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Zukunft der Mobilität - Seite 30 teilen

7.5.2025 -16.9.2026    590 Antworten    64 Autoren 590 2026-09-16T13:48:36+02:00    60 Empfehlungen
Zusammenfassung
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  •  Miike
  •   Gold-Award
07.05.2025
650
Vor einigen Jahren diskutierten wir noch über alternative Antriebsformen. Zum Beispiel dieser hier von mir aus 2018:
https://www.energiesparhaus.at/forum-elektromob-neee-alternative-mobilitaet-2019/51734_1

Heute, wo sich alternative Antriebe einen fixen Platz in den Verkaufsregalen der Händler gesichert haben und der Faden endlich überholt ist, möchte ich in Anlehnung an die damalige Diskussion die heutigen Trends aufgreifen.

Es gibt Fäden zu Tesla, oder zu Neuzugängen generell. Ich möchte hier einen Faden eröffnen, der sich der Mobilität der Zukunft widmet. Welche Antriebssysteme sich durchsetzen, müssen wir heute eher nicht mehr diskutieren. Viel mehr darüber, wohin sich unsere Mobilitätsverhalten entwickelt?

Welchen Beitrag leistet Autonomes Fahren? Wo stehen die Hersteller bei diesem Thema und welche Konzepte setzen sich hier in welchem Zeitraum durch? Wo stecken die großen Potentiale für die Zukunft - sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht? Ist es überhaupt noch relevant in 10 Jahren besonders viele Autos zu bauen? Wird das Geld in einigen Jahren überhaupt noch in der Fabrik verdient oder ist das Auto nur noch Mittel zum Zweck um Softwarelösungen zu verkaufen?

Wie disruptiv wird die Entwicklung bereits in den nächsten 5 Jahren sein? Ist der aktuelle Margenverfall bei den Herstellern erst der Anfang vom Ende für so manchen OEM? Wie ist die Rolle von China - wie verschieben sich möglicherweise rießige Marktanteile/-semgmente?

  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
14.8.2026  (#581)
Es gibt Gegenden und Relationen, die kann der ÖV in 100 Jahren nicht ansatzweise wirtschaftlich anbieten.

Vergessen darf man auch nicht dass die Gesellschaft altert und damit auch die Mobilitätsmöglichkeiten und -bedürfnisse.

Ich würde mir auch mehr ÖV Ausbau wünschen, von daher... aber auch ein Bus wird ein funktionierendes Straßennetz benötigen...

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  •  thohem
14.8.2026  (#582)

zitat..
christoph1703 schrieb:

──────..
thohem schrieb: Ich sehe die (ferne) Zukunft einfach nicht in der Hand von PKW
───────────────

Mich würde interessieren, wie eine vollständige Lösung mit Öffis ausschauen könnte, wenn man aktuell regelmäßig mit vollem Kofferraum (2 Kinder + Zubehör) unterwegs ist. Denke ich da zu wenig über den Tellerrand, sind wir der Ausnahmefall, oder müssten wir uns einschränken? Oder meinst du, dass die Anzahl der PKW zwar nicht wesentlich sinkt, aber sie seltener genutzt werden? Ich kann mir ein komplett autofreies Leben nicht so recht vorstellen.

Seltenere Nutzung, Carsharing, etc.

Wir sind autofrei unterwegs größtenteils, auch im Urlaub. Man muss es sich halt richten, geht auch mit Kindern gut. Ich finds viel entspannter Reisen, die Kids haben was zu tun im Zug und die Eltern kommen entspannter an (keine Aufmerksamkeit auf Verkehr, kein "sind wir schon da" usw)

Man hat ja auch nur soviel Gepäck mit, weil man mitm Auto fährt. Brauchen tut man erstaunlich wenig, man muss halt Umdenken. Ist wie mit dem Umstieg von Verbrenner zu BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] :)

Straßen werden noch sehr lange gebraucht werden aber man kann die Umweltbelastung stark reduzieren und mit intelligenter (Straßen)Planung auch viele Straßen rückbauen. Derzeit sind Städte, Dörfer und unsere gesamte Infrastruktur für Autos gebaut. Nicht für Menschen. 

Aber so ein Umdenken/Umplanung geht 1. Nicht von heute auf Morgen und 2. Braucht es da eine jahrelange Politik über viele Legislaturperioden.
Der einfache (und falsche) Weg ist es halt zu sagen BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] sind eh schon besser als Verbrenner, also lassen wir alles wie es ist und tauschen nur die Autos. Das bringt nur bedingt was. Reifenabrieb, immenser Ressourcenverbrauch, Strombedarf,... Bleibt halt

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  •  Thuata
  •   Bronze-Award
14.8.2026  (#583)

zitat..
christoph1703 schrieb:

──────..
thohem schrieb: Ich sehe die (ferne) Zukunft einfach nicht in der Hand von PKW
───────────────

Mich würde interessieren, wie eine vollständige Lösung mit Öffis ausschauen könnte, wenn man aktuell regelmäßig mit vollem Kofferraum (2 Kinder + Zubehör) unterwegs ist. Denke ich da zu wenig über den Tellerrand, sind wir der Ausnahmefall, oder müssten wir uns einschränken? Oder meinst du, dass die Anzahl der PKW zwar nicht wesentlich sinkt, aber sie seltener genutzt werden? Ich kann mir ein komplett autofreies Leben nicht so recht vorstellen.

Ich glaube, dass da sehr viel tatsächlich nach dem Prinzip "Wir machen das weil wir es können" funktioniert. Und weil die Fantasie fehlt. So wie die Leute die mir erklären man könnte nicht einen Micra als Familienauto nehmen weil der ja zu klein ist. Und man bräuchte zwingend einen Kombi. Mindestens. Nicht zu vergessen der Kollege der sich jetzt ein neues Firmenauto aussuchen darf und das macht nach dem Prinzip von: "ich bin (halbwegs frisch) geschieden und brauch etwas was mein Ego kompensiert". DA sind meiner Ansicht nach schon massive Einsparpotentiale.


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  •  Miike
  •   Gold-Award
11.9.2026  (#584)

zitat..
Miike schrieb: Quizfrage: Was wird passieren, wenn VW den nächsten Schritt in deren Konsolidierungsstrategie setzt? ... was heisst, massive Verkleinerung der Modellpalette!

So kam es nun. VW verkündete so einiges jetzt im September, unter anderem eine Verkleinerung der Modellpalette um 50% in den nächsten Jahren. Weiters werden nochmal 50.000 Mitarbeiter gekündigt womit es dann weit über 100.000 in den nächsten Jahren sein werden. Der Großteil davon nicht in den Billiglohnländern.

Unabhängig davon, ob VW die nächsten Jahre übersteht, wird es in Deutschland im allerbesten Fall nur noch einen Bruchteil der Arbeitsplätze von heute geben. Sogar das Herz der E-Mobilität in Zwickau - also VW's modernstes E-Mobilitätswerk - steht zur Disposition und könnte nach Auslaufen der aktuellen Linien die Schließung drohen. Aber auch Werke wie Neckarsulm, wo Audis hochpreisige Modelle vom Band laufen. 

Ein rießen Dilemma, der Karren ist ganz schön tief verfahren. Als nächstes wird sich herausstellen, dass man soviele Marken unter einem DAch nicht weiterführen will oder kann. Über die Einstellung von Seat wird schon offiziell gesprochen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es eine Marke wie Audi schwer haben wird. Entweder verkauft man Audi oder löst Audi raus. Jedenfalls passt Audi überhaupt nicht in die Strategie eines Volumenherstellers. Zu den Premiumhersteller verliert Audi meines Erachtens immer weiter an Boden. Aber da gibt es soviele Baustellen, dass man gar nicht weiß wo man zuerst anfangen soll. 

Nicht alles waren Management Fehler muss man sagen. Unzählige Milliarden an Dividenden wurden in den letzten Jahren an die Eigentümer (Familien Piäch, Porsche aber auch Land Sachsen) ausbezahlt, anstatt diese in CapEx umzuleiten. Mein Forecast, man wird das Pferd reiten bis nichts mehr geht. Keiner der großen Eigentümer wird auf die Dividende verzichten wollen, allen voran das Bundesland Niedersachsen, wo doch ohnehin Budgetlücken klaffen. Weitblick wird man hier keinen finden.

Nun will man insgesamt 1Mio Autos weniger bauen - also wären das dann 9Mio. Nun sieht es aber so aus, also würde man 2026 sogar da viele Hunderttausend Stück drunter bleiben. Das Geschäftsmodell der Vergangenheit funktioniert nicht mehr. Ich meine damit, hochwertige und in aller Welt gefragte Verbrennermotoren in Deutschland entwicklen und bauen um diese dann mit einem ordentlichen Deckungsbeitrag in die ganze Welt zu verkaufen. Das Geschäftsmodell konnte die hohen Kosten tragen - damit geht es nun abrupt zu Ende und wir können live dabei zusehen. VW hat keinen Technologievorsprung mehr in der Antriebssparte der Zukunft. Ich will damit nicht behaupten, dass VW untergeht, aber die Risiken nehmen zu. Das Makabre aktuell: VW fliegt nun aus dem Eurostoxx50 und wird von Nokia abgelöst. Kann man sich nicht ausdenken - hoffentlich ist das kein Omen.

Tesla und die Chinesen sind da einfach zukunftsfähiger aufgestellt. Jetzt dürft ihr wieder Eier auf mich werfen;)

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Hallo Miike,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Zukunft der Mobilität

  •  tomsl
  •   Bronze-Award
14.9.2026  (#585)
Was mach VW eigentlich? 👉 VW Mission Efficiency

Das geht doch genau in die Richtung, in die es gehen muss. Super effiziente BEVs, das könnendie Chinesen nämlich  nicht (oder es ist ihnen egal), die erschlagen alles mit Ladeleistung und Akku.
Tesla kann das, will aber scheinbar nicht von seiner 2 Modellpalette nicht abweichen bzw. ist auf anderen Pfaden unterwegs (Cybercab).

Also VW kann es ja eigentlich.

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
14.9.2026  (#586)
Ja voll gut, hab ich auch gesehen.
Tolles Alltagsfahrzeug scheinbar :)

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  •  hoth
  •   Gold-Award
14.9.2026  (#587)

zitat..
tomsl schrieb:

Was mach VW eigentlich? 👉 VW Mission Efficiency

Insteressant zu lesen
https://www.elektroauto-news.net/news/vw-mission-efficiency-sparsamstes-eauto-polo-basis


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  •  ck
14.9.2026  (#588)
Das ist schon beeindruckend

"...auf der dokumentierten Strecke von Wolfsburg über Posen und Olmütz nach Wien kam das Auto mit 7,51 Kilowattstunden je 100 Kilometer aus, wobei Volkswagen die Ladeverluste einrechnet; ohne diese waren es 6,89 kWh/100 km.........Der Durchschnitt lag bei 67,72 km/h, in der Spitze fuhr das Team 138 km/h.... "


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  •  Miike
  •   Gold-Award
16.9.2026  (#589)
Die Strecke mit über 1.200km mit nur 1x laden bei einem 55kwh Akku ist schon geil. Find es auch cool, dass VW sowas bringt und zur Schau stellt. Mal abwarten, ob davon dann eine Serie auch produziert wird. Ist von der Karosserieform schon was besonderes oder spezielles. Dafür würde es aber bestimmt einen Käuferkreis geben, wenngleich wohl schwer abschätzbar ist, wie groß. 

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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
16.9.2026  (#590)
Da geht's wohl eher um die Machbarkeit, als um eine Serienentwicklung, wie schon damals:

https://de.motor1.com/news/313518/1-liter-auto-vw-studien/

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