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Grabenkollektor für EFH

228 Beiträge | letzte Antwort 1.12.2018 | erstellt 20.10.2015
Hallo Forum

Wir sind mitten in der Planung von unserem EFH.
Entscheidung für den Haushersteller (Holzriegel) in den nächsten Tagen/Wochen. Selbiges für den Baumeister für den Keller und die Erdarbeiten.
Einreichung soll noch im Herbst erfolgen und sobald es die Witterung im Frühjahr zulässt, kommt dann der Keller und kurz danach das Haus.

Angeregt durch die zahlreichen interessanten Beiträge hier im Forum, würden wir gerne eine Wärmepumpe mit Grabenkollektor als Wäremquelle nutzen.
Ich bin auch schon in Kontakt mit ein paar Installateur-Unternehmen bzgl. Angeboten für Wärmepumpe und FBH-Heizung. Wahrschenlich wird es eine KNV 1155 mit Greenwater 200/300 Speicher. Wenn es sich finanziell ausgeht auch kombiniert mit einer PV-Anlage (eventuell erst etwas später).
Da wir noch nicht eingerecht haben, gibt es aktuell auch noch keinen EA. Es wird ein Holzriegelhaus mit EG und OG mit ca. 156m² Gesamtfläche werden. Dazu noch ein Keller, in welchem im Gang und in einem Kellerraum auch FBH installiert werden soll.

Das Grundstück ist ca. 900m² groß und leicht gegen SSW geneigt. Über das gesamte Grundstück ca. 1,5 Meter Höhenunterschied. Soweit ich das bei anderen Baugruben gesehen habe, ist es ein ziemlich lehmiger Boden.

Ich habe mal versucht unser Bauvorhaben im Gabenkollektor-Tool einzuzeichnen:
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/canvastest.html?id=UAfYppOBiaOcb1FjPwIW

Ist ganz sicher noch zu verbessern!

P.S: Ein Installateur meinte in einem Gespräche, dass der Grabenkollektor zum Vereisen neigt und das oftmals das Gelände über dem Kollekor einsinken würde. Gibt es dazu Erfahrung bzw. Meinungen?

Besten Dank schon Mal für eure Hilfe!
Hannes

 
2.11.2018 14:02


dyarne schrieb: bist du letzten winter nicht mit 50% festwert auf der wärmeträgerpumpe gefahren?
solltest wieder einstellen...


30-35% könnten auch reichen, aber dann wäre die heizkurve vom letzten winter anzupassen.

derzeit schwingt's gewaltig..

Grabenkollektor für EFH

Grabenkollektor für EFH

nur bei ww bereitung scheint's ok zu sein (kürzerer kreis und/oder die "verursachende" komponenten nicht "im weg")

Grabenkollektor für EFH
1.12.2018 0:22
Wieder ein Jahr vorbei.

Abrechnung von 1.12.2017-30.11.2018
------------------------------------------------
WP WMZ: 8.790 kWh (davon 1351 für WW) (-20,6%)
Strom für WP: 1648 kWh (-20,5%)
-> JAZ: 5,33

Gesamtbezug Strom: 2590 kWh (-6,4%)
Strom eingespeist: 2197kWh (+4,5%)
Strom Eigenverbrauch (36,6%): 1269kWh (+5,9%)
PV (3kW) produziert: 3466kWh (+5%)
Strom für Haushalt: 2211kWh (+16,9% )
Gesamtverbrauch Haus inkl. WP: 3859kWh (-2,7%)

Grundsätzlich sind alle Werte bis auf den Strom Haushalt besser als im Jahr zuvor.

Im letzten Monat (Nov.) hatten wir die bisher beste MAZ mit 7,49. Noch besser wie letztes Jahr Nov. mit 7,4.
1.12.2018 7:29
2200kWh für Haushaltsstrom? Wie macht ihr das?
Wir haben alle Beleuchtungen in LED, Elektrogeräte quasi neu. Sind ein 4Personenhaushalt mit zwei Kindern (5 und 7). Es wird fast täglich gekocht (+ Geschirrspüler), täglich gewaschen und meist getrocknet. Im Technikraum läuft ein Entfeuchter mit, damit beim Trocknen der Wäsche keine zu Hohe Luftfeuchtigkeit im Raum bleibt (ca 400kWh/a). Weiters haben wir noch einen kleinen Gefrierrschrank und einen zweiten Kühlschrank für Getränke und Vorräte (beides A+++). Sonst keine besonderen Stromfresser.
Wir schaffens nicht unter 3700kWh (da ist halt das bisschen Steom für die Gastherme und deren Pumpe auch dabei)


1.12.2018 8:10
Hannes, ich finde das schön, dass du uns weiterhin auf dem Laufenden hältst. Erst durch Berichte "aus dem Leben einer Wärmepumpe" wird ersichtlich, ob das Projekt RGK ein nachhaltiger Erfolg war.

heislplaner, ich hätte da ein wenig den Trockner(?)/Entfeuchter im Verdacht; auch ein zweiter Kühlschrank verursacht bestimmt Extrakosten, wenn auch moderate.
Macht das bei einer Gastherme auch einen Unterschied im Stromverbrauch, wie oft sie sich einschaltet? Bei Pelletöfen/-kesseln ist das so, weil die Anlaufphase im Vergleich zum Dauerbetrieb sehr stromverbrauchsintensiv ist.
Ansonsten: Wir haben leider auch einen vergleichsweise hohen Stromverbrauch , sind aber guter Dinge, dass wir diesen im neuen Haus ein wenig senken können.
1.12.2018 8:14
trockner ist ein wärmepumpentrockner, extra gefrierschrank und kühlschrank haben jeweils ca 120kWh/a. entfeuchter hat gemessene 400kWh/ da hab ich so ein messgerät dazwischenhängen um das ein wenig im blick zu haben.
möchte gar nicht den thread zweckentfremden - aber solche verbräuche wie bei hannes kann ich nicht nachvollziehen (der wird ja auch kochen, waschen, usw - hoffe ich natürlich 😀)
1.12.2018 9:49


heislplaner schrieb: 2200kWh für Haushaltsstrom? Wie macht ihr das?
Wir haben alle Beleuchtungen in LED, Elektrogeräte quasi neu. Sind ein 4Personenhaushalt mit zwei Kindern (5 und 7). Es wird fast täglich gekocht (+ Geschirrspüler), täglich gewaschen und meist getrocknet. Im Technikraum läuft ein Entfeuchter mit, damit beim Trocknen der Wäsche keine zu Hohe Luftfeuchtigkeit im Raum bleibt (ca 400kWh/a). Weiters haben wir noch einen kleinen Gefrierrschrank und einen zweiten Kühlschrank für Getränke und Vorräte (beides A+++). Sonst keine besonderen Stromfresser.
Wir schaffens nicht unter 3700kWh (da ist halt das bisschen Steom für die Gastherme und deren Pumpe auch dabei)


Ich habe schon mal in einem anderen Bereich geschrieben (ich glaube es war der Stromverbrauchs-Thread) dass wir nichts besonders machen, um einen geringen Verbrauch zu haben.
Wir sind 2 Erwachsene und 2 Kinder. Es wird jeden Tag zu Mittag und teilweise auch am Abend gekocht. Waschen und Geschirrspüler ist eh klar. Wir haben auch KNX und einige IT-Netzwerkspielereien, welche auch Strom benötigen. Küchengeräte sind alle neu und höchster Energiestandard. Dazu noch ein großer TK-Schrank im Keller. Komplette Beleuchtung mit LED. Unser Standby-Verbrauch liegt bei ca. 160 Watt.
Entfeuchtungsgerät läuft auch immer wieder im Keller v.a. im Winter mit Wäschetrocknen im Technikraum. Mit einem "Aufstellpool" 17m³ Wasser im Sommer haben wir noch einen extra Verbraucher. Der braucht auch ca. 3kW am Tag.
Wenn wir im Kino im Keller einen Film schauen ist das auch ein netter Verbraucher.
Bis auf einen Wäschetrockner haben wir fast alle Geräte. Zum Wäschetrocknen nutzen wir ganz altmodisch die Sonne.

Also würde ich doch meinen, dass wir schon ein "richtig" bewohntes Haus haben und auch ein paar extra Verbraucher, aber trotzdem ganz schöne Werte aufweisen können.
1.12.2018 11:10
Deinen Haushaltsstromverbrauch finde ich ebenfalls beeindruckend. Wir liegen bei ~190kWh/Monat für 2 Personen Haushalt und ihr kocht sicher mehr als wir und habt auch noch einen Entfeuchter laufen. Grundlast ist allerdings sehr ähnlich. 

Das find ich aber noch beeindruckender:


Hannes17 schrieb: Im letzten Monat (Nov.) hatten wir die bisher beste MAZ mit 7,49. Noch besser wie letztes Jahr Nov. mit 7,4.


Hab für November eine MAZ von nur 6.2 komplett inkl. Steuerung und WW (1060kWh Wärmemenge / 170kWh)...hätte mir mehr erwartet bei den derzeitigen hohen Kälteträgertemperaturen. 
1.12.2018 11:46
ich zeichne jetzt auch die verbräuche auf.
im nov. hat sich der haushaltsstromzähler um fast 300 kwh weiterbewegt.
der subzähler für die wp um 139 kwh.
die wp zählte 770 kwh an heizwärme. (erst nov woche war noch 'standby') ww ist geschätzt 175 kwh (47h verdichterzeit mit durchschnittsleistung von 3,75 kw)
maz wäre so 6,8.

in den 2 jahren im haus hatten wir ca. 3,5 mwh stromverbrauch pro jahr. ca. 1,6 davon wp und 1,9 haushalt.
bisher war aber auch viel karenzzeit und aushilfe wegen unserer kleinen.



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