Nibe Wärmepumpe kWh Vergleich Neubau (42er Stein) freistehend 155qm - Seite 4
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Beitrag 47. Pumpe von Auto auf Manuell und hier schau dass du ca 12-14 ltr/ min hast |
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@Akani Hatte ich schon geändert 🙏🏻Installateur bat mich das aber auf 65% zu ändern , Spreizung ist zwar deutlich besser, Volumenstrom nun 16L (teils aber noch Rauschen oben im Kinder Zimmer über dem HWR). Verbrauch aktuell noch ähnlich hoch , kWh seit 0.00 Uhr = 16kwh für WW WW [Warmwasser] und heizen , AT ist aktuell +2° nachts war -2° Gäste WC / Dusche im EG immernoch 18.2° kalt , Bad im 1. OG 21.5° trotz Heizkurve 5 und maximal Vorlauf Temperatur seit gestern Abend 40° Die Schwimmer Ventile habe ich ja primär nur in den Bädern voll aufgedreht auf raten des Installateurs, alle Raum Thermostate sind ebenfalls voll aufgedreht |
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Nur um das Missverständnis zu klären das hatte ich umgestellt |
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Also erst mal ein paar Grundlagen zu der Heizkurvenmetrik von Nibe: 1.) Die Heizkurve gibt die Steilheit an, um wieviel der VL VL [Vorlauf] bei sinkenden Außentemperaturen (AT) steigen muss, um die Innentemperatur aufgrund des steigenden Wärmeverlustes des Hauses konstant zu halten. Dieser Zusammenhang Außentemperatur zu notwendiger Leistung ist annähernd linear (solare Gewinne zur Vereinfachung außen vor gelassen). Und es ist wohl eindeutig, dass ein 60er Jahre Steinhaus mehr Verluste hat als ein hocheffizienter Neubau --> ergo ist bei ersterem die Kurve notwendigerweise steiler als bei letzterem. Daraus folgt: Die Heizkurve widerspiegelt genau den Dämmstandard des Gebäudes. Was heißt das nun konkret bei der Nibe WP WP [Wärmepumpe]? Ich hab das mal so "gelernt": Heizkurve 1 --> Passivhaus Heizkurve 2 --> sehr gut gedämmter Neubau Heizkurve 3 --> Standard Neubau, gut sanierter Altbestand Heizkurve 4 --> Altbaustandard Heizkurve 5 --> ich weiß nicht: Schlösser, Kirchen?? Die Heizkurve 5 ist abartig steil, d.h. eine kleine Außentemperaturänderung bewirkt eine imense VLT Änderung. In meinen Augen ist die Heizkurve 5 in Neubauten einfach nur fahrlässig, und ein Insti, der sowas empfiehlt, disqualifiziert sich bzgl. der Parametrierung der WP WP [Wärmepumpe] sowieso selbst. 2.) Die Parallelverschiebung der Heizkurve schließlich wird verwendet, um diese in das gewünschte Wohlfühlfenster zu verschieben. Ist es generell zu kalt, dann erhöht man die Verschiebung und vice versa. Die Kombination beider Parameter ergibt sich folglich aus den Beobachtungen bei verschiedenen ATs. Dazu zwei Beispiele: Ist es bei warmen Wetter passend und bei kalten AT AT [Außentemperatur] zu kalt im Haus, dann muss man die Heizkurve erhöhen. Ist es allerdings bei warmen AT AT [Außentemperatur] und bei kalten AT AT [Außentemperatur] quasi immer etwas zu kalt, dann muss man die Parallelverschiebung erhöhen. Ein KfW40 Haus ist meines Verständnisses nach (bin Ösi) ein sehr sehr gut gedämmtes Haus. Auf jeden Fall müsste im Normalfall Heizkurve 2 passen, und üblicherweise kann man mit Parallelverschiebung 2 starten, oder meinetwegen 3, wenn noch alles austrocknen muss. Mit diesen Heizkurven kommst du nie und nimmer in den absolut grässlichen 40°C VLT Bereich, wo doch bei einem Neubau alle Alarmglocken sowas von läuten müssen... Das alles bedingt halt, dass die WP WP [Wärmepumpe] ihre Wärme auch sauber im Haus abgeben kann, und sie nicht künstlich mittels ERR ERR [Einzelraumregelung] totgedrosselt wird oder das Wasser in einem Pufferspeicher (hast du einen?) sinnlos wie in einer Mischmaschine durchgemischt wird. Im Normalfall würde ich ja sagen, wenn es bei dir nicht warm in der Bude wird: Reiss alle Heizkreise voll auf, also ERR ERR [Einzelraumregelung] runter, Drosselungen alle weg, das Wasser muss fließen können. Wenn du allerdings nicht zu den Tacosettern kommen kannst, dann ist das wirklich ziemlich blöd... Gibt es irgendwelche Aufzeichnungen über die Heizkreislängen, die bei dir verbaut sind? Kannst du die Rückläufe in den Heizkreisverteilern zumindest erfühlen und eklatante Temperaturunterschiede erkennen (und diese Kreise natürlich den Räumen zuordnen)? Ich befürchte, irgendwo ist da noch ordentlich die Handbremse gezogen. Du kannst natürlich den Gang hochschalten und noch mehr aufs Gas steigen, um schneller zu werden, aber vielleicht wäre es geschickter, die Handbremse zu lösen. 😉 |
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Meine Meinung: Du musst dich entscheiden - lässt du den insti das Problem lösen oder die Experten hier. Beides geht NICHT - einer sagt links, der andere rechts. Wenn du li und re gehst bleibt das problem bestehen |
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S. 1 bei dem zugänglichen HKV ist es wenigstens da... |
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Hey zusammen vielen Dank noch mal für die Erläuterung, @ds50 ich habe die Werte ja wie von Akani empfohlen und angepasst und der Volumen Strom bei 13-14 passt , vor/Rück Spreizung maximal 6 auch, Heizkurve habe ich aktuell auf drei mit Verschiebung drei Die maximale Vorlauftemperatur steht aber noch auf 35° weil ich das Haus bzw Hauptbad sonst einfach nicht warm auf 22° bekomme Aktueller Verbrauch ist circa 30 kWh am Tag inkl WW WW [Warmwasser] dies sind ja meine angepassten Werte. Der Installateur riet mir wie gesagt zu Kurve 5 und Vorlauftemperatur 40°. Drehzahl Pumpe manuell GP1 hatte er immer 65 % geraten, die hatte ich jetzt runter auf 50% auf Basis der Akani Empfehlung da sonst der Volumen Strom zu hoch war Mein Problem ist wie soll ich dem Installateur nächste Woche nachweisen, dass dies alles mit einer geringen Vorlauftemp und kleinerer Kurve laufen müsste, wenn er sich immer wieder auf den cop bezieht der mit meistens 3.5 für ihn super ist und wenn auch keinerlei Einsicht bezüglich der hohen kWh Werte zeigt? Mal abgesehen vom ständigen Rauschen im Zimmer (immernoch) über dem HWR und dem kalten Gäste Dusch/WC. |
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Bis auf das Gäste Bad ist das Haus so ok also 21.5 Wohnzimmer -max 22° (Hauptbad) |
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Ich hab jetzt wirklich mal die 3/3 Heizkurve an meiner S1155 angesehen. Die 35°C werden erst ab -15°C abgerufen. Ist es bei dir wirklich dauerhaft kälter als -15°C? Naja, "zu hoch" ist relativ. Der Pumpenstrom steigt erst signifikant ab ca. 75%, darunter kann man diesen schon so einstellen, dass es im Haus passt. Damit ist auch Feintuning möglich, falls eine Heizkurvenverschiebung zu groß ist. Wenn es also mit 3/3 etwas zu kalt ist kann man durchaus hier auf max. 75% gehen. Ich frag mich trotzdem, wie es mit 37°C in einem Neubau (!) zu kalt sein kann, da passt einfach was nicht... (Übrigens benötigen Veränderungen bei der Heizung gerne 24h, bis sie bemerkbar werden. Bei meiner BKA BKA [Betonkernaktivierung] auch 2-3 Tage... 🫣😉) Ist übrigens das Hauptbad nordseitig, vielleicht auch mit 2 Außenwänden? Falls Ja, dann kann es notwendig sein, dass du zusätzliche Heizmaßnahmen wie z.B. einen Heizlüfter benötigst, um diesen Raum signifikant wärmer zu bekommen. Nur für diesen Raum die VLT zu erhöhen und dann bei allen anderen Räumen zurückzudrosseln ist wie beim Auto auf der Autobahn auf dem Gaspedal zu bleiben und mit der Handbremse für den Baustellen-80er abzubremsen... Hast du einen Handtuchhalter Heizkörper drin? Musst du ja nicht. Denn augenscheinlich kann er deine Probleme ja nicht lösen, da er nicht kompetent auf diesem Gebiet zu sein scheint. Aber du kannst ihn nach der Heizflächenberechnung, den tatsächlich verlegten Heizkreislängen und nach den hydraulischen Abgleich fragen, und wie er eigentlich glaubt, diesen durchführen zu können, wenn ein Lüftungsrohr quer über die Tacosetter drübergeht. Und ob das Heizwasser eh nach Norm aufbereitet ist, inkl. Protokoll. Merke: Du bist kein Bittsteller. Wer zahlt, schafft an. |
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Kurze Frage, Wenn die Temperatursensoren und der Durchfluss passen, werden da ja dauerhaft >5kw reingeballert. Und das bei eigentlich moderaten Außentemperaturen... (Um den 0 Punkt herum) Wo geht die Wärme hin? Kann das Haus wirklich so viel brauchen? |
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