in der Hand von PKW
───────────────

Mich würde interessieren, wie eine vollständige Lösung mit Öffis ausschauen könnte, wenn man aktuell regelmäßig mit vollem Kofferraum (2 Kinder + Zubehör) unterwegs ist. Denke ich da zu wenig über den Tellerrand, sind wir der Ausnahmefall, oder müssten wir uns einschränken? Oder meinst du, dass die Anzahl der PKW zwar nicht wesentlich sinkt, aber sie seltener genutzt werden? Ich kann mir ein komplett autofreies Leben nicht so recht vorstellen.

Ich glaube, dass da sehr viel tatsächlich nach dem Prinzip "Wir machen das weil wir es können" funktioniert. Und weil die Fantasie fehlt. So wie die Leute die mir erklären man könnte nicht einen Micra als Familienauto nehmen weil der ja zu klein ist. Und man bräuchte zwingend einen Kombi. Mindestens. Nicht zu vergessen der Kollege der sich jetzt ein neues Firmenauto aussuchen darf und das macht nach dem Prinzip von: "ich bin (halbwegs frisch) geschieden und brauch etwas was mein Ego kompensiert". DA sind meiner Ansicht nach schon massive Einsparpotentiale.


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