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Netzgebühren fürs Einspeisen kommen - Seite 88

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  •  Pedaaa
  •   Gold-Award
10.3.2025 - 2.1.2026
1.915 Antworten | 169 Autoren 1915
415
2330
  •  PV2023
  •   Bronze-Award
22.11.2025  (#1741)

zitat..
RoterFuchs schrieb:

──────..
gerhardg schrieb:

──────..
cutcher schrieb: jetzt kostet der günstigste tarif 8cent/kwh netto
───────────────

Ah deswegen haben sie den Sozaltarif im neuen ElWG äh "günstiger Strom Preis Gesetz" von 8ct runtergesetzt auf 6 ct. Sonst hätt ja jeder so einen günstigen Preis. 😝
───────────────

Leider erst 2027. 6ct ist schon schön. Aber 6ct oder + Steuer? Dann wirds halt weniger für Überschusseinspeisung aber vielleicht kommen wir auf 2900kWh.

nur diesen "günstigen" Strom werden die meisten, wenn nicht sogar alle Forumuser nicht bekommen. Wohl gemerkt, nur Sozialtarif, den wir dann wieder alle mitfinanzieren dürfen...

@cutcher Beim Verbrauchspreis bin ich selber dafür verantwortlich ob ich mir einen günstigen Anbieter suche, beim Netz bin ich in der Pflicht!


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  •  ck
22.11.2025  (#1742)

zitat..
PV2023 schrieb: nur diesen "günstigen" Strom werden die meisten, wenn nicht sogar alle Forumuser nicht bekommen. Wohl gemerkt, nur Sozialtarif, den wir dann wieder alle mitfinanzieren dürfen...

In dem Fall ist das aber anders, der User lässt ja kaum eine Gelegenheit aus uns mitzuteilen, welche Förderungen er kassiert. An seinem Beispiel sieht man, dass viele Fördrungen in Österreich ausschließlich einkommensbasiert sind und das Vermögen unberücksichtigt lassen.

Ja, diesen "Sozialtarif" dürfen wir dann alle mitfinanzieren, dazu könnte noch kommen, dass sich einige Anbieter aus dem Markt zurückziehen.

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  •  thohem
22.11.2025  (#1743)

zitat..
ck schrieb: viele Fördrungen in Österreich ausschließlich einkommensbasiert sind und das Vermögen unberücksichtigt lassen

Und das ist ja das eigentliche Problem der Förderungen. War ja schon so von den massiven Sanierungsförderungen (haben da auch profitiert), das hätte so nie passieren dürfen. 

Wenn den sozialtarif die bekommen, die ihn brauchen (keine standard häuslbesitzer), dann ist das ja OK, wenn wir alle den finanzieren 


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  •  RoterFuchs
22.11.2025  (#1744)
Das gilt natürlich beidseitig. Zu Zeiten, in denen Leute gänzlich viele Euros für das Einspeisen bekommen haben wäre es auch in Ordnung gewesen, wenn jene nicht mitfinanziert gewesen wären. War genausowenig sozial. Aber eben in Ordnung. Weil man bekommen hat. Nun profitieren hier im Forum wohl absurd wenige bis kaum jemand so einen Sozialtarif. Also muss man abwägen, wer ihn bekommen soll, damit hier nicht die Leute sowas mitfinanzieren. 

Messlatte angleichen. Und ja, das wäre nicht möglich, würde Vermögen einbezogen. Auch beim Vermögen liegen wir mit Schulden schlecht da. Nicht weil das nicht geplant war, oder weil wir Konsumschulden hätten. Sondern weil wir eben noch was jünger sind und unser Haus finanzieren. 

Die Frage war jedoch ernst gemeint, ob es 6ct sind oder doch 6ct + Steuer. 

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  •  ck
22.11.2025  (#1745)

zitat..
RoterFuchs schrieb: Die Frage war jedoch ernst gemeint, ob es 6ct sind oder doch 6ct + Steuer. 

Es sind 6 ct ohne Steuer.


zitat..
thohem schrieb: Und das ist ja das eigentliche Problem der Förderungen. War ja schon so von den massiven Sanierungsförderungen (haben da auch profitiert), das hätte so nie passieren dürfen. 

Es gibt Förderungen, die weder vom Einkommen noch vom Vermögen abhängig sind, da kann man sicher auch darüber diskutieren inwieweit das sinnvoll ist, aber das kann durchaus gewollt sein. "Sozilaltarife" sind in der Regel nur vom Einkommen abhängig.




1
  •  sir0x
  •   Bronze-Award
22.11.2025  (#1746)
mWm 6c netto

Bzgl. Heizungsförderung, das war ja keine soziale Förderung, sondern eine Klimaförderung und somit gewollt, dass so viele wie möglich sofort tauschen 

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  •  PVAndyE
  •   Bronze-Award
22.11.2025  (#1747)

zitat..
ck schrieb:
──────..
RoterFuchs schrieb: Die Frage war jedoch ernst gemeint, ob es 6ct sind oder doch 6ct + Steuer. 
───────────────
Es sind 6 ct ohne Steuer.

Ich bin vermutlich im rechnen noch immer nicht fähig, dem Wirtschaftsminister zu folgen.

Es wurde von 200.000 "bedürftigen" Haushalten gesprochen, die diese Unterstützung bekommen. Dafür ist ein "Budget" von 50 Millionen Euro "reserviert" (daß von den Energielieferanten zu bezahlen ist und auf die Allegmeinheit umgelegt wird.

Die Grenze ist 2.900 kWh / Jahr.

Also:
200.000 Haushalte * 2.900 kWh = maximal 580 GWh / Jahr die in diesen Topf fallen.
Bei einer Deckelung von 6ct und einem aktuellen Energie Fixpreis von sagen wir mal 12 ct entspricht diese Zuwendung einem Gesamtbetrag von 580.000.000 kWh * 6 ct von 34,5 Millionen Euro.

Laut Paragraph 38(5) in der Regierungsvorlage

2025/20251122614847.png
D.h. der Zusatzaufwand von 200.000 Haushalten * 35 Euro = 7 Millionen Euro entspricht einem laufenden Abwicklungsoverhead durch die Energielieferanten von 20 % (diese Kosten werden allen Kunden anteilig angerechnet)
Es wird auch eine eigene Abwicklungsstelle für die 200.000 Haushalte eingerichtet, deren Kosten im Gesetz nicht festgelegt sind.
(Nebenbemerkung: Zumindest sind die 67 Euro aus dem Juli Entwurf auf 35 Euro reduziert worden)


2025/2025112235250.png
Mal sehen, wo diese Kosten aufschlagen werden ....


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  •  thohem
22.11.2025  (#1748)

zitat..
RoterFuchs schrieb: Messlatte angleichen. Und ja, das wäre nicht möglich, würde Vermögen einbezogen. Auch beim Vermögen liegen wir mit Schulden schlecht da.

Wenn du die Schulden mitrechnest, musst aber auch den Wert des Hauses mitrechnen. Denn das zählt auch dazu....Und dann ist man plötzlich doch Vermögend. 

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  •  npalko
  •   Bronze-Award
27.11.2025  (#1749)
E-Control-Chef Haber: Mit dem neuen Gesetz werden Sauna und schnelles Laden teurer https://share.google/03PSHCnCgsp4FRfhb

"Die Wirtschaftlichkeit der Erzeugungsanlagen ist für die Festlegung der Tarife – wohl weniger als 0,05 Cent je kWh – relevant. "
------
Dürft wohl wirklich um diesen Betrag sich handeln. Wo liegt da der Sinn, das spielt ja die Kosten net mal rein eines Briefes für die Rechnung.

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  •  DrShouter
  •   Gold-Award
27.11.2025  (#1750)
"Die Netzkosten könnten „endlich“ verursachergerechter verrechnet werden, so Haber. Das ElWG schafft die Voraussetzung für „Tarife 2.1“. Das heißt: „Wenn ich Leistungsspitzen beziehe, etwa eine Sauna in Betrieb nehme oder ein E-Auto mit 22 kW laden will, wird das zukünftig mehr Geld kosten.“ Für die Industrie gebe es ähnliche Berechnungen schon seit Jahrzehnten."

Ich habe 2022 für einen 4kw/25A Anschluss fast 4.000€ an Netzbereitstellungsgebühr bezahlt. Die 22kw für Sauna/Auto sind von dem 25A Anschluss bereits zu 17kw gedeckt. Daher dürften eig nur die Lasten >17kw extra verrechnet werden. Wenn die jetzt für unter 17kw auch extra was verrechnen wollen, bin ich auf die Argumentation gespannt 🤣


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  •  chavez
27.11.2025  (#1751)
Wieso bringen die eigentlich immer die Beispiele weit entfernt der Realität? Wer lädt denn sein Auto mit 22kW? Wie siehts denn mit 11kW aus und vor allem mit 11kW an einem perfekten Sommertag am Wochenende?

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  •  Executer
  •   Gold-Award
27.11.2025  (#1752)

zitat..
DrShouter schrieb: Ich habe 2022 für einen 4kw/25A Anschluss fast 4.000€ an Netzbereitstellungsgebühr bezahlt. Die 22kw für Sauna/Auto sind von dem 25A Anschluss bereits zu 17kw gedeckt. Daher dürften eig nur die Lasten >17kw extra verrechnet werden. Wenn die jetzt für unter 17kw auch extra was verrechnen wollen, bin ich auf die Argumentation gespann

Das ist ein Missverständnis, du hast damit hauptsächlich den Netzzutritt bezahlt (also die Herstellung der Hausanschlussleitung bis zum Kabelverteiler).

Die Netzbereitstellung deckt den vorgelagerten Netzinvest ab und ist in der NE7 (in OÖ) 208€/kW. Eine 25A Nachzählersicherung bedeuted 4kW Netzbereitstellung, also 4 x 208€ Netto = 832€ Netto. Das gilt für sogenannte ungemessene Tarife.

Bei einem gemessenen Tarif (was alle mit höherer Leistung sind) zahlst du die Netzbereitstellung je nach deiner Verbrauchsspitze dann nach. 

Wie genau die Tarife 2.1 umgesetzt werden ist in Diskussion, einen Entwurf gibts auf der E-Control Seite.

Grundsätzlich ist es aber richtig den Leistungsbezug zu bepreisen und damit einen Anreiz zu setzen bzw. die Netzkosten eher nach Verursacher zu verteilen.

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  •  DrShouter
  •   Gold-Award
27.11.2025  (#1753)

zitat..
Executer schrieb:

──────..
DrShouter schrieb: Ich habe 2022 für einen 4kw/25A Anschluss fast 4.000€ an Netzbereitstellungsgebühr bezahlt. Die 22kw für Sauna/Auto sind von dem 25A Anschluss bereits zu 17kw gedeckt. Daher dürften eig nur die Lasten >17kw extra verrechnet werden. Wenn die jetzt für unter 17kw auch extra was verrechnen wollen, bin ich auf die Argumentation gespann
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Das ist ein Missverständnis, du hast damit hauptsächlich den Netzzutritt bezahlt (also die Herstellung der Hausanschlussleitung bis zum Kabelverteiler).

Die Netzbereitstellung deckt den vorgelagerten Netzinvest ab und ist in der NE7 (in OÖ) 208€/kW. Eine 25A Nachzählersicherung bedeuted 4kW Netzbereitstellung, also 4 x 208€ Netto = 832€ Netto. Das gilt für sogenannte ungemessene Tarife.

Bei einem gemessenen Tarif (was alle mit höherer Leistung sind) zahlst du die Netzbereitstellung je nach deiner Verbrauchsspitze dann nach. 

Wie genau die Tarife 2.1 umgesetzt werden ist in Diskussion, einen Entwurf gibts auf der E-Control Seite.

Grundsätzlich ist es aber richtig den Leistungsbezug zu bepreisen und damit einen Anreiz zu setzen bzw. die Netzkosten eher nach Verursacher zu verteilen.

Das ist nicht korrekt. 
Netzbereitstellung: 832€ netto
Netzzutritt: 2.256€ netto
Gesamt: 3.705€ brutto

Der physische Anschluss - sprich das Kabel vom Haus zum Netz OÖ Verteiler + Arbeit des Elektrikers für Kabeleinzug + Kosten für Netz OÖ Techniker für Verplombung (ja das wird nochmals extra verrechnet) kommen da noch zusätzlich dazu. 

Für die Inbetriebnahme der PV wurden auch nochmals 800€? fällig.

Also für was war jetzt das ganze, wenn nicht für den Bau, Erhalt und Ausbau des Netzes?

Eigentlich könnte mir das alles egal sein - weil es mich nicht trifft. Aber irgendwo muss auch eine Gegenleistung seitens des Netzes vorhanden sein und die ständige Melkerei der arbeitenden Leute muss auch seine Grenzen haben. 

1
  •  PVAndyE
  •   Bronze-Award
28.11.2025  (#1754)
Der fatale Fehler in Haber's Argumentation ist, daß die Leistungspitzen zwar verrechnet werden, aber sie keinen wie immer gearteten Beitrag leisten, die Netzdienlichkeit und die  durchschnittliche Netzauslastung zu fördern.

3 bekannte Grundprobleme mit dem Tarifmodell:

1) Wenn ich just um 19 Uhr 11 kW aus dem verbrauchsbelasteten Netz ziehe, fallen die gleichen Leistungskosten an, wie wenn ich am Sonntag Nachmittag im einspeisedominierten Netz ebenfalls 11 kW ziehe. Einmal schade ich dem Netz, einmal helfe ich dem Netz. Aber mit dem Preismodell ist es mir als Verbraucher egal. 

2) Da die Leistungspitzen pro einzelnem VerbrauchsZP (höchster 15min Wert im Monat) berechnet werden, gibt es kein Preissignal, daß verhindert, daß nicht der ganze Straßenzug um 19 Uhr ihre eAutos zugleich ans Netz hängen. Damit kommt zwar Geld in die Kasse der Netzbetreiber, aber sie müssen das Netz unnötig weit "ertüchtigen" um diese seltene Konstellation auch azudecken. Ergebnis: Der Netzausbau wird teurer als notwendig.

3) Wenn ein Verbraucher bereits zu Beginn eines Monats ein bestimmtes Leistungslimit erreicht hat, ist das mit dem Preismodell ein Freibrief, im restlichen Monat zu jedem dem Verbraucher passenden Zeitpunkt bis zu diesem Leistungslimit wiederholt Leistung zu beziehen, egal ob das Netz zu diesen Zeitpunkten be- oder entlastet ist. Die Leistungskosten wurde ja bereits am Monatsanfang festgelegt.  

Um die Summe der Netzkosten zu reduzieren, braucht es zeitvariable (und optional regional unterschiedliche) Netzentgelte, die die Netzbelastung entsprechend abbilden und als Preissignal an die Kunden weitergegeben werden.
 

zitat..
DrShouter schrieb:
... und die ständige Melkerei der arbeitenden Leute muss auch seine Grenzen haben.

Nein, hat es nicht.

4
  •  CCMM
28.11.2025  (#1755)
Leistungspreise sind halt leichter umzusetzen als zeitvariable Tarife. Und auch wenn sie nicht vollständig verursachergerecht sind, verbessern sie die Situation zumindest etwas.

Erstens bieten sie einen Anreiz den Verbrauch von großen Verbrauchern (vor allem EV) dauerhaft zu glätten und so auch die maximale Spitzenlast (auf die das Netz ausgelegt werden muss) zu reduzieren.

Außerdem koppeln sie die Netzkosten an die tatsächlich benötigte Anschlusskapazität. Damit verhindern sie, dass Haushalte mit hohen individuellen Spitzenlasten (zB. 20kW bei 4kW Pauschale) die Kosten für doppelt oder dreimal so starke Hausanschlüsse weiterhin auf die Allgemeinheit abwälzen. 

Und zu guter letzt werden dadurch auch Prosumer, welche einen sehr niedrigen Jahresverbrauch haben, stärker an den Kosten beteiligt. Also all jene (auch ich) die nur von Oktober bis Februar einen relevanten Netzbezug haben werden durch die Leistungsbepreisung zurecht etwas stärker belastet. Meiner Meinung nach zurecht das wir ja auch unsere volle Anschlusskapazität zu gewissen Zeiten benötigen. 

Bei der Ausgestaltung der Leistungsbepreisung gibts halt auch keine optimale Lösung sondern nur eine Seccond-best option bzw Näherung. Bei der Bepreisung der monatlichen (oder vl sogar jährlichen) Spitzenlast wird bei einer einmaligen Überschreitung jeglicher Anreiz genommen in dem Intervall weiterhin unter der Maximalleistung zu bleiben - wie von PVAndy in Punkt3 erklärt. Bei einem sehr kurzen Intervall hingegen (z.B. tägliche Leistungsspitze) nähern wir uns wieder dem Arbeitspreis an. Außerdem fällt dann einen einmalige Überschreitung (an einem Tag) nicht so stark ins Gewicht und man kann diese durch die restlichen Tage wieder gut machen.
Sorry, ich hoffe ihr versteht was ich meine emoji Kurz zusammengefasst: Lange Intervalle zerstören die Anreizwirkung nach einer einmaligen Spitzenüberschreitung und sehr kurze Intervalle verwässern Einmalspitzen... => deshalb Monatsspitze als Kompromiss

1
  •  atma
  •   Gold-Award
28.11.2025  (#1756)
wenns wirklich 0,05 cent sind... bin ich bie euch, ist das vollkommen egal.

die bepreisund der verbrauchsspitzen find ich allerdings irgendwie "witzig". wir speisen zb im sommer bis zu 15kw ein, im winter fast nichts.
im sommer ist alles so optimiert, dass wir unter 1 kw im bezug kommen. im winter bleiben wir trotz wärmepumpe unter 4kw. 
dh für mich ändert sich eigenlich  nix? 

unsre nachbarn ohne PV ziehen aber mit den elektroautos ordentlich strom (bei uns wird nur geladen, wenn überschuss da ist) - die zahlen dann eigentlich ordentlich nach.

versteh ich das richtig?

zitat..
CCMM schrieb: Und zu guter letzt werden dadurch auch Prosumer, welche einen sehr niedrigen Jahresverbrauch haben, stärker an den Kosten beteiligt. Also all jene (auch ich) die nur von Oktober bis Februar einen relevanten Netzbezug haben werden durch die Leistungsbepreisung zurecht etwas stärker belastet. Meiner Meinung nach zurecht das wir ja auch unsere volle Anschlusskapazität zu gewissen Zeiten benötigen. 

trifft ja mit den 0,05 cent eigentlich fast nicht zu. 

eigentlich hätten wir ja auch seit fast 2 jahren auf leistungsmessung umgestellt sein sollen... hm... hat die netz nö bisher auch verschlafen. 


1
  •  massiv50er
  •   Gold-Award
28.11.2025  (#1757)

zitat..
atma schrieb: trifft ja mit den 0,05 cent eigentlich fast nicht zu. 

die 0,05ct/kWh haben aber nichts mit der Leistungsbepreiszung zu tun... also Verbauchs-Leistungsspitzen....


1
  •  CCMM
28.11.2025  (#1758)

zitat..

im sommer ist alles so optimiert, dass wir unter 1 kw im bezug kommen. im winter bleiben wir trotz wärmepumpe unter 4kw. 
dh für mich ändert sich eigenlich  nix? 

unsre nachbarn ohne PV ziehen aber mit den elektroautos ordentlich strom (bei uns wird nur geladen, wenn überschuss da ist) - die zahlen dann eigentlich ordentlich nach.

versteh ich das richtig?

──────..
CCMM schrieb: Und zu guter letzt werden dadurch auch Prosumer, welche einen sehr niedrigen Jahresverbrauch haben, stärker an den Kosten beteiligt. Also all jene (auch ich) die nur von Oktober bis Februar einen relevanten Netzbezug haben werden durch die Leistungsbepreisung zurecht etwas stärker belastet. Meiner Meinung nach zurecht das wir ja auch unsere volle Anschlusskapazität zu gewissen Zeiten benötigen. 
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trifft ja mit den 0,05 cent eigentlich fast nicht zu. 

eigentlich hätten wir ja auch seit fast 2 jahren auf leistungsmessung umgestellt sein sollen... hm... hat die netz nö bisher auch verschlafen.

Also bei 1kW im Sommer und 4kW im Winter sollten sich eure die Netzgebühren (meiner Meinung nach) nicht erhöhen bei einer zukünftigen stärkern Leistungsbepreisung...aber es kommt halt auf die genaue Ausgestaltung an (€/kW vs €/kWh).

Bezgl "trifft ja mit den 0,05 cent eigentlich fast nicht zu": 
Ich spreche in meinem Post nur von der Leistungsbepreisung der Verbrauchsspitzen. Aktuell wird der Großteil der Netzkosten über den Arbeitspreis (€/kWh) bezahlt. Wenn jetzt ein größerer Anteil über die maximale gemessene Bezugsleistung (€/kW) verrechnet wird, werden Prosumer die einen sehr niedrigen Jahresverbrauch haben aber trotzdem an manchen Tagen (Regentage, Dunkelflaute) hohe Leistungsspitzen haben, stärker an den Netzkosten beteiligt. 

Als Beispiel:
Ihr habt einene niedrigen Jahresverbrauch (durch PV und Speicher) und niedrige Bezugsspitzen => derzeit und auch zukünfig wenig Netzkosten

Nachbar 1 mit PV und trotzdem hohen Bezugsspitzen: Zahlt aufgrund des niedrigen Jahresverbrauch derzeit wenig und zukünftig durch eine stärkere Leistungsbepreisung mehr. 

Nachbar 2 ohne PV und mit geringen Spitzen: Zahlt derzeit viel (wegen hohem Jahresverbrauch) und zukünftig etwas weniger (wegen geringen Spitzen)




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  •  Executer
  •   Gold-Award
28.11.2025  (#1759)

zitat..
DrShouter schrieb: Das ist nicht korrekt.
Netzbereitstellung: 832€ netto
Netzzutritt: 2.256€ netto
Gesamt: 3.705€ brutto

Ich schrieb der Hauptteil wird der Netzzutritt sein, also die 2256€. Dies umfasst die Anschlussherstellung von deiner Grundgrenze bis zum Kabelverteiler inkl. Tiefbau (das ist der überwiegende Kostenanteil) und oftmals auch inkl. Kabel. Von der Grundgrenze bis zu deiner Hausanschlusssicherung ist es dein Privatkabel.

Die Beteiligung am vorgelagerten Netzinvest (also NSP-Kabel vom Kabelverteiler zur Trafostation, Trafostation, Mittelspannungsnetz, Umspannwerk, Übertragungsnetz etc.) wird über die Netzbereitstellung (832€) finanziert.

Wenn die PV am bestehenden Netzanschluss angeschlossen wurde, gibt es dort nach dem letzten Gerichturteil keine Netzzutrittskosten mehr, die wurden sogar rückerstattet. Eventuell eine kleinere Inbetriebnahmepauschale, aber bei weitem keine 800€.

1
  •  andi102
  •   Gold-Award
29.11.2025  (#1760)
Ich kann die 0,05 cent einfach nicht glauben. Ich fürchte eine saftige grundgebühr, die dazu kommt. 0,05 cent wären bei 3.000kwh ja gerade mal 1,50 euro. Das kostet ja die Rechnungsstellung mehr. Oder es sind 0,05 euro. Wir werden sehen

1
  •  ElectroPVNoob
  •   Bronze-Award
29.11.2025  (#1761)
meinst so wie jetzt schon die €2,4 netto Messleistung fürs einspeisen in der STMK?
Mittlerweile ist noch ein Posten bei der Rechnung dazugekommen:
Einspeisung (Rest) Erzeuger  mit noch 0,00ct/kWh^^


2025/20251129355423.jpg

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