HRDS+ KWL Entfeuchtung/Kühlung - Einbau, Optimierung, Parametrierung - Seite 6
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ja, da geh ich irgendwie mit. Die brinksche OG/EG-KG Wärmeverteilung klappt auch mit paralleler HRDS Einbindung. Was jetzt wirklich "besser" für den Wärmetransfer in den Keller ist, müsste man sich noch im Detail anschauen/überlegen. Aber vermutlich ist der Unterschied ohnehin irrelevant klein. |
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Ich sehe 2 Vorteile darin:
Ich denke, so werde ich es umsetzen wenn mein Installateur auch davon überzeugt ist :) |
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Ich hab schonwieder eine Frage 😅🙈 Gibts eine Möglichkeit einen bestimmten Bereich der Kompressorfrequenz zu sperren? Es scheint als hab ich bei 39% eine Resonanzfrequenz erwischt. |
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Ja im Menü 7.1.3.1 Sperrbereich Kompressor. Hoffe du meintest die WP WP [Wärmepumpe] und nicht das HRDS |
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Ne tatsächlich die HRDS 😅 |
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mir wäre jetzt keine "einfache" Möglichkeit bekannt. Auch wär uns aber noch keine wirkliche "Resonanzfrequenz" aufgefallen. Ja, bei einigen Frequenzen vibriert das Gerät etwas mehr, aber richtig auffällig hätten wir es noch nicht beobachtet. Ist vermutlich schwer reproduzierbar, aber kannst du uns viell. ein Video auf die office-email schicken? Ich werd das auch noch versuchen, nachzustellen. Allerdings haben wir nur ein 30er-Testgerät hier. zumindest laut Kompressordatenblatt gibt es keine kritischen Zwischen-Frequenzen. und BTW BTW [by the way, übrigens], weil du ja auch mit der Verdampfer-Temperatur-Einstellung spielst: bitte nicht über +12°C einstellen: ![]() |
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Ich versuch das nächste mal einzufangen wenn es wieder auftritt. Kommt tatsächlich nur bei exakt 39% vor. Das Gerät selbst kommt mir nicht wirklich auffällig laut vor dabei. Aber es verteilt sich ein tiefes brummen, gepaart mit einem leichten fiepen über die Zuluftverohrung im Haus. Ich variiere nur zwischen 6-8 Grad, das passt bei mir aktuell wunderbar 👌 |
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Verstehe ich es richtig, dass du nur über diesen Wert die Ausgangstemperatur steuerst? Welche Luftausgangstemperatur erhältst du damit nach dem HRDS? |
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Ne der Wert ist rein für die Steuerung der Entfeuchtungsleistung. Bei 8 Grad ist diese nichtmehr so hoch und dadurch kann ich etwas bremsen wenn ich Richtung Zielluftfeuchte im Haus komme. Bei <47 geht die HRDS aktuell aus bei mir. Bei <49 stelle ich auf 8 Grad hoch um möglichst lange Laufzeiten zu bekommen. Luftausgangstemperatur wird über das 0-10V Ventil per PID gesteuert. |
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Wie groß ist bei dir die Differenz zwischen Verdampfungstemperatur und Lufttemperatur hinter dem ersten Register? |
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Also wenn ich das Ventil zu mache, bekomme ich bei 8,4 Grad Verdampfer eine AirOut von rund 10 Grad bei einem Volumenstrom von 210m³/h. Update bzgl. brummen bei 39%: Konnte es leider auf dem Video nicht einfangen. Ist über das Mikro nicht zu hören. Aber ich konnte einen Workaround finden. Modulation inc/dec von 1% auf 2% Schritte geöndert und von 10 auf 20 Sekunden. Damit scheint er nichtmehr in die 39% zu kommen. |
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Hallo, HRDS scheint das perfekte Produkt für mein Haus zu sein – das sich derzeit im Bau befindet (vorgefertigte Betonwände, Heizung und Kühlung zu 100 % über in die Stahlbetondecke eingegossene Rohre). ABER Ich habe eine Lüftungsanlage im unbeheizten Dachgeschoss geplant. Der Einbau von HDRS wäre direkt hinter der Zentralanlage problemlos möglich. 1. Können HRDS außerhalb der thermischen Hülle angebracht werden? Ich plane, die Kanäle und Geräte mit PIR/XPS zu dämmen. Da ich genügend Platz habe, werde ich mich für eine dicke Dämmschicht entscheiden 2. Kann es in einer anderen Ausrichtung installiert werden (z. B. vertikal oder auf der kurzen Kante stehend)?. |
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Es muss frostfrei sein, oder durch eine Begleitheizung das Einfrieren der Hydraulik verhindert werden. Aber das ist immer etwas riskant. Nein, da die Kondensatwanne nur die horizontale Einbaulage erlaubt. |
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Aktuell ist ja Hitzewelle und sehr hohe Luftfeuchtigkeit draußen. Also absoluter Härtetest für die passive Kühlung und die HRDS :) Entfeuchtungsleistung reicht nach wie vor auch ohne Umluftbetrieb, rein über Zuluft der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] (ca. 200m3/h) locker aus um im Haus die 50% LF zu halten, trotz knapp 4,5 kW Kühlleistung über FBH FBH [Fußbodenheizung] und WH WH [Wandheizung]. Das Thema Luftfeuchtigkeit wird aus meiner Sicht maßlos unterschätzt. Die Split Klima zieht die LF zu weit runter, ist optisch nicht optimal und laut. Die rein passive Kühlung wäre zumindest bei Holzböden bei dieser Witterung nicht zu gebrauchen. Zusammen mit der HRDS ergibt sich aber eine unschlagbare Kombination. Selbst meine Frau ist inzwischen begeistert :) Kann nur dringend empfehlen sich beim Neubau mit dem Thema zu beschäftigen, es ist aktuell wirklich ein unglaublich angenehmes Klima im Haus. Jeder Gast der rein kommt spricht das aktuell aktiv an 😁
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Grüß euch, unsere HRDS 30 läuft jetzt wunderbar und hält vor allem den Wohnkeller schön trocken. Nebenan befindet sich allerdings das Gästezimmer und sie ist in Betrieb schon recht laut. Gefühlsmäßig brauchen wir nicht die volle Leistung, gibts die Möglichkeit, das Gerät etwas leiser zu betreiben? An welchen Parametern könnte man was anpassen? LG Christian |
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HRDS+ hat mit dem Inverter-Kompressor schon einen spürbar lauteren Geräteschall, als z.B. die DWF-Geräte mit ON/OFF Kompressor. (die sind selbst wenn man daneben steht, fast nicht zu hören) Daher ist es jedenfalls hier doppelt wichtig auf eine gut-entkoppelte Installation zu achten: Gummi-Auflager oder Abhänger sowie flexible Verbinder zur Luftverteilung. Die Leistung kann limitiert werden, indem die Parameter PE07 und PE22 runtergestellt werden. Aber erstmal nicht unter 45,2% -> das ist die "Level 1 Drehzahl", die der Kompressor bei jedem Start erstmal anfährt um die Ölschmierung rasch sicherzustellen. ![]() Und noch ein paar Kommentare, weil wir sehr oft Rückfragen zum Thema Luftauslass(Zuluft)-Temperatur bekommen: Der hier im Thread öfter angesprochene Ventil-Umbau ist aus unserer Sicht nur in den wenigsten Fällen wirklich notwendig bzw. sinnvoll. Wenn tatsächlich spürbar über die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] gekühlt werden soll, muss die Zuluftverrohrung isoliert werden. Zudem ist für so ein Vorhaben auch ein Umluftbetrieb sehr zu empfehlen. Mit der isolierten Zuluftverrohrung benötigt man dann auch kein stetiges Wasserventil. Es reicht dann völlig aus, wenn das Ventil wie vorgesehen im ON/OFF-Betrieb arbeitet. In vielen Fällen möchten die Nutzer die Zuluft aber lediglich „leicht kühlen“, ohne unter den Taupunkt zu kommen und ohne eine Isolierung der Zuluft nachrüsten zu müssen. Das lässt sich beispielsweise mit dem angesprochenen stetigen 0–10V Ventil umsetzen, da damit eine sehr feine Regelung der Luftaustrittstemperatur möglich ist. Alternativ und viel simpler kann der fast gleiche leichte Kühl-Effekt, auch durch einen erhöhten Wasserdurchsatz erzielt werden. Hier einige Beispiele aus der Praxis (Messdaten von heute): Fall 1 nur Entfeuchten: - Entfeuchtungs-Betrieb (= internes Wasserventil: voll offen) - Wasserdurchsatz limitiert → Luftauslasstemperatur liegt nahe der Lufteinlasstemperatur: ![]() Fall 2 leicht Kühlen: - Entfeuchtungs-Betrieb (= internes Wasserventil: voll offen) - Wasserdurchsatz deutlich erhöht → Luftauslasstemperatur liegt leicht unter der Wassereinlasstemperatur: ![]() Dieser Fall 2 kann, wie gesagt, auf zwei Arten erreicht werden: 1. Umbau auf ein 0–10V-Ventil: Dadurch kann die Luftauslasstemperatur, unabhängig vom Wasserdurchsatz etwas flexibler über einen größeren Temperaturbereich frei geregelt werden. 2. Oder, wie hier im Testbetrieb dargestellt, einfach durch einen erhöhten Wasserdurchsatz. Damit lässt sich eine Luftauslasstemperatur ca. auf dem Niveau der Wassereinlasstemperatur bzw. leicht darunter erreichen. Fall 3 stärker Kühlen: - Kühl-Betrieb (= internes Wasserventil: ganz geschlossen) - Wasserdurchsatz hat keinen Einfluss → Luftauslasstemperatur liegt ein paar K über der Verdampfertemperatur ![]()
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Von welcher Größenordnung sprechen wir bei einem deutlich erhöhten Wasserdurchsatz? |
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Das ist nicht ganz so einfach zu beantworten, weil es sehr auf die Wassertemperatur ankommt, sowie die EinlassLuft-Parameter. Grundsätzlich braucht das HRDS Gerät nicht viel Wasserdurchsatz. Um einmal Richtwerte in den Raum zu stellen: 1,5-2,0L/min reichen in der Regel leicht für den normalen Entfeuchtebetrieb. Wenn es Richtung zusätzlicher Kühlung geht, sollten schon so ca. 4,0-5,0L/min angedacht werden. Aber einige User haben auch Durchsatz-Sensoren verbaut, vielleicht können wir hier einen Abgleich der Erfahrungswerte schaffen? |
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Hallo, bekomme momentan 18.9 Grad Luftauslasstemperatur, nur mit der Sole (die momentan 13.7 Grad hat) auf ungefähr 2 liter pro Minute. Die Lüftung schickt momentan 290m3/h Zuluft mit 23.0 Grad. Funktioniert auch, ohne dass die Entfeuchtung läuft. Also kann man auch mit diesen Temperaturen ohne Inverter kühlen - abhängig von der Sole Temperatur... |
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Das nur rund 300-500 W Kühlleistung, je nach dem wie viel Kondensat anfällt. Reicht das wirklich um dein Haus allein damit zu konditionieren? |
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Nein, das würde nich ausreichen. Daneben läuft die ganze Zeit die Passiv Kühlung... und jetzt auch die Entfeuchtung... Die Luftauslasstemperatur die ich mit der Entfeuchtung bekomme ist momentan leicht höher (um die 20 Grad) mit in etwa 3.5 liter pro Minute. |
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