Wo spart ihr aufgrund hoher Inflation die vom AG nicht abgegolten wird - Seite 7
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Wenn ich mir die Mietpreise hier im Westen und generell anschaue, wäre das keine Option mehr für uns... Bin ich froh dass wir Eigentum haben mit fixer moderater Rate auf Jahrzehnte hinaus. Um das Geld kriegst hier nicht mal mehr eine 2 Zimmer Wohnung zum Mieten. Und danke dem Staat für die Wärmepumpenförderung. |
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Hallo Andrew91, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Wo spart ihr aufgrund hoher Inflation die vom AG nicht abgegolten wird |
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Wenn eine Frau es spezifisch will und es sich finanziell ausgeht, gerne be my guest. Andererseits habe ich auch schon Fälle in meinem Umfeld gesehen wo die Frau daheim mit den Kindern ohne andere Aufgabe richtig verrückt geworden ist. Es tut sicher gut mal was anderes außer Mutter zu sein. Noch dazu das dauernde abhängig sein vom Mann, das schlechte Gewissen wenn man "fremdes Geld" ausgibt und auch die Seite des Mannes den gesamten finanziellen Load zu haben... Ich würde es nicht so haben wollen wobei ich auch ~ 70% des Haushaltseinkommens einbringe. Es tut doch gut, dass die Frau ohne schlechtes Gewissen irgendwas unnötiges kaufen kann und es dann keine Diskussion gibt ob sie die 10. Winterjacke oder die 20. Paar Schuhe vom gemeinsamen Geld gekauft hat. Ich sehe es nicht unbedingt nur schlecht wenn man "am Limit" lebt, es hat auch "Vorteile":
Ich würde es nicht jedem empfehlen kann aber Leute verstehen die hier mehr Risikobereitschaft haben und eher nach dem Motto "YOLO" leben. Ich persönlicher hätte weniger Drive im Job und Privatleben wenn ich schon 200k im Portfolio hätte und schuldenfrei wäre. Habe ich nicht deswegen gibts nur Vollgas, bin mit 34J aber vielleicht noch einer der jüngeren hier. Die ältere Generation denkt sicher anders. |
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Vor 10 Jahren hab ich auch noch Do gedacht, immer am Limit, egal ob Job oder Privat. Glaub mir, du wirst dich noch verändern und gezielt ruhiger werden. Den Firmen geht's nicht schlecht, es verlagert sich nur ständig. Darauf mit Entlassungen zu reagieren sieht man welche Generation am Hebel ist. Ein Sprichwort sagt, die 1. Generation baut auf, die 2. hält diese und die 3. Vernichtet. Ich denke auch hier schreiben viele Männliche Leute. Mag vielleicht dumm klingen aber mMn laufen Führungen unter Frauenhand meist konstanter auf bleibendem Niveau. |
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Die meisten Menschen, die so leben, tun das aber nicht aus Jux und Tollerei, sondern weil es für sie keine andere Wahl gibt. Diese ganze "Leistung muss sich endlich rentieren!" Debatte geht halt mMn auch am Kern vorbei. Dazu müsste man einmal vernünftig Leistung definieren. |
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Erben! /s |
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Die diversen Entlassungen mögen diverse Gründe haben. Wenn man aber zB in Richtung Westen schaut, sieht man schon, woher der Wind weht. Da werden zig tausend Jobs in Firmen gestrichen, die Milliardenumsätze- und Gewinne haben. Warum? Weil sie es können und dank KI es wohl einfacher wie noch nie ist. Man könnte fast meinen, da wird oft am eigenen Grab geschaufelt in der Entwicklung. Diese Welle wird sicher auch noch zu uns kommen fürchte ich. Wir sind auch seit Jahren beim Personal am bremsen, weil es einfach zumindest kurzfristig oder mittelfristig einfacher ist, Personal zu erhalten und eventuell nicht zu ersetzen und die vorhandene Mannschaft besser auszulasten. Langfristig ist heutzutage sowieso keine vernünftige Planung mehr möglich. Und nach einigen Beschäftungsversuchen mit Personen aus den späten 1990er Jahre und tw ab 2000 sind wir auch tw schon Müde, gewisse Erwartungshaltungen schon am Anfang bremsen zu müssen. Das ermüdet auch - der/die 5. Bewerber/in, die unter 30 schon nur 3 Tage arbeiten wollen und mindestens Montag oder Freitag dazu HO machen wollen. Ist keine Verallgemeinerung, habe ich selber so erlebt. Wir haben daher beschlossen, das Thema mal ein paar Jahre zu beobachten und dann wieder anzugehen, wenn die allgemeine Stimmung am Arbeitsmarkt wieder leistungsorientierter ist. Ich kann es einfach keinem 50+ Kollegen/in erklären, jemanden einzustellen, der mehr Privilegien fordert als er / sie selber hat und tw noch höhere Gehälter fordern als jene, die seit 20 (!) Jahren in der Firma sind. |
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Dann muss es aber doch gute Gründe geben warum HO nicht machbar ist (mind. 2 Tage die Woche)? Diese Gründe müssten ja jedem einleuchten. Oder es gibt diese guten Gründe nicht. Dann stellt sich die Frage, warum nicht einfach die 50+ Kollegen das nicht bekommen? Und ganz ehrlich: Warum sollte ich mehr als 3 Tage (im Übertragenen Sinne) arbeiten wenn es sich schlichtweg nicht auszahlt? Warum soll ich mich von der Firma ausnutzen lassen? Mein Arbeitgeber bietet zB entweder Teilzeit oder All-In. Und das ist auch nicht die einzige Firma mit diesem Modell. Und grad im Westen auf den du so verweist spricht sich auch immer mehr durch, dass "für den Job leben/sterben" halt einfach auch nicht das Wahre ist. |
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Klar gibt es die. Die muss ich dir hoffentlich aber nicht erläutern, das darfst du mir als GF überlassen. In Kurz: nicht jeder Betrieb ist operativ und und vom Haftungsrechtlichen Umfeld gleich geeignet, HO in gewissen Umfängen anzubieten. Und auch wenn das jetzt manche HO-Verfechter nicht hören oder lesen wollen. Ich kenne in meinem privaten Umfeld genug Leute, die überwiegend im HO arbeiten (natürlich in größeren, tw auch halbstaatlichen Firmen...), da kann ich mir mein Bild der Tätigkeit im HO gut selber bilden und wird auch offen bestätigt. Manche davon waren während Covid tatsächlich über mehrere Monate quasi arbeitslos im HO bei voller Bezahlung, während wir unseren Betrieb immer zu jederzeit voll weiterführen mussten und Arbeit ohne Ende hatten. Weil wir halt eine systemkritische Branche sind. Aber - auch wenn das mancher gar nicht glauben will - fast alle bei uns wollen gar nicht mehr als max. 1 Tag in der Woche im HO arbeiten. Die anderen teilen es sich ein wie sie es können und haben andere Verpflichtungen. Was mich aus Sicht des Betriebsklimas sehr freut und dem Team absolut zuträglich ist. Anders verhält es sich, wenn das nicht anders möglich ist (zB bei Kindern mit Behinderung), da ist das etwas ganz anderes und wird selbstverständlich unterstützt. Aber egal, ich wollte nur meine Sicht zum Arbeitsmarkt teilen. Ich verweise auf Märkte, die unseren weit Voraus sind. Und sterben muss keiner für den Job, in Österreich würden das sicher auch die wenigsten auch nur annähernd. Bei uns ist es so, dass wir bisher erst eine MA hatten, die in Pension gegangen ist weil sie konnte. Die anderen im Pensionsfähigen Alter fühlen sich anscheinend so wohl, dass sie freiwillig (ja sowas gibts, ehrlich) weiterhin bei uns arbeiten und stell dir vor, komplett auf HO verzichten. Und ich bin sehr froh darüber, weil das für mich selber ein Vorbild ist und zeigt, dass Arbeit für manche (viele?) gar keine so große Bestrafung ist, wie es oft kommuniziert wird. |
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Menschen die freiwillig länger arbeiten, obwohl sie sich die Pension "leisten" können, werde ich NIE verstehen. Ich liebe meinen Job SEHR, aber sobald ich es mir leisten kann, werde ich Privatier -> ich hoffe, dass das so mit mitte 50 soweit sein wird, also noch etwa 10 Jahre. Lebensjahre bekommt man einfach nie mehr wieder zurück und es sind schon sehr viele Menschen zu früh gestorben. |
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würde mich interessieren mit wieviel geld du dann "privatier" werden wollen würdest? da hat man ja noch evtl 50 ungewisse jahre zu finanzieren und will ja evtl der Famile/Kindern auch noch was mitgeben. ohne 8 stelliges vermögen würde ich mich das nie trauen (abgesehen davon, dass mein job meine leidenschaft ist und ich den wahrscheinlich auch unbezahlt weit über die pension hinaus machen werde). |
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das sag ich dir dann, wenns soweit ist 😉 es wird ein geldpolster sein, dessen Höhe noch zu definieren sein wird + passives Einkommen |
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...naja...ok |
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Es soll doch tatsächlich Menschen geben die ihre Tätigkeit als Vergnügen sehen und Spaß dabei haben. Quasi wie bei einem Hobby. Ohne diese Tätigkeit wären sie weniger glücklich. Du gehörst offensichtlich nicht dazu. So sind die Leute halt unterschiedlich... |
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überzeugt mich nicht wirklich ausser du spekulierst auf ein exit deiner firma oä. mit dem was hierzulande als "sehr hohes" gehalt gilt (paar 100k) stell ich mir das schwer vor. |
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Du meinst wohl eher Leute, die ein so trauriges Leben führen, dass sie lieber bis zum Ende arbeiten, als den Ruhestand zu genießen Nachbar war bei der ÖBB, wurde krankheitsbedingt mit 58 in Pension geschickt unter lautstarkem Protest, joa jetzt trinkt er noch mehr als noch in der Werkstatt und versteckt sich im Keller, Schuppen etc damit die Frau ihn nicht beim Trinken erwischt Arbeiten um sein privates Unglück zu vergessen wäre das letzte was ich in der Situation machen würde... |
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Nochmal - ich liebe meinen Job. Trotzdem ist für mich arbeiten nicht so schön, wie nicht arbeiten. Zu Hause am Pool chillen würde ich jeden Tag gegen arbeiten eintauschen, auch wenns mir dort gefällt. Ich brauch ja auch nicht viel - Hauskredit wird dann abbezahlt sein, Investitionen ins Haus werden jetzt laufend getätigt und meine Frau wird/will aller Voraussicht nach länger arbeiten wollen 🤷♂️ Die bissl Betriebskosten und Allfälliges gehen sich allemal aus und für größere Aufwendungen wirds einen Geldpolster geben, der seit Jahren aufgebaut wird. |
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exit? Ich habe keine Firma - ich bin Angestellter. |
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Die Gründe gehen mich nix an. Aber gute Gründe gegen HO sind entsprechend kommunizierbar. Ich möchte da auch wirklich keine Vorwürfe machen - ich hab in der Hinsicht tatsächlich schon alle Jobs durch: - welche die keinerlei HO hätten anbieten können - welche die behauptet haben "HO geht bei uns unter keinen Umständen" (mit Covid stellte sich dann raus, geht doch einwandfrei) - einen der sagen konnte: Das sind die Zahlen, wenn ihr sie nicht schafft, dann ab ins Büro - einen der so kritisch war, dass man gar nicht ins Büro kommen DURFTE während des Lockdowns und aktuell: der Betriebsrat und die (österreichische) Führung sowie mein direkter Chef sagen: "Gleitzeit ohne Kernzeit" und "uns ist egal wo du bist oder wann du arbeitest, hauptsache alles wird erledigt" und die (deutsche) Konzernspitze die erklärt: "alle müssen wieder ins Büro - und dabei ist uns egal obs überhaupt genug Schreibtische gibt". Zusätzlich inzwischen auch ganz modern (weil du meintest 3 Tage arbeiten): Entweder Teilzeit oder All-in. Ich könnt vermutlich inzwischen die üblichen 38,5 Stunden arbeiten wenn ich die Familie besser/straffer organisiere. "All-in" werd ich nicht machen. Bzgl. des "weit voraus" reden wir offensichtlich von sehr unterschiedlichen Märkten. Was mir bei "Westen" als erstes in den Kopf kommt ist ein Land in dem man 2 Jobs gleichzeitig machen muss um überhaupt über die Runden zu kommen, wo Krankenstand ein Gerücht darstellt und Kündigungsschutz mit Glück "zwei Wochen Vorwarnung" bedeutet. Da sind wir dann meiner Ansicht nach sehr wohl im Bereich der "Bestrafung". Was nicht prinzipiell heißt, dass ich glaube, dass mir in der Pension "langweilig" werden könnte ohne Aufgabe. Ob das dann heißt "weiter arbeiten" (ich mag meinen Job!) oder "neue Hobbies" wird sich dann zeigen. |
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ganz checken tu ich es aber nicht. oben schreibst du, dass du ohne job 1-2 jahre über die runden kommen würdest, das aber deine pensionsreserven fressen würde. d.h. du fängst fast bei null an und willst innerhalb von 10 jahren so viel kapital aufbauen um komfortabel die nächsten 50 Jahre samt Famile zu finanzieren? das passt für mich irgendwie nicht zusammen. als angestellter in ö verdient man, wenns hoch kommt viell 200-300k (und da regen sich schon die leute auf, siehe Mahrer) und die rechnung geht für mich dann absolut nicht auf, ausser du verdienst weit über 500k (und selbst dann sehe ich einen solchen Kapitalaufbau innerhalb von 10 Jahren nicht, eben ohne Exit oder Erbe). sorry falls ich blöd rüberkomme und es zu off topic wird; ich frage aus echtem interesse. |
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Ich würde gerne diese Gedanken weiterdiskutieren, aber vielleicht wäre dazu ein eigener Thread besser, von "was machen wenn Geld zuwenig?" zu "was machen wenn Geld zuviel?". 🤡 |
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Philosophisch betrachtet: ist nicht all unser Tun nur um unser Unglück zu vergessen (ausser man ist erleuchtet)? 😀
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