Inflations- und Zinsentwicklung - Seite 72
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Ich weiß nicht in welcher Branche du arbeitest, aber in der Metallindustrie gibt es genug Firmen die mit Lohn und Stundenverzichtsmodellen gerade versuchen durch die Krise zu kommen. Weitere Lohnsteigerungen führen unweigerlich zu Kündigungen und Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Das ist in dieser Branche die aktuelle Realität. Wir sind mit den aktuellen Lohnkosten schon wenig wettbewerbsfähig. |
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Henne - Ei |
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Gerade in der Metallindustrie ist das Hauptproblem die Energie, aber es stimmt natürlich der Konsum im eigenen Land ist da nicht so wichtig. |
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Die Metallindustrie ist wie die Chemieindustrie da allerdings ein wenig ein Sonderfall. Die hatten Jahre mit deutlich höheren Lohnsteigerungen als andere. Mal kurzzeitig darunter bricht bei denen nicht das System steigender Löhne. Gesamtgesellschftlich müssen die Löhne steigen. Das geht real nicht anders. Bsp aktuell haben einige Bauwarenhersteller angekündigt die Preise um 7% zu erhöhen. Wer geht denn davon aus, dass er heuer +7% beim Lohn erhält? Bedeutet automatisch, die Baubranche wird weiter keinerlei Chance auf Erholung haben. Bei der letzten Wirtschaftskrise dauerte es irgendwas bei 11 Jahre für die Erholung. Erholung gmeint man war wieder am Stand wie vor der Krise. Die jetzige Baukrise ist viel viel tiefer gegangen. Damit wird die Erholung länger dauern als beim letzten mal. Ohne steigende Reallöhne, erholt sich weder die Baubranche noch sonst irgendeine Branche. |
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Was Verbraucher in der EUR-Zone erwarten: ![]() |
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Inflation runter? Lebe ich woanders :D |
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Ich schätze das ist dem geschuldet dass das den Februar widerspiegelt. Keine Ahnung wann da genau der Erhebungszeitraum war. Seit Februar hat sich die Zeit doch ziemlich weitergedreht. Bin schon gespannt was dann bei März ist. Ich würde diesmal persönlich eigentlich auch jeden Pfeil in die genau andere Richtung zeichnen. |
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ja - das ist der Grund. Man muss berücksichtigen, dass die Erhebung zwischen 5.2. und 3.3 erfolgte. Das bedeutet, dass etwa 97% der Antworten vor dem Ausbruch des Iran-Konfliktes am 28.02. erhoben wurden. Die März-Erhebung wird anders aussehen. |
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Die März-Daten aus Deutschland offenbaren eine energiepreisbedingt stark gestiegene Headline-Inflation von 2,7% (Februar 1,9%), während die Kerninflationsrate (ohne Energie und Lebensmittel) mit 2,5% und die Dienstleistungsinflationsrate mit 3,2% unverändert geblieben ist: Die Konsumenten-Inflationserwartung für die nähere Zukunft in der EUR-Zone steigt derzeit deutlich an ... ... währenddessen die Situation betreffend die längere Fristigkeit in den USA deutlich entspannter gesehen wird. Die Inflationserwartung des Marktes für die Periode von 5 Jahren beginnend in 5 Jahren fällt: |
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Österreich ist aus Sicht der Inflationsentwicklung leider wieder speziell. Die Kerninflation steigt im März um 3% (zum Vergleich Deutschland siehe oben 2,5%)
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Man kann es ruhig beim Namen nennen, es ist die Dienstleistungsinflation die in AT AT [Außentemperatur] bei 4,5% und in DE nur bei 3,2% liegt. Bei ca. 50% Gewicht (bzw. 2/3 Anteil an der Kerninflation) ist damit der ganze Unterschied zu DE erklärt. Auch interessant der Blick auf einen längeren Zeitraum, für die letzten 10 Jahre sieht es (bei einer Gesamtpreissteigerung von 40%) nach Warengruppen so aus. Bzw. wenn man Wohnen und Energie weiter "aufklappt":
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aktuelle (per 26.03.) Terminmarkterwartung betreffend die Leitzinsentwicklung der weltweit größten Währungsräume für die kommenden 3 Jahre ... ... bzw. Inflationserwartung und Erwartung betreffend die Leitzinssatzänderung im Vergleich 01.01. und 26.03. |
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THX @LiConsult |
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Gottseidank war unsere Gewerkschaft für den öffentlichen Dienst mit telepathischen Fähigkeiten versehen und hat für uns gleich bis 2028 verhandelt.🙄 Wenn die Gegebenheiten für uns so bleiben, sind das etliche Tausend Euro Reallohnverlust im Jahr, fortgeschrieben ad infinitum. Danke für nix. Da wollen sie dann echt dass man einen Nebenjob in der Amtszeit dazumacht... |
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Das ist jetzt ein bisschen Off-Topic, aber es wird in der Privatwirtschaft die kommenden Jahre mE nicht viel besser aussehen. Der Wind hat sich merklich gedreht, immer mehr Branchen leiden und werden sich hohe Lohnabschlüsse schlicht nicht leisten können. Abgesehen davon, dass auch der Hebel der Arbeitnehmer merklich zurückgegangen ist. Aus vielen Branchen vernehme ich, dass das Arbeitskräfteangebot wieder besser wird. |
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Ja, und das Ganze dreht sich ein bissl in eine Lebenserhaltungskostenkrise rein. Ich persönlich darf nicht groß jammern, kenne aber zunehmend Leute mit eigentlich vernünftig bezahlten Jobs wo es sich nur schwer ausgeht... |
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vorwiegend hat die Gewerkschaft für sich selbst verhandelt und das eigentlich ziemlich gut.....aus deren sicht🙃 |
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Mich wunderts dass es da nicht mehr Aufschrei gibt. Gekauft von der Regierung und gegen die eigenen Geldgeber (Mitglieder) verhandelt. Für exportierte Unternehmen wird dies auch etwas bringen, aber die ganzen Unternehmer welche hauptsächlich Aufträge im Land haben, führt dies Aufgrund des dadurch folgenden schwächeren Konsum eher zu mehr Nachteile. Es ist zu hoffen das sie dies in der Privatwirtschaft nicht durchbringen. |
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Hallo LiConsult, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Inflations- und Zinsentwicklung |
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Dann sollen sie das Paket wieder aufschnüren und nach oben korrigieren...ist ja unglaublich, wie der arbeitende Auto fahrende Mensch derzeit zur Kasse gebeten wird. Sollten sie den Familienbonus auch wieder abschaffen, kannst auswandern. |
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Ich halte nichts von mehrjährigen abschlüssen. 2025 war er dem bund nicht recht, heuer wird die Gewerkschaft den abschluss aufmachen, da ja der bund letztes Jahr aufgemacht hat. Und so wird es auch kommen. |
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