Speicherofen oder Kaminofen im Passivhaus - Seite 2
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Ich mag holz echt gerne, hab aber keinen Wald, Haus zu klein für einen Ofen. Wenn ich mir das mit Holzofen vorstelle würde ich eher einen Ghundofen bauen, rundherum die Räume mit Züge am Bad vorbei. Ziel wäre für mich eine lange angenehme Wärmeabgabe und nicht punktuell mal eben fast 30° Gebaut wird nur 1 Geschoss? Deckenhöhe offen mit Sichtdach? |
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Eine so tolle Warmluftwalze wie bei @Magnum2 oder @speckulazius werden wir wohl nicht hinkriegen. Dann hätte ich vor Überhitzung keine Angst. Das EG sollte bei uns eine eigenständige Wohnung bilden können, deshalb ist die Treppe ins OG im Eingangsbereich links oben im Bild. Mein Haus hat 200 qm = 80 qm EG + 80 qm OG + 20 qm bewohnbarer Dachspitz (DG). Für die Konvektion hat bei uns hat die Wärme < 1 m zur Tür zum rechten Nebenraum (Büro/Schlafzimmer) und ca. 3 m zur Tür zum Eingangeingangsbereich. Direkt über der Tür ist allerdings ein Luftbereich im Eingangsbereich bei der Treppe, der sogar noch etwas in den Dachspitz reicht (aber keinen direkten Zugang zum DG hat, außer man würde da irgendwo eine Luftungsklappe einbauen...). Wie schon erwähnt meinte der Energieberater dass es wohl einen ziemlichen Unterschied machen würde, wenn wir eine raumhohe Tür zum Eingangsbereich hätten. Dann sammelt sich die warme Luft nicht vor dem Türsturz und es könnte sich eine Walze bilden. Alternativ will ich mit Kaminventilator arbetien und vielleicht einen Auslass für einen Deckenventilator vorsehen und mal sehen, wie weit man damit kommt... ========================== Wir waren schon mal mit einer sehr guten Ofenbauerin im Gespräch, die uns einen Kachelofen (ähnlich dem was @Akani schreibt) mit Zügen vorschlug. Die hätte den dann so konstruiert, dass Luftwärme- und Strahlungswärmeabgabe gut gemischt wären. Damit hätte man auch einen Anteil schneller Wärme und Speicherung. Wir hätten da mutig sein können und all-in gehen, denn als alleinige Heizung wäre das kostentechnisch mit gut 15 TEur vetretbar, aber für eine Zusatzheizung war uns das zu viel und Züge könnten auch hygiene- und schallschutztechnisch schwierig sein. Hybridöfen als Alternative zum reinen Pelletofen habe ich mir jetzt noch angeschaut: die Auswahl ist klein, die kosten dan gleich wieder ein bisschen mehr und weil der Ofen ja optisch was hermachen soll, sind die auch raus. Insbesondere die Anforderung, dass der Kamin kantig/rechteckig sein soll macht es mir nicht leichter etwas zu finden, das akzeptiert wird Deshalb wahrscheinlich etwas wie der schon erwähnte Skantherm Elements 3S. |
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Trau dich drüber - das Ding ist vom Brennraum her so klein dass die Temperatur relativ einfach zu steuern ist... noch leichter gehts mit 25cm-Scheiten 😀 Bei uns brennen meist zu Beginn 3 Scheiter, dann wird nach Bedarf einzeln auf die Glut nachgelegt. Funktioniert perfekt |
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Für was du dich auch immer entscheidest, der Scantherm ist optisch ein schöner Ofen, Erfahrungen wie von bautech sind natürlich auch hilfreich. Bin sehr auf eure Umsetzung und auch die Bauphase gespannt und vor allem auf den 1. Winter. Plant doch evtl als Überlegung Splitklima mit ein. Notfals zum Heizen aber auch kühlen und entfeuchten. Die Zweite Frage die ich mir bei Holzfeuerung immer stellen würde, wenn auch kein anderes Heizsystem vorhanden ist. Holz musst du immer händisch nachlegen, keine automatisation, Du musst es beschaffen und Lagern, vom Lager zum Ofen bringen. Es sollten dabei auch alle Familienmitglieder dabei sein wenn einer ausfällt die Komplette Arbeit zu übernehmen. Ich hab schon ganze Holzkessel Anlagen wieder raus gerissen weil der Vater krank und die Kinder keine Lust hatten holz zu machen |
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Nur zur Klarstellung... Ich kann nur für Skantherm sprechen weil ich nur den einen betreibe, der alle PH-Anforderungen erfüllt (zB RLU-Betrieb) und meine Erfahrungen damit nur die besten sind. Unsere Rauchfangkehrerin ist auch begeistert davon - aber wahrscheinlich auch von anderen Produkten, über die sie mit mir halt nicht spricht. Verständlich irgendwie... mit einem Mercedesfahrer rede ich auch selten über Dacias 😉 Obs beim TE nun ein Skantherm, ein Spartherm oder doch ein Kingfire von Schiedel (oder irgendwas anderes) wird ist mir gleichgültig 😀. Ich möchte nur ein wenig die Scheu vor der Anschaffung eines Heizkamins nehmen - weil mMn die Vorteile eindeutig überwiegen. |
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Ja das denke ich auch. Vorteile sind eben devinitiv dass ich immer Wärme ins Haus bringe, egal obs Strom gibt oder nicht. Solange es reine Luftfeuchtigkeit ohne Wasserkühlung sind. Es gibt halt nicht immer nur die eine Lösung. Wie gesagt ich finde das Thema, gerade bei Niedrigst- und Passivhäuser wirklich spannend |
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Wir haben in einem Niedrigenergiehaus einen Kleinkachelofen. Masse ca 50x50xca165 cm hoch. Nennleistung 1,5 kw auf 8 Stunden. Aussenluftanschluss. Einmal ca 3 kg 25 cm Scheite auflegen und 8 Std wohlige Wärme. Durch die grosse Glas Scheibe wir es während abbrand schon warm. War der teuerste m2 beim Haus. So ein Speicher Ofen kostet heute ca 10 k€ und Kamin. Würde ich wieder so machen.... |
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Rein rational macht ein Schwedenofen in einem Neubau mit WP WP [Wärmepumpe] natürlich erstmal keinen Sinn. Weil warm wird das Haus auch mit der FBH FBH [Fußbodenheizung]. Aber der Mensch ist halt kein Computer. Da zählt nicht nur die technisch messbare Temperatur sondern auch die angenehme Strahlungswärme usw... Und wenn man dann das Bärenfell vor dem knisternden Schwedenofen ausbreiten kann, dann ist das letztlich auch gut für die Geburtenstatistik. |
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