Wo spart ihr aufgrund hoher Inflation die vom AG nicht abgegolten wird - Seite 10
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Man vergisst ja immer, dass es weiterhin Geld gibt, sprich AMS, da kannst auch noch einiges an Geld rausholen mit Arbeitslosen und Notstand, wenn man schon als Frugalist agiert dann richtig Ansonsten werden da die Kinder bzw Enkel immer vergessen, ich hab gelernt, dass die Alten für die Jungen sparen, sei es ein Haus, Grund, Geld etc Überall steht, dass Leute später Kinder bekommen, wegen Ausbildung, Karriere oder damit sie die EK Quote für KIM ersparen, hat man aber eine Starthilfe für die Kinder kann man sich tendenziell früher an den Enkeln erfreuen, das ist mir mehr Wert als mit 50 in den Ruhestand zu gehen Außerdem verblödet/vereinsamt man irgendwo, Freunde müssen noch arbeiten, man verliert früh den Bezug zur arbeitenden Schicht etc, Freund hat im Lotto gewonnen, der arbeitet ganz normal am Hof daheim weiter, seine Eltern wissen von nichts und wenn der Hof übergeben ist wird er "auf Kredit" alles modernisieren, er sagt das Famileinvermögen soll größer werden und so hält sich das Gerede in Grenzen, außerdem hätte er Angst, dass er für die Kids ein schlechtes Vorbild ist, der Papa muss nicht arbeiten der hat genug Geld, also muss ich auch nix arbeiten etc |
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Nachdem sich dieser Thread ja in eine sehr spezielle Richtung entwickelt hat: nämlich, wie kann ich so an der Börse spekulieren, damit ich möglichst schnell Privatier werden dann und nicht mehr arbeiten muss, bin ich über den Beitrag von LU1994 sehr froh, denn das ist auch meine - vielleicht "konservative" - Meinung! Uns wurde von unseren Eltern Starthilfe beim Leben (Studium, Hausbau, Kinderbetreuung usw.) gegeben für die ich dankbar bin. Und genau so halte ich es bei meinen vier Kindern, die mittlerwile zwischen 25 und 40 Jahre alt sind. Die drei älteren haben so viel finanzielle Unterstützung erhalten, dass sie sich ein Studium oder Ausbildung und Haus bzw. Wohnung schaffen konnten. Sei es über Geschenke oder zinsfreie Kredite. Und so wird es auch bei der jüngsten sein. Meine Frau und ich haben in den letzten 15 Jahren gut verdient (zusammen ca. 150k Netto pro Jahr), trotzdem brauchen wir keinen Luxus und freuen uns, wenn wir nicht jeden Cent umdrehen müssen und unseren Kindern (und Enkelkindern) helfen konnten/können. Jetzt stehen wir beide unmittelbar vor der Pension (mit 65 Jahren), aber wir wären nie auf die Idee gekommen, dass wir sparen müssen, damit wir die Arbeit quittieren können mit 45 oder 50. Aber jeder wird halt auf seine Art und Weise glücklich... |
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Meine Frau ist ja Gynäkologin, ihre Vorgängerin arbeitet mit knapp 80 noch gerne in der Praxis. Ich gehe davon aus dass das bei uns auch so sein wird. Also das Thema ist komplett uninteressant für uns. Und die Annahmen, dass ein ETF über viele Jahrzehnte 5% über der Inflation abwirft, ist ein bissl die Annahme, dass die Vergangenheit in die Zukunft übertragbar ist. Es gibt ja auch viele die meinen, je mehr passiv veranlagt wird in ETFs, desto mehr verkommen diese Finanzprodukte zu Sparbüchern in der Performance. Also ich bin heilfroh wenn mein Angespartes neben dem Kredit knapp über der Inflation performt, alles andere betrachte ich als Bonus. Aber immerhin hat mich das hier schon zum überlegen gebracht. Wir schwanken immer noch eim bissl, ob wir dem Nachnarn gegenüber zu einem sehr überteuerten Liebhaberpreis sein Grundstück abkaufen sollen (mit Finanzierung und Nebenkosten landet man abgezahlt wahrscheinlich beim doppelten aktuellen Marktwert, aber "Lebenstraum" für meine Frau, oder halt eher eben eine größere Summe ansparen pro Jahr in weitere ETFs für die Kinder. Auch sonst, wieviel will mam sich leisten... Yolo bei den Karren vs Model Y 10-12 Jahre lang weiter/fertig fahren, Urlaubstechnisch weiter so normales Mittelmaß vs "sich wirklich mal was leisten"... Andererseits hab ich selber keine Starthilfe bekommen (außer daheim wohnen zu dürfen im Studium) und das halte ich eigentlich positiv für die Entwicklung der Selbständigkeit. Garnicht so einfach. (Und ja, wir sind ein privilegierter Haufen hier, naturgemäß) |
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Hallo Andrew91, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Wo spart ihr aufgrund hoher Inflation die vom AG nicht abgegolten wird |
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| Hallo MalcolmX, kostenlos und unverbildlich kann man Kredite auf durchblicker.at vergleichen, das hilft auch das Angebot der Hausbank besser einschätzen zu können. | ||
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Den Kindern zu viel abnehmen im Leben finde ich persönlich nicht so gut. Es wird einfach nicht so geschätzt wie wenn man es sich selbst erarbeitet hätte. Im Endeffekt glaub ich tatsächlich, dass es einen weniger glücklich macht. |
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Haus vis a vis würde ich mir schon überlegen, dann hast schonmal gute Argumente, dass die Kinder daheim bleiben und wenn's doch wegziehen kannst es immer noch verkaufen und zwischenzeitlich vermieten, sodass keine Unkosten entstehen Wer redet von zu viel, das Zeitfenster für ein passendes Grundstück ist klein, wenn ich es mir leisten kann Kauf ich es, damit in X Jahren mein Kind drauf bauen kann, dann ziehens nicht nach Hintertupfing, Haus müssens trotzdem erstmal finanzieren und bauen, ja es ist privilegiert, aber zu viel abgenommen wird einem nicht, im Gegenzug müssen sie dann für ihre Kinder etwas anschaffen, also verlagert sich nur der Investitionszeitpunkt |
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Ich liebe meine Kinder über alles, aber ihr Geld dürfen sie schon noch selber verdienen. Unterstützung ja, aber ein Grundstück?!? Darüber würde ich nichtmal nachdenken. Wenn sie groß sind, sollen sie hinziehen, wo sie wollen. Arbeiten bis 80 - um Gottes Willen. Aber ja - jeder ist da eben anders gestrickt. Sobald es irgendwie geht, bin ich zu Hause |
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muss irgendwie schlimm sein so ein Leben in dem das einzige Lebensziel ist nicht mehr erwerbstätig zu sein ich hab mir lieber einen Beruf gesucht in dem sich die 8 Stunden des Tages nicht wie verschwendete Lebenszeit anfühlen 🙄 |
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Ich finde das nicht so verwerflich. Ob GS oder Wohnung: die Annahme ist ja, dass diese Sachen in der dann herrschenden Zeit wenn die Kinder groß sind unverhältnismäßig teurer sind. Das hat sich bei mir bewahrheitet und ich übergebe den Kindern auch 2 kleine Wohnungen in Wien, die sie dann nutzen können wie sie wollen - sei es als Besicherungsmöglichkeit für Kapital, zum Verkaufen und wegziehen oder als Startwohnung, wo sie sich schon früh einiges wegsparen können. Ich sehe das als komplett logisch an - im Gegenteil zu einigen, die dann erst "erben bei sterben", wo die Kinder dann schon selber Pensionisten sind und keiner mehr davon was hat (ok die Enkeln vielleicht). Meine Frau und ich wir haben das Haus, welches uns absichert, wozu sollte ich dann noch millionen jetzt ansparen, wo wir den Kindern viel bieten können und wollen. Ja klar, sollen sie ihr eigenes Geld verdienen. Aber Starthilfe schadet sicher nicht - und alles, was ich nebenbei spare, spare ich definitiv für meine Frau und mich an (nachdem ich nicht davon ausgehe, dass wir ähnlich privilegierte Pensionen genießen werden wie meine Beamten-Eltern) und nichts mehr für die Kinder. Und überhaupt könnte ich mir ein Leben nicht vorstellen, welches nur darauf ausgerichtet ist, möglichst schnell nicht mehr arbeiten zu wollen / müssen, etc. Natürlich wäre es erstrebenswert, ab einem bestimmten Alter nicht mehr so viel zB arbeiten zu müssen, etc. Aber mein halbes Leben mit dem Gedanken verbringen, was ich tun kann damit ich möglichst schnell "aussteigen" kann - wäre nichts für mich. |
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Ist doch jedem selbst überlassen. Was ich nicht glaube ist, dass es für die Kinder schlecht ist wenn sie etwas bekommen. Was sollte schlecht daran sein die Kinder zu unterstützen, wenn es möglich ist. Das verdirbt den Charakter nicht wenn sie gut erzogen sind und das es dann nichts wert ist stimmt auch nicht. Ich selber habe damals auch das Grundstück von meinen Eltern bekommen und wir sind ihnen unendlich dankbar. Damals als wir bauen wollten (Vorarlberg) wäre es ansonsten bzw. ohne Unterstüzung gar nicht möglich gewesen. Mittlerweile verdienen wir selber sehr gut und wir haben die Gelegenheit ergriffen, Grundstücke zu kaufen als sie in der Nähe verkauft wurde - für die Kinder. Mittlerweile haben wir für alle drei Kinder ein Grundstück. Entweder möchten Sie das dann einmal und wenn nicht wird es mal Enkel geben bzw. können wir sie auch wieder verkaufen. Ich finde nicht das Unterstützung den Charakter verdirbt. Ich unterstütze lieber solange ich noch lebe und sehe wie es Freude macht. |
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Ich werde meinen Kindern auch keine Wohnung kaufen. Ich finde sowas nicht akzeptabel. Sie werden finanziell unterstützt, solange sie kein eigenes Geld verdienen und dürfen wann immer sie es brauchen zu Hause wohnen. Wenn sie aber "mehr" wollen, müssen sie sich das selbst aufbauen. Solche Erbgeschichten mag ich eigentlich auch nicht. Ich werde sicher irgendwann von meinen Eltern das Haus erben und wahrscheinlich ein par Netsch. Am liebsten wäre mir aber garnix - erben fühlt sich irgendwie nicht gut an und führt oft zu dem einen oder anderen Streit in Familien. |
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80 war ein Typo, 70 war gemeint. Ich denke bis 67 oder so wird unsere Generation eh oftmals arbeiten. |
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Genial, da wird einem auch noch aufgezeigt, dass man faul wäre wenn man das Ziel Privatier hätte. Natürlich ein EFH und 2Mio im Depot erreicht man in dem man Lifestyleteilzeit arbeitet. Und ein Spekulant ist man auch noch wenn man stumpf monatlich 25 Jahre per Sparplan Buy-and-Hold investiert anstatt es auf typisch österreichische Weise aufs Sumsi-Sparbuch zu legen. Aja und verblöden und vereinsamen tut man auch noch trotz vieler ehrenamtilicher Stunden Kinder, das spielts bei uns leider nicht, hat auch viel Geld gekostet das Herauszufinden. Von dem her brauche ich auch nichts vererben bzw kann die Faulheit und Dummheit nicht an die nächste Generation weiter geben. Sorry - bin jetzt raus. |
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Um ehrlich zu sein: Ich hab auch nie probiert, so viel pro monat auf die Seite zu legen. Und ich hab kinder - die sind an sich schon teurer. Und kein echtes Interesse mit 50 privatier zu werden. Da genieß ich lieber jetzt mehr vom Leben. Aber ja: diese Unterhaltung zeigt tatsächlich ein Bild von dem Forum das ich persönlich nahezu erschreckend finde in Bezug auf die Bubble in der wir uns befinden und sollte uns möglicherweise auch einfach mal dazu auffordern, darüber nachzudenken wie wir hier auch mit (im zweifelsfall neuen) usern umgehen: Auch heute noch gibt es "echte" normal- oder geringverdiener die ein Haus haben/kaufen/bauen. Halt in Klein. Und die auch Fragen haben und Unterstützung brauchen. Aber auch das halt in klein und nicht zwingend in optimal. Und allein die ursprüngliche Fragestellung zeigt ja jemanden, der sich da offensichtlich gedanken macht - also eben vielleicht nicht in der "ich spar weniger" Situation befindet. |
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Das kann ich mir kaum Vorstellen. Ich bin jetzt knapp über 40 und rechne nicht damit, vor 70 in Pension gehen zu können. Wie soll sich das denn realistischerweise ausgehen? Ditto, der Thread ist ja komplett absurd mittlerweile. |
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Man kann aber schon viele Dinge möglichst falsch interpretieren, oder? Wurde doch deutlich gemacht, dass jeder anders tikt - ist auch gut so! |
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sollten sie uns das dann aber nicht mittlerweile längst gesagt haben, dass das mit 65 nix wird?!? aber eben genau deswegen der quasi eigene Plan. mag nicht vom staat abhängig sein |
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Ich hör das Argument, dass wir sowieso alle bis 70 Arbeiten seit 10 Jahren gefühlt. Bis jetzt wurde nichts angepasst und mein Vater geht in 2 Jahren mit 63 in die Korridor Pension. Ja ich rechne auch lieber mit dem Worst-Case und bei uns sinds ja noch 35 Jahre. |
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Wer? Unsere Vorzeigepolitiker? 🤣 Denk auch, dass viele in Zukunft erst in Pension gehen wenn man es sich leisten kann (oder eben auch ein paar Jahre davor) Mit ~55 komplett FIRE wär (aus aktueller Sicht) nicht mein Ziel, eher irgendwann mal Stunden reduzieren und vielleicht die letzten paar Jahre nur mehr geringfügig wenn der AG mitspielt, das wären dann wohl so 2h/Woche zum "Beraten". 👍 |
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Bitte auch an die Versicherung denken. Wenn ich hier von geringfügig arbeiten lese...geringfügig ist man nicht versichert. Nur Unfall versichert. Das heißt ich bräuchte eine Krankversicherung für den Fall der Fälle und wenn ich die Beitragsmonate nicht habe auch eine Pensionsversicherung. Gibt da eine Selbstversicherung dafür. |
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| Hallo Ulairi, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld. | ||
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stichwort dienstleistungsscheck 😉 |
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Sie haben es uns ja bereits gesagt .. nach der letzten Budgetrede hieß es recht offen, dass sobald die Frauenpensionsaltersgleichstellung abgeschlossen ist (2033), wird schrittweise das Pensionsantrittsalter auf 68 angehoben werden. es geht auch nicht anders. |
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