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Rechnet sich das ?

35 Beiträge | 27.6. - 30.6.2020
Hat das schon jemand bis ins Detail nachgerechnet, ob und wann sich die PV-Anlage rechnet ?

+ Gesamte Anschaffungskosten als Ausgangsposition
- Förderungen
- Stromsparpotential
- Einnahmen durch Einspeisung
+ Wartungskosten, Ersatzteile
+ Versicherung

Wie lange hat es dann wirklich gedauert bis man im Plus ist ?


 
27.6.2020 17:40
Auf deine Thread-Titelfrage: Ja.

Da jede Anlage anders ist, wird dir eine allgemeine Aussage nicht viel nützen. Das ist ähnlich wie die Frage "was kostet ein Haus?"

Welches Fördermodell?
Welche Anlagengröße?
Eigenleistung?
und die vielen kleinen Details...

Bei meiner Anlage wird es wohl um die 9 Jahre werden.
27.6.2020 17:53
Ich habe bei unserem Neubau diverse Vorarbeiten für eine PV-Anlage umgesetzt ( Leerverrohrung vom Dach und vom Garten in den Technikraum , intelligente WP mit PV management usw ..... ) .

Da unsere aktuellen Stromkosten pro Jahr ca 700 Euro betragen inkl WW, Heizen und Haushaltsstrom beginne ich gar nicht erst mit dem rechnen .

Sollten sich die Gegebenheiten in Zukunft irgendwann ändern wäre es eine Option , Stand jetzt bekomme ich dieses Invest nicht wieder amortisiert. 
27.6.2020 18:04
Bei mir nach derzeitigem Stand bestenfalls nach 8 Jahren, wobei der EVU den 1:1 Tarif leider geändert hat. Dazu mach ich dann im September wieder eine neue Hochrechnung. 

Wartung und Ersatzteile sollten innerhalb der ersten 10 Jahre keine notwendig sein (denke ich). Haushaltsversicherung deckt auch PV ab bzw. ist diese bei mir standardmäßig inkludiert. 


Rechnet sich das ?


27.6.2020 20:45


Staudammrocker schrieb: Da unsere aktuellen Stromkosten pro Jahr ca 700 Euro betragen inkl WW, Heizen und Haushaltsstrom beginne ich gar nicht erst mit dem rechnen .

Das ist eben ein großer Fehler vieler PV-Bauer oder Nicht-Bauer, sie gehen nur vom Eigenverbrauch aus. Die Frage muss lauten, was bekomme ich um welchen Preis aufs Dach und was ist der vermiedene Bezug + Ertrag der Einspeisung. 
27.6.2020 20:48


Casemodder schrieb: Wartung und Ersatzteile sollten innerhalb der ersten 10 Jahre keine notwendig sein (denke ich). Haushaltsversicherung deckt auch PV ab bzw. ist diese bei mir standardmäßig inkludiert. 

Genau, Wartung gibt es im Grunde keine. Was kann sonst sein? Ü-Box geht hopps, sollte durch die Versicherung gedeckt sein. WR sollte mind. 10 Jahre halten. Versicherung für PV war beitragsfrei in der Gebäude dabei.
27.6.2020 23:50


Infos schrieb: Hat das schon jemand bis ins Detail nachgerechnet, ob und wann sich die PV-Anlage rechnet ?



Sunnydesign kann das eh berechnen. Bei mir je nach Betrachtungsweise zwischen 4-6 Jahren.

Rechnet sich das ?
28.6.2020 7:35
Hat schon mal jemand von euch die Gegenrechnung mit dem Kredit gemacht und die Anschaffungskosten der PV nicht mit Eigenkapital, sondern eben mit Fremdkapital und zumindest dieselben Zinsen wie für den Hauskredit angenommen?
28.6.2020 10:02
Kannst du auch mit Sunnydesign machen, nur die Investitionsförderung der Oemag muss in der Software direkt abgezogen werden. Die Rendite liegt bei mir aber weit über den Zinsen. https://www.sunnydesignweb.com/

Aber kurz gesagt, umso größer die Anlage ist umso schneller amortisiert sich diese. Und bei einem Neubau ist PV günstiger als bei einem Bestandsbau. 
28.6.2020 11:45
Und wie würde es sich bei euch auf den Kredit auswirken, würdet ihr statt der PV eine Somdertilgung beim Kredit durchführen?

wenn ich es durchrechne, schneidet die PV immer als Minusgeschäft ab...
28.6.2020 12:31


bimpfi87 schrieb: wenn ich es durchrechne, schneidet die PV immer als Minusgeschäft ab...

Dann rechne mal vor, dann können wir deine Kalkulation beurteilen.
28.6.2020 20:50
Anderer Ansatz: Falls wirklich einmal das Stromnetz zusammenbricht, läuft dein Kühlschrank/Gefrierschrank selbst an Regentagen weiter, und wenns sonnig ist kannst du Kochen oder warm duschen :)

Ansonsten hängt die Amortisationsdauer auch davon ab wie du dein Warmwasser machst, welche Heizung du hast, was dein Auto tankt und ob du eine Klimaanlage willst.
28.6.2020 22:41
Also wenn der Strom mal weg ist, finde ich ein bescheidenes Argument...
Wann ist Stromausfall, Tagsüber oder in der Nacht? Hat man eine Batterie oder nicht und wenn ja, wie lange dauert es bis diese leer ist. 
Nochdazu, ist die PV denn überhaupt groß genug um während eines Netzausfalles auch alle oben beschriebenen Dinge mit Strom zu versorgen?

Für solche Notfälle kauft man wohl eher ein Notstromaggregat und keine PV...

Was die oben angesprochene Rechnung angeht, da habe ich selbst so einiges ist dem ein oder anderen Tool gerechnet (auch mit der oben verlinkten Seite), aber Schlussendlich ist der angenommene Ertrag und die Haltbarkeit einer solchen Anlage immer "Kaffeesud lesen".
Man weiß halt erst wie viel sie bringt, wenn man sie im Betrieb hat.

Wir haben zusätzlich die Stromrechnung eines Freundes hergenommen und rausgerechnet, was die Grundgebühr ist. Von dem Betrag der dann noch übrig bleibt, haben wir angenommen, dass theoretisch eine Eigenstromabdeckung von 90% möglich sei.
Danach haben wir angenommen, man müsse 15k€ investieren um diese 90% zu erreichen.
Die 15k haben wir mit den Kreditzinsen gerechnet und auf den Kredit aufgeschlagen (ganz banal im online Rechner).
Danach haben wir die "neue" Kreditsumme und "neue" Stromrechnung  addiert und mit dem bestehenden verglichen.
Siehe da, 50€ weniger kosten im Monat.
Selbige Rechnung haben wir mit 25k€ für 90% Dekung angesehen und plötzlich war die Summe um 50€ höher als ohne PV.
Edit: Klingt vielleicht ein wenig "anti" PV, so ist meine Einstellung dazu aber nicht. Ich konnte mir das Thema PV bis Dato nur nie "schönrechnen"


28.6.2020 23:27


bimpfi87 schrieb: haben wir angenommen, dass theoretisch eine Eigenstromabdeckung von 90% möglich sei.


bimpfi87 schrieb: man müsse 15k€ investieren um diese 90% zu erreichen.

Ich weiß nicht, ob du mein Statement von oben gelesen hast, aber es trifft genau auf dich zu. Eigenverbrauch ist nicht das Maß der Dinge und der Rest fußt auf irgendwelchen x-beliebigen Annahmen. Das ist für mich keine brauchbare Amortisationsrechnung.

Ein valider Ansatz ginge in etwa so:
Ich habe ein Dach, das Platz für 10 kWp bietet.
Diese 10 kWp kosten mir Hausnummer 12k EUR (=> Angebot einholen) + um die OeMAG Förderung bereinigt.
10 kWp produzieren im Jahr laut PVGIS (Standort einsetzen) um die 11.000 kWh.
Worst case bei null Eigenverbrauch und alles an die OeMAG verkauft, kommt ~844 EUR pro Jahr Ertrag heraus. Bei einem 1/3 EV und 2/3 Einspeisungsmix kann es auch Richtung 1k EUR gehen. 
Investitionskosten / Jahresertrag = Amortisation 12 bis 14 Jahre. 

Weiters ist es meiner Meinung nach nicht zulässig, Fremdkapitalzinsen eines EFH mit Laufzeit von 30 Jahren auf eine PV anzuwenden. Die PV ist ein eigenes sich amortisierendes Wirtschaftsgut. Das Haus amortisiert sich gar nie. Insofern müsste man die Zinsen isoliert für die Investitionskosten auf die zu erwartende Amortisationsdauer der Anschaffung rechnen. Das wären 12k EUR auf 10 Jahre. Keine Ahnung was da rauskommt.
29.6.2020 7:01


rabaum schrieb: Weiters ist es meiner Meinung nach nicht zulässig, Fremdkapitalzinsen eines EFH mit Laufzeit von 30 Jahren auf eine PV anzuwenden. Die PV ist ein eigenes sich amortisierendes Wirtschaftsgut. Das Haus amortisiert sich gar nie. Insofern müsste man die Zinsen isoliert für die Investitionskosten auf die zu erwartende Amortisationsdauer der Anschaffung rechnen. Das wären 12k EUR auf 10 Jahre. Keine Ahnung was da rauskommt.

Sind da schon Reserven eingerechnet, sollte etwas passieren oder kaputt gehen? Wie sieht die Rechnung von dir und die Förderung aus, sollte die PV nicht wie erhofft das bringen weil der Einspeistarif sich ändert, etwas kaputt wird, oder der Staat ganz plötzlich eine Steuer darauf veranlasst, oder irgendetwas anderes halt.
Es gibt so viele Ungewissheiten bei dieser Betrachtung und ich bin halt der Meinung, solange noch ein Kredit vom Haus offen ist, ist quasi alles was man sich in der Zwischenzeit anschafft (auch Urlaub, Auto, etc) mit "Fremdkapital" angeschafft. Irgendwie gehört das Ding ja bezahlt, oder nicht? Und wenn das Geld dafür von Anfang an beim Hausbau da ist (theoretisch), gibt es vermutlich dennoch einen Kredit für den Rest der PV (Haus...)
Man könne nämlich genauso gut das "Ersparte" nehmen und stattdessen in den Kredit einzahlen und Sondertilgen (oder erst gar nicht aufnehmen müssen).

Mit den weniger zu zahlenden Zinsen fährt man dann auch nicht schlecht.
Habe überschlagsmäßig wie folgt nun gerechnet:
Zinsen eff. 1,4%
Lfz 360 Monate
Kreditmasse 300k ohne PV, 315k mit PV (312 lässt der Rechner nicht eintippen, sorry).

Ergebnis ohne PV:Rate 1013,41€, Bearbeitungsentgeld: 4500€, Kontoführung 2148€, Zinsen: 58179,60€, Gesamtrückz. 364827,6€, (Draufgezahlt 64827,6€)

Mit PV: Rate: 1063,78€, BG: 4725€, Kontoführung: 2148€, Zinsen: 61087,80€, Gesamt: 382960,80, (Draufzahlung: 67960,8€)

Ich zahle also 50€ im Monat mehr Rate, erspare mir aber lt. deiner Rechnung 70€ im Monat (844€ im Jahr), somit 20€ im Plus pro Monat.

Mit diesen 20€ Gewinn (oder Ersparnis) amortisiert sich die Investition der PV in knapp 62 Jahren...
Wenn ich diese 20€ nun bei den aufgenommen 315k zusätzlich tilge, erspare ich mir ca. 8 Jahre Lfz und ca. 1700€ Zinsen.
Wenn ich die 12k nun aber nach sagen wie 5 Jahren in den 315k Kredit Sondertilge erspare ich mir 15 Jahre Lfz und ca. 4800€ Zinsen...


29.6.2020 7:27
Man kann alles gutrechnen, aber auch wie hier, schlechtrechnen. Was soll kaputt werden? Kenne eigentlich keinen Fall in der näheren oder weiten Umgebung dass ein WR den Geist aufgegeben hat. Blitzschäden werden ohnehin über die Versicherung abgerechnet. Kenne auch Keinen der sich keine PV mehr installiert, weil es kein Geschäft ist. Eher werden noch mehr Paneele irgendwo montiert oder hingestellt.
29.6.2020 8:15
Wie schon geschrieben, bin ich persönlich eingestellt VOLL PRO PV!!!
Aber du hast Recht, ich rechne halt alles schlecht. Ist halt eine Worst Case Betrachtung. Geht ja auch um viel Geld, das ich wiederum als "angelegt" betracht.
Kommen ja andauernd allerhand finanzieller Argumente und ich denke halt, dass sich eine PV finanziell und wirtschaftlich gesehen eben nicht auszahlt.
Wenn das einer der Gaudi halber aufs Dach knallt, dann soll es so sein. Wer braucht denn auch 200PS auf zwei Rädern unterm Arsch. Keiner, aber die meisten Wollens haben (mich eingeschlossen)... ;)

Ich würd mir gerne eine PV machen, jedoch wie oben geschrieben rechnet sie sich bei mir nie aus und genau das war glaube ich auch ganz simpel gesagt die Frage vom Threadherstellen (Rechnet sich das?), oder nicht?
Die hier abgegebenen Argumente (meine eingeschlossen) sind ein ewiges hin und her und wie oben geschrieben, freue ich mich wenn einer meine oben angedeutete Rechnung belegen kann.
29.6.2020 8:48
Um deine angenommenen 15k mehr Kredit für die Photovoltaik bist du aber bei einer Anlage im Bereich 20 kWp (bei viel Eigenleistung auch mehr)
Und die bringt dann nicht mehr € 70,- im Monat sondern eher € 140,-

:edit:
und Ertragsprognosen sind keineswegs "Kaffeesudleserei" sondern valide Berechnungen auf Basis jahrelanger Statistiken. 
Es lässt sich wohl wenig so genau und sicher prognostizieren wie PV-Erträge...
29.6.2020 9:04


bimpfi87 schrieb: Mit diesen 20€ Gewinn (oder Ersparnis) amortisiert sich die Investition der PV in knapp 62 Jahren...

Achtung! Nicht alles was sich rechnen lässt, ist auch eine Rechnung. Du vermischt elementare Größen der Kostenrechnung. Du rechnest da Überschüsse über die ganze Laufzeit. Das wären bei dir 20 Eur x 12M x 30J = 7200 Euro nach 30 Jahren Überschuss.

Wenn du 15k aufnimmst bist du in einer anderen Leistungsdimension, genau wie @ricer sagt. Einfach einen Teil der Gleichung austauschen ist nicht zulässig.

Wenn du die 15k Fremdkapital rechnen willst ok, dann musst du die Zinsen (3k) zu den Herstellkosten rechnen. Wären 18k die du durch den Jahresertrag dividierst. Der ist aber bei 20kWp eher bei 1.800 Euro. Was wieder 10 Jahre Amortisation wären und solange hält der WR auch statistisch. Bei weiteren 10 Jahren brauchst du vielleicht noch einen neuen, aber da bist du ja schon hoch grün im Profit.
29.6.2020 9:45


bimpfi87 schrieb: Ich würd mir gerne eine PV machen, jedoch wie oben geschrieben rechnet sie sich bei mir nie aus und genau das war glaube ich auch ganz simpel gesagt die Frage vom Threadherstellen (Rechnet sich das?), oder nicht?

So simpel ist das aber nicht.
Auch deine Rechnung hinkt für mich, weil du reine Kreditraten vergleichst und einfach eine "Ersparnis" bei der PV dazu nimmst, die recht klein ist, monatlich gesehen.
Vergleiche Kreditrate + Stromkosten in beiden Modellen. Wo wir uns absolut sicher sein können ist, dass die Strompreise steigen werden. Wie in Zukunft private Einspeisung gehandhabt wird, kann keiner so genau sagen, da wird es verschiedenste Modelle geben. 

Für mich ist es in solchen Diskussionen auch nicht verständlich, warum "Wirtschaftlichkeit" mit "Amortisation" gleichgestellt verwendet wird.
Ich sehe die PV als eines von vielen Werkzeugen, mit denen ich die laufenden Betriebskosten meines Hauses senken kann, genauso wie z.B. ein Brunnen, mit dem ich mich selbst mit Wasser versorgen kann. Natürlich zahle ich dafür zuerst mal mehr Kredit - aber der Kredit ist irgendwann abbezahlt und die Vorteile der PV bleiben. Klar könnte ich mir das Geld sparen, aber wie? Konservative Sparformen kommen kaum hinter der Inflation hinterher, und wenn ich in Börsenprodukte investiere, kann ich, wie man aktuell gut sieht, sehr viel Geld verlieren. Da riskiere ich lieber einen kaputten WR.
Deshalb nutze ich lieber meine jetzige Situation - jung, gutes Einkommen, niedrige Zinsen - um Fremdkapital aufzunehmen und damit zu versuchen, meine finanzielle Belastung im Alter zu senken.

Meine Argumentation haut aber auch nur für Menschen in meiner Situation hin, die eben noch lang in der Arbeitswelt sind und überhaupt ein Haus bauen wollen. Selbst da kann man ja schon diskutieren, ob mein Ansatz, ein Haus als Altersvorsorge zu sehen, überhaupt Sinn macht, da gibt es auch genug Gegenrechnungen mit Miete.

Im Endeffekt kann keiner sagen, was die nächsten Jahre oder gar Jahrzehnte passieren wird. Deshalb können beide Seiten bis ans Ende aller Tage weiterdiskutieren, ohne sich zu einigen. Keiner wird deine Rechnung jetzt widerlegen können. Aber wenn man schon "pro PV" ist, reicht meiner Meinung nach auch deine Rechnung schon aus. Trotz einer höheren Kreditsumme machst du von Tag 1 weg 20€ Gewinn laut deiner Rechnung. Wenn du eh eigentlich eine PV willst, warum muss man die dir dann erst durch eine Amortisationsrechnung verkaufen? Ein wenig Idealismus darf bei Themen wie erneuerbarer Energie gerne dabei sein. Es profitiert ja nicht nur dein Geldbörserl von einer Photovoltaik.
29.6.2020 9:59
@ricer die 15k kommen daher da rabaum 12k für 10kWp erwähnt hat. Beim einfachen Online Kreditrechner war es mir nur möglich 5er Schritte bei der Kreditsumme einzugeben.

Mag schon sein, dass ich in meiner sehr simplen Betrachtung hier Dinge vermische. Darum frage ich ja nach.
Aber ich rechne nochmal nach:
Ergebnis PV "neu" mit 310k :Rate 1046,99€, Bearbeitungsentgeld: 4650€, Kontoführung 2148€, Zinsen: 60118,4€, Gesamtrückz. 376916,4€ (Draufgezahlt 66916,4€)

10k höhere Kreditsumme notwendig (nur mehr 10k da mit 15k "überdimensioniert) = ca. 2k zusätzliche Zinsen
2k Zinsen zu den 12k Invest (wie von dir oben geschrieben für 10kWp) = 14k für die PV
Die 14k dann durch den von dir beschriebenen Jahresertrag von ca. 844€ = 16,5 

Schaut für die PV wieder nicht gut aus, was mach ich falsch? 

Man kann das ganze auch nochmal mit 305k nachrechnen = 15,4 Jahre

Alleine wenn ich die von dir angesprochenen 12k Invest für die PV hernehme und diese durch den Jahresertrag von 844€ Rechne, komme ich auf 14 Jahre.
Bei 844€ Ertrag und einer Armotisierungsdauer von "gewünscht" 12 Jahren dürfte die Anlage MAXIMAL 10200€ kosten (einfache Gegenrechnung).
29.6.2020 10:18
Damit bist du ja immerhin schon von 62 Jahre auf 15 Jahre runter 😉
Ich halte die 12k Invest noch immer für zu hoch gegriffen.
Die Förderung eingerechnet wären das 14,5k - macht € 1.450/kWp.
Machbar sollten sicher € 1.200/kWp sein. 

Bei Bereitschaft zu hoher Eigenleistung und etwas Beschäftigung mit der steuerrechtlichen Seite ist auch viel(!!!) weniger möglich.

Bei mir waren es am Ende knapp € 770,-/kWp netto für eine 13 kWp-Anlage (und da kommt die Förderung noch weg!)



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