Systemnutzungsentgelte - Grundsatzverordnung (ab Jan 2027) - Seite 24
3.7.
-14.10.2026
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Das neue System wird für viele ein Grund mehr sein das Thema Strom erneut zur Religion zu erheben. Tatsache wird sein, dass sich für viele nur sehr wenig ändern wird. Aber klar, man kann mit viel Aufwand, Koordinierung, Überwachung und Abstimmung den einen oder anderen 100er Einsparung im Jahr heraus holen. |
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Ohne PV und Batterie wird's möglicherweise 100€ sein. Mit Batterie und PV eher um die 20€ |
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Weiß man schon ob bereits auf Leistungsmessung umgestellte Kunden im NetzNÖ Netz weil > 15kVA PV Einspeisung auch auf das neue Modell umgestellt werden? |
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Die neue Netzentgeltstruktur hat auch positive Seiten. Mit PV und Batterie sind es bei mir ca. 500 Euro / Jahr an Einsparungspotential ggü den jetzigen Netzentgelten (nach der Übergangsfrist). Basierend auf den derzeit kolportierten Preisen und historischem Netzbezugsprofil. Mit der SNE-T-V im Dezember kann man es dann genauer ausrechnen, aber die Größenordnung wird schon hinkommen. Sobald die SNE-T-V veröffentlicht ist, wird die Steuerung der Batterie entsprechend angepasst. Mit vibe coding ist das heutzutage ja kein Hexenwerk mehr. Die neue Entgeltstruktur ist insbesondere für meine BEG interessant, denn BEGs hatten bisher keine reduzierten Netzentgelte (so wie EEGs). Auch hier kann man jetzt als weiteren Zusatznutzen mit Batterien Netzentgelte optimieren und die Eigendeckung erhöhen. |
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Was man auch noch betrachten muss, wer Teil einer EEG ist und bisher schon eine Leistungsmessung hatte kam mit dem Bezug aus der EEG nicht an sein Bezugslimit, es zählt lediglich der Bezug von klassischen EVU Das hab ich noch nicht rausgelesen, falls das so bleibt sind die 10kw quasi nie zu überschreiten, außer man lädt nachts >2 EAutos mit voller Leistung |
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Du bist aber auch die Ausnahme an Wissen Technisch wie rechtlich Top drauf, das sind 99,999% der Reststrombezieher sicher nicht. Hab ich das jetzt richtig verstanden, wenn man mehr Leistung bezieht als "gekauft" gibts die doppelten Leistungsbezogen Netzgebühren? Weil die meisten Haushalte haben doch nur 2-4KW beim Erstanschluss bezahlt oder? |
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Hallo PVAndyE, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Systemnutzungsentgelte - Grundsatzverordnung (ab Jan 2027) |
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Weiß wer eine antwort auf die gestellte frage, heuer noch 2 peaks zu produzieren? Ich habe noch eine wp, kein eauto, gekauft damals 7kw leistung. Oder muss ich suf die verordnung warten? |
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Für wieviele Haushalte? |
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Was erhoffst du dir dadurch? Man bekommt das Bezugsrecht nicht durch hohen Verbrauch. Kommt wohl auch auf den Netzbetreiber an. Bei den Wiener Netzen ist wohl alles bis 10kW jetzt schon inklusive. WP haben sie abgenickt und laut Elektriker wird die Wallbox auf 10kW begrenzt, sonst muss man auf 11kW aufzahlen. So will man eigentlich keinen Peak, dass man unter den 7kW bleibt. Kommt man drüber zahlt man mehr. |
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Die meisten Haushalte sind mit "4kW" eingestuft. Wobei es dabei jedoch nie um Leistung ging, sondern dies <15000kWh im Jahr Bezug bedeutete. Daher freundlicherweise die Umstellung auf jetzt praxistaugliche 10kW, was nun wirklich gemessene Leistung bedeutet und womit man gut auskommen sollte. Ich fand es die letzten Jahre immer lustig zu lesen, wenn sich Leute 6mm² für ihre 22kW Wallbox verlegt haben, es war mit den Smart Metern so klar das dass kommt. |
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Was ist daran lustig? Ich ziehe die 22 kW selbst jetzt noch aus der PV (mit 2 Autos) 😇 |
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Das ist der Standard beim Standard und was nicht in die Blattlinie passt, wird gern mit der Begründung "Unfaires Verhalten" gelöscht 🤣 |
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Das heißt, alle (bestehenden) Haushalte müssen dann theoretisch 2kw + tatsächliche Leistung bezahlen wobei bis 10kw ein "normaler" aufschlag besteht und ab 10kw das ganze nochmal massiv teurer wird? |
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Ja dafür wird der Arbeitspreis (also der mit den bezogenen kWh variable Betrag) günstiger. Kann ja nicht sein, dass PV Eigenverbrauch weiterhin so ein guter Deal ist. Die Netzbetreiber und Versorger im Landeseigentum müssen doch Geld verdienen ;) |
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Und die Leute die vorher mehr hatten, bekommen ihr Geld zurück?^^ |
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Wobei PV-Anlagenbesitzer mit Batterie ja vermutlich März/April bis Oktober/November ja mehr oder weniger nichts aus dem Netz ziehen werden. Daher die zahlen dann für die 2kW während der Verbrauch im Haus sagen wir mal auf 5-6 kW kommt und ersparen sich den Aufschlag. Also spart man trotzdem wieder. |
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Gerade mit PV ist das doch ein guter Deal oder verstehe ich da was falsch? Angenommen im Sommer habe ich gerade einen Verbrauch von 10,5KW, 10KW kommen von der PV also habe ich ja nur Mikrige 0,5KW Netzbezug? Mit Speicher habe ich dann ja sowieso immer einen zusätzlichen Puffer um nicht viel vom Netz beziehen zu müssen? |
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Vorher hast du Pauschal für 4kW bezahlt, jetzt wirst du ohne Bezug für 2kW zahlen - im Endstadium 2030 wahrscheinlich für beides annähernd gleich viel. Die 4kW Pauschale war ja irgendwo um die 50-60 Euro im Jahr. Der Großteil der Netzgebühren wurde in der Netzebene 7 über den Netzbezug/Arbeitspreis abgerechnet. Das soll im Endstadium dann 50/50 Arbeitspreis/Leistungspreis sein. Es wird daher zwangsläufig für alle die eine geringe Leistungsspitze aber einen hohen Jahresverbrauch haben billiger und für alle mit geringem Jahresverbrauch aber hoher Leistungsspitze teurer. Das wären die zwei Ecken, dazwischen ist das ein Kontinuum. Eine eigenverbrauchsoptimierte PV Anlage senkt primär den Jahresverbrauch, aber nicht unbedingt die Leistungsspitze. Wovon ja ein einziger Ausreißer im Monat ausreicht um das ganze Monat zu "versauen". Dann kommt noch der SNAP zu der Zeit im Sommer wo man in der Regel die höchste Produktion hat, also ist da nochmal ein Benefit weg. Ohne Speicher wird's also weniger attraktiv. Mit Speicher muss man schon ein ziemlicher Nerd sein oder nochmal Geld ausgeben für ein Energiemanagement, dass die diversen Wechselrichterhersteller sicher nicht gratis zur Verfügung stellen werden. Da gibt's dann wieder Abokosten. |
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