Erdwärmeheizung: Die Wärmequellen

Erdwärmepumpe mit Flächenkollektoren (Erdkollektoren):

unkompliziert und preiswert herstellbar
großer Flächenbedarf
[Alle Details zum Flächenkollektor]

Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung (Erdsonde):

auch auf kleinsten Flächen anwendbar
Herstellung teuer
[Alle Details zur Tiefenbohrung]

Grundwasserwärmepumpe (Wasser- Wasser- Wärmepumpe):

gute Arbeitszahl möglich, da das Grundwasser das ganze Jahr über eine Temperatur über etwa 8°C hat
wasserrechtliche Bewilligung nötig
Wasserqualität und -menge kann sich im Laufe der Zeit ändern
mehr Wartungsaufwand als bei anderen Wärmequellen
[Alle Details zu Grundwasser als Wärmequelle]

Außenluft (Luftwärmepumpe):

günstig herstellbar
Arbeitszahlen niedriger
Wärmeentzugsleistung relativ niedrig (3 bis 4kW pro 1000m³ Luft, deshalb oft Elektroheizstab zur Nachwärmung nötig.
Eventuell Strömungsgeräusche der Luft

Auch die Außenluft kann als Wärmequelle dienen. Die Luft wird dabei mittels Ventilator über den Verdampfer geführt, die kalte Luft wird wieder ins Freie abgeführt. Die erzielbare Arbeitszahl ist aber deutlich geringer als bei anderen Wärmequellen. Außenluftwärmepumpen werden häufig als Warmwasserwärmepumpen eingesetzt, da die Investitionen relativ niedrig sind.


Für alle Systeme gilt außerdem:

Der Stromverbrauch der Pumpe für den Solekreislauf wird praktisch nie angegeben (Richtwert je nach eingestellter Leistungsstufe 50 bis 130 W)
Eine eventuell notwendige Abtauung bei Vereisung benötigt zusätzlich Energie (nach unabhängigen Untersuchungen Mehrverbrauch bis 10%).

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