Etwas Geld auf der Kante, was damit machen? - Seite 17
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Solange die Top Performer auch performen ist es dass auch nicht - aber das Risiko darf da halt auch nicht unterschätzt werden. |
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hast du da nicht die exorbitanten verwaltungskosten irgendeiner Bank/Versicherung die große Teile der Rendite auffressen ? |
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Hallo radmutter, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Etwas Geld auf der Kante, was damit machen? |
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| Hallo Gawan, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld. | ||
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Kosten der Versicherung sind bei mir gesamt: 0,55 % pro Jahr. Wobei die sind mir egal bzw. durch die Steuerersparnis um ein Vielfaches aufgewogen. |
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Wenn ich eine einfache fondsgebundene LV suche. Rein als Alternative zum klassischen Neobroker-Depot. Ohne sonstige Versicherung. Möglichkeit zu variablen Einmalzahlungen. Nur die klassischen ETFs, Welt, Entwickelte Länder, Nasdaq, ... Geringe und schnell verstehbare Kosten. Möglichkeit zur Teilentnahme (zb Autokauf) und anschließendem weiterem Einzahlen. Welche Anbieter sind da gut? Danke! |
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Bei Versicherungskonstruktionen muss man den gesamten eingebrachten Betrag gleich mal versteuern, während bei einem Depot nur Dividenden, realisierte Gewinne und ausschüttungsgleiche Erträge versteuert werden müssen. Außerdem ist jede prozentuelle jährliche Gebühr ein echter Renditefresser. 0,55% oder die häufige 1% Depotgebühr bei Banken hört sich harmlos an, ist es aber nicht. Je größer das Depot wird, desto astronomischere Summen werden das + entgangener Zinseszins für diese Beträge. Eine Depot- oder Beratungsgebühr von einem Prozent kann die Rendite um 28% reduzieren, zwei Prozent um 56%.
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Ist das wirklich so? Nein, natürlich nicht, du redest vom Einmalerlag, dort stimmt es. Bei der genannten ungezillmerten Variante fallen die Kosten nur auf die laufende einbezahlte Prämie an, nicht auf das Depotguthaben. Das macht einen riesen Unterschied aus. Dazu keine Kest auf die Veranlagungserfolge, da eben endbesteuert. Im Gewinn gibt es da regelmäßige Vergleiche. Unter gewissen Umständen kann da die FLV durchaus die Nase vorn haben. Zum Depot meist sowieso, aber auch bei ETF' s. Was als Goodie dazukommt, ist das aktive Fondsmanagement, das erspart das Selbstmanagement. Je nach gewähltem Fonds/mehreren Fonds sind da auch gute Absicherungsmechanismen möglich, als Wertsicherungskonzept z.B., der zum Ziel hat, max. 10% Kursschwankung oder deutlich bei Kursstürzen mitzumachen. Da geht der Fondsmanager auch mal komplett raus und in Geldmarktfonds. Für Veranlager, die ihre Investments selber tätigen und proaktiv agieren, wird es immer Gegenargumente geben. Für die breite Masse, die sich nicht um ihre Geldgeschäfte kümmert, ist das eine echte Alternative, doch von den Kapitalmärkten zu profitieren und Renditen über der Inflation zu lukrieren. |
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Natürlich ist das ein Argument! Außerdem bin ich ja sowieso auf Buy and Hold ausgerichtet und nicht auf Trading. Und nein, wenn man nie verkauft, fällt die KEST nicht an. Wenn man eine Position los werden will macht man das natürlich. Aber hier war ja die Rede davon zu Markettimingzwecken eine Position oder gleich das ganze Depot zu verkaufen und später wieder einzusteigen. Und das ist aus vielen Gründen eine schlechte Idee, unter anderem wegen der KEST. (Bei mir wären das aktuell mal eben 14.000€ Kest...) |
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😁 Warum sollte man nie verkaufen? Und zu welchem Zweck investierst du dann? Um Millionen mit ins Grab mitzunehmen? Sorry, die Polemik konnte ich mir nicht ersparen. Richtig, aber doch nicht alles. Mein ETF ist plus/minus null, da ich heuer größere Beträge einmalig investiert habe. User Radmutter hat mWn. ebenso agiert. Und da stellte ich mir die legitime Frage, aufgrund der Multikrisen und kommenden Wirtschaftsfolgen zwischenzeitlich an den Seitenrand zu gehen. |
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Also bei mehreren Einmalerträgen kommt eine jährliche Gebühr (zb 0.55%) auf das gesamte Depot!? P.s. kann ein Opa mit dem Kunstrukt für die Enkerl vorsorgen, ohne das die Eltern darauf Zugriff haben, falls Opa stirbt und Enkerl unter 18? |
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Das geht fast. Ein kleiner Teil muss unter dem Deckmantel Lebensversicherung laufen, da die Finanz das Produkt sonst nicht als FLV deklarieren kann. Folge wäre sonst Verkestung. Schwierig. Das Produkt meines Brötchengebers geht z.B. erst bei 200 € monatl. Prämie los, be einer fixen LZ-Vorgabe von 20J. Das kannst die dir ausschen, z.B. Fidelity Word oder JP Morgan World, oder .... Weiter oben erklärt. Das geht teilweise. Nach dem 6. Versicherungsjahr können bis zu 50% des Fondsvermögens entnommen werden, dabei müssen aber mind. 1.000 € im Produkt verbleiben. Ab dem 11. Versicherungsjahr kann man jederzeit auf einen Teil des vorhandenen Fondsvermögens zugreifen oder den Vertrag vorzeitig beenden. Ohne Stornoabzug. 1.000 Euro müssen aber wiederum im Fondsvermögen verbleiben, sofern gewünscht wird, dass der Vertrag fortgeführt werden kann. Das soll keine Anlageberatung sein sondern lediglich die Antworten auf die gestellten Fragen.
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Ich investiere primär zu Absicherung und für finanzielle Freiheit. Wenn das Depot groß genug wird, kann man dann locker von den Erträgen leben. Und dann geht es in der Tat darum, etwas sinnvolles mit dem Vermögen anzufangen, wenn es groß genug ist. Eine gemeinnützige Stiftung gründen beispielsweise. |
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Das stimmt prinzipiell. Die Steuer (4%) fällt gleich an. Somit ist die Steuerbelastung zu Beginn höher als beim Depot. Aber danach ist alles enbesteuert. Da ich langfristig anlege ist mir das egal. Beim Depot werden Gewinne mit 27,5 % besteuert. Je länger das Ganze läuft und je höher die Gewinne desto besser in der Versicherung. Voraussgesetzt die Anlage ist diesselbe. Wie gesagt, da kann ich auch ETF's nehmen wenn ich will. Mach ich aber bewusst nicht. Aber jeder wie er mag. Und da du ja auch über Zinseszinsen schreibst. Die KEST-Besteuerung auf dem Depot wirkt ähnlich. Grundsätzlich kann ja jeder anlegen wie er möchte und auch ob er aussteigt oder nicht ist jedem selber überlassen. Was besser ist, weiß man dann eh immer erst im nachhinein. Wie gesagt, ich hab langfristig lieber meine Sparpläne in der Versicherung und mach dort auch Zuzahlungen. Wie gesagt sind meine Argumente dafür, der langfristige Steuervorteil, kostenlose Umschichtungen und außerdem noch die Möglichkeit einen Begünstigten festzulegen. Flexibel ist das Ganze auch. Ich kann die Sparpbeiträge erhöhen, reduzieren oder auch ganz aussetzen. Ich kann Zuzahlungen machen, ich kann Geld ganz oder teilweise entnehmen ohne irgendwelche Gebühren. Wenn ich das Ganze gegenrechne, ist mein Vorteil bisher rein aus der Steuer bisher (nach ca. 10 Jahren) bei EUR 40.000,- |
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Sollte möglich sein. Versicherungsnehmer und versicherte Person sowie Prämienzahler der Opa, begünstigt im Er- und Ablebensfall das Enkerl. Sollte das Enkerl zum Zeitpunkt des Ablebensfalles des Opas sein noch nicht vollj. sein, verwalten die Obsorgeberechtigten das Erbe des Kindes. Das Geld muss mündelsicher angelegt werden - bis zur Volljährigkeit des begünstigten Enkerls. Es gäbe die Möglichkeit, dass die Versicherung den Sparplan weiterführt im Ablebensfall. Dabei ist aber eine Gesundheitsprüfung nötig und die Risikoprämie ist hoch. Beim Opa als Sparer wird das so jegliche Rendite auffressen, würde ich meinen.
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Ich hab jetzt mal nachgerechnet. Nachdem ich beginnend mit der ersten Kriegswoche zügig mit Verkäufen begonnen habe, sitze ich jetzt auf 60% Cashanteil. Dabei habe ich mich von ausgewählten Einzelaktien und ETFs getrennt. Ich glaube, dass nun die Zeit der Marktmanipulationen (laufende Streuung von Fake News, Verharmosende Darstellung des Konflikts, technische Manipulation, Freigabe von strategischen Reserven) schön langsam zu Ende geht und dahingehend alle Karten ausgespielt sind. Insgesamt erinnert es schon ein wenig an 2020, als man im Dezember 2019 noch sagte, was geht uns der Virus in China an (während es dort schon zu ersten Lockdowns kam). Wie die Welt bei uns 3 Monate später aussah, weiß noch jeder. Jetzt gibt es nur 2 Optionen. Entweder der Krieg eskaliert in die nächste Stufe (Bodentruppen, aktiver Eintritt des Jemen und Saudi-Arabien) oder es kommt zu einem nachhaltigen Waffenstillstand. Ich sehe eine weitaus höhere Wahrscheinlichkeit von Variante 1 - die dann übrigens auch die Sperre des Roten Meeres beinhalten kann. Wenn man den Aussagen einiger namhafter Personen Glauben schenken darf, stehen wir nicht nur erst am Anfang einer länger andauernden Krise, sonder vor gewaltigen Herausforderungen. Rußland stoppt ab 1. April den Export von Benzin. China hat das schon umgesetzt. Es brechen hier am laufenden Band Lieferketten zusammen. LNG Tanker die nach Europa unterwegs waren, machen Kehrtwenden und fahren plötzlich nach Asien usw usf... Ich werde jetzt mal weiter abwarten und als erste Maßnahme die monatlichen Einzahlungen (Sparplan) erhöhen. Mit dem Cash bleib ich jetzt mal wachsam auf der Seitenlinie stehen. Mein einziges Invest diese Woche war die Bestellung einer BYD Battery Box 🙂. |
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Genau das war meine Intention. Wenn man die Nachrichtenlage und Börsennews aufmerksam verfolgt, konnte man richtig reagieren und so das zu erwartende Downgap nicht voll mitmachen. Mikee, ich denke, du hast alles richtig gemacht. |
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Ja, ich glaube, wir haben da in etwa die gleiche Meinung/Einstellung! Ich hatte mich schon im Februar drauf eingestellt, dass das passieren wird. Die Nachrichtenlage dahingehend war relativ eindeutig - diese massive Truppenverlegung veranlasste mich sogar noch vor Ausbruch mit bissl Spielgeld einen OS auf Brent (long) zu kaufen (leider hab ich ihn zu früh verkauft weil mir das mit der extremen Vola zu heiss wurde). Ein paar Schwurbler gab es ja dann auch die im Februar schon vor der Hormuz Sperre gewarnt hatten. Also in Summe musste man bis hierher keine akademische Zerlegung der Ereignisse vornehmen um das größere Bild zu erkennen. Was ab jetzt kommt, ist dann schon schwerer vorherzusagen. Daher sollte man wohl weiter sehr aufmerksam bleiben. Die Situation wird ja gerne mit der 2. Ölkrise verglichen. Diese führte nach dem initialen Preisschock zu einer Phase der Stagflation, die die Aktienmärkte weltweit Anfang der 1980er Jahre extrem belastete. # Phase 1: Nach dem drastischen Ölpreisanstieg 1979 reagierten die Märkte mit Nervosität, da die Energiekosten für Unternehmen stark stiegen und die Inflationsraten in die Höhe schossen. # Phase 2: Die Jahre 1980 bis 1982 waren von schwankenden Kursen geprägt. Die US-Notenbank bekämpfte die Inflation mit extrem hohen Zinsen, was die Wirtschaft bremste und Aktien zunächst wenig attraktiv machte. # Phase 3: Der eigentliche Wendepunkt kam ab Mitte 1982. Als die Zinssätze zu sinken begannen und die Inflationsbekämpfung Wirkung zeigte, begann eine der längsten Bullenmärkte der Geschichte. Die Märkte erholten sich von den Nachwehen der Krise. Wer aktuell nicht mit Teilen aus dem Markt rausging - zB weil er noch einen sehr langen Anlagehorizont hat - sollte trotzdem Cash aufbauen um dann bei billigen Kursen in Tranchen ordentlich nachkaufen zu können. Natürlich alles keine Anlageberatung - ist nur meine persönliche Meinung. Geschichte(n) wiederholen sich ja bekanntlich nicht, aber sie reimen sich dann oft. |
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Wieso sehen wir keine deutlich fallenden Kurse? Die -7 bis -9% runter vom All-Time high bei den großen ETFs und Leitindizes sind ja nur ein laues Lüftchen. Wenn es so klar ist dass die Weltwirtschaft vor dem Abgrund steht und ein jahrelanger Bärenmarkt kommt, müssten sich doch mehr bewegen? Ist das Zeitalter der Panikverkäufe bei Krisen vorbei? |
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Ich glaube klar ist das erst, wenn wir wissen was die Orange weiter vorhat. Ob er in 3 Wochen fertig hat und wir vorwärts schauen können oder ob das zach und lang wird, und wieviel noch kaputtgebombt wird. |
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Time in market beats market timing - hat doch ja mal ein gescheiter Herr gesagt. Das einzige was ich überlege ist einen Teil zu verkaufen vom ETF und in Microsoft aufzubauen. |
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Meiner Meinung nach hat der Markt gelernt mit den Entscheidungen von Donald Trump umzugehen, da sich seine Muster bis dato immer wiederholten und er am Ende immer wieder, eventuell auf Druck der Börsen, einlenkte. Passiert dies erneut würde ich einen starken Abfall des Ölpreises an der Börse prognostizieren, gefolgt von einem langsamen Anstieg über einen längeren Zeitraum. Die Aktien würden sofort wieder um einige Prozentpunkte anziehen und das Augenmerk würde wieder Richtung KI wandern --> die Thematik hat aktuell keiner mehr so richtig am Schirm. Passiert dies jedoch nicht, dann werden die Börsen noch weiterfallen, alles andere würde jedglicher Logik entbeeren. Ob der Selbstdarsteller, der sich Präsident nennt, tatsächlich den Titel des Präsidenten tragen will, bei welchem die Börsen am schlechtesten performten und damit btw btw [by the way, übrigens]. auch seine treuen Geldgeber enorme Einbüßen erleiden würden, ist zu bezweifeln. Keine Anlageberatung oder Empfehlung - nur eine höchst persönliche Meinung. |
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