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Wo spart ihr aufgrund hoher Inflation die vom AG nicht abgegolten wird - Seite 11


Zusammenfassung
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  •  Andrew91
  •   Silber-Award
14.6. - 23.6.2026
221 Antworten | 47 Autoren 221
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230
Wo spart ihr wenn die jährliche KV-Erhöhung unter der Inflation ist?
(tlw. geht das ja scho ein paar Jahre so)

  •  HAR80
  •   Bronze-Award
22.6.2026 12:03  (#201)
Sie haben es uns ja bereits gesagt .. nach der letzten Budgetrede hieß es recht offen, dass sobald die Frauenpensionsaltersgleichstellung abgeschlossen ist (2033), wird schrittweise das Pensionsantrittsalter auf 68 angehoben werden.

es geht auch nicht anders.

1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
22.6.2026 12:26  (#202)

zitat..
brabsi schrieb:

Ich werde meinen Kindern auch keine Wohnung kaufen.
Ich finde sowas nicht akzeptabel.
Sie werden finanziell unterstützt, solange sie kein eigenes Geld verdienen und dürfen wann immer sie es brauchen zu Hause wohnen.
Wenn sie aber "mehr" wollen, müssen sie sich das selbst aufbauen.

Solche Erbgeschichten mag ich eigentlich auch nicht.
Ich werde sicher irgendwann von meinen Eltern das Haus erben und wahrscheinlich ein par Netsch. Am liebsten wäre mir aber garnix - erben fühlt sich irgendwie nicht gut an und führt oft zu dem einen oder anderen Streit in Familien.

dann schlag das Erbe aus und überlass es dem Staat, wenn es dir derart Zuwider ist

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Hallo Andrew91,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Wo spart ihr aufgrund hoher Inflation die vom AG nicht abgegolten wird

  •  brabsi
  •   Bronze-Award
22.6.2026 12:40  (#203)

zitat..
Lu1994 schrieb:

──────..
brabsi schrieb:

Ich werde meinen Kindern auch keine Wohnung kaufen.
Ich finde sowas nicht akzeptabel.
Sie werden finanziell unterstützt, solange sie kein eigenes Geld verdienen und dürfen wann immer sie es brauchen zu Hause wohnen.
Wenn sie aber "mehr" wollen, müssen sie sich das selbst aufbauen.

Solche Erbgeschichten mag ich eigentlich auch nicht.
Ich werde sicher irgendwann von meinen Eltern das Haus erben und wahrscheinlich ein par Netsch. Am liebsten wäre mir aber garnix - erben fühlt sich irgendwie nicht gut an und führt oft zu dem einen oder anderen Streit in Familien.
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dann schlag das Erbe aus und überlass es dem Staat, wenn es dir derart Zuwider ist

das ist mir noch viel zuwiderer 😲


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  •  FranzGrande
  •   Silber-Award
22.6.2026 14:48  (#204)
Da gibt es ja irgendwo diesen Videoschnippsel von Florian Gschwandtner, der um einen hohen Millionenbetrag das Startup "Runtastic" an Adidas verkauf hat. Da sagt er sinngemäß, dass es zwar schön ist, sich auf Hawaii die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen, aber wenn die peer group halt weiter arbeitet (arbeiten muss), kommt ganz schnell Langeweile und Eintönigkeit auf. Berufsbedingt habe ich öfter mit ähnlichen Fällen zu tun und das entspricht auch meiner Erfahrung. Man muss schon ziemlich viele allein ausübbare Hobbys haben, wenn man mit 50 in "Ruhestand" geht, um sich selbst weiter zu fordern. Was einem ein entsprechendes Kapitalpolster in diesem Alter allerdings erlaubt, deutlich selbstbestimmter zu leben und auch ohne Umschweife nein sagen zu können.

1
  •  uhim
  •   Bronze-Award
22.6.2026 15:38  (#205)

zitat..
HAR80 schrieb:

Sie haben es uns ja bereits gesagt .. nach der letzten Budgetrede hieß es recht offen, dass sobald die Frauenpensionsaltersgleichstellung abgeschlossen ist (2033), wird schrittweise das Pensionsantrittsalter auf 68 angehoben werden.

es geht auch nicht anders.

Zumindest real wurde das Pensionsantrittsalter in den letzten Jahren ja schon erhöht. 2012 war mit als Mann mit 60J noch problemlos möglich, bis vor kurzem mit geblockter Altersteilzeit 62.5J, jetzt geht es tatsächlich Richtung 65J. 

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  •  Elbenstein
22.6.2026 15:42  (#206)

zitat..
uhim schrieb: jetzt geht es tatsächlich Richtung 65J

und wird auch noch weiter steigen. Ich würde es so wie in der Schweiz machen. Wer will kann schon früher aufhöhren zu arbeiten. Eine Pension gibt es aber erst ab 65. Davor soll man sich selbst erhalten wenn man nicht mehr arbeiten will. Was anderes sind Härtefälle, wie Krankeheit usw.


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  •  Designo
22.6.2026 17:29  (#207)
Meine Partnerin und ich sind beide der Meinung, daß es eigentlich stupide ist, ein Pensionsantrittsalter für die gesamte Bevölkerung zu definieren. Wir sind beide Akademiker/in und darum erst mit 23/24 voll ins Berufsleben eingestiegen. Da haben die meisten Menschen, die mit 14 eine Lehre begonnen haben, schon 10 Jahre vorausgearbeitet. Ich habe auch überhaupt kein Problem damit, meinen jetzigen Job (im tertiären Bildungsbereich) bis 65 oder noch länger auszuüben. Macht Spaß, Verdienst ist auch in Ordnung. Wenn ich dann aber z.B. im Juli an einer Autobahnbaustelle vorbeifahre, wo ein paar Menschen bei 35° Aussentemperatur 160° heißen Asphalt auf die Erde walzen, dann hätte ich auch überhaupt kein Problem, wenn sie mit 50 in Pension gehen. Oder Dachdecker, oder Fliesenleger etc. Es sollte einfach von der (körperlichen) Anstrengung abhängen bzw. wie sehr man halt in seiner Tätigkeit verschleißt.

1
  •  thez
22.6.2026 17:49  (#208)

zitat..
Designo schrieb:

Es sollte einfach von der (körperlichen) Anstrengung abhängen bzw. wie sehr man halt in seiner Tätigkeit verschleißt.

Dann wäre das Pensionssystem noch weniger tragbar weil die Zeitdauer der Einzahlung für viele Leute kürzer wird, Sie sich aber ähnliche Pension erwarten wie wenn sie mit 65J gegangen wären. Dann fehlen halt 15 Beitragsjahre...
Die Idee ist nicht schlecht aber halt schlecht einsetzbar. Wie behandelt man jemanden der die Hälfte seines Lebens einen "Knochenjob" hatte und es dann ins Büro geschafft hat? Landet der dann in der Mitte bei 57J? emoji 


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  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
22.6.2026 21:29  (#209)
Eine Möglichkeit wäre die Pension auf Beitragsjahre auszulegen, z.B. 45 Jahre.
Das würde den 60jährigen Schwerarbeiter bevorteilen und den Akademiker, der erst mit 25J ins Arbeitsleben eintritt, benachteiligen. Bummelstudenten würde so ebenfalls der Zug zum Abschluss eher vermittelt werden können.
Denn ganz klar ist ein Bürojob weniger körperlich belastend als Wind und Wetter ausgesetzt zu sein oder sich stundenlang die Füße in den Bauch zu stehen usw.

Vielleicht würde das auch den Lehrberuf aufgewerten. Denn irgendwer muss die Haare schneiden, das Dach eindecken, die Straße ausphaltieren usw.

1
  •  HAR80
  •   Bronze-Award
22.6.2026 21:59  (#210)
Das System mit wie viele Jahre man gearbeitet hat, haben wir ja. Lebenslanger Durchrechnungszeitraum. Die Höhe der Pension ist abhängig vom eingezahlten Betrag verzinst bis Antritt. Dinge wie 45 Jahre arbeiten und Co brauchen wir gar nicht. Wir haben das System ja längst. Deswegen gibt es ja Ausgleiche für Kindererziehungszeiten, Arbeitslosigkeit und Co. Ob Akademiker, etc ist wurscht. Wer einige Jahre nichts macht, zahlt ja auch nichts ein und bekommt für diese Zeit nichts: Dieses Thema ist längst erledigt: Das alte System mit 15 beste Jahre gibt es schon lange nicht mehr, auch wenn es immer noch in den Köpfen steckt.

Dementsprechend brauchen wir keine Regeln für Akademiker die später einsteigen oder Arbeiter die im Alter ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Der Akademiket verdient als Junger nichts. Der Arbeiter später nicht. Wollen beide für die Zeit was, muss der angehende Akademiker kellnern oder am Samstag beim Spar oder der Tanke arbeiten. Auch dem Arbeiter kann man Umschulungen und schlechter bezahlte Zeiten zumuten. Der Akademiker hat die miesen Jahre zu Beginn bzw. im Alter weil er zu teuer wird, zwischendurch mit Branchenwechseln. Der Hackler im Alter. Wobei es diese geradlinig verlaufenden Karrieren zunehmend nicht mehr gibt. Wir brauchen nicht zig Ausnahmen. Im Gegenteil, es wir gut wenn die Sonderregeln weg sind. Keine Beamtenregeln mehr. Kein eigenes Anwaltspensionssystem mal 9 Bundesländer und Co. 

Ich hatte auch Zeiten mit 0 Verdienst ohne Stütze ohne Krankenversicherung, Von Hilfsarbeiterzeiten, Hacklerzeiten (Lehrabschluss), während Covid im Schutzanzug 14 Tage durch in der Pflege (3 1/2 Dienste am Stück ohne Pause das Maximum) bis Akademikerzeiten um Selbständigkeit. Komplette Branchenwechseln. So schnell erzählt mir keiner etwas, dafür ist mein Rucksack zu groß. Niemand schenkt einem etwas. Insoferne wir brauchen kein Auseinanderdividieren. Wir haben längst Mindestbeitragszeiten um überhaupt etwas zu bekommen. Und die Höhe ergibt sich aus Beitrag mit Verzinsungszeit. Thema erledigt. Das System mit Ausnahmen müsste man erst einmal erfinden das meinen Lebensweg abbildet. Wechsel werden heute aber zur Normalität. Wir brauchen nicht noch mehr Regeln, noch mehr Ausnahmen. Das Gegenteil. Weniger ist mehr.

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Hallo HAR80, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld.
  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
22.6.2026 22:29  (#211)
Natürlich, das stimmt alles. 
Bezugnehmend auf die weiter oben erwähnten Schwerarbeiter, die zumindest theoretisch von 15 bis 65 Jahren 50 Beitragsjahre zusammenbringen ggü einem Büromenschen (wie ich selber einer bin) hat der Hackler den ungleich gesundheitsruinierenderen Job - und kann die Pense somit vermutlich auch weniger lang auskosten.

Der Barwert übersteigt bei beiden die eingezahlten Beiträge. Dass das so zukünftig nicht haltbar ist ....

1
  •  HAR80
  •   Bronze-Award
22.6.2026 22:39  (#212)
Die Diskussion mit Schwerarbeiter ... das ist eine Frage des Arbeitsschutzes und der Umschulungen, kein Pensionsthema.

aber ja, beim Pensionsthema spielen Versicherungsmathematische Themen heute eine zu geringe Rolle. Viel zu viel schießt der Staat und damit wir alle zu.

1
  •  thez
22.6.2026 23:05  (#213)

zitat..
HAR80 schrieb:

Umschulungen

Wenn jeder sich umschult baut keiner mehr unsere Häuser, asphaltiert die Straße oder schneidet deine Haare emoji

Ist halt nicht so einfach, dass jemand den Job "nur" von 15-35J macht und sich dann umschult damit er sich körperlich nicht ruiniert...


1
  •  HAR80
  •   Bronze-Award
22.6.2026 23:23  (#214)
Naja, sorry aber das ist in anderen Branchen auch. Nachtdienste ... warum wechseln so viele mit um die 45 aus der Pflege weg? Weil einen die Nachtdienste halt auf Dauer ruinieren. Was tut denn der Hak Absolvent den die Ki im Büro ersetzt? Von 15-65 die gleiche Hackn ist vorbei. Und das gilt für alle.

Mindestens 1* im Leben die Branche zu wechseln ist die Mehrheit, nicht die Minderheit.

1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
23.6.2026 5:17  (#215)

zitat..
thez schrieb:

──────..
HAR80 schrieb:

Umschulungen

───────────────

Wenn jeder sich umschult baut keiner mehr unsere Häuser, asphaltiert die Straße oder schneidet deine Haare

Ist halt nicht so einfach, dass jemand den Job "nur" von 15-35J macht und sich dann umschult damit er sich körperlich nicht ruiniert...

Friseure sind mitunter der nutzloseste Berufsstand, ganz zu Schweigen von den ganzen Barbershops, seit Corona geht bei uns niemand mehr zu einem, Frauen haben den Männerschnitt gelernt und Spitzen können sie sich selbst schneiden, bzw schafft Mann das auch, schon meine Großmutter hat sich ihre Dauerwelle selbst gemacht 

Bzgl Umschulen, wieso sollte man sich nach 20 Jahren nicht weiterbilden müssen, das ist mittlerweile Standard und wenn's nur Produktschulungen für neues Werkzeug sind, oder ein Baggerschein, damit man weniger körperlich arbeitet


zitat..
HAR80 schrieb:

Naja, sorry aber das ist in anderen Branchen auch. Nachtdienste ... warum wechseln so viele mit um die 45 aus der Pflege weg? Weil einen die Nachtdienste halt auf Dauer ruinieren. Was tut denn der Hak Absolvent den die Ki im Büro ersetzt? Von 15-65 die gleiche Hackn ist vorbei. Und das gilt für alle.

Mindestens 1* im Leben die Branche zu wechseln ist die Mehrheit, nicht die Minderheit.

HAK ist ja mittlerweile nur noch eine gute Wissensbasis, direkt mit der Matura arbeiten gehen hat mMn wenig Sinn, deutlich schlimmer sind Handelsschulen und Fachschulen, die hätten vor Jahren ausgemustert werden müssen, die sind reine Resterampe für HAK und HTL Abbrecher 




1
  •  ABERG
  •   Silber-Award
23.6.2026 5:49  (#216)

zitat..
Lu1994 schrieb:

Friseure sind mitunter der nutzloseste Berufsstand, ganz zu Schweigen von den ganzen Barbershops, seit Corona geht bei uns niemand mehr zu einem, Frauen haben den Männerschnitt gelernt und Spitzen können sie sich selbst schneiden, bzw schafft Mann das auch, schon meine Großmutter hat sich ihre Dauerwelle selbst gemacht 

Das mag in deinem Umfeld vielleicht so sein - aber in unserer 10000 Seelen Gemeinde gibt es mittlerweile 5 Friseure und Barber-Shops. Scheint lokal sehr unterschiedlich zu sein. Um wieder in etwa zum Thema zurück zu kommen: bei mir belaufen sich die Friseurkosten auf weniger als 1€/Tag. Ist wohl kein großes Sparpotential...


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  •  thez
23.6.2026 7:18  (#217)

zitat..
Lu1994 schrieb:

Friseure sind mitunter der nutzloseste Berufsstand, ganz zu Schweigen von den ganzen Barbershops, seit Corona geht bei uns niemand mehr zu einem, Frauen haben den Männerschnitt gelernt und Spitzen können sie sich selbst schneiden, bzw schafft Mann das auch, schon meine Großmutter hat sich ihre Dauerwelle selbst gemacht 

Bzgl Umschulen, wieso sollte man sich nach 20 Jahren nicht weiterbilden müssen, das ist mittlerweile Standard und wenn's nur Produktschulungen für neues Werkzeug sind, oder ein Baggerschein, damit man weniger körperlich arbeitet

Das scheint wie bereits geschrieben sehr abhängig vom Umfeld zu sein. Ich kenne nur ganz wenig Leute (egal ob Frau/Mann) die nicht zum Friseur gehen. Städtisches Umfeld halt. Bei meinem männlichen Umfeld würde ich sagen 90% gehen zum Friseur, bei den Frauen eher Richtung 99%.


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  •  Elbenstein
23.6.2026 7:41  (#218)

zitat..
ABERG schrieb: aber in unserer 10000 Seelen Gemeinde gibt es mittlerweile 5 Friseure und Barber-Shops

Die Hauptaufgabe von Barber Shops ist aber auch nicht das Haare schneiden sondern die Geldwäsche


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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
23.6.2026 9:40  (#219)

zitat..
Elbenstein schrieb:

──────..
ABERG schrieb: aber in unserer 10000 Seelen Gemeinde gibt es mittlerweile 5 Friseure und Barber-Shops
───────────────

Die Hauptaufgabe von Barber Shops ist aber auch nicht das Haare schneiden sondern die Geldwäsche

so wie die meisten Asia Buffets




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  •  ABERG
  •   Silber-Award
23.6.2026 10:25  (#220)

zitat..
Elbenstein schrieb:

Die Hauptaufgabe von Barber Shops ist aber auch nicht das Haare schneiden sondern die Geldwäsche

Da kommen wir aber immer weiter weg vom eigentlichen Thema. Und solche Verallgemeinerungen sind (fast) immer falsch. 

Daher versuche ich ganz zurück zu gehen zum Anfangsthema: ich werde heuer 65 und gehe daher mit 1.1.27 in Pension. Als Lehrer ist das Thema, ob die Inflation vom Arbeitgeber abgegolten wurde oder nicht, meist nicht merkbar...

Nicht, weil man so viel verdient, sondern weil sich die Anzahl der gehaltenen Stunden jedes Jahr ändert. D.h. einmal 10% mehr, dann wieder 15% weniger usw. Dann gabs Nulllohnrunden im öffentlichen Dienst, dafür (im alten Dienstrecht!) alle zwei Jahre einen Gehaltssprung. Ob dann die jährliche Erhöhung die Inflation abdeckt oder nicht, spielt also keine große Rolle. 

Trotzdem hat es auch bei uns Zeiten (zB. Hausbau) gegeben, wo man sparen musste. Jetzt kann ich zum Glück mit einem Teil des Ersparten den Kindern den Start erleichtern, wie oben schon geschrieben. Das mögen manche anders sehen, aber nachdem unsere Eltern uns auch den Start erleichtert haben, mache ich das gerne auch so. Und es bleibt noch genug, um sich eine Tiefenbohrung, eine WP WP [Wärmepumpe], eine PV, ein BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto], eine Klima vor der Pension leisten zu können.




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  •  schurlmaster
  •   Bronze-Award
23.6.2026 20:28  (#221)

zitat..
Lu1994 schrieb:

──────..
thez schrieb:

──────..
HAR80 schrieb:

Umschulungen

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Wenn jeder sich umschult baut keiner mehr unsere Häuser, asphaltiert die Straße oder schneidet deine Haare

Ist halt nicht so einfach, dass jemand den Job "nur" von 15-35J macht und sich dann umschult damit er sich körperlich nicht ruiniert...
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Friseure sind mitunter der nutzloseste Berufsstand, ganz zu Schweigen von den ganzen Barbershops, seit Corona geht bei uns niemand mehr zu einem, Frauen haben den Männerschnitt gelernt und Spitzen können sie sich selbst schneiden, bzw schafft Mann das auch, schon meine Großmutter hat sich ihre Dauerwelle selbst gemacht 

Bzgl Umschulen, wieso sollte man sich nach 20 Jahren nicht weiterbilden müssen, das ist mittlerweile Standard und wenn's nur Produktschulungen für neues Werkzeug sind, oder ein Baggerschein, damit man weniger körperlich arbeitet

──────..
HAR80 schrieb:

Naja, sorry aber das ist in anderen Branchen auch. Nachtdienste ... warum wechseln so viele mit um die 45 aus der Pflege weg? Weil einen die Nachtdienste halt auf Dauer ruinieren. Was tut denn der Hak Absolvent den die Ki im Büro ersetzt? Von 15-65 die gleiche Hackn ist vorbei. Und das gilt für alle.

Mindestens 1* im Leben die Branche zu wechseln ist die Mehrheit, nicht die Minderheit.
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HAK ist ja mittlerweile nur noch eine gute Wissensbasis, direkt mit der Matura arbeiten gehen hat mMn wenig Sinn, deutlich schlimmer sind Handelsschulen und Fachschulen, die hätten vor Jahren ausgemustert werden müssen, die sind reine Resterampe für HAK und HTL Abbrecher

Musste an die Zeit vom ersten Lockdown denken - wo alles selber geschnitten haben :D. Bin schon froh dass es sie gibt macht schon deutlich was her wenn Leute ordentlich aussehen ;) 




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