Photovoltaik /
Photovoltaikanlage (PV-Anlage)
Installation und Lebensdauer
der PV-Anlage:
Die Installationsarbeiten sind
technisch sehr einfach, dürfen aber
trotzdem nur von Fachfirmen durchgeführt
werden. Die Lebensdauer beträgt
mindestens 20 Jahre (z.T. von Herstellern
garantiert). Der Wirkungsgrad der im
Handel verfügbaren Solarzellen betragt
ca. 10-18 %.
|
|
Funktionsweise der Photovoltaikanlage:
In einem Halbleitermaterial (z.B.
Silizium) werden durch die
Sonneneinstrahlung Ladungen
"erzeugt". Der Fluß dieser
Ladungsträger stellt einen elektrischen
Strom dar, der über die elektrischen
Anschlüsse abgegriffen wird. Die
erzeugte Spannung hängt vom
Halbleitermaterial ab. Die Höhe des
erzeugten Stroms hängt von der
Beleuchtungsstärke (Sonneneinstrahlung)
ab.
|
Ertrag einer
Fotovoltaikanlage:
Je
m² Anlage kann man in Mitteleuropa mit etwa 150 bis 170 kWh Strom im
Jahr rechnen. Oft wird als Kennzeichnung der Anlagengröße auch in
maximal lieferbare Leistung in kWp angegeben. "p" bedeutet in diesem
Zusammenhang "peak", also Maximalleistung. Der tatsächliche Ertrag kann
von diesen Werten aber abweichen, je nach lokaler
Sonneneinstrahlung, Nebel, Teilverschattung usw.
Bei guter Planung sind in vielen Gegenden Österreichs aber diese Werte durchaus erzielbar, teilweise auch leicht zu übertreffen.
|
|
Beispiel: Eine PV-Anlage mit 1 kWp liefert in Österreich
etwa 1000 bis 1200 kWh Strom im Jahr (bei einer
Spitzenleistung von ca. 1 kWp (= 1000 Watt(p).
Wirtschaftlichkeit der
Fotovoltaikanlage:
Aufgrund der unterschiedlich hohen Förderungen
und Einspeisevergütungen lassen sich nur schwer
Aussagen über eine Amortisation machen. Generell
läßt sich sagen, dass man den Strom einer
PV-Anlage meist selbst verbrauchen sollte (also
nicht zu stark überdimensionieren). PV-Anlagen
sollten immer mit Netzanbindung installiert
werden, da eine AnIage
für den Inselbetrieb sehr hohe Kosten verursacht
(Batterien, Ladegeräte, Platzbedarf,
Überdimensionierung aus Sicherheitsgründen).
Für Sonderfälle (Almhütten und dergleichen)
ist eine PV-Anlage im Inselbetrieb aber trotzdem
oft die günstigste Lösung zur Stromversorgung
(statt Dieselaggregaten). Aus ökologischer Sicht
ist in solchen Fällen ohnehin eine PV-Anlage zu
bevorzugen.
Die Umweltbilanz der
Photovoltaik-Anlage:
Solarzellen haben nach ca. 3 Jahren Betriebszeit
die für die Herstellung benötigte Energie
wieder hereingespielt. Solarzellen erzeugen damit
ca. 10-mal mehr Energie als für ihre Herstellung
nötig ist. Silizium ist auf der Erde als
Bestandteil des Sands im Überfluß
vorhanden. Bei der laufenden Stromerzeugung
werden keine fossilen Energieträger verbraucht.
Die kostenlose Energie der Sonne genügt
und ist ausreichend verfügbar! Strom aus
Solarzellen ist damit im Gegensatz zur
herkömmlichen Stromerzeugung umweltverträglich,
d.h. es entstehen keine Schadstoffe und kein CO2.
Nochmals ganz deutlich: PV-Anlagen erzeugen
heute jedenfalls viel mehr Energie, als zur
Herstellung aufgewendet werden muss. Selbst wenn
der Wirkungsgrad von konventionellen Anlagen
höher ist (Kohlekraftwerk z.B. 30%, Gaskraftwerk
noch mehr), so kann man die Wirkungsgrade nicht
ganz vergleichen. Das konventionelle Kraftwerk
wandelt ja die fossil
gespeicherte Energie nur um, aber die
Rohstoffe sind jedenfalls begrenzt (auch wenn die
Ansichten auseinandergehen, wann das sein wird).
Die solare Einstrahlung für PV-Module ist im
Gegensatz dazu unbegrenzt verfügbar (es trifft
jeden Tag mehr als 10.000 soviel Energie auf die
Erde auf, als wir verbrauchen).
Anbietervergleich:
Hier kommen Sie zum kostenlosen und unverbindlichen Anbietervergleich für Solaranlagen und PV-Anlagen.
© by energiesparhaus.at
Unabhängige Beratung für Wohnen,
Hausbau und Sanierung
|