Systemnutzungsentgelte - Grundsatzverordnung (ab Jan 2027) - Seite 13
3.7.
-21.7.2026
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(Quelle: AK Präsentation auf einer e-Control Veranstaltung) |
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Dir ist hoffentlich bewußt, daß es derzeit kein Land auf der Erde gibt, daß eine verpflichtende Leistungsmessung auf Basis der monatlichen 15min Höchstwerte für alle Haushalte im Land hat. Die Länder die Leistungsmessung in den Netzentgeltemix für Haushalte aufnehmen, bilden das meist über eine monatliche Fixgebühr auf Basis des Bezugsrechts ab, oder über time-of-use Modelle, oder wie in manchen nordischen Ländern wird aus Fairnessgründen der Durchschnitt der höchsten 3 Stunden im Monat als Basis für die Leistungsmessung genommen, um einzelne Ausreisser im 15min Raster zu minimieren . In Schweden hat der Regulator 2022 die rechtliche Grundlage für monatliche Leistungsmessung für alle Haushalte gelegt die für 1.1.2027 geplant war, aber im März 2026 wurde aufgrund der breiten Aufregung über "die Fairness" dieses Ansatz die Verordnung wieder gekippt. Wieviele österreichische Haushalte außerhalb dieses Forums werden ihr energetisches Leben in Zukunft an dem 15min Geschäftsmodell der Netzbetreiber ausrichten ? Ein 30-Tage Monat hat 2.880 Viertelstunden. Eine "unbewusste" Viertelstunde hat für den Haushalt finanzielle Konsequenzen. Es geht weniger um die finanzielle Höhe, sondern mehr um die notwendige und laufende Aufmerksamkeit einer kleinen Zeiteinheit, die hier auf die Bevölkerung per Verordnung losgelassen wird. |
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Und diese Leute müssen sich halt anpassen. Ja, ist nicht leicht weil "das hamma immer schon so gemacht" aber ein Grundverständnis und Basiswissen (schalt die Lockenwickler nicht gleichzeitig mitm Backrohr ein) kann von einem mündigen Bürger durchaus verlangt werden. Tante Erna aus hintertupfing ist halt nur bedingt ein Gegenargument |
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Die gleichen Text hast schon mal gepostet, oder? Welche Methode hier die "Fairste" ist, war nicht Teil meiner Aussage (siehe mein Hinweis auf DLEs).... Dass aber jemand, der 20kW zieht, mehr zahlen soll, als jemand der 4kW zieht, ist fair, oder? |
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Und was ist das argument diesen personenkreis für den netzausbau zur kasse zu bitten? kein gleichzeitigkeitsfaktor, keine dauerbelastung à la wallbox mit 11 / 22kw das netz wird dadurch nicht mehr oder weniger belastet - das geht definitiv unter |
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Ihnen klar machen, was gleichzeitiges Einschalten ausmachen wird. Und wir reden hier von Leuten, die höchstwahrscheinlich selbst mit allem drum und dran (da kein BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto], keine WP WP [Wärmepumpe],..) kaum über 8kw hinauskommen. Ich passe Null auf und bin im Winter inkl LWP LWP [Luftwärmepumpe], BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] und Kochen kaum über 5kW gekommen. Wie Andy gepostet hat: Großverbraucher und Firmen müssen mehr zur Kasse gebeten werden. Ist halt wie mitm Wasser. Poolbesitzer sind Schuld, und die machen halt nur 5% von 25% (alle Privathaushalte) aus. Die voest allein braucht mehr Wasser als alle Pools zusammen. Und ein Rechenzentrum braucht mehr Strom als ein Bundesland, zahlt aber nur einen Bruchteil. Klar kann man dann mit Arbeitsplätze und Wertschöpfung diskutieren, heißt aber dann automatisch dass private mehr zahlen. Wenn wer mehr Leistung braucht (Sauna, bev, WP) und derjenige interessiert sich nicht für die Mechanik dahinter, dann soll er mehr zahlen, finde den Grundgedanken schon fair. Einzig die 15 min Basis finde ich Diskussionswürdig. |
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Also eine 22kw Doppelwallbox bringt dir im Winter ohne PV schon einmal nix mehr, wenn du dich nicht voll ausbrennen willst bei den 15min Werten. Wir haben 10000 kWh Verbrauch im Jahr und erreichen ab und an 5kW in der 15min Spitze. Jetzt kommt dann bald die 12 kW WP WP [Wärmepumpe] dazu, da darf sich der Heizstab nicht dazu schalten sonst ist der 32 kWh Speicher im Winter nur mehr am Peaks glätten. Bin gespannt wie das läuft im Winter. |
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Guten Tag zusammmen, eins vorweg, ich kenne mich mit Strom nicht wirklich aus. Meine Gedanken zu dem Ganzen hier behalte ich für mich, einige sind schon sehr abgehoben vom normalen Leben. Ein Beispiel aus dem normalen Leben. Ein nebliger Dezembertag in OÖ. Die Ehefrau hat Urlaub und es ist Weihnachtszeit. Sie beschliesst Kekse zu backen. Also läuft die Küchenmaschine mehrmals, das Backrohr läuft auf Hochtouren, der Geschierspüler muß natürlich auch arbeiten. Weil Montag ist, kommt noch die Wäsche in die Maschine und danach in den Trockner. Da es neblig und -10°C hat, läuft natürlich die 30 Jahre alte Erdwärmepumpe auf Stufe 2 und die Brauchwasser Luftpumpe fängt wegen des Wasserverbrauches auch an zu laufen. Gut das der Ehemann mit seinem BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] gerade ausser Haus ist. Wenn der sein Auto tagsüber (nicht in der Hauptverbrauchszeit natürlich) auch noch aufladen würde.... Das alles war ja bis jetzt kein Problem und wurde durchaus von den EVU und der Politik gefördert. Und auf einmal soll das alles böse sein und es geschieht einen gerecht wenn man drauf zahlt? Also ich verstehe das nicht mehr und meine Frau auch nicht. Die fragt mich dann: Schatz, willst du heute was zu essen oder soll ich zuerst die Wäsche machen? Aber erst wenn die Wohnung warm ist. Bitte das nicht persönlich nehmen, aber hier in der Forumsblase leben manche in einer eigenen Welt. 95% der normalen Bürger hören jetzt das erste mal von dem Vorhaben der Energieversorger und Netzbetreiber. |
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Und jetzt schaust mal auf deine 15 Minuten Werte der letzten 12 Monate und rechnest den Unterschied zwischen alt und neu mal aus. |
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Und wieviel kW ziehst du da dann bei dem Beispiel im 15min Wert? |
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Das ist auch mein Zugang. Mathematisch ist das das 99,965-%-Quantil. Und das ist Irrsinn! Nachdem die Daten alle vorhanden sind - warum geht man nicht auf das 99% Quantil (oder von mir aus 99.5%) das wären die höchsten 14 bzw. 29 Viertelstunden. Das erschiene mir deutlich sinnvoller und "gerechter" |
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Wie soll er das machen? otto-normalverbraucher hat (noch) keine 15min freigabe erteilt und daher keine auswertung zur Verfügung Otto Normalverbraucher hat auch kein HA, evcc oder dergleichen im einsatz und es ist auch nicht deren "schuld" - es war bis dato einfach nicht notwendig |
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Dann weiß man halt auch nicht, wieviel man denn tatsächlich mehr verbraucht hat und wieviel kW man gezogen hat und welche Auswirkung das hätte auf dieses eine Monat. Und dann....regt man sich natürlich auf. Weil ja alles so unfair ist. Während man keine Ahnung hat ob und wie einen das überhaupt treffen würde. Da werden dann Schreckens Szenarien gemalt, die real wahrscheinlich so gar nicht bis selten auftreten und wenn dann sind da auch nur wenige Geräte gleichzeitig aktiv. Aber man weiß es ja leider nicht und hat keine Daten...... |
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Dann gibts aber keinen Grund zum aufregen, oder? |
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Ich verstehe überhaupt nicht, warum man die 15min Werte extra ankreuzen muss, aber gut der Michl hat ja nicht einmal einen Online Zugang zum Portal seines Netzbetreibers. |
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Nö, ist ja dasselbe wie mit der vignette. jemand der täglich autobahn fährt zahlt das gleiche wie jemand der 1x im monat diese benutzt haben ja keine km abhängige maut oder dass die halftpflichtversicherung im spritpreis inkludiert ist und vielfahrer daher mehr zahlen als wenigfahrer (wird in italien sicher auch spannend mit pv und e-autos ob das so bestehen bleibt...) Gegen aufteilung nach verursacherprinzip gibt es eh nichts einzuwenden, die aktuelle ausgestaltung ist halt trotzdem mist🤷♂️ und es wurde eh schon erwähnt: die netzkosten sollen nicht steigen, sondern anders (verursachergerecht) aufgeteilt werden und da ist ein 1/4-wert im monat einfach falsch (wer 1x im monat drüber ist hat keinen anreiz mehr das restliche monat zu "sparen" und tut das dann wohl auch nicht mehr - sehr hilfreich👍) |
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| Hallo cutcher, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld. | ||
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Bei monatlicher Abrechnung würde das nicht so viel ausmachen, aber die meisten, die mit einer 1/4 Stunde im Monat Pech haben, werden dann den Effekt auf der Jahresrechnung sehen und sehr unzufrieden sein. Zu einem Gutteil zurecht, weil die Information in der Breite grottenschlecht ist. |
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Mein Viertelstundenwert war anscheindend ein paar mal über 12kW. Ist im Portal von Netz OÖ nicht so einfach zu finden, mußte erst die Excel-Werte runterladen. Ja, das Verursachergerecht bepreist werden soll finde ich auch gerechter, aber was sind wirklich die Preistreiber im Netzausbau? Die bestehenden Netze oder die neuen? Google in OÖ oder die Voest? Und wie soll das der Bevölkerung beigebracht werden? Das was voriges Jahr gut war ist heute böse? E-Auto ist ja gut, aber wir erfinden eine neue Steuer dafür, egal wie energiesparsam das Auto ist. Die Dauerleistung beim Auto ist unintressant, da ich ja eh nur max 130kmh in Österreich fahren darf. Aber weil mein Auto 200kW Dauerleistung hat und etwas schwerer ist zahle ich 1100€. Okay, als Benziner wären es 2500€ vielleicht. Aber das hat mit Energiesparen nichts zu tun oder mit Gerechtigkeit. Oder der Heizkesseltausch. Weil ich vor 29 Jahren schon auf Wärmepumpe gesetzt habe bekomme ich keine Förderung zum erneuern der Heizanlage. Ist das gerecht? Und was ich noch nicht verstanden habe, warum soll der Arbeitspreis/kwh fallen. Bekommen die EVU dafür Geld von den Netzkosten aus Ausgleich? Da könnten ja jetzt auch schon die Energiepreise billiger sein, da ja das Netz selbterhaltend ist. |
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Wurde hier schon mal genannt. 1) Ukraine Krieg, dadurch dass viel Infrastruktur zerstört wird, ist z.b. auch der Bedarf am Transformatoren extrem gestiegen. Was die Kosten für den Netzausbau ebenfalls verteuerte. 2) die Netzbetreiber dürfen sich bei ihren Energieversorger (z.b. Netz Nö / EVN) Geld zu marktüblichen Zinsen aus borgen, hier wurden bereits knapp 10% genannt. Also ja teures Material und Finanzierungen mit knapp 10% erhöhen die Kosten nicht unerheblich. |
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@Benji Ich traue mich ja kaum das zu schreiben aber: Da hat der Netzbetreiber mal recht. Der legt das alles anhand von Faktoren aus und muss Leistung vorhalten. Wenn jemand jeden Monat immer nur einmal für 1 Std. 22KW zieht, dann muss sein Anschluss auf diese 22KW ausgelegt sein, der Trafo muss demjenigen permanent 22KW liefern können. Und wenn ganz viele Leute immer zur selben Zeit eine höhere Leistung hätten, auch mit Gleichzeitigkeitsfaktor etc., benötigt man dann einen immensen Netzausbau für genau jene Menschen, die den Verbrauch so hätten. Es wäre so, als wenn immer vor Feiertagen immens viel Einkaufen und sich dann beschweren, dass die Lager leer sind. Das muss vorgehalten werden. In der Hinsicht ist das schon gerecht. Oder du kaufst nen SUV aber die Parkplätze sind nicht groß genug. Du musst die Möglichkeit haben parken zu können. Aber warum sollten die Anderen nun für den Parkplatz mehr bezahlen, obwohl sie kleinere Wagen haben, es aber teurer ist, weil weniger Parkplätze dasselbe Geld einbringen müssen. @thohem "Ich passe Null auf und bin im Winter inkl LWP LWP [Luftwärmepumpe], BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] und Kochen kaum über 5kW gekommen. " Nudeln aufwärmen ist kein kochen. Die 5KW schaff ich sicher schon beim kochen... @PVAndyE Die Grafik ist gut. Nur muss man bedenken, dass bei Großindustrie etc. meist nur ein großes Kabel hängt während hier im Nahbereich eben viele Leitungen vorhanden sind, in Straßen, das kostet alles. Also Netz 7 im Vergleich zu einer anderen Netzebene. Es wäre genauso ungerecht zu sagen: 40% des Stroms geht an... also müssen 40% der Netzkosten auch jener bezahlen. Für uns als Endkunden aber schwierig aufzudröseln. |
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Hallo PVAndyE, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Systemnutzungsentgelte - Grundsatzverordnung (ab Jan 2027) |
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Auch du, weil du über 12 kW verbrauchst. Und ein Gemeinde Trafo bei dir, der dadurch vielleicht eher an der Grenze ist, ist halt nicht dasselbe ist wie der Trafo für ein Rechenzentrum. Ganz abgesehen davon, dass (wie bereits geschrieben) Betriebe viel mehr zahlen sollten (wie beim Wasser) - die brauchen 75%, also sollen sie auch 75% zahlen. Du hast auch 29 Jahre etwas davon gehabt und weniger Betriebskosten gehabt. Was wäre hier denn gerechter? Ich wüsste keinen Ansatz Edith: @oesterreicher: schön, wenn du soviel brauchst und mir nur Nudeln aufkochen unterstellst. Ich brauch halt nicht soviel. Try again. Vielleicht diesmal mit gemessenen, belegbaren Daten und keiner "Meinung" dass man "fix über 5kW kommt mitm Kochen" |
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