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Wo spart ihr aufgrund hoher Inflation die vom AG nicht abgegolten wird - Seite 4


Zusammenfassung
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  •  Andrew91
  •   Silber-Award
14.6. - 23.6.2026
221 Antworten | 47 Autoren 221
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230
Wo spart ihr wenn die jährliche KV-Erhöhung unter der Inflation ist?
(tlw. geht das ja scho ein paar Jahre so)

  •  hellsayer
  •   Gold-Award
17.6.2026  (#61)

zitat..
supernova schrieb: könnte ich auch von 1000 netto im Monat leben

Wo am Mond? Alleine? Kindergarten, Hort und Essen kosten bei uns das 1,5 fache von deinem Betrag ohne Wohnen, Auto und Co. Und auch wenn es dir nicht gefällt: unsere Gehälter werden ua auch vom Konsum finanziert. Tourist bist du in Ö auch, wenn du etwas unternimmst. Oder bist du immer nur zu Hause?


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  •  rocco81
  •   Gold-Award
17.6.2026  (#62)

zitat..
Andrew91 schrieb: Wo spart ihr wenn die jährliche KV-Erhöhung unter der Inflation ist?
(tlw. geht das ja scho ein paar Jahre so)

Das Forum: Luxus Urlaub muss sein! 😅

Wir gönnen uns den Luxus eines kleinen aber feinen Ferienhäuschens.
Im eigenen Bett schläft man am besten, etwas minimalistisch das Ganze aber alles da was wir brauchen. Da sieht man wieder mit wie wenig man eigentlich auskommt und genau so gut lebt. Selber kochen oder Essen gehen je nach belieben, hauptsache ich brauche mich nicht nach Essenszeiten richten und am Buffet anstellen. Die Kinder können sich draußen frei bewegen. Die Lage ist genial. Schlechtes Wetter passiert uns nicht, wenn die Vorhersage schlecht ist verschieben wir einfach den Urlaub um ein paar Tage, wir müssen ja nichts buchen.
Hat nicht die Welt gekostet und die Unterhaltskosten sind sehr überschaubar. Strom autark, Wasser kostet nichts. Trinkwasser nehmen wir von zuhause einen Vorrat mit und sonst halt kaufen. Versicherung und manchmal was zu Reparieren halt. 
Würden wir nicht mehr hergeben, eher das Haus verkaufen und in ein kleineres ziehen wenn uns das Geld ausgeht.


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  •  brabsi
  •   Bronze-Award
17.6.2026  (#63)

zitat..
rocco81 schrieb:

──────..
Andrew91 schrieb: Wo spart ihr wenn die jährliche KV-Erhöhung unter der Inflation ist?
(tlw. geht das ja scho ein paar Jahre so)
───────────────

Das Forum: Luxus Urlaub muss sein! 😅

Wir gönnen uns den Luxus eines kleinen aber feinen Ferienhäuschens.
Im eigenen Bett schläft man am besten, etwas minimalistisch das Ganze aber alles da was wir brauchen. Da sieht man wieder mit wie wenig man eigentlich auskommt und genau so gut lebt. Selber kochen oder Essen gehen je nach belieben, hauptsache ich brauche mich nicht nach Essenszeiten richten und am Buffet anstellen. Die Kinder können sich draußen frei bewegen. Die Lage ist genial. Schlechtes Wetter passiert uns nicht, wenn die Vorhersage schlecht ist verschieben wir einfach den Urlaub um ein paar Tage, wir müssen ja nichts buchen.
Hat nicht die Welt gekostet und die Unterhaltskosten sind sehr überschaubar. Strom autark, Wasser kostet nichts. Trinkwasser nehmen wir von zuhause einen Vorrat mit und sonst halt kaufen. Versicherung und manchmal was zu Reparieren halt. 
Würden wir nicht mehr hergeben, eher das Haus verkaufen und in ein kleineres ziehen wenn uns das Geld ausgeht.

Meine Eltern haben 2 Ferienwohnungen.
Ich verstehs nicht ganz muss ich zugeben.
Warum? Man hat "ständig" den Druck, dorthin zu fahren "weil man es ja hat".
Ich möchte aber verschiedene Platzln auf der Welt sehen, nicht immer nur mein Ferienhaus.

Ich sehs bei meinen Eltern - die fahren zu 99% dorthin -> nix für mich!


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  •  Sparfratz
  •   Silber-Award
17.6.2026  (#64)
Ferienwohnung würd mich jetzt auch nicht reizen. Urlaub entweder gleich zu Hause (hat manchmal auch was) oder immer an einen anderen Ort. Neue Eindrücke für uns als Familie. 

Wenn ich so überleg bin ich noch nie ein zweites Mal an den selben Ort in Urlaub gefahren. 

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  •  supernova
  •   Silber-Award
17.6.2026  (#65)

zitat..
Wo am Mond? Alleine?

Im Europäischen Ausland. Und ja: Kinder habe ich keine. Aber auch mit Kindern: Es gibt viele Familien, die mit 1500 oder gar 1000€ auskommen müssen. Ist jetzt nicht so als wäre das vollkommen unmöglich...

zitat..
Und auch wenn es dir nicht gefällt: unsere Gehälter werden ua auch vom Konsum finanziert.

Eh. Aber individuell ist es mMn immer die bessere Strategie deutlich weniger auszugeben als rein kommt. 

zitat..
Tourist bist du in Ö auch, wenn du etwas unternimmst.

Tagesausflüge in einem Land, wo ich die Sprache spreche, fühlen sich weniger touristisch an. Aber ja zählt strenggenommen auch zu Tourismus. 

zitat..
Oder bist du immer nur zu Hause?

Bin mehr oder weniger an zwei Orten zuhause und so sowieso schon mehr unterwegs als mir lieb ist. Aber Freizeittechnisch: Ja, ich bin hauptsächlich zuhause. ^^

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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
17.6.2026  (#66)

zitat..
supernova schrieb: Ist jetzt nicht so als wäre das vollkommen unmöglich...

Das habe ich nicht behauptet. Aber: wie gesagt, kosten bei uns der staatliche Kindergarten + Volksschule (Nachmittagsbetreung, Mittagessen) ca. 350€ / Monat. Dazu dann unser Essen für 4 rein vom Discounter wären die € 1.000 ohne wohnen, PKW, etc. Ich behaupte also, ja, eine Familie mit 2 Kindern mit tw Nachmittagsbetreuung bis 14.30 kann mit 1.000€ nicht leben. Ist aber auch vollkommen unrealistisch, da alleine das Kindergeld 455€ sind im Monat. Das plus die Mindestsicherung wäre deutlich über 1.000€.

zitat..
supernova schrieb: Aber individuell ist es mMn immer die bessere Strategie deutlich weniger auszugeben als rein kommt.

Da bin ich absolut bei dir. Es hat aber halt auch alles Grenzen, das letzte Hemd hat kein Sackerl...

zitat..
rocco81 schrieb: Wir gönnen uns den Luxus eines kleinen aber feinen Ferienhäuschens.

Wenn es für euch passt, perfekt. Meine Großeltern hatten ein solches im tiefen NÖ, nein danke. Wir sind immer nur zum arbeiten rausgefahren, hatten am Ende alles Doppelt und die BK alleine für 12 Monate wären ein schöner Urlaub zu 4 gewesen (Ölheizung, Gemeinde, etc). Nach dem Tod ist dieses Haus auch sofort verkauft worden, weil niemand noch ein 2. Haus betreuen wollte, wozu auch? Und ja, speziell im mobilen Alter will man dann doch nicht immer nur am gleichen Ort sein, da wäre mir zB ein Wohnwagen wesentlich lieber oder wenigstens eine pflegeleichte Wohnung ohne Garten, wobei hier wieder der Aspekt der örtlichen Bindung wäre. Nein, das ist nix für uns.

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  •  Thuata
  •   Bronze-Award
17.6.2026  (#67)
Für mich ist Urlaub tatsächlich ein "ich MUSS mich um nichts kümmern und will mir keine GEdanken machen". Davon hab ich nämlich unterm Jahr genug. Aber All-inclusive kostet halt. Vorallem wenn ich halt nicht einfach nur am Strand liegen will sondern in einer Gegend wo man dann auch ausflüge machen möchte ohne gleich ausgeraubt zu werden, sich (Zentral-)Europa anschauen will,.. Und dann auch noch auf einem Hotelniveau das den Firmenreisen meines Mannes entspricht (der wurde da ganz schön verwöhnt von der Firma!)

Also ja: Da könnten wir sparen. Auf der anderen Seite ist das so ziemlich der einzige echte Luxus den wir uns leisten. Ansonsten machen uns ein Netflixabo und unsere Computer (ohne laufende Kosten abgesehen von Strom) sehr glücklich und zufrieden. Also objektiv betrachtet wäre dieses Abo so ziemlich der allerletzte Sparpunkt.

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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
17.6.2026  (#68)

zitat..
rocco81 schrieb: Das Forum: Luxus Urlaub muss sein! 😅

Luxus vielleicht nicht, aber ist ja eh optimal, wenn das quasi der einzige Luxus vieler ist - hier kann man immer nach seinen Gegebenheiten komplett einsparen oder auch nicht. Schwieriger ist es, bei unbedingt notwendigen Sachen zu sparen...


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  •  supernova
  •   Silber-Award
17.6.2026  (#69)
Fast nichts ist „unbedingt notwendig“... 😅

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  •  thez
17.6.2026  (#70)

zitat..
supernova schrieb:

Eh. Aber individuell ist es mMn immer die bessere Strategie deutlich weniger auszugeben als rein kommt. 

Geht halt nur so lange gut, so lange es nicht alle machen. Ich nehme an fast jeder hier arbeitet in der Branche die vom Konsum lebt. Wenn keiner mehr TVs, Computer, Abos, Autos, Urlaube oder sonst was kaufen würde, wären die Branchen schnell tot.


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  •  HAR80
  •   Bronze-Award
17.6.2026  (#71)
Das ist der Knackpunkt den unsere Politiker und Volkseinflüsterer dauernd übersehen: wir brauchen in Europa stärker steigende Löhne. Dieses dauernde Gejammere die Löhne stiegen zu stark ... Nein! Das Gegenteil ist der Fall. Sie steigen zu langsam. Eine Konsum-/Dienstleistungsgesellschaft funktioniert nur, wenn die Kaufkraft und damit die Löhne eigentlich über der Inflation steigen ... Österreich geht einen extremen nachteiligen Sonderweg, indem wir alles nur mögliche, wie zb. Mieten, an den VPI koppeln und gleichzeitig diese Teil der VPI Berechnung sind ...

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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
17.6.2026  (#72)

zitat..
HAR80 schrieb: Eine Konsum-/Dienstleistungsgesellschaft funktioniert nur, wenn die Kaufkraft und damit die Löhne eigentlich über der Inflation steigen

Ähm, nope leider wie man sieht on Österreich überhaupt nicht. Es wäre die Erwartung, korrekt. Aber seit den krassen Steigerungen der letzten Jahre ist die Konsum Quote gesunken und die Sparrate stetig gestiegen. Heißt: das Geld bleibt im Börserl anstatt die Wirtschaft anzukurbeln. Wenigstens das scheinen sie jetzt verstanden zu haben- wir sind nicht Amerika, wo der eigene Konsum stark genug ist. Daher bringen die Steigerungen der Wirtschaft derzeit nichts, außer, dass Arbeitsplätze abgebaut werden.

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  •  Benji
  •   Gold-Award
17.6.2026  (#73)
Irgendwie driftet die Diskussion in Richtung "Urlaub" ab...

Was mir aufgefallen ist: Das Wort "Nachhaltigkeit" ist hier noch kein einziges Mal genannt worden.

Immerhin sind wir hier auf Energiesparhaus.at... ohne das Team und die Chefin Gudrin Stoiber persönlich zu kennen, vermute ich mal dass er Nachhaltigkeitsgedanke mit ein Grund war, die Seite zu gründen und so zu nennen. (Wie lange gibts das hier eigentlich schon?)

Als ich hier vor 18? Jahren begonnen habe, war Nachhaltigkeit noch ein (zumindest Neben-) Thema hier. Ich vermisse das zusehens. Speziell das Forum wird zusehends elitär.

Aber ich will euch nicht den Spaß verderben emoji

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  •  HAR80
  •   Bronze-Award
17.6.2026  (#74)
Das Forum driftet gegenüber früher ins elitäre ab, weil der normale durchschnittliche Häuslbauer mangels Leistbarkeit wegbricht. Nachhaltigkeit muss man sich leisten können ...

Und doch, die Einkommen müssen stärker steigen. Vor allem die Unteren bis mittlere Mittelschicht. Die Sparquote ist ja nur bei den besser verdienenden Haushalten gestiegen. Die unteren bis hinein in die untere Mittelschicht sparen ja nichts. Bis in die untere Mittelschicht hinein sind die Lebenshaltungskosten stärker gestiegen, als die Nettoeinkommen. Die Kaufkraft breiter Schichten ist weggebrochen. Wir haben das Problem, dass die Grundkosten des Lebens, Mieten, Lebensmittel, Mobilität, Energie, ... stärker gestiegen sind als die Einkommen. Und eine zusätzliche Entwicklung. Immer mehr leben alleine. Alleine die Grundkosten zu tragen ist aber schwieriger, als zu 2. Bei besser verdienenden ist es anders. Die Grundkosten machen dort nicht so viel aus. Deren Lohnsteigerungen haben das ausgeglichen. Die Gesellschaftsschichten driften auseinander und das erzeugt zunehmend soziale Spannungen. Wer sich anschaut wie der VPI berechnet wird, sieht dass diese Berechnung für jene die nicht so gut verdienen, ja mit deren Lebensrealität gar nicht übereinstimmt. Die Mitte übt sich in Konsumreduzierung, weil die ja spüren, dass sie morgen arbeitslos sein könnten und sie dann das Geld brauchen. Die sparen ja nicht weil es so lustig ist. Im Gegenteil. Die sehen ja Entwicklungen wie, dass die Firmen über angeblichen Fachkräftemangel jammern, jene die sich wo bewerben aber merken, dass viele ausgeschriebene Stellen real gar nicht existieren. Es ist eine Unsitte geworden, dass viele Firmen mit ausgeschriebenen Stellen so tun als würden sie wachsen. Ich beobachte in meinem Bereich Firmen die dieselbe Stelle nun seit über 3 Jahren ausgeschrieben haben. Niemand kann mir erzählen, dass man in der Zeit niemanden findet. Vor allem da ich einige kenne die sich auf die Stellen beworben haben und locker die Qualifikationen erfüllen. Und diese dauernde Fixierung auf den Export. Das Deutsche Wirtschaftssystem funktioniert seit mehreren Jahren nicht mehr. Europa muss auch auf mehr Konsum setzen oder wird halt verarmen. Dazu kommt, die Zahl der Arbeitskräfte und damit der arbeitenden Altersklassen sinkt ...

Nachhaltig ist diese Entwicklung nicht.

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  •  Designo
17.6.2026  (#75)

zitat..
Benji schrieb:

Was mir aufgefallen ist: Das Wort "Nachhaltigkeit" ist hier noch kein einziges Mal genannt worden.

Naja, ich halte mich für einen ziemlich nachhaltigen Menschen. Das zeigt sich z.B. in den vielen tausend Euro, die wir in nachhaltige Baustoffe und -weisen unseres EFH gesteckt haben oder darin, daß ich (Klimaticket sei dank) jede Woche 400km mit dem Zug in die Arbeit in ein anderes Bundesland fahre. Fernreisen gibt's quasi eine alle fünf Jahre und ich halte mich für einen eher unterdurchschnittlichen Konsumenten. Aber um Nachhaltigkeit mit dem eigentlichen Thema des Threads zu verknüpfen: Ich fürchte, daß die meisten Menschen gerade beim Thema Footprint und Umweltfreundlichkeit als erstes zu sparen beginnen, wenn es im Geldbörserl knacken anfängt. Lustigerweise aber nicht beim Auto, das ist in Österreich wohl wirklich noch immer die heilige Kuh. Wenn ich mir anschaue, wie liebend gern man anscheinend in der Früh und am Abend im Stau steht, obwohl man eigentlich nur am Stadtrand wohnt, kann ich nur noch mit den Schultern zucken.


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  •  geld26
18.6.2026  (#76)

zitat..
Designo schrieb: nur am Stadtrand wohnt, kann ich nur noch mit den Schultern zucken.

da gebe ich dir recht, das ist eigentlich eine Sauerei.


zitat..
Designo schrieb: Lustigerweise aber nicht beim Auto, das ist in Österreich wohl wirklich noch immer die heilige Kuh

man muss hier allerdings sagen, dass sich Leute hier teilweise leicht reden. Ich selber habe nach meiner Trennung überlegt aus Einspargründen das Auto zu verkaufen. Ich hatte eine finanzielle schwierige Phase und hätte hier einen großen Hebel gehabt. In die Arbeit hätte ich es noch mit dem Bus geschafft. Ich hab das Auto dann trotzdem behalten und bin heil froh, es hätte mich hier am Land in vielen Bereichen, außerhalb der Arbeit, sehr stark eingeschränkt.

Weils ja ums Sparen ging sind mir noch Punkte eingefallen
- Girokonto allesamt auf kostenlose Anbieter umgestellt, macht das Kraut auch nicht so fett, aber sind auch schnell mal 100 Euro pro Jahr
- technische Gadgets, die mich kurzfristig anlachen, nicht kaufen 
- "Notgroschen" dorthin verlagert, wo es zumindest gute Zinsen gibt und man nicht soooo viel Geld verbrennt
- Tanken dort, wo es im Umkreis am günstigsten ist. Bei uns in der Region gibts da Teils große Unterschiede
- Abos meist mit Familienpaketen geteilt mit anderen
- Kleidung weniger und wenn dann im Sale
- Rasenfläche wurde eher zu einer Blumen und Unkrautwiese (keine Unkrautvernichter etc mehr), den Igeln & anderen Tieren gefällts 
- Fleisch regional beim Bauern/Jäger in größeren Paketen

Dort und da könnte man sparen indem man kein eigenes Gemüse anbaut, das geht schon alles sehr ins Geld, aber da will ich einfach mein eigenes essen

Mir hilft meine sehr detailierte Fixkostenaufstellung, die ich laufend abgleiche und dort und da nachbessere




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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
18.6.2026  (#77)

zitat..
Benji schrieb: Was mir aufgefallen ist: Das Wort "Nachhaltigkeit" ist hier noch kein einziges Mal genannt worden.

Naja wenn ich von mir ausgehe, dann wage ich zu behaupten, dass wir auch (von der Zweifelhaftigkeit eines EFH abgesehen) eher nachhaltig leben. Die Kinder haben viel übertragene Kleidung, ich trage tw meine Tshirts noch von vor 15 Jahren. Wir schmeißen kein Essen und auch grundsätzlich nichts funktionierendes weg und haben im Schnitt 2 gelbe Säcke pro Fuhr alle 2 Wochen (unsere Nachbarn im Vergleich haben tw 6-7 Säcke!!!). Wir trennen Müll, heizen das Haus und fahren die Autos ausschließlich mit Strom (von April bis September komplett neutral) und kaufen im Schnitt keine 4,5mWh/a Strom für 4 Personen, 2 PKW, Pool, Heizung Allin. Viel Nachhaltiger kann ich mir das ehrlich nicht vorstellen - falls wir dann einmal eine Flugreise machen, ist die sicher der größte Faktor.

Und ich gehe auch davon aus, dass die Leute hier überwiegend nachhaltiger sind als der Durchschnitt, von daher, ja, ist ein Thema, aber nicht im Sparthread.


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  •  rocco81
  •   Gold-Award
18.6.2026  (#78)

zitat..
HAR80 schrieb: Nachhaltig ist diese Entwicklung nicht.

Eine Flugreise um den halben Erdball für ein paar Wochen in ein All- inclusive Hotel ist wohl der Nachhaltigkeits Super GAU. Da ist dann das restlich Jahr egal wie man lebt. Ist aber jedem selbst überlassen, zum Glück haben wir diese Freiheit.




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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
18.6.2026  (#79)

zitat..
geld26 schrieb: - technische Gadgets, die mich kurzfristig anlachen, nicht kaufen

Das geht jetzt aber wirklich zu weit 😁


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  •  thez
18.6.2026  (#80)
Das Problem mit der Nachhaltigkeit ist die Größenordnung der Hebel: Man kann das ganze Jahr kein Fleisch essen, das Haus mit PV und Speicher weitgehend autark betreiben und ein E-Auto mit eigenem Solarstrom laden.
Trotzdem reichen oft schon zwei Dienstreisen innerhalb Europas oder ein einziger Langstreckenflug in die USA oder nach Asien, um einen Großteil der eingesparten CO₂-Emissionen wieder zunichtezumachen. Fliegen ist für viele Menschen mit Abstand der größte Einzelposten in der persönlichen CO₂-Bilanz.


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  •  Magnum2
  •   Silber-Award
18.6.2026  (#81)

zitat..
thez schrieb:

Fliegen ist für viele Menschen mit Abstand der größte Einzelposten in der persönlichen CO₂-Bilanz.

Ja, und Hunde: https://www.diepresse.com/517979/hunde-umweltschaedlicher-als-gelaendeautos
Dort könnte man auch einsparen.


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