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Warum kauft man sich ein E-Auto?

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  •  23dg
  •   Gold-Award
28.9.2020 - 15.4.2024
1.383 Antworten | 100 Autoren 1383
62
1445
Mich würden mal die (ehrlichen) Beweggründe für den Kauf eines E-Autos interessieren.

Hab in meiner Garage auch 2 Anschlüsse vorsichtshalber installiert.

  •  23dg
  •   Gold-Award
2.10.2020  (#41)
Hab ich ja ein nettes Thema gestartet und bin froh so viele verschiedene Sichtweisen gelesen zu haben.

Meine persönliche Einschätzung der E-Motor ist die Zukunft, aber die Batterien sind für mich nicht tragbar. Und sind wir ehrlich kann sich das auch nicht mit dem Strombedarf decken, der zukünftig benötigt wird. Ich befürchte dieser Trend befeuert auch wieder die Errichtung von Atomkraftwerken (meine nicht in Ö).

Dem Staat/Land ist die alternative Stromgewinnung nur am Papier wichtig, in Wirklichkeit sind wir mit unseren PV-Anlagen den Energielieferanten ein Dorn im Auge. Wäre es anders würde die Errichtung bzw. Betreibung einer PV-Anlage in ganz anderen Dimensionen durch den Staat gefärdert werden. Schaut man sich die Förderungen, Abgaben, etc. an - ist das ein Witz. Die Verträge zwischen PV-Anlagenbesitzer (5 kW peak) und Energielieferanten sind nach spätestens 2 Jahren nur mehr im Sinne der z.B. EVN.

Sobald genug E-Autos unterwegs sind, wird auch der Staat beginnen seinen Obolus einzufordern (Wegfall von Förderungen, Sachbezug wird wieder eingeführt, etc.) Stromspitzen der einzelnen Haushalte belasten ja angeblich das Stromnetz, somit wird beim Laden von den E-Autos zukünftig sicherlich auch der Netzanbieter eine "kleine Entschädigung" von den bösen Haushalten einfordern (hab ich mir nicht ausgedacht, hat mir ein Bekannter eines Energielieferanten erzählt).

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  •  pedaa
2.10.2020  (#42)

zitat..
23dg schrieb: Hab ich ja ein nettes Thema gestartet und bin froh so viele verschiedene Sichtweisen gelesen zu haben.

Meine persönliche Einschätzung der E-Motor ist die Zukunft, aber die Batterien sind für mich nicht tragbar. Und sind wir ehrlich kann sich das auch nicht mit dem Strombedarf decken, der zukünftig benötigt wird. Ich befürchte dieser Trend befeuert auch wieder die Errichtung von Atomkraftwerken (meine nicht in Ö).

Dem Staat/Land ist die alternative Stromgewinnung nur am Papier wichtig, in Wirklichkeit sind wir mit unseren PV-Anlagen den Energielieferanten ein Dorn im Auge. Wäre es anders würde die Errichtung bzw. Betreibung einer PV-Anlage in ganz anderen Dimensionen durch den Staat gefärdert werden. Schaut man sich die Förderungen, Abgaben, etc. an - ist das ein Witz. Die Verträge zwischen PV-Anlagenbesitzer (5 kW peak) und Energielieferanten sind nach spätestens 2 Jahren nur mehr im Sinne der z.B. EVN.

Sobald genug E-Autos unterwegs sind, wird auch der Staat beginnen seinen Obolus einzufordern (Wegfall von Förderungen, Sachbezug wird wieder eingeführt, etc.) Stromspitzen der einzelnen Haushalte belasten ja angeblich das Stromnetz, somit wird beim Laden von den E-Autos zukünftig sicherlich auch der Netzanbieter eine "kleine Entschädigung" von den bösen Haushalten einfordern (hab ich mir nicht ausgedacht, hat mir ein Bekannter eines Energielieferanten erzählt).

Was heisst genau "die Batterien sind für mich nicht tragbar "?

1
  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
2.10.2020  (#43)

zitat..
23dg schrieb: aber die Batterien sind für mich nicht tragbar.

Nun ja,....
Dann fang mal an deine jetzigen Lithium Batterien ordnungsgerecht zu entsorgen.
Labtop, Smartphone, Kinderspeilzeug, Modellbau, bis hin zur Hörhilfe und natürlich die Fernbedienung für Auto und Garagentor nicht vergessen.
Alles andere wäre nach deiner Aussage scheinheillig.

1
  •  dyarne
  •   Gold-Award
2.10.2020  (#44)
servus Dieter,

zitat..
23dg schrieb: aber die Batterien sind für mich nicht tragbar.

fahrakkus kann man halbdreckig oder sehr sauber erzeugen,
-> letzteres mit lithium aus kärnten, kobaltfrei in einer autarken fabrik mit eigenem wind- u pv-park...
erdöl kann man halbdreckig oder ganz dreckig erzeugen,
-> letzteres per fracking und ölsanden...

wir reden ja immer von substitution. niemand will 20.000km elektrisch zusätzlich zu 20.000km fossil fahren.


zitat..
23dg schrieb: Und sind wir ehrlich kann sich das auch nicht mit dem Strombedarf decken, der zukünftig benötigt wird.

das ist doch technisch längst gelöst.
der e-antrieb ist 3-mal so effizient wie der verbrennber. wenn wir morgen alle umsteigen sparen wir uns die hälfte an primärenergie. studien zeigen eine steigerung des strombedarfs in A um 10-15% bei vollausbau e-mobilität. auf die netze hat das wegen der dezentralisierung kaum einfluß. es müssen bloß ein paar trafostationen jeweils von einer höheren auf die nächstniedrigere netzebene nachrutschen...

milchmädchenrechnung:
durchschnittliche fahrleistung in A je auto & tag -> 40km
verbrauch -> 6kwh
kosten rein netz -> € 1,-
bei zeitlich intelligenter nutzung die hälfte...
bei tank-vom-dach -> einspeisetarif

das sind 1h kochen, 3h staubsaugen, etc...

die anschlußleistung einer wallbox die luxusladen ermöglicht (durchschnittliche tagesfahrleistung in 0,5h) ist gleich dem e-herd, also standard, 3-ph-16A.

man kann genausogut jedes e-auto bis zum Tesla per schuko im alltag laden. auch auf reisen.

Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge: Bedarf, Kosten und Auswirkungen auf die Energieversorgung in Österreich bis 2030
https://oevk.at/fileadmin/Media/Saison_2018_19/Ladeinfrastruktur_fuer_Elektrofahrzeuge.pdf


zitat..
23dg schrieb: in Wirklichkeit sind wir mit unseren PV-Anlagen den Energielieferanten ein Dorn im Auge. Wäre es anders würde die Errichtung bzw. Betreibung einer PV-Anlage in ganz anderen Dimensionen durch den Staat gefärdert werden.

für die netzbetreiber mag das stimmen. aber die sind ja nicht selbstzweck sondern dienstleister und bieten infrastruktur. in OÖ hat jeder zweite neubau eine pv am dach. der 10 jahresplan für A sieht eine verdreißigfachung des pv-ausbaus vor.

wir brauchen die säulen wasser, wind und sonne. jede davon hat ihre stärken

beispiel pv: eigenverbrauch geht nicht über den zähler.

A hat gerade eine rekordperiode mit ~80% erneuerbaren energien im stromnetz hinter sich. ausbauplan in 10 jahren 100%, dabei ist die e-mobilität schon eingepreist.

der rießenvorteil für dich, mich, die netze, die umwelt ist daß e-autoladen eine variable last ist. dh sie kann zu den spitzenlastzeiten morgens und abends draußen bleiben und überschüße zu mittags oder in der nacht abschöpfen...

hier ein beispiel wie ich heuer den durchschnittlichen energiepreis meines hauses auf 1ct/kwh gedrückt habe durch intelligentes laden des e-autos mit negativpreisen zu überschußzeiten...

2020/20200930241465.jpg

blau ist die fieberkurve des stundenvariablen strompreises, grün der bezug von haus & e-auto. die nadeln nach oben zeigen das laden des elektroautos.
rechts die preisskala von -8 bis +6 ct/kwh

das ist ein auszug meiner monatlichen stromabrechnung von aWATTar
-> https://www.awattar.com/services/charts/hourly

pionierleistungen wie die einführung von stundenvariablen stromtarifen in A durch aWATTar und der - NICHT - verspätete netzausbau mit smartmetern in OÖ machen es möglich...


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  •  dyarne
  •   Gold-Award
2.10.2020  (#45)

zitat..
dyarne schrieb: die einfachere lösung ist ingeniös immer die bessere.
hier zum beispiel der wegfall von
- kolben
- zylinder
- kolbenringen
- ventilen
- einspritzpumpe
- einspritzventilen
- treibstoffpumpe
- spritleitung
- ölfilter
- ölwechsel
- getriebeölwechsel
- kupplung
- getriebe
- synchronisation
- auspuff
- luftfilter
- lichtmaschine
- starter
- keilriemen
- zahnriemen
- steuerkette
- etc etc etc etc etc

nicht nur die zylinderkopfdichtung vergessen ... emoji

zitat..
23dg schrieb: Mich würden mal die (ehrlichen) Beweggründe für den Kauf eines E-Autos interessieren.

ich bin zeit meines lebens gebrauchsklassiker gefahren, weil mich die geplante obsoleszens der neufahrzeuge so angezipft hat.

unser e-auto hersteller hat kein werkstättennetz, keine glaspaläste, kein verkaufsheer. folgerichtig hat es auch kein pflichtserviceintervall trotz rekordgarantien.

was sagt mir das über die geplante obsoleszens des fahrzeugs?



Thomas Hochreiter ist ein österreichischer pionier, der elektronik reparieren und akkuzellen tauschen kann...

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  •  heinzi00
  •   Silber-Award
2.10.2020  (#46)

zitat..
pedaa schrieb:

Ich bezog mich auf deine Aussage dass die Akkus "ein riesen Problem sind und noch sein werden".
Zu dieser Aussage hätte ich gerne deine Expertise!

Angefangen bei der Lithium Abbau ...ich weiss es gibt nicht nur in den Ländern wo die Einwohner ausgebeutet werden Lithium-Vorkommen, aber da die meisten Hersteller auf Gewinnoptimierung unterwegs sind, schauen sie dass sie so billig wie möglich Produzieren können. Lithium ist auch kein Rohstoff der unbegrenzt verfügbar ist.
Was positiv ist, ist dass es mittlerweile schon gute Receycling Prozesse gibt.
Bin mir aber nicht so sicher ob alle Akkus richtig entsorgt werden, ist jetzt schon für viele Leute schwierig und da gibt es einige Länder die allgemein Probleme haben mit der richtigen Müllentsorgung.

Vielleicht habe ich mich ein bisschen schlecht ausgedrückt, ich habe kein Problem mit dem Elektromotor, im Gegenteil der bringt viele Vorteile damit, mir gefällt nicht wie er angetrieben wird.
Wenn es schon ein Akku sein muss, glaube ich dass hier die Entwicklung in nächster Zeit große Fortschritte machen wird und ganz alleine deswegen würde ich noch warten.
Ich denke aber dass es vielleicht auch in Zukunft die Möglichkeit geben wird einen E-Motor ohne Akku zu betreiben.


1
  •  23dg
  •   Gold-Award
2.10.2020  (#47)

zitat..
New_Projekt schrieb: Nun ja,.... Dann fang mal an deine jetzigen Lithium Batterien ordnungsgerecht zu entsorgen. Labtop, Smartphone, Kinderspeilzeug, Modellbau, bis hin zur Hörhilfe und natürlich die Fernbedienung für Auto und Garagentor nicht vergessen. Alles andere wäre nach deiner Aussage scheinheillig.

Offensichtlich hast mich falsch verstanden, ja es werden bereits genügend Batterien in div. Konsumgütern verwendet, daher will ich nicht zusätzlich diese auch noch im Auto - und bitte nicht auch noch schreiben "hast ja auch eine Startbatterie".
Ich hab ja nicht umsonst geschrieben E-Motor ist auch für mich die Zukunft. Aber nicht als Energielieferant eine Batterie sondern z.B. Wasserstoff.

PS: Finde es amüsant wie leicht manche beim Thema "Umwelt" gleich sehr aggressiv kontern.


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  •  pedaa
2.10.2020  (#48)

zitat..
heinzi00 schrieb:
__________________
Im Beitrag zitiert von pedaa: Ich bezog mich auf deine Aussage dass die Akkus "ein riesen Problem sind und noch sein werden".
Zu dieser Aussage hätte ich gerne deine Expertise!

Angefangen bei der Lithium Abbau ...ich weiss es gibt nicht nur in den Ländern wo die Einwohner ausgebeutet werden Lithium-Vorkommen, aber da die meisten Hersteller auf Gewinnoptimierung unterwegs sind, schauen sie dass sie so billig wie möglich Produzieren können. Lithium ist auch kein Rohstoff der unbegrenzt verfügbar ist.
Was positiv ist, ist dass es mittlerweile schon gute Receycling Prozesse gibt.
Bin mir aber nicht so sicher ob alle Akkus richtig entsorgt werden, ist jetzt schon für viele Leute schwierig und da gibt es einige Länder die allgemein Probleme haben mit der richtigen Müllentsorgung.

Vielleicht habe ich mich ein bisschen schlecht ausgedrückt, ich habe kein Problem mit dem Elektromotor, im Gegenteil der bringt viele Vorteile damit, mir gefällt nicht wie er angetrieben wird.
Wenn es schon ein Akku sein muss, glaube ich dass hier die Entwicklung in nächster Zeit große Fortschritte machen wird und ganz alleine deswegen würde ich noch warten.
Ich denke aber dass es vielleicht auch in Zukunft die Möglichkeit geben wird einen E-Motor ohne Akku zu betreiben.

gäähn. die üblichen "ich plapper alles nach, was ich irgendwo gehört hab" stammtischargumente.
ich bin raus

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  •  gdfde
  •   Gold-Award
2.10.2020  (#49)
Unser Beweggrund (Firmenauto meiner Frau) war eigentlich großteils ein finanzieller:
1.) vorsteuerabzugsberechtigt, d.h. das E-Auto darf 20% teurer sein als ein Verbrenner
2.) sachbezugbefreit (der vorige SUV hat netto fast 500 € pro Monat gekostet, 960 € Brutto Bemessungsgrundlage)
3.) zusätzlich noch gefördert (nicht rückzahlbar) 
4.) PV am Dach, den Strom zum laden dafür wird von ihrer Firma zum Normalpreis vergütet 
5.) weil ihr der i3 gut gefallen hat, nicht mainstream ist und man was gutes für die Umwelt tut

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  •  heinzi00
  •   Silber-Award
2.10.2020  (#50)

zitat..
pedaa schrieb: gäähn. die üblichen "ich plapper alles nach, was ich irgendwo gehört hab" stammtischargumente.
ich bin raus

Ist glaub ich auch besser so dass du "raus bist" den sachlich bringst du sehr wenig in das Thema ein. Ich werde jetzt auch nicht weiter auf deine Provokationen eingehen den das wäre Themenverfehlung.
Nimm dir vielleicht ein Beispiel an Arne der sachlich den Kritikern den Wind aus den Segeln nimmt.

Und damit der Post auch etwas zum Thema beiträgt:
Es spricht viel für das E-Auto, aber ich würde jetzt meinen 5 Jahre alten "bösen" Verbrenner nicht gegen ein E-Auto eintauschen. Da bis jetzt alle meine Autos über 10 Jahre alte waren bis ich sie ausgetauscht habe, werde ich es jetzt auch bei diesen so handhaben ausser es kommt natürlich etwas unvorhersehbares dazwischen.
Somit habe ich jetzt wahrscheinlich noch 5 Jahre zeit und in diesen Jahren wird sich einiges tun in der E-Mobilität.
Also meine persönliche Meinung ist E-Auto ja, aber ich würde noch ein bisschen warten.

1
  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
2.10.2020  (#51)

zitat..
23dg schrieb: PS: Finde es amüsant wie leicht manche beim Thema "Umwelt" gleich sehr aggressiv kontern.

Sorry, das du meinen Post als aggressiv empfindest.
Aber wenn du schreibst

zitat..
23dg schrieb: aber die Batterien sind für mich nicht tragbar.

dann trifft das auf alle Batterien zu, die im Umlauf sind.

Ansonsten müssen wir das kleinere Übel wählen.
Bleiben wir bei Verbrennern und nehmen die Folgen in Kauf.
Oder wir stellen unsere Mobilität um und erkaufen uns etwas Zeit.
Wirklich saubere Mobilität gibt es so wie so nicht.


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  •  gdfde
  •   Gold-Award
3.10.2020  (#52)

zitat..
heinzi00 schrieb: Es spricht viel für das E-Auto, aber ich würde jetzt meinen 5 Jahre alten "bösen" Verbrenner nicht gegen ein E-Auto eintauschen. Da bis jetzt alle meine Autos über 10 Jahre alte waren bis ich sie ausgetauscht habe, werde ich es jetzt auch bei diesen so handhaben ausser es kommt natürlich etwas unvorhersehbares dazwischen.

Das ist ein guter Ansatz, wir werden das mit unserem 2. Auto auch so machen, das jetzt 3 Jahre alt ist.
Vor 2 Jahren gabs leider noch nicht so eine große Auswahl an E-Autos, das hat sich jetzt glücklicherweise geändert.
Tesla hat da mit dem Model 3 Pionierarbeit geleistet, das war m.E. das erste ordentliche E-Auto, das auch uneingeschränkt familientauglich ist.

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  •  heislplaner
  •   Gold-Award
3.10.2020  (#53)
bin heute mit dem neuen id3 first max von meinem spetzl gefahren - war leider keine so gute idee!

was soll ich sagen - ich bin definitiv INFIZIERT.

bezugnehmend auf den threadtitel: einfach ein e-auto probefahren, dann hat man die antwort

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  •  Executer
  •   Gold-Award
3.10.2020  (#54)
Für mich waren die Hauptgründe warum ich ab Frühjahr 21 elektrisch fahren werde
- Aversion gegen Ressourcenverbrauch beim Verbrenner, giftige Abgase, Gestank, Abhängigkeit von Importen aus fragwürdigen Ländern, Technik vom vorigen Jahrhundert (Verbrenner löst bei mir keine Begeisterung mehr aus)
- Zweitwagen Diesel ist 15 Jahre alt und am Ende der Lebensdauer
- Bei günstigen Kaufpreis auf mittlere- und lange Sicht günstiger als Verbrenner
- (Kostenlose) Lademöglichkeit beim Arbeitgeber, oder über PV am Dach, oder ökonomisch sinnvoll über Awattar
- Autos mit Reichweiten >300km im Mainstream-Preissegment erhältlich
- Als E-Techniker ohnehin für Stromgetriebene Dinge leicht zu begeistern 😁

Nebenbei nimmt man natürlich gerne den gesteigerten Fahrkomfort, weniger Verschleiß- und Serviceteile und den günstigen Unterhalt mit.

Verglichen mit DE sind unsere Preise leider noch ziemlich teuer (zumindest aus Sicht der typischen Gebrauchtwagenkäufer), allerdings kann man am deutschen Vorführ- und Jungwagenmarkt durch die hohe Förderung manchmal ein Schnäppchen machen.

Getrieben durch diverse Faktoren wird der Anteil an E-Fahrzeugen die nächsten Jahr steil nach oben gehen, wer heute Verbrenner kauft wird in einigen Jahren einen massiven Wertverlust hinnehmen müssen.

Der Mensch ist sehr von Emotionen getrieben, lasst die Leute mal mit einem E-Auto fahren, bei vielen wird sich die Einstellung schlagartig ändern.

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  •  MalcolmX
3.10.2020  (#55)
Ich hab noch keinen getroffen der nicht nach dem Probefahren begeistert war.

Selbst im Mitsubishi iMieV den ich 2012 getestet hatte war das Potential schon offensichtlich.
Seitdem ich vor 2 Jahren einen Tesla probiert hatte, geht es nur mehr ums "wann endlich" und nicht mehr ums "ob".

Wir fahren unser rund 10 Jahre altes Auto noch fertig (hat ein paar Dellen und wenig Restwert) und sofern es dann finanziell machbar ist, kommt direkt ein Tesla Y, Enyaq oder ähnliches ins Haus (Familientauglichkeit muss gegeben sein, auch weil wir alle relativ gross sind).
Zweitauto könnte ich mir einen Sono Sion oder ähnliches gut vorstellen.

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  •  Gemeinderat
3.10.2020  (#56)
1000e Male habe ich diese Diskussionen schon geführt - man ermüdet...

Das Problem ist: die Leute verstehen den Unterschied zwischen GEBRAUCHEN und VERBRAUCHEN nicht.

Eine Batterie wird gebraucht... nicht verbraucht... die Ressourcen sind ja da. 
Und Lithium wird genauso wie Erdöl, Kobalt oder Nickel für viele Dinge benötigt.

Zur Entschwefelung von Erdöl werden Kobalt-Molybdän-Katalysatoren verwendet. 
Kobalt steckt in jeder Nockenwelle drin.

Genauso wie Lithium in Glas und anderen Dingen. 
....




1
  •  dyarne
  •   Gold-Award
4.10.2020  (#57)

zitat..
Executer schrieb: Getrieben durch diverse Faktoren wird der Anteil an E-Fahrzeugen die nächsten Jahr steil nach oben gehen, wer heute Verbrenner kauft wird in einigen Jahren einen massiven Wertverlust hinnehmen müssen.

zitat..
Hammerfaust schrieb: Wunschtraum

siehe norwegen...
>80% e-autos, diesel mit 5% vor dem aus.

binnen gerade jahren hat sich der markt disruptiv verändert. genau wie einst bei papierfotografie und tastentelefon...


2020/20201004826872.png

dabei kommen massenautos wie der Tesla Model Y und der VW iD3 gerade erst auf dem markt...


1
  •  Miike
  •   Gold-Award
4.10.2020  (#58)
Tolle Kurven, Arne 🙂👍

zitat..
Gemeinderat schrieb: 1000e Male habe ich diese Diskussionen schon geführt - man ermüdet... Eine Batterie wird gebraucht... nicht verbraucht... die Ressourcen sind ja da. 
Und Lithium wird genauso wie Erdöl, Kobalt oder Nickel für viele Dinge benötigt.
Genauso wie Lithium in Glas und anderen Dingen. 


Zum Thema Lithium hab ich hier mal etwas ausführlicher zusammengefasst:
https://www.energiesparhaus.at/forum-medienbeitraege-zum-thema-alternative-antriebe/55341_10#536547

Ja, es ist tatsächlich ermüdend. Und die Medien bekommen es noch immer nicht auf die Reihe ordentliche Berichterstattung zu tätigen. Erst diese Woche hatte ich wieder einen Artikel in der Hand, wo man bekrittelte, dass die Entsorung der Batterien ein rießen Problem ist; dabei ist es - wie auch hier schon erwähnt - längstens gelöst und die Entsorgungsfirmen gieren schon regelrecht nach den für sie gewinnbringenden Akkupackages. 

Man muss sich hinsetzen und Dinge hinterfragen, recherchieren und reflektieren. Eine Tugend die mittlerweile leider auch schon im Journalismus verloren gegangen ist. 

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  •  heislplaner
  •   Gold-Award
4.10.2020  (#59)
@dyarne: wie steuerst du deinen stündlich angepassten eigenverbrauch?
machst du das manuell und schaust dir immer die tarife für die nächsten 24h an oder hast du hier schon irgendwelche regelungen? wenn man das mittels smartmeter und e- auto einigermaßen hinbekommt ist doch die investition in eine eigene pv- anlage zu hinterfragen - oder hab ich da einen denkfehler?

1
  •  Executer
  •   Gold-Award
4.10.2020  (#60)
Stundentarif funktioniert zB mittels Awattar und Go-E Charger. Strom zu günstigen Zeiten beziehen steht für mich nicht in Widerspruch zur PV, ganz im Gegenteil, Awattar hat günstige Windstrom-Nachtstunden wo die PV ohnehin keinen Beitrag leisten kann.
Die Frage beim E-Auto ist eher wie das Nutzungsverhalten aussieht, wenn das Auto als typisches Pendlerfahrzeug genutzt wird kann die PV eher wenig zum Fahrstrom beitragen (ausgenommen Wochenende).

1
  •  rabaum
  •   Gold-Award
4.10.2020  (#61)
Zur fachlich korrekten Betrachtung muss man erwähnen, dass PV Strom vom Dach auch nicht kostenlos ist. Zumindest muss man die Opportunitätskosten für entgangene Einspeisung ansetzen.

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