Etwas Geld auf der Kante, was damit machen? - Seite 15
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Ich werd paar Eurostoxx ETFs nachkaufen, und sonst meinen normalen Sparplan weiterlaufen lassen. Da mein Anlagehorizont ja sowieso 20 Jahre sind mindestens, hab ich keinen Grund, irgendwas zu verkaufen und da ich im vergangenen Jahr schonmal teurer gekauft habe und gerade ein bissl was über ist, kaufe ich bissl was extra nach. Aber bei mir reden wir da von lächerlichen Summen. |
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Hallo radmutter, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Etwas Geld auf der Kante, was damit machen? |
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Der Thread hier beruhigt mich hinsichtlich der schon öfter gelesenen Angst, dass der Markt ineffizient wird aufgrund der vielen passiven Indexinvestoren … 😅...Das Gros der Investoren schafft es einfach nicht, die Füße stillzuhalten … das ist fix in unserer Psyche einprogrammiert....😉 |
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Zur Einordnung, wird sind (weltweit, in EUR) etwa 5% unterm all time high und 30% über dem April 2025 Zwischentief (und auch das war kein Crash). Wüsste nicht warum sich daraus in irgendeine Richtung Handlungsbedarf ergibt für die langfristige Anlage. |
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die Frage ist nur, ob man aktuell etwas nachkaufen sollte wenn etwas verfügbar ist. Auch der World ist ja bspw. aktuell um ein einige Prozentpunkte zurückgegangen. |
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imho ist das die falsche frage. auf die gibts nämlich keine seriöse antwort....alles kann passieren.... du musst dir die frage stellen:
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Die Frage anhand der aktuellen Situation sind eher: soll man das freie Cash nicht besser auf der Seite lassen und warten, bis sich die Böden an den Märkten gebildet haben? Prognosen gehen davon aus, dass es nochmals deutlich runtergehen könnte. Und sollte man Gewinne, bevor sie schmelzen, nicht zu Geld machen, um diese nicht zu verbrennen? Und später wieder investieren, als dass man jetzt den Downer voll mitnimmt? Bin selber noch ein wenig unschlüssig.... |
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ich finde es auch irgendwo brutal schwer hier irgendwie als Laie den Markt "lesen" zu können. Das Gold-Investment ging jetzt einige Zeit gut und ist im Wert gestiegen, dann ziemlich kurzfristig ist es doch mehr gefallen und ist jetzt im Minus. Damit hätte ich bspw. nicht gerechnet. |
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Meine Strategie: - das Angebot vom Land Burgenland annehmen und die WBF vorzeitig tilgen (-25% "Rabatt") - Sparpläne wie gewohnt weiterlaufen lassen - Der Rest kommt in den Bundesschatz |
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bei mir: - ETF Sparplan weiterführen, - Gold liegen lassen, da in Verlustzone - Bitcoin liegen lassen, da in Verlustzone - Cash bei 2,5 % Scalable Tagesgeld auf baldige Trendumkehr im Weltmarkt hoffen |
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wer -30% in seinen langfristigen ETF Sparplan nicht eingepreist hat, hat sich nicht mit langfristigen ETF-Sparplänen beschäftigt 😉
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Billig nachkaufen. Eh klar. |
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Was ist denn das bitte für ein Geschreibsel? Wenn du von 100K angenommene dreißig Prozent Minus schreibst, benötigst du im Anschluss eine Kurssteigerung von 43%, um wieder auf 100K zu kommen. Also was ist gescheiter: sehenden Auges 30% Minus von Betrag XXX riskieren oder bereits angehäuftes Vermögen rausnehmen und damit an der Seite stehen bleiben? Das wäre mit drei Klicks erledigt. Es geht hier nicht um die Vola in "normalen" Börse-Zeiten, sondern um die sich aktuell abzeichnende weltweite Energie- und Lieferkettenkrise. Den Sparplan monatlich weiter zu besparen mache ich genauso, das ist aber nicht das Thema. |
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Ins fallende Messer greifen ist auch nicht empfehlenswert... |
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Time in the market... Ihr kennt es doch eh. Wenn man denkt man muss agieren wie die ganzen aktiv gemanagten Fonds, welche zu 95% den Index über lange Zeit nicht schlagen können, dann kann man das gerne machen. Hin und her macht Taschen leer. Wenn man im Fallen aussteigt und da schon mal -5% gemacht hat und dann die profitabelsten Tage verpasst weil man nicht mehr drin ist, ist man weit unter dem was der Index hergeben würde. Einfach ohne Emotionen nach einem festen Plan investieren. Man darf natürlich nicht sein letztes Hemd auf den Aktienmarkt schmeißen und hoffen dass es vergoldet wird. Und wenn doch schon Hinz und Kunz weiß dass eine Energiekrise auf uns zukommt, warum wäre das dann noch nicht in den Märkten eingepriesen? Meine "Strategie" ist, Geld drinnen lassen und Sparplan weiterlaufen lassen.
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das ist natürlich toll - wenn du fallende Kurse vorhersehen kannst, dann kannst du natürlich locker vorher aussteigen und danach wieder ein mit dieser Weitsicht sind leider nur sehr wenige Menschen gesegnet ich bin es nicht, deshalb halt ich einfach was ich hab, lasse alle Sparpläne weiterlaufen und lass mir wegen kurzfristigen 5,10,15 oder 20% minus keine grauen Haare wachsen - schaun wir in ein paar Jahren einfach wieder ins Portfolio |
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In meiner "Investkarriere" nach war mMn. die Richtung noch nie so klar, wohin die Märkte wollen. https://www.finanzen.net/nachricht/anleihen/energieschock-warnsignal-am-anleihemarkt-folgt-nun-die-stagflation-experten-ziehen-parallelen-zu-2008-00-15573873?_sp=ad723bba-e6d7-412e-941e-259a9702d6bd.1774443635049 Wie geschrieben läuft mein monatlicher Sparplan durch, da gibt es keine Änderungen. Beim bereits angehäuften Guthaben aber könnte man, wie gesagt, mit wenigen Klicks Kohle aus dem ETF auf' s Verrechnungskonto transferieren und nach einem strikten Plan (je nachdem, wie hoch man ein mögliches Minus einschätzt) wieder reinvestieren. Aber es kann ja jeder selber machen, wie er/sie das für richtig erachtet. |
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Das ist eine sehr gute Frage in dem Zusammenhang - ich kann sie aber auch nicht beantworten. Was aktuell aber sehr auffällig ist, dass die Kurse extremst auf Nachrichten (positiv wie negativ) reagieren. Und momentan ist der Newsflow aus meiner Sicht immer wieder massiv manipuliert. Kontretes Beispiel: Trump spricht am Montag davon, dass man mit dem Iran sehr gute Gespräche geführt hat und sich eigentlich schon in fast allen Punkten einig ist. Der Iran aber dementiert, dass es überhaupt Gespräche gibt. Aus meiner Sicht ein klassischer Fall von Marktmanipulation, ausgeübt vom US Präsidenten, der natürlich ordentlich unter Druck steht - dämmert ihm wohl, dass er bzw. seine Expteren die Lage völlig falsch eingeschätzt hatte/n und der Iran alles andere als ein Jausngegner ist. Ich gehöre ja bekanntlich nicht zu den Angst getriebenen Personen (s. Historie Covid-Diskussion) - so versuche ich auch jetzt die nötige Objektivität zu behalten. Ich sehe die Erzählung einer Geschichte, wonach die USA erstens Frieden (mit)diktieren können und der Krieg ausserdem bald wieder vorbei sein wird. Das wird aktuell an der Börse "eingepreist" - daher sind die Kurse eben wo sie sind, nämlich in noch recht komfortablen Zonen. Wenn es anders kommt, dann geht es 1 oder 2 Stockwerke nach unten - vielleicht auch 3 wenn das Pulverfass da unten komplett explodiert (ja es gibt noch viele Eskalationsstufen die durchlaufen werden könnten). Auf welcher Seite der Erzählung jeder stehen möchte, muss jeder für sich entscheiden und kann sich dann gegebenfalls entsprechend positionieren. In der Haut der Amerikaner - in der Person von Trump - möchte ich aktuell nicht stecken. Druck von allen Seiten. In den USA bekommt man mit, dass ein weit weg geführter Krieg plötzlich auf das tägliche Leben Einfluss nimmt. Netanjahu fordert seinen Juniorpartner USA ganz schön weiterzumachen und auch die Saudis (Erzfeinde des Iran) überlegen nicht nur gleich selbst in den Krieg einzutreten, sondern fordern Trump wohl auch auf "die Sache zu Ende zu bringen". Da ist am Ende der Gesichtsverlust noch das geringere Übel. |
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jo eh dieses mal ist alles anders dieses mal weiß man es ganz genau dieses mal..... https://www.boerse.de/geldanlage/Diesmal-ist-alles-anders-von-Rudolf-Wittmer/7836500 |
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Das ist allein schon deswegen eine dumme Idee, weil du dann deine ganzen Gewinne versteuern musst (27,5% KEST) anstatt das Ganze unversteuert weiterwachsen zu lassen. Und ja: Passives Index-Investing schlägt eure Markettimingversuche locker. Wer schlau ist, lässt das also... |
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Die Gewinne muss ich sowieso versteuern, was macht das für einen Unterschied, ob jetzt oder in 20 Jahren? |
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Die Gewinne verzinsen sich bis dahin weiter. Der Zinseszins ist ja das beste Tool beim langfristigen Investiert sein. |
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