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Wo spart ihr aufgrund hoher Inflation die vom AG nicht abgegolten wird - Seite 6


Zusammenfassung
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  •  Andrew91
  •   Silber-Award
14.6. - 23.6.2026
221 Antworten | 47 Autoren 221
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230
Wo spart ihr wenn die jährliche KV-Erhöhung unter der Inflation ist?
(tlw. geht das ja scho ein paar Jahre so)

  •  brabsi
  •   Bronze-Award
18.6.2026  (#101)
Das ist ja wahnsinnig schön, wenn ihr das macht und daran glaubt. Fühlt man sich sicher toll, wenn man sich gegen das Flugzeug entscheidet.
Wenns in den Köpfen so drin ist, dann passt das schon so.
weitermachen!

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  •  thohem
18.6.2026  (#102)

zitat..
brabsi schrieb:

...und wenn ich nicht im flieger sitze, hebt er trotzdem ab...

Ist halt die faulste und sinnbefreiteste Ausrede, die es gibt, nur um ja nicht seine Einstellung zu hinterfragen.

Ja, Firmen verursachen weitaus mehr Emissionen und Verschmutzung als die gesamte Bevölkerung zusammen. 
Ja, meine Taten (oder besser die, welche ich eben nicht mache), haben wenig bis keinen Einfluss.
Aber um eine Gesellschaft zu ändern und ihr klar zu machen, dass es so nicht weiter gehen kann, muss man halt irgendwo anfangen. Ich bin halt aus dem Konsum-Game ausgestiegen. Ob's was bringt? Keine Ahnung. Ich bringe aber monatlich mehr Leute dazu, über ihren Konsum nachzudenken. 

Die Ausrede "jo mei, passiert so oder so sowieso" erhält halt einen Status quo und führt zu Untätigkeit und Demotivation. 

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  •  sudo
18.6.2026  (#103)
Um es mit den Worten der Ärzte zu sagen:

zitat..
Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld wenn sie so bleibt.

Dieser Satz passt halt für viele Bereiche im Leben, bei dem man oft dazu geneigt ist den gemütlichen und einfacheren Weg einzuschlagen.


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  •  brabsi
  •   Bronze-Award
18.6.2026  (#104)
Ich WILL mich halt einfach nicht einschränken, nur weil ein paar Menschen glauben, dass irgendwas besser wird, wenn sie ned in den Flieger steigen.

JA - dazu stehe ich. Wenn ihr mich deswegen schief anschaut, soll es mir recht sein.

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  •  geld26
18.6.2026  (#105)
@­energiesparhaus ich habe einen Vorschlag für eine KI-Lösung. Dieser Thread zeigt gut, dass es auf x Seiten in vielen Posts gar nicht mehr um das eigentliche Thema geht. Es wäre super, wenn ihr eine KI einbauen könntet, die eine Zusammenfassung eines Threads erstellt wo die Hardfacts drinnen sind ;)


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  •  supernova
  •   Silber-Award
18.6.2026  (#106)
Na, bitte nicht. Gibt schon mehr als genug schlechte KI-Spielereien, die nix besser machen. In Internetforen gibt es Diskussionen. Genau dazu sind sie da! 

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  •  energiesparhaus
  •   Dieses Logo kennzeichnet einen Beitrag des energiesparhaus.at-Teams
18.6.2026  (#107)
Eine kurze KI-Zusammenfassung (eigentlich eher eine Beschreibung worum es in dem jeweiligen Thread geht) gibt es oben  ("Zusammenfassung").

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  •  supernova
  •   Silber-Award
18.6.2026  (#108)
Schrott, wie viele KI-Zusammenfassungen. 😅Aber immerhin dezent plaziert und nicht aufdringlich! 👍

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  •  Designo
18.6.2026  (#109)

zitat..
brabsi schrieb:

Ich WILL mich halt einfach nicht einschränken, nur weil ein paar Menschen glauben, dass irgendwas besser wird, wenn sie ned in den Flieger steigen.

Und damit ist ja auch alles gesagt. Du hast nur ziemlich lang gebraucht, um auf den Punkt zu kommen. Das moderne Wort dafür ist übrigens "Flugscham". Ich WILL übrigens auch nicht nur 130 auf der Autobahn fahren, weil mein Roadster theoretisch 270 rennen könnte. Aber ich fahr trotzdem nicht schneller, weil es halt gut für alle anderen ist.

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  •  HAR80
  •   Bronze-Award
18.6.2026  (#110)
Warum dämmen die Menschen? Warum bauen sie heute Häuser die weniger Energie benötigen? Ich behaupte fast alle auf Grund einem Blick in ihre Brieftasche. Ich bezweifle, dass die meisten hier etwas tun, weil es jemand anderem nutzt. Wobei nutzt so eine Sache ist. Viele vermeintliche Ökoprodukte sind bei genauer Durchrechnung nicht nachhaltiger, als zb. Styropor.
Nachhaltigkeit kommt immer auf den Blickwinkel an. Aber zb. ein Pool hat genau nie etwas mit Nachhaltigkeit zu tun, egal wie man sich den schön rechnet. Dennoch, wer einen will, go for it! Einkommen muss man nicht verstecken. Bsp was ich meine. Kein Einfamilienhaus ist wirklich nachhaltig im Vergleich zu städtisch und Wohnung und Öffi ... Nimmt man aber das Thema Versiegelung dann sagt der 1. Blick, ein Einfamilienhaus ist ein ökologischer Gau. Hmm, wo wird zb. in OÖ hauptsächlich gebaut? Auf ehemaligen Futterwiesen mit Lehmboden. Diese Futterwiesen sind reine hochindustrielle grüne Wüsten. In jedem Einfamilienhausgarten finden Insekten mehr Platz und Nahrung als in diesen Agrarwüsten. Insoferne die vermeintlich böse Versiegelung ein Fortschritt aus diesem Blickwinkel.
Es kommt immer auf den Blickwinkel darauf an ...

Zum Thema wo einsparen: ja ich glaube man sollte sein eigenes Haus im Sinne von Energiesparhaus bauen, als Absicherung für schlechtere Zeiten. Als Steigerung der eigenen Kaufkraft. Denn wenn ein Haus weniger laufende Kosten verursacht, hat man es später einfacher, leichter. Insoferne hat das Thema des Forums nicht nur eine ökologische Komponente, sondern auch eine finanzielle persönliche. Aber Auswirkungen hat das halt nur langfristig. Kurzfristig einsparen hat irgendwann seine Grenzen. Man kann nette Fernreisen mit einem Mobilehome in Italien am Campingplatz ersetzen. Vor allem mit Kinder eine feine Sache. Urlaub im eigenen Garten wenn es mal ein paar Jahre sein muss. Essen auswärts streichen. Selbst kochen. Kleidung und Unterhaltungselektronik. Der Punkt bei dem die Asiatische Flut uns wirklich günstige Möglichkeiten eröffnet hat und mehr soziale Teilhabe ermöglicht hat, als jede Steuerreform. Die eigentlichen Problemtreiber gerade sind Wohnen, Lebensmittel und Mobilität. Wohnen kann man sich langfristig abkoppeln durch Eigentum. Mobilität durch Jobwahl mit HomeOffice, nahen Arbeitgeber etc. Lebensmittel wird schon jeder mitbekommen haben, dass Eigenanbau nicht unbedingt Geld spart. Eigenmarken oft nicht schmecken (der Billigstteil dieser Eigenmarken, nicht generell). Aber wie man an der Aufzählung sieht, das wirklich entscheidende sind die Fixkosten. Das ist der Knackpunkt. Und bei einer Trennung, zreißts so oder so jede Planung ...

Der wirkliche Hebel ist somit in meinen Augen immer noch sich eine Basis zu schaffen. Ausbildung, Weiterbildung und damit Jobmöglichkeiten, nicht auf Kante das Budget nähen, Wohneigentum. Bei Mobilität auf die Kosten schauen.
Allerdings ist das Thema so individuell, dass es schwierig ist. Schicksalsschläge und damit den Rucksack den viele tragen sieht man von außen meist nicht.

Ich gehe das Thema 1x im Jahr an. Stromliefervertrag, Handyverträge, Kontrolle welche Abos laufen, ... aber wenn man das so schon jedes Jahr macht, gibt es da kurzfristig keine nennenswerte Einsparmöglichkeit. Was ich machen könnte ist Konten zusammenlegen. Die 2 Gehaltskonten streichen und nur noch unser Gemeinschaftskonto laufen lassen. Aber wenn es an diesen 250€ im Jahr scheitert ... mir fällt eigentlich nur ein Konsumverzicht. Kurzfristig nennenswert Kosten zu senken ist wenn man ehrlich ist, bei allen die nicht großartig konsumieren, meist nicht in großem Ausmaß möglich.

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  •  thez
18.6.2026  (#111)
Oder einfach mehr verdienen *duckundweg*
Man kann noch soviel versuchen zu sparen, der einfachere Weg ist es wahrscheinlich in seine Skills zu investieren und einen gut bezahlten Job zu haben.


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  •  rocco81
  •   Gold-Award
19.6.2026  (#112)
Derzeit ist es aber so dass auch vermeintlich sichere und gute Arbeitsplätze plötzlich weg sind. 
Es wird überall gespart, nicht nur in der Privatwirtschaft, auch im öffentlichen Dienst. 
Einige meiner langjährigen Ansprechpartner bei den Kunden sind weg. Die nachfolgenden jungen Mitarbeiter sind hoffnungslos überfordert. Da wurde im mittleren Management alles zusammengespart, denke nicht dass es nachhaltige Entscheidungen sind. 
Scheint monentan ein Trend zu sein, oder geht es vielen Firmen wirklich so schlecht dass sie gerade ums Überleben kämpfen?

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  •  Sparfratz
  •   Silber-Award
19.6.2026  (#113)
Vielen Firmen geht es wirklich so schlecht und dann trennt man sich von den "teuren" Mitarbeitern. 

Die Entscheidung im Hintergrund wer gehen muss ist eine rein mittelfristige kalkulatorische Erwägung. Da wird in Kauf genommen ,dass man die Unerfahrenen die nachrücken verbrennt. Man darf auch nicht vergessen, dass es so gut wie immer dahinter MA gibt die im Verhältnis nen Nätsch verdienen. 

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  •  titan
  •   Bronze-Award
19.6.2026  (#114)

zitat..
Sparfratz schrieb:

Vielen Firmen geht es wirklich so schlecht und dann trennt man sich von den "teuren" Mitarbeitern. 

Die Entscheidung im Hintergrund wer gehen muss ist eine rein mittelfristige kalkulatorische Erwägung. Da wird in Kauf genommen ,dass man die Unerfahrenen die nachrücken verbrennt. Man darf auch nicht vergessen, dass es so gut wie immer dahinter MA gibt die im Verhältnis nen Nätsch verdienen.

Also bei uns in der Region, einer der größten Arbeitgeber. Umsatzzuwächse von denen andere nur träumen können. Seit Jahrzehnten sicherer Hafen für viele Angestellte, bis vor kurzem "sicherer" Arbeitsplatz, angenehme Firmenkultur, viele Annehmlichkeiten. Seit der Junior vor paar Jahren übernommen hat gehts mit Firmenkultur, Zufriedenheit usw. abwärts. Erst kürzlich hunderte Entlassungen trotz Rekordumsätzen. Jeder sagt, das hätte es beim Gründer und seinem Sohn nicht gegeben. Erst seit die dritte Generation übernommen hat wird knallhart entschieden ohne Rücksicht auf Existenzen. 

Man sagt ja, die erste Gen. baut auf, die zweite lebt gut davon, die dritte machts zunichte. 


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  •  brabsi
  •   Bronze-Award
19.6.2026  (#115)

zitat..
titan schrieb:

Man sagt ja, die erste Gen. baut auf, die zweite lebt gut davon, die dritte machts zunichte.

..oder die dritte muss reparieren, was die ersten beiden verbr.....haben
als außenstehender, weiß man das halt oft nicht


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  •  Destroent
19.6.2026  (#116)

zitat..
brabsi schrieb:

──────..
titan schrieb:

Man sagt ja, die erste Gen. baut auf, die zweite lebt gut davon, die dritte machts zunichte.
───────────────

..oder die dritte muss reparieren, was die ersten beiden verbr.....haben
als außenstehender, weiß man das halt oft nicht

Eher Stellenabbau um Personalkosten zu sparen und die Mannschaft die man hat ausbrennen bis zum geht nicht mehr.


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  •  titan
  •   Bronze-Award
19.6.2026  (#117)
ich weiß nur dass ich mal dort gearbeitet habe. als ich gekündigt hatte, war mir schon komisch im Bauch, weil jeder sagte sicherer Job usw. Das hatte mich nicht bestärkt aber ich musste eine Entscheidung treffen. Heut schauts so aus dass sie am Stammsitz jeden 9. Mitarbeiter raushauen. Also nix mit sicher. Damals dachte ich auch dass es mit unserer Wirtschaft garnicht mehr so abwärts gehen kann so wie das geboomt hat. Aber heute sind wir bekanntlich alle schlauer. 

Um zum Thema zurück zu kommen. Ich denke jeder der Vorausschauend geplant hat und aufs Geld geschaut hat muss sich jetzt nicht so viele Gedanken machen. Blöd ist es nur wenn du immer schon auf Anschlag unterwegs warst und dann plötzlich der Job weg ist oder das Einkommen sinkt. 

Ein Bekannter von mir lebt seit jeher schon so. Immer am Limit, da darf halt nix passieren. Aber bisher ist er so durchgekommen und hat so sein Haus, 3 Autos, 2 Kids und Frau muss nicht wirklich arbeiten. Urlaube und Anschaffungen werden auf Pump finanziert. Aber die Schulden von ihm möcht ich nicht haben, denn Reserven sind auch nicht vorhanden. 

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  •  brabsi
  •   Bronze-Award
19.6.2026  (#118)
Ich habe mittlerweile genug vorgesorgt, um auch mal 1-2 Jahre ohne Job überleben zu können. Das würde zwar meine Pensionsreserve fressen, aber mein Gott, is nur Geld.
Das war allerdings nicht immer so. Mein Gedanke war immer, seit dem ersten Hauskredit -> im schlimmsten Fall muss man halt das Haus verkaufen und in eine Mietwohnung ziehen. Das wäre zwar echt shit, aber kein Weltuntergang.
Mit dem Gedanken im Kopf, hab ich eigentlich immer gut geschlafen.

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Hallo Andrew91,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Wo spart ihr aufgrund hoher Inflation die vom AG nicht abgegolten wird

  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
19.6.2026  (#119)
Ist das positiv wenn die Frau nicht arbeiten muss? Weder fürs Selbstwertgefühl der Frau noch für eine Unabhängigkeit halte ich das für sinnvoll.

Wir sind in der glücklichen Lage dass wir letztlich nur eines des beiden Gehälter wirklich brauchen wenn man optionales wegrechnet. Aber das zweite Gehalt ist halt immer da.

So gesehen ist es also keine Tragik wenn sich einer von uns beiden mal umorientieren will. 

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  •  titan
  •   Bronze-Award
19.6.2026  (#120)

zitat..
MalcolmX schrieb:

Ist das positiv wenn die Frau nicht arbeiten muss? Weder fürs Selbstwertgefühl der Frau noch für eine Unabhängigkeit halte ich das für sinnvoll.

In dem mir bekannten Fall will die Frau nicht arbeiten. Ihm wäre es Recht wenn sie ein paar Stunden dazuverdienen würde, dann müsste er nach seiner Aussage nicht so viel Hackeln und Überstunden machen. Sie will aber nicht, da sie lieber den ganzen Tag bei den Kindern ist.


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  •  titan
  •   Bronze-Award
19.6.2026  (#121)

zitat..
brabsi schrieb: im schlimmsten Fall muss man halt das Haus verkaufen und in eine Mietwohnung ziehen.

Wenn ich mir die Mietpreise hier im Westen und generell anschaue, wäre das keine Option mehr für uns...
Bin ich froh dass wir Eigentum haben mit fixer moderater Rate auf Jahrzehnte hinaus. Um das Geld kriegst hier nicht mal mehr eine 2 Zimmer Wohnung zum Mieten. 

Und danke dem Staat für die Wärmepumpenförderung.


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