HRDS+ KWL Entfeuchtung/Kühlung - Einbau, Optimierung, Parametrierung - Seite 7
24.8.2025
-1.7.2026
128 Antworten
19 Autoren
33 Empfehlungen
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Nein, das würde nich ausreichen. Daneben läuft die ganze Zeit die Passiv Kühlung... und jetzt auch die Entfeuchtung... Die Luftauslasstemperatur die ich mit der Entfeuchtung bekomme ist momentan leicht höher (um die 20 Grad) mit in etwa 3.5 liter pro Minute. |
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Ich weiß nicht ob es hier passend ist, aber ich habe mal eine Frage bezüglich Kosten der Anbindungs des HRDS an die Soleleitungen. Ich habe folgendes Angebot erhalten und finde es persönlich recht hoch. Das Gerät soll an den Sole Rücklauf angeschlossen werden, ich schätze das ca. 2x 3m Leitung verlegt werden muss, jedoch wird man über ein paar Leitungen springen müssen, da die Wand auf dem Weg zum HRDS relativ voll ist. Eigentlich war die Entfeuchtung schon immer im Gespräch, aber am ursprünglichen Angebot von Wärmepumpe und Rohinstallation nicht drauf. Ich dachte, der Installateur wird das schon so vorbereiten, dass es dann möglichst einfach für ihn sein wird, die Entfeuchtung anzubinden, aber das Angebot lässt sich mich irgendwie daran zweifeln. Es sind nur am bestehenden Sole Rücklauf zwei "Kupplungen" drauf (von dort er wohl mit den neuen Leitungen wegfahren wird) die absperrbar sind und über die auch der Kollektor befüllt wurde. Ich weiß das ist jetzt schwer zum einschätzen, weil ihr die Gegebenheiten vor Ort nicht kennt, aber wie findet ihr das Angebot? |
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Frostfrei: Ich denke, während des Betriebs ist das kein Problem, da es durch Wasser und Luft beheizt wird, und außerdem plane ich, eine isolierte Box dafür zu bauen. Das einzige Problem ist, wenn alles ausgeschaltet ist, oder? Soll ich dann ein Heizkabel verlegen oder kann ich Frostschutzventile einbauen, wie bei einer Wärmepumpe? horizontale Einbaulage: Verstanden. Ist es möglich, die Wartung von „oben“ durchzuführen? Ich kann es zwar horizontal verlegen, aber ohne Zugang von „unten“, da es auf der Deckendämmung aufliegen würde. |
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Ich habe ein Thermo/Hygrometer auf den Bodenauslass im Schlafzimmer gestellt. Bei 160 m³/h, einer Wassereintrittstemperatur von ca. 19° und 4 l/min Durchfluss sinkt die Zulufttemperatur von 24,2° auf 19,7°. Ist eher was für die Psyche, weil das sind nur um die 250 W, aber den Umbau des Regelventils werde ich mir somit sparen. Danke für die vielen Infos! ![]() |
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Hallo, ich plane ja auch das HRDS+ bei mir im Haus einzusetzen. Leider ist mir noch nicht ganz klar wie sich das mit der hydraulischen Einbindung verhält. Meine Viessmann Vitocal 250-A (4kW) LWWP muss sich dann bei der Entfeuchtung durch das HRDS+ im aktiven Kühlbetrieb befinden oder? Bis zu welche Vorlauftemperatur funktioniert die Entfeuchtung durch das HRDS+? Aktuell kühle ich mit einem Vorlauf von 20°C. Die Vitocal steuere ich dynamisch über diverse Parameter. Sprich die Kühlsolltemperatur variiert von 16-21°C. Ich hab echt viel gelesen aber in Sachen Vorlauf des HRDS+ steig ich noch nicht durch. Vielen Dank! |
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ja. siehe hier: https://www.hejluft.at/hydraulik-anbindung Wenn die WP WP [Wärmepumpe] den Wasserkreis nicht kühlt, wird das HRDS+ Gerät irgendwann überhitzen/abschalten. Das Einschalten der WP WP [Wärmepumpe] ist zeitlich weniger kritisch, wenn die Hydraulik-Anbindung als Reihenschaltung angeordnet ist. (siehe Variante 2), dann nimmt der Estrich erstmal eine Weile die Wärme auf, oder mit Pufferspeicher (Variante 3), dann wird dieser zwischenzeitlich etwas erwärmt. Nichtsdestrotrotz muss dann bald mal die WP WP [Wärmepumpe] einschalten und kühlen. Leider sind die elektrischen Einbindungsmöglichkeiten bei den verschiedenen Wärmepumpen doch sehr unterschiedlich. Einige haben einen einfachen Schalter um den Kühlmodus zu erzwingen, andere haben diverseste undurchschaubare Logiken, die meisten reagieren aber dann doch auf eine steigende VL VL [Vorlauf]-Temp. und kühlen dann letztendlich doch. -> der Punkt ist aber immer individuell abzuklären. Das ist ein großer Vorteil bei Sole-WPs. Hier kann der Anschluss Sole-Seitig erfolgen, womit man unabhängig vom Betriebszustand der WP WP [Wärmepumpe] ist. zulässiger Betriebsbereich ist 7°C bis 25°C Die Entfeuchtungsleistung an sich, wird durch den Wasserkreis nicht beeinflusst. Beim HRDS+ wird der Wasserkreis konzeptionell nur für den Wärmeabtransport und die Nacherwärmung der Luft benötigt. siehe hier: https://www.energiesparhaus.at/forum-hrds-kwl-entfeuchtung-kuehlung-einbau-optimierung-parametrierung/83636_6#930842 oder hier in anderen Worten und noch mehr Details umschrieben: https://www.energiesparhaus.at/forum-sommer-entfeuchtung-per-kwl-sammlung-diy-ideen-fertige-produkte/79219_18#931566 |
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Hallo und Danke @Murphy08. Nun bin ich ein wenig besser im Bilde. Mit welcher Temperatur kommt denn das Wasser im Rücklauf des HRDS+ an, nachdem das Gerät die Luft entfeuchtet hat? Und um wieviel ca. ist das Wasser wärmer/kälter wenn die Zuluft gekühlt/auf Temperatur gebracht wurde? Ich würde dadurch gerne abschätzen ob ein Anschluss im Vorlauf oder im Rücklauf der WP WP [Wärmepumpe] sinnvoll ist. Vielen Dank! |
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Das ist tatsächlich gar nicht so einfach zu beantworten. So ein einzelner Temperaturwert hat auch weniger Aussagekraft, als man im ersten Moment vielleicht vermuten würde. Die tatsächliche Rücklauftemperatur hängt nämlich stark vom Wasserdurchsatz im Entfeuchter-Strang ab. Je nach Durchfluss kann sich eine ganz andere Temperaturdifferenz ergeben. Dazu kommt noch, dass sich dieser Volumenstrom anschließend wieder mit dem Hauptstrang der Wärmepumpe vermischt. Für diesen kann man grob sagen, dass sich das Temp.Niveau während des Entfeuchtens so ca. im Bereich von 0,5–2K über Normalbetrieb hebt, je nach Betriebsbedingungen. Aussagekräftiger sind eher die abzuführenden Wärmeleistungen. Die findest du im technischen Handbuch unter Punkt 10.1 und 10.2 als max. mögliche Wärmeleistungen je nach Luftdurchsatz. Im Regelbetrieb liegen diese Werte natürlich oft darunter, Es wird nicht immer mit "Vollgas" gefahren. Aber so oder so: Wenig ist das jedenfalls nicht. Wenn das Gerät mit hoher Leistung entfeuchtet, wird dem Haus durchaus eine beachtliche zusätzliche Wärmemenge entzogen. Tiefenbohrungen stecken das in der Regel problemlos weg. Auch die Anlagen, die wir bisher mit RGK RGK [Ringgrabenkollektor] im Betrieb gesehen haben, kamen damit bisher meist auch erstaunlich gut zurecht. Bei LWP LWP [Luftwärmepumpe] mit aktiver Kühlung ist die zusätzliche Wärmeenergie oft sogar eher ein Vorteil: die freuen sich im Sommer beim Kühlen meist über zusätzliche Arbeit, weil sie sonst häufig an der unteren Leistungsgrenze laufen und zum Takten neigen. Die größere Herausforderung liegt bei solchen Anlagen in der Ansteuerung/Regelung. Der Kühlbetrieb muss hier zuverlässig immer dann aktiv sein, wenn auch entfeuchtet wird. Je nach hydraulischer Einbindung können Estrich oder Pufferspeicher das Ganze zwar eine Zeit lang etwas abpuffern, irgendwann ist jedoch in jedem Fall ein aktiver Kühlbetrieb erforderlich. Das ist bei Sole-Anlagen hingegen wieder einfacher, weil ins Erdreich kann die Leistung immer abgeleitet werden, egal welchen Betrieb die WP WP [Wärmepumpe] gerade fahren will. |
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