Etwas Geld auf der Kante, was damit machen? - Seite 14
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Equal Weights sind halt steuerlich in Österreich durch das ständige rebalacing deutlich schlechter. Und halt eine Wette gegen den Markt. |
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Das Rebelancing findet sowohl bei einem MSCI World als auch bei einem Equal Weight World meist vierteljährlich statt. Der genannte Steuernachteil entsteht, weil Positionen im Equal Weight gleichgesetzt werden und somit öfter Gewinnrealisierungen (KeST) stattfinden - da reden wir von Minimalkosten die dem Laien definitiv nicht auffallen. Das ist aber zugleich auch die Erklärung warum sie weniger Klumpenrisiko im Portfolio bedeuten. Dass ein Equal Weight ETF eine "Wette gegen den Markt" ist ist natürlich Quatsch. Ein Equal Weight ist, wenn du es auf deine Sprache beziehst, eine Wette gegen die aktuellen Top-Performer im Markt. Wobei ich Wette als relativ ansehe - es ist einfach eine breitere Aufstellung und wie im o. a. Chart gut zu sehen, holen sich die beiden gegenseitig zumeist ein. |
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Blöde Frage: Kann ich ETFs beim gleichen Broker umschlichten ohne KEST zahlen zu müssen? |
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Nur weil die Unterschiede Laien nicht auffallen, existieren sie deshalb nicht nicht. Auf die Performance hat es mehr Auswirkung als ob jetzt der Sparplan kostenlos ist oder 1,5 Euro kostet. Steuern (und TD) sind halt weniger offensichtlich, aber langfristig macht es einen (risikolosen) großen Unterschied ob man auch auf die Details achtet. Muss man aber nicht machen. Bei Interesse gibt es sehr umfangreiche Analysen dazu mit Zahlen für AT AT [Außentemperatur] (oder man sieht selbst bei der oekb nach). Und jede Abweichung von Market Cap ist eine Wette gegen den Markt. Das muss ja nicht schlecht sein und ist ganz wertfrei. Equal weight ist zumindest Regel gebunden und, ähnlich wie ein groß genuges Zufallsdepot, sicher besser wie Sektorenwetten oder gar Stock Picking. Aber halt nicht neutral. Und ein equal weight eines nicht marktbreiten ETF ist halt dann eine doppelte Wette. Nein. Du kannst nur im selben Jahr Gewinne und Verluste ausgleichen. Dagegen hast Du Dich aber mit dem "aussitzen" der Verluste entschieden. |
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ok, dh ETF verkaufen und in den anderen reingeben. Beim Stoxx 600 sinds e nur ein paar Euro. Für Novo Nordisk hab ich dann noch bis Ende des Jahres Zeit zu überlegen |
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Hallo radmutter, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Etwas Geld auf der Kante, was damit machen? |
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Ich würde in erster Linie vom Gas runter gehen, 2 ETFs die sehr ähnlich sind machen zwar wenig Sinn, aber auch keinen Schaden. Aufräumen würde ich nicht zum Selbstzweck machen, sondern einfach nur mehr aufgeräumt neu anlegen. Zum aufräumen kann man z.B. Rücksetzer nutzen oder wenn es Verluste zum gegenrechnen gibt. Bist ja insgesamt eh gut aufgestellt, bei den Details wirst, außer Kosten, durch Eile nichts gewinnen. |
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Schick mal den Artikel oder die Analysen - behaupten kann jeder was. Die Kosten von denen du hier im Sparplan sprichst stammen zumeist aus Transaktionkosten. Außerdem weiß ich nicht worüber hier wir diskutieren. Es wurde eine Lösung gesucht um das Sektorrisiko zu minimieren - die habe ich, wertfrei, geliefert. Wahrscheinlich kritisiert du sie ja nur ein, weil dein Portfolio ebenfalls zu Tech-lastig ist ;) Nein ist es nicht - im Börsen-fachjargon des Bowling-Green-Park (Achtung Ironie) nennt man das Diversifzierung. Macht nicht mehr daraus als es ist. |
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ok, beruhigt mich schon etwas :) Ich würde Novo nur dann Ende des Jahres verkaufen, wenn ich mich wirklich davon trennen möchte. Da ich aus dem Aktienverkauf 1000 Euro Gewinn mitgenommen habe, würde ich den Verkauf dann nutzen um es Ende des Jahres mit dem Verlust gegenzurechnen. Ok, dann lasse ich vorerst die zwei parallel laufen. |
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Zur Steuer https://www.wertpapier-forum.de/topic/59777-steuerliche-situation-von-etf-in-österreich findet man hier alles, wenn man sich interessiert. Inkl. Links und Spreadsheets mit Daten zu einzelnen ETFs. Und nein, ich bin überhaupt nicht Technik lastig investiert, nur komplett neutral. Keine Region, kein Sektor und kein Faktor ist über- oder untergewichtet und den relativen Aktienanteil am Vermögen habe ich die letzten beiden Jahre deutlich reduziert und damit auch die Fallhöhe. Meine simple Message ist nur, besser wie perfekt diversifiziert (im Aktienteil) geht nicht und dafür reicht 1 ETF. Nimmt man irgendwas dazu, ist man schlechter und nicht besser diversifiziert. Will man Risiko reduzieren, senkt man den Aktienanteil und keine weiteren Aktien ETFs, die dazu auch noch potentiell bei Steuer und Kosten nachteilig sind. |
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Ich bin nochmal die Analyse gefahren, mit folgendem Ergebnis (ohne Cash). Aufteilung nach Assetklassen: Aufteilung nach Regionen: Aufteilung nach Branchen: |
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Ein Forum als Quelle - dachte ich mir somit schon. Um das ging es nicht - der User ist Tech-lastig investiert und fragte wie er dies ausgleichen könnte. Warum muss man andere immer sinnlos korrigieren oder noch dazu ohne Mehrwert? Nach Sektoren ist der MSCI World nicht perfekt ausgeglichen - das sollte auch dir klar sein. |
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Lassen wir es gut sein, geklärt ist:
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Woher kommt die Meinung das Meta überbewertet ist? Ich hab beruflich mit Meta zu tun im Halbleiter AR/VR Sektor - wenn ich mir deren Vision, Zahlen und Roadmap ansehe denke ich die könnten das neue Apple werden wenn wir in 10 Jahren alle jährlich keine neuen Smartphones sondern neue AR/VR Brillen kaufen und Smartphones quasi das neue Blackberry oder Nokia Handy werden und aussterben. Abseits davon, dass sie noch Facebook, Instagram, Whatsapp, eigene AI und auch AI Data-Center betreiben... Wenn ich auf eine Einzelaktie setzen würde, dann aktuell Meta im Tech Bereich und Google mit Gemini. Gerne den Post bookmarken und in 5 Jahren reden wir wieder darüber - bei Apple hat am Anfang auch jeder gelacht beim ersten iPhone und jetzt haben sie 30% Market Share an den weltweiten Handy verkäufen. Vorallem bei den <30J kann ich mir den schnellen Switch von Handy auf AR/VR Brillen gut vorstellen. |
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Wenn wir schon bei diesem Spiel sind, würde ich im Tech Sektor ganz klar auf Anthropic tippen. Bin sonst keiner, der Stock Picking macht, aber da überlege ich erstmals ernsthaft, an einem IPO teilzunehmen. Auch wenn sich in diesem gehypten Bereich irrsinnig viel tut (eig. wöchentlich), aber was die mit Opus auf die Beine gestellt haben, sehe ich als eine Revolution in der Softwareentwicklung, ein richtiger Gamechanger. Und ich kenne mittlerweile sehr viele Entwickler (Kollegen, Freunde), die monatlich richtig stattliche Summen an Anthropic überweisen (mich eingeschlossen). |
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