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Elektroauto vom Arbeitgeber angeboten bekommen

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  •  Meer
25.12.2021 - 10.10.2023
243 Antworten | 36 Autoren 243
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265
Hallo,

ich hab das Forum mit Google entdeckt.

Mein AG bietet mir ein Elektroauto an. Ich brauche eigentlich keines, fahre nicht viel der alte Benziner tut es noch.

Nun sollten die Elektroautos ja Sachbezugsfrei sein bei Privatnutzung. Und laden kann man in der Firma.
Also wäre es theoretisch ja kein Nachteil. Sachbezug rechnet sich für mich nämlich sicher nicht, ausgenommen vielleicht für einen Ferrari wegen den Obergrenzen.
Stimmt das so wie es dort steht oder gibt es einen Haken den ich übersehen habe?

Grüße Euch und schöne Feiertage  

  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
25.12.2021  (#1)
Ist auch mein Wissensstand. 
Die Frage ist halt ob du für den Privatgebrauch trotzdem daheim mal laden kannst :)

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  •  Meer
25.12.2021  (#2)
Hallo,

ja kann ich. Garage mit Schuko und Drehstrom ist vorhanden.
PV noch nicht da sich das bei mir nicht wirklich rentiert. Eventuell mal später für neue Heizung und Co oder wenn Speicher erschwinglich wird.

Grüße

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
25.12.2021  (#3)
Dann würde ich halt einfach noch abklären was dir der Arbeitgeber sonst an Lohnerhöhung anbietet wenn du das Auto nicht annimmst.
Wobei die erfahrungsgemäß lieber Leasing von der Steuer absetzen anstatt deinen Lohn zu erhöhen. 

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  •  Meer
25.12.2021  (#4)
Ich würd das Auto schon nehmen wenn ich wirklich nichts übersehe wegen dem Sachbezug. Dann wäre es ein interessantes Angebot.
Ein Restrisiko bleibt natürlich, also wielange der Gesetzgeber diese Regelung gleich lässt. Aber gut damit muss man leben. Alles kann man nicht vorhersehen.

Alternativangebot wird schwierig weil erst vor einem  halben Jahr eine ordentliche Hochstufung erfolgt ist.
Das jetzt ist quasi ein Bonus für schwierige Umstände und das dann undankbar ausschlagen ist auch blöd.

Leasing kommt da eh entgegen. Passt es nicht mehr kann man das Leasing wahrscheinlich relativ einfach beenden und hat kein Auto am Hof stehen.

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  •  passra
  •   Gold-Award
25.12.2021  (#5)

zitat..
Meer schrieb: Passt es nicht mehr kann man das Leasing wahrscheinlich relativ einfach beenden

Nein, aus einem Leasingvertrag kommt man nicht so leicht raus. Das es aber ein Wagen deines Arbeitsgebers ist und auch der Vertrag auf diesen läuft, kann er das Fahrzeug ja anderweitig einsetzen, wenn es für dich nicht mehr passt.

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  •  Gemeinderat
  •   Gold-Award
25.12.2021  (#6)
Beim Operating Leasing nicht aber Restwertleasing schon. 
E-Autos sind sachbezugsfrei, ja :) 


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  •  Meer
25.12.2021  (#7)
Also hab ich das richtig verstanden und habe betreffend Sachbezug nichts übersehen. 
Dann kann ja eigentlich nichts schief gehen. 
Und einige Zeit wird der Gesetzgeber die Befreiung ja wohl noch bestehen lassen da ja E-Mobilität gefördert werden soll.

Gibt es Verbindungskabel zwischen Auto und Drehstromdose oder braucht man da eigene Anschlüsse?

Grüße

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  •  Gemeinderat
  •   Gold-Award
25.12.2021  (#8)
Also ich wüsste da nichts, du kannst das so nutzen. 
Steuerberater sonst fragen.

Für die Drehstromsteckdose braucht es eigene Mode 2 Ladeeinheiten, die die Verbindung / Kommunikation übernehmen.

https://www.nic-e.shop/NRGkick 
https://www.nic-e.shop/go-e 


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  •  Meer
26.12.2021  (#9)
Ah, da gibt es also eh Anschlüsse für bestehende Installation.

Ohne Sachbezug ist es halt ein goody und man muss halt so oft wie möglich in der Firma laden.  Bis da mal der Kompromis aus Reichweite und Preis stimmt ist es halt alles recht teuer und auch unpraktisch meiner Meinung nach.

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
26.12.2021  (#10)
Ich glaub in der Praxis ist ein Elektroauto wesentlich entspannter als viele vorher befürchten.

Und für die Umwelt macht es einen großen Unterschied...

Bei uns aktuell: gesamt 45k km verteilt auf 2 Dieselautos, Frau pendelt ins Krankenhaus und ich hab auch einen Job mit Außendiensten (in einem Bundesland wie Niederösterreich wo die Distanzen noch dazu groß sind).
Nach dem Umstieg schaffen wir es, das gesamt auf rund 35k km mit dem Elektroauto und 10k km mit dem Verbrenner zu verschieben (da behalten wir eines unserer Fahrzeuge, der hat jetzt 200k km und lebt bei 10k km im Jahr noch "ewig".

In Summe senkt das unseren CO2 Ausstoß mit dem österreichischen Strommix von 11,5 Tonnen pro Jahr als unter 4 Tonnen. Also 2/3 Reduktion. Schneller kann man seinen Fußabdruck fast auf keine Art reduzieren...

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  •  Gemeinderat
  •   Gold-Award
26.12.2021  (#11)

zitat..
Meer schrieb:

Ah, da gibt es also eh Anschlüsse für bestehende Installation.

Ohne Sachbezug ist es halt ein goody und man muss halt so oft wie möglich in der Firma laden.  Bis da mal der Kompromis aus Reichweite und Preis stimmt ist es halt alles recht teuer und auch unpraktisch meiner Meinung nach.

Ja für viele Steckdosen. 
Das Beste: du bekommst als Privatperson 50% bzw. bis zu 600 Euro Förderung auch OHNE einen E-PKW privat mit zu fördern. Dh auf die verlinkten Geräte zB 50% Förderung (330 Euro go-e, bis zu 600 Euro NRGkick je nach Kaufpreis / Set). Ladekabel werden aber nicht mitgefördert. Trotzdem ist das - finde ich - ganz cool.


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  •  Gemeinderat
  •   Gold-Award
26.12.2021  (#12)

zitat..
MalcolmX schrieb:

In Summe senkt das unseren CO2 Ausstoß mit dem österreichischen Strommix von 11,5 Tonnen pro Jahr als unter 4 Tonnen. Also 2/3 Reduktion. Schneller kann man seinen Fußabdruck fast auf keine Art reduzieren...

Wir hatten lange 2 E-Autos. Eine alte ZOE und eben was Neueres bei mir. Jetzt haben wir seit 1,5 Jahren gemeinsam (m)einen e-Golf und da sie nicht viel fährt und zu Fuß in die Arbeit kommt, passt das - trotz Pandemie - für 20.000+ km im Jahr (viel Autobahn Anteil).


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  •  rocco81
  •   Gold-Award
26.12.2021  (#13)

zitat..
Meer schrieb: Ohne Sachbezug ist es halt ein goody und man muss halt so oft wie möglich in der Firma laden.  Bis da mal der Kompromis aus Reichweite und Preis stimmt ist es halt alles recht teuer und auch unpraktisch meiner Meinung nach.

Welches Auto würdest du bekommen?

Wenn deine Firma keine Zahlung für Privatfahrten verlangt ist es schon ein mächtiges Goody.
Hast ja dann den Verkaufserlös von deinen Benziner und die ganzen Fixkosten sparst dir auch. 
Ich würde halt noch abklären ob eh auch der Lebenspartner ohne Einschränkung damit fahren darf. 

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  •  xilinx
26.12.2021  (#14)
die Pendlerpauschale (sofern berechtigt) entfällt sobald man einen Firmen PKW hat (sofern die Privatnutzung auch dabei ist)

Sonst gibt es aktuell viele Vorteile für AN und AG - kein Sachbezug, voller Vorsteuerabzug, Förderungen

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  •  Meer
27.12.2021  (#15)

zitat..
rocco81 schrieb:

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Meer schrieb: Ohne Sachbezug ist es halt ein goody und man muss halt so oft wie möglich in der Firma laden.  Bis da mal der Kompromis aus Reichweite und Preis stimmt ist es halt alles recht teuer und auch unpraktisch meiner Meinung nach.
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Welches Auto würdest du bekommen?

Wenn deine Firma keine Zahlung für Privatfahrten verlangt ist es schon ein mächtiges Goody.
Hast ja dann den Verkaufserlös von deinen Benziner und die ganzen Fixkosten sparst dir auch. 
Ich würde halt noch abklären ob eh auch der Lebenspartner ohne Einschränkung damit fahren darf.

Ich weiß noch nicht welches Auto.
Irgendeinen günstigen Asiaten wie die anderen denk ich mir.

Welche Zahlungen kann die Firma denn verlangen für private Fahrten? Das würde das ja alles ins Absurde treiben.
Wir haben ein paar Säulen zum Laden. Ein paar Mitarbeiter haben private Elektroautos und die dürfen auch kostenlos dort laden wie auch die paar E-Firmenautos die wir haben. Die Außendienstler fahren alle noch Passat Diesel.

Für mich ist es eher ein Zuckerl denn das ist ja kein vollwertig nutzbares Auto. Man hat ja Einschränkungen durch die geringe Reichweite.
Weil ein Tesla wird es nicht werden.
Und ehrlich gesagt weiß ich nicht wie das unterwegs ist. Man hört immer von kostenlos laden. Aber ist das auch so und wielange dauert das? Denn bevor ich da viel bezahle fahr ich gleich mit dem Benziner und habe keine Einschränkungen wenn man mal über einen Berg oder Pass fahren muss.
Aber klar aber für ein bisschen ums Haus fahren reicht es.
Man bräuchte einen riesen Akku den man unter der Woche vollladen kann in der Firma und dann am Wochenende leer fahren. Aber das gibt es wohl noch nicht.

Beste Grüße


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  •  Meer
27.12.2021  (#16)

zitat..
Gemeinderat schrieb:

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Meer schrieb:

Ah, da gibt es also eh Anschlüsse für bestehende Installation.

Ohne Sachbezug ist es halt ein goody und man muss halt so oft wie möglich in der Firma laden.  Bis da mal der Kompromis aus Reichweite und Preis stimmt ist es halt alles recht teuer und auch unpraktisch meiner Meinung nach.
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Ja für viele Steckdosen. 

Das Beste: du bekommst als Privatperson 50% bzw. bis zu 600 Euro Förderung auch OHNE einen E-PKW privat mit zu fördern. Dh auf die verlinkten Geräte zB 50% Förderung (330 Euro go-e, bis zu 600 Euro NRGkick je nach Kaufpreis / Set). Ladekabel werden aber nicht mitgefördert. Trotzdem ist das - finde ich - ganz cool.

Braucht man das denn überhaupt?
Genügt es nicht das Auto an die Drehstrom Steckdose anzuschließen?
Hat das Auto denn alles nötige zum Laden eingebaut oder an Bord und sind die Kabel dabei? Oder muß man da erst noch was anschaffen?
Tut mir leid für die vielen vielleicht auch dummen Fragen aber ich hatte bis jetzt noch keine Berührungspunkte mit der Elektromobilität.

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  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
27.12.2021  (#17)

zitat..
Meer schrieb: Für mich ist es eher ein Zuckerl denn das ist ja kein vollwertig nutzbares Auto. Man hat ja Einschränkungen durch die geringe Reichweite.

Du hast dich offensichtlich noch nicht damit beschäftigt....
Wenn du dieses Angebot annimmst, wirst du sehr schnell ein Aha-Erlebnis haben.

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  •  Meer
27.12.2021  (#18)

zitat..
New_Projekt schrieb:

──────
Meer schrieb: Für mich ist es eher ein Zuckerl denn das ist ja kein vollwertig nutzbares Auto. Man hat ja Einschränkungen durch die geringe Reichweite.
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Du hast dich offensichtlich noch nicht damit beschäftigt....
Wenn du dieses Angebot annimmst, wirst du sehr schnell ein Aha-Erlebnis haben.

Alles steht und fällt halt mit den Kosten.
Und mit der wirklichen Reichweite sowie denn Einschränkungen unterwegs.
Aber kann ja sein, dass du Recht hast mit deiner Einschätzung.

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
27.12.2021  (#19)
Gerade Reichweite und wie es unterwegs ist wird davon abhängen welches konkrete Modell angeboten wird.

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  •  gdfde
  •   Gold-Award
27.12.2021  (#20)

zitat..
Meer schrieb: Welche Zahlungen kann die Firma denn verlangen für private Fahrten? Das würde das ja alles ins Absurde treiben.

Das solltest am besten deinen Arbeitgeber fragen, der dir das angeboten hat.
Also, was da alles inkludiert ist (übernimmt er alle Kosten inkl. Privatnutzung oder mußt du das selbst bezahlen usw.)?
Ich kenns vorwiegend so, dass man ein Firmenauto aus 2 Gründen bekommt:
1) man braucht es aufgrund der Tätigkeit
2) man bekommt es als Gehaltsbestandteil aufgrund der Position/Verhandlungsgeschick

Ich kenns in meinem Umkreis nur so, dass der AG auch die Privatnutzung übernimmt.
d.h. er bezahlt dann auch die Kosten fürs Laden (Ladekarten, Wallbox zuhause, Stromkosten zu hause).

zitat..
Meer schrieb: Ohne Sachbezug ist es halt ein goody und man muss halt so oft wie möglich in der Firma laden. 

Es wäre auch mit Sachbezug ein goody, den dir dein Arbeitgeber gönnt. Den Sachbezug zahlst du ja nicht deiner Firma, den bezahlst du als Steuern ans Finanzamt.


zitat..
Meer schrieb: fahre nicht viel der alte Benziner tut es noch.

zitat..
Meer schrieb: Für mich ist es eher ein Zuckerl denn das ist ja kein vollwertig nutzbares Auto. Man hat ja Einschränkungen durch die geringe Reichweite.

Das ist ein wenig ein Widerspruch...wennst eh ned viel fährst, dann würden dich die geringeren Reichweiten ja nicht betreffen.
Ausserdem ist das keine Einschränkung...es gibt mind. alle 50 km auf den Autobahnen eine Schnelladestation und wie oft fährt man mehr als 200 oder 300 km am Stück, wo eine 20-30 Minutenpause nicht drinnen ist?


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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
27.12.2021  (#21)
Wir fahren familiär bedingt 3-4 Mal im Jahr zur Familie in Berlin (vom Burgenland aus). Nichtmal da mach ich mir Sorgen dass es zeitlich zu arg wird. Braucht man halt 1h länger, so what.

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