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Für Blackout rüsten ...

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  •  MiMo2402
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
30.4.2021 - 6.10.2022
218 Antworten | 51 Autoren 218
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Hallo zusammen!

Im folgenden eine Frage eines Nicht-Elektrikers ...
Kann man ein Haus (EFH) notfalls mittels Notstromaggregat betreiben? Wie müsste eine entsprechende Zuleitung/Anschluss aussehen?
Wie funktioniert die Abtrennung vom Netz?
Ich habe eine PV-Anlage am Dach (nicht für Inselbetrieb gerüstet), bräuchte also primär einen Startimpuls.

Bitte um Input und Hilfestellung!

Danke

LG MiMo

  •  Gawan
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
30.9.2022 ( #201)


MissT schrieb:

Du könntest Dich alternativ auch mal umsehen, wo es in der Nähe Deines Wohnorts in wenig frequentierten Bereichen wie z. B. Wäldern Quellen gibt. Die Chancen stehen mMn sehr hoch, dass Du solches Quell-Wasser ohne jede Behandlung gefahrlos trinken kannst. Ich kenne bei mir in der Region eine solche Quelle, die wohl vor Jahrzehnten auch gefasst wurde und wo man sich jederzeit frisches Quellwasser holen kann.

Aber beim Blackout lagern dort dann die wilden Horden (siehe Doku-Reihe "Mad Max")


  •  rocco81
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
30.9.2022 ( #202)
Oder halt einfach beim nächsten Brunnen schöpfen.

  •  ds50
  •   Silber-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und sehr viele Beiträge geschrieben.
30.9.2022 ( #203)


killian schrieb: Habt ihr da mit diversen Produkten schon Erfahrungen gemacht?

Mit dem Sawyer Point One hab ich tatsächlich mal bei einer Waldwanderung mit der Familie beim dort vorhandenen Bächlein Trinkwasser generiert.
Generell gilt zu sagen: Je weniger Menschen am Oberlauf des Gewässers leben, umso besser. Je "größer" der Fluss, desto größer die Gefahr durch menschengemachte Belastungen, die man auch mit Aktivkohle nur bedingt rausbekommt (Schwermetalle, Hormonrückstände, Pestizide, ...).


  •  streicher
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
30.9.2022 ( #204)
Wie lange kann man wohl Wasser z.B. in einem Ersteller/Weinkeller wo es das ganze Jahr konstant ca. 12 Grad hat und es dunkel ist lagern?
Und in was lagert man das am besten? Flaschen, Fässer, ...?

  •  ds50
  •   Silber-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und sehr viele Beiträge geschrieben.
30.9.2022 ( #205)
z.B. 20l Faltkanister. Füllen und sofort Micropur rein. Alle 6 Monate Micropur rein. Sollte "ewig" halten. (Und hin und wieder tauscht man halt es aus.)

  •  MissT
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
30.9.2022 ( #206)


streicher schrieb:

Wie lange kann man wohl Wasser z.B. in einem Ersteller/Weinkeller wo es das ganze Jahr konstant ca. 12 Grad hat und es dunkel ist lagern?
Und in was lagert man das am besten? Flaschen, Fässer, ...?

Probier es mal aus - und zwar auch ohne Zugabe von Chemikalien, sowohl mit Leitungswasser als auch frischem Quellwasser. Ich würde sterilisierte Glasflaschen nehmen und möglichst luftdicht verschließen. Bei einem Faltkanister hätte ich wegen des Kunststoffs Bedenken, wenn der Inhalt darin jahrelang gelagert werden soll.


  •  Stoffal02
  •   Silber-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und sehr viele Beiträge geschrieben.
30.9.2022 ( #207)


MissT schrieb:

──────
streicher schrieb:

Wie lange kann man wohl Wasser z.B. in einem Ersteller/Weinkeller wo es das ganze Jahr konstant ca. 12 Grad hat und es dunkel ist lagern?
Und in was lagert man das am besten? Flaschen, Fässer, ...?
───────────────

Probier es mal aus - und zwar auch ohne Zugabe von Chemikalien, sowohl mit Leitungswasser als auch frischem Quellwasser. Ich würde sterilisierte Glasflaschen nehmen und möglichst luftdicht verschließen. Bei einem Faltkanister hätte ich wegen des Kunststoffs Bedenken, wenn der Inhalt darin jahrelang gelagert werden soll.

Wozu willst du die Glasflaschen sterilisieren? Meist hat das Leitungswasser schon Bakterien oder Keime, wenn es aus der Leitung kommt. 

Wir machen vierteljährliche Trinkwasseruntersuchungen und nur in den wenigsten Fällen sind keine KBE zu finden


  •  killian
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
3.10.2022 ( #208)
@ds50:
Meinst du diesen hier?:
SAWYER Produkte PointOne Squeeze Wasserfiltersystem https://amzn.eu/d/4SozUlc 

Kann man den nach der Verwendung gut reinigen und ist der geeignet um frisches quellwasser in mehrere 1l-flaschen abzufüllen?

  •  ds50
  •   Silber-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und sehr viele Beiträge geschrieben.
3.10.2022 ( #209)
"Page not found".

Frisches Quellwasser ist sicher kein Problem.

Aber aus Erfahrung ist es sogar essentiell, den Filter immer nach Gebrauch zu reinigen (rückspülen). Wenn der Dreck da drin erst mal fest wird ist es fast unmöglich noch was zu filtern. Ich hab einen von denen so ruiniert - hab dort allerdings tatsächlich erbärmliches Dreckswasser gefiltert, was wohl zu viel des Guten war. 🙄

Wie gesagt, sorgenfreier wäre ich sicher mit dem MSR Guardian, der reinigt sich nämlich selbst. Kostet aber halt auch entsprechend.

  •  killian
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
5.10.2022 ( #210)
Sorry, hier nochmal der richtige Link:
https://amzn.eu/d/1UwFQ1z

Der MSR Guardian ist mir für meine Einsatzzwecke tatsächlich zu teuer..

  •  ds50
  •   Silber-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und sehr viele Beiträge geschrieben.
5.10.2022 ( #211)


killian schrieb:

Sorry, hier nochmal der richtige Link:
https://amzn.eu/d/1UwFQ1z

Der MSR Guardian ist mir für meine Einsatzzwecke tatsächlich zu teuer..

Ja, den.
Es gab diesen Filter aber auch mal mit Zubehör, womit man einen Kübel als Wasserspender anbohrt und diesen Filter dann als Schwerkraftfilter verwendet. Hat auf der Almhütte super funktioniert. Den gibt's aber glaub ich nicht mehr. Ist aber wohl auch nicht nötig, schließlich könntest z.B. auch einen Ortlieb 20l Sack einfach dranschrauben.


  •  Fani
5.10.2022 ( #212)
Denke das passt hier rein.

Ein, wie ich finde, handwerklich gut gemachtes Video aus Gsiberg, welches auch dem Laien ein paar Zusammenhänge gut erklärt. Und das ganz ohne Angst und Panik zu verbreiten, sondern sachlich.


2
  •  MissT
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
5.10.2022 ( #213)
Aus meiner laienhaften Sicht wäre es nach diesem Video nachliegend, dass in der näheren Zukunft alle volatilen Einspeiser (PV, Windkraft) einen Speicher mit einer Größe in einer bestimmten Relation zu ihrer Erzeugungskapazität haben müssen. Und dass dieser Speicher zu einen gewissen Prozentsatz nur dem Zweck dient, plötzliche Schwankungen abzufedern um die Stabilität des Stromnetzes nicht unnötig zu belasten.

  •  taliesin
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
6.10.2022 ( #214)


MissT schrieb: einen Speicher

Kurz mal nachgerechnet ... Sagen wir Österreich erzeugt 10% seiner Energie aus PV und Wind, also ca. 7TWh und sagen wir diese Erzeuger müssten 10% Ausgleichsspeicher (über's Jahr) bereitstellen, dann wären das 700GWh.

Das größte österreichische Pumpkraftwerk (Maltastaustufe) hat eine Jahresregelleistung von etwa dieser Größe. Jetzt müssen die Windkraft und PV-Betreiber also nur schnell ein zweites Maltatal basteln. Und ein drittes wenn PV und Wind dann 20% produzieren und ein viertes ....

Der Gedanke ist also ganz nett, aber reichlich schwierig umzusetzen ...

E-Autos könnten ev. einen Beitrag leisten: ~2Mio Fahrzeuge in Österreich jeder mit, sagen wir 10kWh (ca. 15% der Gesamtkapazität) ergibt 20GWh multipliziert mit 100 Umladezyklen im Jahr ergibt 2TWh. Aber dann müssen alle immer am Netz stecken und ihre Batterie zur Verfügung stellen und, und ...

Deutlich einfacher ist es das Nutzungsverhalten an die Verfügbarkeit anzupassen, Arne's berüchtigte Sektorkopplung

Die Zahlen sind natürlich alles nur Hausnummern (naja ein bisserl recherchiert schon) ... es soll aber zeigen, dass der Speicherbau deutlich teurer wäre als der Kraftwerksbau.


  •  MalcolmX
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
6.10.2022 ( #215)


taliesin schrieb:

──────
MissT schrieb: einen Speicher
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Kurz mal nachgerechnet ... Sagen wir Österreich erzeugt 10% seiner Energie aus PV und Wind, also ca. 7TWh und sagen wir diese Erzeuger müssten 10% Ausgleichsspeicher (über's Jahr) bereitstellen, dann wären das 700GWh.

Das größte österreichische Pumpkraftwerk (Maltastaustufe) hat eine Jahresregelleistung von etwa dieser Größe. Jetzt müssen die Windkraft und PV-Betreiber also nur schnell ein zweites Maltatal basteln. Und ein drittes wenn PV und Wind dann 20% produzieren und ein viertes ....

Der Gedanke ist also ganz nett, aber reichlich schwierig umzusetzen ...

E-Autos könnten ev. einen Beitrag leisten: ~2Mio Fahrzeuge in Österreich jeder mit, sagen wir 10kWh (ca. 15% der Gesamtkapazität) ergibt 20GWh multipliziert mit 100 Umladezyklen im Jahr ergibt 2TWh. Aber dann müssen alle immer am Netz stecken und ihre Batterie zur Verfügung stellen und, und ...

Deutlich einfacher ist es das Nutzungsverhalten an die Verfügbarkeit anzupassen, Arne's berüchtigte Sektorkopplung

Die Zahlen sind natürlich alles nur Hausnummern (naja ein bisserl recherchiert schon) ... es soll aber zeigen, dass der Speicherbau deutlich teurer wäre als der Kraftwerksbau.

Oder wir bauen halt ein paar von denen:
https://www.golem.de/news/energiespeicherung-china-nimmt-100-magawatt-durckluftspeicher-in-betrieb-2210-168727.html
Oder sonst was. Letztlich liegen die meisten Lösungen schon am Tisch, wir müssen nur wollen.


  •  uzi10
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
6.10.2022 ( #216)
ja die chinesen sind uns immer was vorraus. wir haben sich noch nicht mal Gedanken gmacht und bei denen steht schon was zum puffern

  •  MissT
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
6.10.2022 ( #217)
@­taliesin: Ich denke, Du hast mich missverstanden. Ich meinte mit "Speicher" nicht ein Speicherkraftwerk, sondern Batteriespeicher bei jedem Erzeuger. Gerade bei PV ist die Volatilität besonders hoch. Da könnte ein Batteriespeicher bei jedem Erzeuger eine wesentliche Unterstützung für die Netzbetreiber darstellen, um die Stabilität des Netzes nicht zusätzlich zu belasten, indem sie verhindern, dass sie in kürzester Zeit von Einspeisen auf Netzbezug wechseln. Einerseits ist es ja schön und wünschenswert, wenn es immer mehr PV-Anlage gibt. Aber für die Netzbetreiber wird diese mit steigender Anzahl/Produktionskapazität offensichtlich auch immer mehr zum Problem. Das ist sicher mit ein Grund, warum nicht jeder eine PV-Anlage von beliebiger Größe ans Netz hängen darf. Das schließe ich zumindest aus dem verlinkten Video.

  •  taliesin
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
6.10.2022 ( #218)
Ich glaub, ihr habt mich falsch verstanden. Ich wollte nicht sagen, dass wir das nicht brauchen, sondern, dass wir das nicht unbedingt den Kraftwerksbetreibern umhängen können.

Eigentlich gehören solche Speicher zum Netzbetrieb und sollten dort angesiedelt werden, zumindest aus meiner Sicht, weil Leute die PV bauen können vermutlich mit Druckluftspeichern wenig am Hut haben.


taliesin schrieb: das Nutzungsverhalten an die Verfügbarkeit anzupassen

... kostet an sich nur ein bisserl Intelligenz.




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