Mal eine Frage an die Wissenden hier. Warum fahren 'gefühlt' fast alle E-Autos so langsam? Hab die letzten 2 Wochen das wirklich intensiv und genau beobachtet, kein E-Auto fuhr auf der Freilandstrasse die erlaubten 100 km/h, 90 war das höchste der Gefühle. Auf der Autobahn das Selbe, dort maximal 110, mit viel Glück war mal einer dabei der 120 fuhr (Bei erlaubten 130 km/h). Meine Frage: Warum? Ist der Verbrauch so viel höher? Beim Verbrenner stört das doch auch die Wenigsten. Beim Heimfahren gestern auf der Freilandstraße: 14 Autos, 2 davon E-Autos. Alle Verbrenner mind. 105, die Meisten sogar 110-115. Die 2 E-Autos dümpeln mit 90 herum.
Auf was ich eigentlich hinaus will: Ist der Verbrauch so viel Höher? Ich will mir ja spätestens nächster Jahr auch ein E-Auto zulegen bin aber nicht bereit so herumzuschleichen. Gibts da irgendwo verlässliche Quellen? Oder könnt ihr aus der Praxis sagen z.B. sagen: 110 vs. 130 km/h verbraucht 20% mehr. Wäre über eure Hilfe echt dankbar
Mein Verbrauch für die Thermen- hin und Rückfahrt, im Mix Autobahn (zwischen 130 und 150 km/h) und Landstraße, 2x Bergfahrt je Strecke, bei bis zu minus 10 Grad klirrend kalt: im Schnitt rund 25 kw/H. Strecke rund 210 km, Abfahrt mit 100%, Heizung auf 23°, Restreichweite zu Hause 90 km. Großer Akku mit moderatem Verbrauch im Winter ermöglichen somit rund 300 km Reichweite.
Wir waren mit dem Enyaq Coupe jetzt im Winterurlaub. Beide Fahrten bei jeweils -5 bis -12°C. Autobahn wo es halt geht 130-140 km/h. Ebenfalls 2 Pässe je Strecke - insgesamt 480 km. Verbrauch lag bei etwa 23,5 kWh. Macht also auch locker 300 km im Winter.