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Optimaler Pufferspeicher + FRIWA für WP

1121 Beiträge | 7.12.2018 - 4.7.2020
Hallo,
wie bereits in einem anderen Treath mitgeteilt überlege ich unseren Pufferspeicher zu wechseln. Mich stören vor allem beim vorhandenen Pufferspeicher die Abstrahlverluste und Mikrozirkulation durch den geraden Anschluss. Die Beladung durch unsere 1155 funktioniert sehr gut. Man könnte den vorhandenen Puffer höherwertiger isolieren und mit Thermosiphons ausstatten oder meine ursprüngliche Absicht einen 500l Roth Quadroline Typ TQ-T hierfür zu kaufen. 
Den vorhanden Puffer müsste man dann in der Bucht eninstellen und den Verlust als Leergeld abhacken. Die vorhandene Oventrop Regumaq Xc-30 hat ausreichende Leistung für unsere Ansprüche. Hier gibt es aber Alternativen auf den Markt wie die neue von FRIWA für WP von TA (Technische Alternative).

Das Thema Puffer+FRIWA für eine WP muss man gesondert von anderen Wärmequellen betrachten. Bisher wurden Pufferspeicher überwiegend für thermische Solaranlagen und Hochtemperaturheizungen konzipiert. Diese haben im Betrieb im Verhältnis zur WP eine geringere Spreizung und die Effizienz leidet weniger bei steigender Wassertemperatur. 
Bei der WP sollte man möglichst tiefe Temperaturen im Puffer einspeichern, der Zielwert 45°-48° ist mit der vorhandenen FRIWA völlig ausreichend. 
Eine WP hat in der Regel einen hohen Volumenstrom (Ausnahme die KNV/Nibe 1155) jenes meist zur Durchmischung im Puffer führt. Der TQ-T kann laut Aussage eines Roth Mitarbeiters auch bei einen Volumenstrom bis zu 30l/min noch einschichten. Halte dies für möglich aber besser man nimmt hier weniger an denn 20l/min würden für viele WP Besitzer reichen. 
Den Puffer gibt es in verschiedenen Ausstattungsvarianten für die Strahlungsverluste wie Label A und B, Kostenunterschied ca. 250.€ wobei man anscheinend die Thermocoatvariante nachrüsten könnte. 

Würde mich freuen wenn möglichst viele sich bei der Auslegung eines Puffer mit FRIWA  für eine WP beteiligen würden. 

Welche am Markt befindliche Puffer und FRIWA kommen hier in Frage?
Wie sollte der optimale Puffer konzipiert sein?
Halte diesen Puffer für sehr gut geeigent aber vielleicht weiß jemand Alternativen.

Wolfgang


 
21.3.2019 11:06
Hallo,
ich fürchte, da war ich schuld. Bin jetzt wieder drin.
Der Uplink wollte sich nicht verbinden und man hat mir empfohlen, alles User zu kappen. Das habe ich auch gemacht. Eigentlich müsstet ihr jetzt wieder Zugriff auf meinen Uplink haben. Ich kann euch jedenfalls sehen .
Ich bitte, dieses Missgeschick zu entschuldigen. Ist halt ein wenig her, daß ich es eingerichtet hatte.
Allerdings sehe ich bei euch das "Durchfahrtsverbotsschild", obwohl ich drauf zugreifen kann.

Habt ihr schon mal versucht, die Torte ganz auf 0 zu setzten? Das wäre dann "kein Vorrang".
Also bei mir funktioniert es.....könnte natürlich auch an meiner Ansteuerung der WW-Bereitung von außen liegen?
Jedenfalls bleibt bei mir die Torte auch dann auf 0, wenn ich zuvor abgeschaltet habe.
Gruß radis 11:11h
21.3.2019 11:21
Hi,

ich bin bei dir wieder drauf, brink und ich sind auf rot. 

Du bist da an nichts schuld, Nibe scheint gerade zu basteln.

Torte: Das Problem scheint ja nur indirekt mit der Torte zusammenzuhängen. 0:0 kann ich auch noch testen... ich hatte überlegt, ob er vielleicht 180:0 == 30:0 denkt und das darum ändert. Von daher hatte ich über 180:30 nachgedacht, denn 3 Stunden WW kommen eigentlich nicht vor, so dass das keinerlei Auswirkungen haben dürfte, aber auch nicht gelöscht werden darf.

Viele Grüße,

Jan
21.3.2019 11:39
Obwohl.....nun sind sie wieder getrennt. Murphy stinkt mir so langsam. Immer wenn ein Fehler auftritt, kommt noch mindestens einer hinzu . Neuer Verbindungsaufbau nicht möglich.

Wenn der Uplink bei euch wieder funktioniert, teilt es hier bitte mit.
21.3.2019 18:53
Hi,

Uplink lebt, ist aber unbrauchbar, weil etliche Stunden/Tage hinter der Gegenwart.

Viele Grüße,

Jan
21.3.2019 19:53
Alles wieder gut. Hoffentlich lange.
Gruß radis
21.3.2019 19:57
Hi,

gut ist aktuell noch nichts... der Uplink zeigt gerade die WW-Bereitung an, die aber schon vor vielen Stunden stattgefunden hat (bis 15:00 nach Smartmeterlog). In Wahrheit die WP gerade aus und zählt GM.

Viele Grüße,

Jan
21.3.2019 20:32
Ich wohn wohl dichter am Server! mal abwarten.
Gruß radis
25.3.2019 23:36
Guten Abend und hallo in die Runde,
über das HTD Forum sind wir aufmerksam auf diesen Faden geworden, denn ein Kollege und ich suchen auch nach einem idealen Pufferspeicher in Verbindung mit Friwa und der 1155 (bei meinem Kollegen 1155-6 bei mir 1155-12).

Folgenden Thread hatte ich im HTD-Forum gestartet, bevor ich hierauf aufmerksam wurde:

HTD-Forum:Nibe-1155-vs-1255-bei-WW-Bereitung-und-vorhandener-PV

Ausgang war bei mir der Hellmann-Speicher, der ohne WT bei sonst identischem Aufbau angeboten werden kann, so dass dieser als reiner Pufferspeicher fungieren kann

hellmann-behaelterbau: WH-FSK-0-CLASSIC-WP

(in der 500 l Version ~1300 € inkl. B-Effizienzdämmung)

Habe mich bemüht alle 42 Seiten hier zu lesen, wenngleich auf meiner Seite nicht so viel tiefes technisches Know-how (gerade wenn es um Elektrik, Programmierung, Schaltungen und Co geht) vorhanden ist. Auch fällt es sicher leichter, wenn man die WP schon sein Eigen nennen würde, dann hätte man sicher schneller eine Übersicht zur Praxis (aktuell heizen wir noch mit Gas). 
Auf jedenFall großartig, was hier alles zusammengetragen wurde! 

Neben den ganzen Tests, die hier illustriert sind, habe ich als Essenz zu den Speicher (in Verbidung mit Friwa) abgeleitet:

1) Quadro TQT mit Thermocoat plus: Guter out-of the shelf-Speicher mit kleinen Schwächen (leider keine Einschichtoption erhältlich, wie in der Photomontage dargestellt)
2) Sailer: Sehr gut, aber teuer
3) in Kooperation mit Juratherm konnte der ideale Speicher für die 1155 designt und bestellt werden  

Folgende Punkte, wäre klasse, wenn Ihr Input geben könntet:

a)
Wie ist heir die Einschätzung zur Hellman Variante ohne WT (Friwa RL in h1, WP RL in h2, Friwa VL in h8, WP VL in h5)?
Sicher sind die Anschlüsse diskutabel, z.B. Friwa VL ganz oben in den 1 1/4 Anschluss des urspr. WT und WP VL per 3-Wege-Ventil zusätzlich in h6...etc, etc.

b) der Quadroline ist jetzt hier nicht mehr weiter verfolgt worden. Gibt es mittlerweile irgendwelche Erfahrungsberichte, die mittlerweile aufgetaucht sind?

c) Pedaaa hatte das Sondermodell bei Juratherm bestellt. Gibt es schon Erfahrung damit bzw. überhaupt die Möglichkeit den nochmals zu ordern (~Preis?) oder ist da schon Patent drauf ?

Wie gesagt, mein Kollege und ich sind sicher nicht in der Lage Ventilschaltungen etc. selbst zu verbauen, würden aber gerne dem ausführenden Installateur schon einen genaue Vorstellung unserseits vermitteln, zumal wir gerade mit einem diesbezüglich offenen Installateur in Kontakt stehen.

Allerbesten Dank und VG,

Brocko

PS:
Leider darf ich hier noch nicht verlinken, daher keine direkte Klicken auf Hellmann und HTD möglich..
26.3.2019 7:41
Hab grad keine Zeit für eine ausführliche Antwort... später mal.
Aber nur soviel:
Vom Hygienespeicher-Prinzip halte ich für Wärmepumpen nicht so viel.
Und den Hellmann bekommst doch nicht wirklich um den Preis, oder? Hatte da 2200-2500 in Erinnerung.

Wenns keine Friwa und kein Greenwater sein soll/darf, dann würd ich den Zeeh-MTL Speicher vorziehen.
Der ist im Prinzip ein Zwitter aus Friwa- und Hygienespeicher- Technik.
Den wollt ich ursprünglich auch haben, aber dann sind wir preislich nicht mehr zusammengekommen  (nachdem ich anfangs ein falsches zu günstiges Angebot bekommen hatte, und mich eigentlich drauf verlassen hatte)

Edit:
Ah sorry, du meinst ja den Hellmann ohne WT, aber mit Friwa, richtig?!
Für den Preis kriegst besseres meiner Meinung nach. Die Einbauten beim Hellmann sind gut, aber eher für Kombispeicher WW+Heizung gedacht. Für einen reinen WW-Speicher müsste der eher noch am Kopf stehen, für die gewünschte Einschichtung
26.3.2019 9:22
Moin Pedaaa,

ja richtig, es ist der Hellmann ohne den großen WT. Bevor ich auf den Quadroline bzw. Deine Design-Juratherm-Variante gestoßen bin, fand bzw. finde ich den Hellmann gut: Schichtleitbleche, Schichtungsrohr im unteren Teil..dazu ist die Korrespondenz mit der Firma sehr gut und super schnell in der Rückmeldung. Denke, dass der in Verbindung mit der 1155 gut funktionieren kann...


Pedaaa schrieb: Hab grad keine Zeit für eine ausführliche Antwort... später mal.


die erwarte ich sehr gerne...

BG und vielen Dank, Brocko
26.3.2019 23:04
Zu den verschiedenen Speichern kann ich leider nicht viel beitragen, außer daß es den "Greenwater" nicht mit Kupfer-Innenteil gibt....das wäre mein Favourit, wenn ich nicht schon eine Friwa hätte. Schichtung bleibt gut erhalten und kein zusätzliches "Gedöns".... dafür Legionellengefahr. Vielleicht bau ich ihn mir eines Tages. Einen Betrieb, der Kupferbehälter herstellt, habe ich schon entdeckt.

Jetzt aber zum BT25:

Den BT25 hatte ich bis vor Kurzem direkt hinter der WP in den Heizkreisvorlauf gesteckt. Ziel war es, die GM bei WW-Ladung weiter zählen zu lassen.
Nachdem ich nun den ersten kalten Schwall und besonders die ansteigende Wärme bis 45°C bei WW-Bereitung in den Heizkreis schicke, würde der BT25 dafür sorgen, daß die GM steigen, statt zu fallen.
Ich habe mir daher folgende Schaltung ausgedacht:
Der BT25 wird erst ab Befehl zur WW-Bereitung eingeschaltet. Ansonsten übernimmt der BT2 die Messungen.
In Reihe zum BT25 liegt ein einstellbarer Vorwiderstand mit einem Regelbereich von ca. 0-5kOhm. Das bewirkt, daß eine Temperatur unterhalb des tatsächlichen Werts im Heizungsrohr angezeigt wird. Das hat zur Folge, daß die GM fallen, obwohl deutlich zu warmes Wasser kurz vor dem Umschalten in den Heizkreis geleitet wurde. Der BT25 ließe sich durch einen Festwiderstand ersetzen. Allerdings ändert sich die VLT in Abhängigkeit von der AT. Der BT25 passt sich also den Bedingungen gewissermaßen an und der zus. Vorwiderstand kompensiert die erhöhte Temperatur.......... jedenfalls, es funktioniert.

https://up.picr.de/35372072yc.jpg
Bildquelle:https://up.picr.de/35372072yc.jpg


https://up.picr.de/35372227xx.png
Bildquelle:https://up.picr.de/35372227xx.png

 
Damit habe ich, wider erwarten, die von mir gesteckten Ziele für dieses Jahr doch noch übertroffen. Zwar funktionierte die 2RL bei mir nicht, dafür kann ich jetzt das Wasser von oben in festgelegten Portionen mit geringer Übertemperatur laden. Der untere Speicherbereich bleibt dank der Durchströmung mit Rücklaufwasser relativ konstant. Bei einem Graben-VL von ca. 5°C erziele ich für WW-Bereitung eine AZ von knapp 5. Damit hätte ich nicht gerechnet.
Bleibt der kleine Nachteil, daß zu warmes Wasser kurzfristig in den Heizkreis geschickt wird. Dieses verschlechtert die AZ im Heizkreis so gut wie nicht.
Gruß radis
26.3.2019 23:52


radis schrieb: außer daß es den "Greenwater" nicht mit Kupfer-Innenteil gibt...


Gibts nicht vom KNV, aber von Nibe:
Als Modell "VPA 300/200-CU"

Außerdem gibt es in der Schweiz auch einen netten Greenwater-Nachbau mit etwas besserer Dämmung: EiTherm BDF/E 300/200 



Brocko schrieb: die erwarte ich sehr gerne...


Zum Hellmann:
Wie ich schon sagte, der Aufbau ist nett, aber für reine WW/Friwa Nutzung sehe ich hier nicht den großen Sinn, wenn unten ein Schichtrohr sitzt. 

Ich versuche mal meine Erkenntnisse aus dem ganzen Thread kurz zusammenzufassen:

Kann der Durchsatz der F1155 weit genug runter geregelt oder gedrosselt werden, damit die Spreizung hoch genug wird um in einem Zug durchladen zu können, sind eigentlich keine großen Schichteinbauten notwendig.
Dann gilt es nur den anfänglich "kalten Schwall" in den Griff zu bekommen.
Und (falls eingestellt) die Anfangsphase der Zielladung mit erhöhter Pumpendrehzahl.
Beides bewirkt eine erhöhte Durchmischung, und sollte nicht ganz oben in den Speicher eingeleitet werden.

Radis schickt die Anfangsphase nun einfach in den unteren Heizungs-Speicherteil, was ja gut zu funktionieren scheint.

Bei meinem ersten Sonderspeicher-Entwurf, wollte ich die Anfangsphase mit dem internen dicken Schichtrohr abfedern.
Möglicherweise hätte das auch ganz gut funktioniert. Hätte ich auch ganz gerne getestet. Aber nur zum Spass und experimentieren kauf ich mir halt keine WW-Speicher 

Da das Schichtverhalten mit solchen Schichtrohren schwer vorhersehbar ist, bin ich dann aber auf Nr. Sicher gegangen, hab das Design geändert und werd das nun mit externen Ventilen steuern.
Die nun eingebauten Trenn-Lochblech-Platten und das Sprührohr sind nur kleine Helfer bei der Sache.

Der Speicher ist übrigens schon angekommen. Werd in den nächsten Tagen ein paar Fotos posten.

Die andere Sache ist noch:
Der reine Beladungsvorgang wäre am Besten in 2 Runden, wo anfangs sehr lange mit geringer VL-Temp der Speicher durchgeladen wird. Und dann in einer kurzen 2. Runde erst auf Zieltemp. gebracht wird.
Diese gute Lade AZ wird aber erkauft durch höhere Stillstandsverluste, weil mehr Wasser als notwendig erwärmt wird.

Durch die Ventile und Lochbleche im Speicher sollte auch diese Ladeart sehr gut funktionieren.
Was nun unterm Strich in der Praxis wirklich am Besten abschneidet wird sich noch herausstellen.
27.3.2019 0:04
Aber was ist nun ein empfehlenswerter Speicher?

Wenn du mit externen Ventilen klarkommst,
und die dadurch evtl. notwendigen Regelungs-Tunings nicht scheust, kann fast jeder Speicher verwendet werden und super Schichten.

Wenn nichts extern geregelt werden soll, dann bin ich immer noch für ein gutes internes Schichtrohr das bis ganz oben geht.
Wie beim Sailer Speicher z.B.

Beim Roth-Speicher stören mich hingegen viele kleine Details. z.B. dass der VL zu weit unten im Schichtrohr eingebracht wird, und die interne Verlegung vom Friwa-RL find ich auch nicht so toll. Den riesigen Öffnungen im Schichtrohr traue ich auch nicht.
Grundsätzlich wurde der Speicher ja scheinbar nur als bessere hydraulische Weiche konstruiert. Das kann er glaube ich besser, als ein reiner WW/Friwa-Speicher zu sein.

Oder als ganz simple Alternative, einen leeren Topf nehmen, mit VL-Anschluss im oberen 1/3, wie bei Jan z.B.
Das funktioniert zwar nicht perfekt, aber eigentlich trotzdem recht gut.
28.3.2019 9:48


Pedaaa schrieb:
__________________
Im Beitrag zitiert von radis: außer daß es den "Greenwater" nicht mit Kupfer-Innenteil gibt...

Gibts nicht vom KNV, aber von Nibe:
Als Modell "VPA 300/200-CU"

Außerdem gibt es in der Schweiz auch einen netten Greenwater-Nachbau mit etwas besserer Dämmung: EiTherm BDF/E 300/200 


 Danke Pedaaa,
das wärs doch. Kupfer hat einen um den Faktor 17 besseren Leitwert.Unter der Berücksichtigung der größeren Materialstärke bei Kupfer sollte der Faktor immer noch 10 betragen. Damit dürfte der Rücklaufkick der Vergangenheit angehören. Wenn die ST rausgeschmissen wird, kommt bei mir so etwas in Betracht.
Gruß radis
28.3.2019 10:05
Ahhh, jetzt weiß ich erst worauf du hinaus willst.
Da muss ich dich aber leider bremsen.
Die Nibe Kupfer-Speicher sind so aufgebaut, dass dort auch nur ein Stahl-Behälter verwendet wird und nur innen ein hauchdünnes Kupferblech aufgebracht wird.
Hatte sogar schon die Ehre mir das im Nibe Werk anzusehen. Ist wirklich beeindruckend wie das gefertigt wird, muss ich sagen.  Ein Behälter rein nur aus Kupfer wäre viel zu teuer und würde keiner kaufen.
Die dünne Kupferschicht ist also nur als Korrosionsschutz gedacht. Eine merklich bessere Wärmeleitung wirds da nicht geben.
29.3.2019 7:25
Moin in Runde,
danke für die pompte Info.
Der Greenwater bzw. VPA 300/200 sind sicher ziemlich gut gelungen, dazu hat brink ja auch noch den 1a Leitfaden, wie man mit dem Speicher umzugehen hat.
Muss das nochmal abwiegen gegen die Legionellen-Thematik.
Aktuell leben wir auch mit nem 30 Jahre alten 300 l Bauchwasserspeicher der auf 50 °C steht und Zirkulation. Da tendiert man natürlich leicht zu sagen: Bisher keine Probleme, warum dann nicht auch mit einem neuen System das Brauchwasser vorhalten (wenn auch bei 45 °C).
Sollte es bei Puffer+Friwa bleiben, muss ich schauen welche Lösung es wird. Die Nachteile des Roth sind ja gerade nochmal dargelegt worden. Der Sailer ist zwar sicher 1. Wahl, aber zu teuer.


Optimaler Pufferspeicher + FRIWA für WP

Hier nochmal der Hellmann. Könnte mir vorstellen, den WP Vorlauf auf h5 und h6 einzuschichten. Temperaturabhängig geschaltet mit dem ESBE-3 Zonenventil. Ansonsten Anschluss wie oben dargestellt. Denke, dass man durch die Einbauten des Hellmann, ganz gute Ergebnisse erzielt. Auch wenn das Schichtrohr nicht bis oben geht, allerdings habe ich neben dem Sailer auch keinen anderen Speicher gesehen, der ein durchgängiges Schichtrohr bis oben hat. Und der Preis des Hellmann ist im Rahmen.

Insofern bin natürlich gespannt auf Deinen Speicher nebst Fotos, Pedaaa....

BG, Brocko

29.3.2019 21:47
Hallo,
Wenn du ein Umschaltventil verbauen willst, dann eher von H5 auf H7.
Evtl. sogar gleich auf H8, aber nur dann, wenn wirklich erst bei Zieltemp umgeschalten wird.
Das wird gut funktionieren, jap.

Aber die Hellmanns bauen ja eh auch auf Anfrage oder?!
Kannst ja mal fragen, ob die einen Speicher mit 180° umgedrehtem Schichtrohr bauen würden?! Also dass es oben und nicht unten sitzt. Das wär dann ein absoluter Top-Speicher für dieses Vorhaben. Wäre das sogar ohne Umschaltventil schon Spitze.
29.3.2019 22:48
Ok, klasse! Danke! Auf jeden Fall sind Hellmanns sehr prompt und kooperativ. Das lässt sich sicher anbringen.

d.h im unteren Speicher gar keinen „Trichter“? Meinst Du, dass der entbehrlich ist?
die Schichtplatte unten zur Friwa-Rücklaufberuhigung würde ich aber belassen wollen.

Angenommen das lässt sich umsetzten:
wenn man auf Ventile verzichtet, würde man vermutlich allein auf h5 den WP-VL einschichten, richtig?

Vg, Brocko 
30.3.2019 9:12
Hallo Brocko,
Du wirst den Hellmanns schon erklären müssen, warum Du was wie haben willst.
Bei der Nibe spuckt das am Anfang kalte Wasser bekanntlich kräftig in die warme Brühe, wenn Du von oben (H8) lädtst. Daher das Umschaltventil, um das Kaltwasser zu neutralisieren. Dieser Vorgang dauert ca. 5-10 Minuten, bis der Vorlauf auf Zieltemperatur ist.
Mit der gezeigten Skizze soll verhindert werden, daß das Kaltwasser die Exergie negativ  beeinflusst. Das Schichtrohr kann dabei auch gelocht sein. Die Durchlochung hat aber auch den Nachteil, daß das Wasser hier durchmischt wird. Das wäre dann mit dem Hersteller zu klären. Die Entnahme in den WP-Rücklauf würde ich dann ca. bei 20-30% der Gesamthöhe wählen. Schichttrennplatten schaden nie. Würde ich, wie Du es auch vorhast, unten zusätzlich anordnen.

https://up.picr.de/34675202dc.jpg
Bildquelle:https://up.picr.de/34675202dc.jpg

Gruß radis
Nachtrag:
Du könntest auch einen "preiswerten" leeren Topf kaufen, Zu einer Schlosserei oder Blechschlosserei gehen und diese dann beauftragen, den Speicher aufzutrennen und die oben angetachten Teile einzubauen. Das kann jeder Schlosser. Der Preis würde sich auf vermutlich unter 1000,-€ reduzieren.
30.3.2019 19:31
Hallo in die Runde,

verzeiht mein Schweigen im Thread... ich bin momentan arbeitsmäßig sehr ausgelastet und diverse Umzugsreste fressen auch noch viel Zeit. Darum erstmal keine Kommentare von mir... nur kurz zu Radis:

Du machst den BT25 ganz weg, wenn er nicht gebraucht wird und du statt dessen BT2 verwenden willst? Nach meinen Erfahrungen dürfte das die USB-Logs recht unbrauchbar machen. Sensoren, die man nach Start des Logs ansteckt, werden nicht mitgeloggt. Ein Log ohne BT25 sieht also anders aus als eins mit... das macht die Auswertung sehr schwer. Ist natürlich nur relevant, wenn man per USB loggt.

Ansonsten von mir noch eine Auswertung der letzten Woche:

Friwa: 12,2 KWh
el: 3,819 KWh
thermisch: 14,96 (alter Durchfluss) bis 17,381 (neuer Durchfluss) KWh

Die neuen Durchflüsse (nach Filterreinigung) habe ich mit dem ZH wieder ermittelt, aber dieses Mal stimmen sie im oberen Bereich NICHT mit dem Durchflusssensor überein. Sie sind also mit Vorsicht zu genießen. Wenn ich die thermische Leistung anhand der Verluste berechne, die ich beim letzten Mal pro Tag hatte, dann wären wir sogar bei 18,6 KWh. 

Da die Woche, in der ich die täglichen Verluste ermittelt hatte, eher unsonnig war und die letzte Woche eher sonnig, kann das gut passen, denn durch das Solarmodul kommt ja auch noch ein wenig Energie rein. Wieviel das ist, lässt sich schlecht schätzen und durch den fehlenden MPPT auch nicht aus dem Ertrag der "grossen" Anlage ermitteln. Wenn man letzteren als Grundlage nimmt, wären wir bei ca. 6,3 KWh pro Modul mit MPPT (also 300W max). Wenn man das mal naiv ins Verhältnis der Leistungen setzt (was man genaugenommen nicht tun kann, aber durch Schatten usw. kommen ohnehin noch weitere Störungen dazu), dann sind wir bei 1,9 KWh. Das wären dann 16,7 KWh für die WP.

Damit haben wir als AZ: 3,91 (alter Durchfluss), 4,55 (neuer Durchfluss), 4,86 (ohne Solar auf Basis der Verluste) und 4,37 nach obiger Rechnung auf Basis der Verluste abzüglich Solar. Da ich dem neuen Durchfluss nicht traue, kommen mir 4,37 eigentlich am passendsten vor.

Die "totale AZ", also elektrisch->Friwa liegt dieses Mal bei 3,2 (der Wert ist sicher), also besser als beim letzten Mal. Da kommt aber erschwerend dazu, dass wir dieses Mal noch WENIGER Wasser gezapft hatten und es kommt erleichternd die Sache mit Solar dazu. 

Anomalien gab es dieses Mal keine... da wir mit Anomalien bei AZ 4 waren und diese Anomalien jede Menge Exergie vernichtet haben und einen Betrieb im ungünstigen Bereich erzwungen hatten, scheint mit etwa 4,4 als AZ recht realistisch.

Die Heizung hatte in diesen 7 Tagen übrigens eine AZ von 6,2 (wie üblich inkl. allem - da waren viele Stunden Standby ohne Kompressor dabei, was natürlich die Effizienz senkt).

Viele Grüße,

Jan
30.3.2019 21:49


Brocko schrieb: d.h im unteren Speicher gar keinen „Trichter“? Meinst Du, dass der entbehrlich ist?
die Schichtplatte unten zur Friwa-Rücklaufberuhigung würde ich aber belassen wollen.

Angenommen das lässt sich umsetzten:
wenn man auf Ventile verzichtet, würde man vermutlich allein auf h5 den WP-VL einschichten, richtig?


 Ich bin bei diesen Punkten ja bekanntlich etwas anderer Meinung als Radis.
Wenn wir bei den Standard-Teilen bleiben die Hellmann im Programm hat, würde ich den Speicher so "umkonfigurieren": (hier mal auf die Schnelle in Paint skizziert)


Optimaler Pufferspeicher + FRIWA für WP

Also einfach das Schichtrohr umdrehen und den VL bei H5 anschließen. Der Speicher funkt dann sicher schon ziemlich gut.

Luxus-Lösung wäre dann noch ein Umschaltventil, dass bei erreichter Zieltemp den VL auf H7 oder H8 umschaltet.
Allerdings ist das aber irgendwie übertrieben, weil dann das Schichtrohr im Grunde ja fast nicht mehr notwendig wäre und nur unnötig Geld kostet.

Wenn das Ganze hingegen komplett ohne externe Ventile perfekt funktionieren soll,
würd ich den VL im oberen 1/3 seitlich ins Schichtrohr einleiten.
z.B. den H7 Anschluss intern bis ins Schichtrohr verlängern, und auf dieser Höhe die Löcher im Schichtrohr weglassen:


Optimaler Pufferspeicher + FRIWA für WP
Das wären dann aber nicht mehr nur standard-Teile und daher evtl. schon wieder teuer?!
 



radis schrieb: Der Preis würde sich auf vermutlich unter 1000,-€ reduzieren.


Mein Juratherm Sonderspeicher hätte übrigens auch unter 1000EUR gekostet, wenn ich nicht die spezielle dünne Dämmung mit Vakuumdämmeinlage genommen hätte.



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