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Neubau Smart-Home: Was macht Sinn? Must-Haves? - Seite 4

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  •  localhorst
18.2. - 2.3.2026
87 Antworten | 27 Autoren 87
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89
Hallo,
wir sind gerade dabei uns für einen Neubau die Elektrikerangebote zusammen zu suchen und sind beim Thema Smart-Home immer noch am hin und her überlegen. Beide angefragten Elektriker bieten Loxone an, einer davon kann auch KNX.
Nun stehe ich einer Smart-Hiome Lösung grunsätzlich kritisch gegenüber (Ausfall/Defekt, Insolvenz, Verkauf, ändern der AGBS -> Abos, Day-0 sicherheitslücken, etc.) sehe aber ein, dass es für viele Dinge schon ganz nützlich sein kann.
Das Problem: So richtig eine gute Übersicht mit features die man unbedingt haben muss, finde ich nicht und auch die Elektriker haben da so Ihre Probleme mich davon zu überzeugen... Also bin ich hier :)

Unsere Überlegungen:
  • Raffstore/Rolläden: Find ich grundsätzlich gut um im Sommer die Hitze draussen zu lassen und um Beschädigungen bei Wind und Wetter zu vermeiden. Das ist der Hauptgrund warum bei uns ein SH-Server eingebaut wird.
  • Beleuchtung: Ist ganz nett mit dem Dimmen ab einer gewissen Uhrzeit, aber das geht auch mit normalen Drehdimmern. Grundsätzlich brauche ich auch keine "Beleuchtungsszenen" und weiß jetzt schon, dass ich auf die spielerei vor dem PC um irgendwas mit RGB Beleuchtung machen keine Lust habe.
    Das größte Manko: Ich hasse die Smart-Home Lichtschalter. Ich will nicht lernen wie ich einen Schalter zu Bedienen habe, ich wills nicht meinem Kind beibringen und auch nicht meinen Eltern oder Gästen. Zusätzlich: Wenn Loxone ausfällt und die Raffstores gehen mal nicht ist das verschmerzbar... dass das Licht aber nicht geht ist ein No-Go
  • Audio-Server: Ich brauche keine Matsch-Boxen die mich überall Beschallen. Ich habe eine richtige Sound-Anlage und für den Rest gibt es Tragbare Bluetooth-Boxen. Den einzigen Vorteil den ich darin sehe ist für Durchsagen, dass das Essen fertig ist aber das ist mir das Geld nicht wert.
  • Heizung: Ich habe geplant (sofern möglich), diese nach flow-30 Prinzip umzusetzen, da sollte man sowieso kaum Regeln... Von daher nicht wirklich benötigt und kann easy nachgerüstet werden.
  • Rauch/Wassermelder: Ja, machen die Sinn? Wie siehts da preislich zu gewöhnlichen Meldern aus?
  • Intercom/Kamera: Wenn man schon Loxone hat, macht das eventuell Sinn damit zumindest alles in einem System ist. Für mich kein Must-have, aber ich glaube Preislich nicht der große Unterschied.
  • Zutrittssteuerung: Eine Haustüre mit eigenem Keypad und evtl Motor kostet idr. so viel mehr, dass sich dafür auch die Loxone Lösung ausgeht - oder sehe ich das Falsch?
  • PV: Macht man das Energiemanagement am besten mit dem Inverter bzw. Anhängsel oder besser via Smart-Home?
  • Kühlung: DAS ist der große Punkt. Wir werden vorraussichtlich mit BKA BKA [Betonkernaktivierung] kühlen und da macht für mich eine Überwachung der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit schon Sinn. Wenn evtl auch noch eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] kommt wahrscheinlich umso mehr. Das Problem: Die Sensoren kosten so viel wie die grausamen Lichtschalter die das bereits eingebaut haben. Auf Sensoren mit Bastellösungen habe ich keinen Bock, das soll einfach Plug-and-Play sein. Gibt es da eine elegante Lösung womit ich auf die Lichtschalter und somit den Lichtbaustein verzichten kann?

Wie leicht lassen sich Geräte wie Heizung, Raffstore, PV einbinden? Kann Loxone nur bestimmte Schnittstellen?
Die alternative wäre Home-Assistant, welches ich auf meinem NAS laufen lassen könnte. Aber wie bereits gesagt, will ich meine Zeit so wenig wie möglich mit solchen Bastelein verbringen.
Gibt es super-sinnvolle Anwendungen die ich übersehen habe?
 
Danke und LG!

  •  TobiK
  •   Silber-Award
23.2.2026  (#61)

zitat..
luxmoo schrieb: Oder direkt KNX verwenden und das Geld für die Loxone KNX Extension auch einsparen 😁

Sehe ich genauso und kann die Angst vor der KNX-Parametrisierung nicht verstehen. Bei Loxone höre ich öfters von Vollausfällen, bei KNX dagegen bisher nicht. KNX ist eigentlich auch nicht wirklich schwerer als Loxone, allerdings muss man fairerweise auch die Kosten für die ETS dazurechnen, wenn man sie nicht bereits hat.


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  •  ds50
  •   Gold-Award
24.2.2026  (#62)

zitat..
TobiK schrieb: Bei Loxone höre ich öfters von Vollausfällen

Wirklich? Ich noch nie, außer dem SD Karten Problem vor Jahren mal. Was war denn jeweils die Ursache?

Übrigens konnte ich mein Loxone Power Supply Backup letzten Freitag beim großflächigen Schneebruch unfreiwillig testen, funktionierte klaglos. 😄 Sogar die 24V Beleuchtung war problemlos möglich.

zitat..
luxmoo schrieb: Oder direkt KNX verwenden und das Geld für die Loxone KNX Extension auch einsparen 😁

In Wirklichkeit ist es egal - Hauptsache keine konventionelle Installation 😄, v.a. nicht, wenn man sowieso technikaffin ist und die Programmierung/Parametrisierung selbst bewerkstelligen kann, was tatsächlich für mich fast eine Grundvoraussetzung darstellt.

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  •  brtl
24.2.2026  (#63)

zitat..
luxmoo schrieb:

──────..
brtl schrieb: Erst jetzt gesehen, interessehalber: wieso nicht die Jung KNX Taster direkt?
───────────────

Gute Frage. Bis eben kannte ich den F10 nicht. Vielleicht gab es den damals noch nicht? Der macht auf jeden Fall einen guten Eindruck.

Finde auch den F40 super. Optisch sowieso und die 4 Tasten können als Taster oder Wippen verwendet werden.


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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
24.2.2026  (#64)

zitat..
ds50 schrieb: Hauptsache keine konventionelle Installation 😄, v.a. nicht, wenn man sowieso technikaffin ist und die Programmierung/Parametrisierung selbst bewerkstelligen kann, was tatsächlich für mich fast eine Grundvoraussetzung darstellt.

Stimme voll zu. Wir sind konventionell ausser zB einem Motorschloss mit Fingerprint und ehrlich, habe ich in 5 Jahren noch nichts vermisst. Ist aber sicher individuell und bei vielen persönliche Neigung - faszinierend, was ihr alles umsetzt und überhaupt daran denkt. Ich merke bei mir selber allerdings mit zunehmendem Alter / Bewohndauer, dass immer mehr keep it simple im Vordergrund steht. Ich will einfach immer weniger Zeit für sinnlose "Basics" opfern, nur um der Sache Willen. ZB mein Poolroboter ging eben nach 5 Jahre ein und nach langwieriger Suche und einigen Gesprächen mit langjährigen Poolbenutzern habe ich mir so einen Poolsauger gekauft - und liebe den. Die Reinigung dauert etwas länger (5min Roboter vs etwa 10min Sauger), ist aber so einfach und effizient, dass ich mir gar keinen Roboter mehr dazu gekauft habe. Bei Neuanschaffungen steht daher der Grundsatz im Vordergrund, die Sachen möglichst einfach und effizient zu halten und nur jene Funktionen vorauszusetzen, die benötigt werden. 


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Hallo localhorst,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Neubau Smart-Home: Was macht Sinn? Must-Haves?

  •  TobiK
  •   Silber-Award
24.2.2026  (#65)

zitat..
ds50 schrieb: Wirklich? Ich noch nie, außer dem SD Karten Problem vor Jahren mal. Was war denn jeweils die Ursache?

Doch, das war die Ursache. Habe nicht mitbekommen, dass es da ein "generelles" Thema mit gab. So oder so, beide Systeme haben ja ihre daseinsberechtigung, ich mag es eben lieber offen und nicht herstellerabhängig neben den anderen Themen, die mir wichtig sind.


zitat..
hellsayer schrieb: Stimme voll zu. Wir sind konventionell ausser zB einem Motorschloss mit Fingerprint und ehrlich, habe ich in 5 Jahren noch nichts vermisst. Ist aber sicher individuell und bei vielen persönliche Neigung - faszinierend, was ihr alles umsetzt und überhaupt daran denkt. Ich merke bei mir selber allerdings mit zunehmendem Alter / Bewohndauer, dass immer mehr keep it simple im Vordergrund steht. Ich will einfach immer weniger Zeit für sinnlose "Basics" opfern, nur um der Sache Willen.

Ich habe einen Pool auch noch nicht vermisst - vielleicht weil ich es nicht kenne, mit einem eigenem Pool 😛 Aber mal Spaß beiseite: Grundvoraussetzung für mich ist, dass das Arbeit abnimmt und nicht Mehraufwand mit sich bringt. "Zentralausschalter" fürs gesamte Haus, Licht in div. Kämmerlein automatisch auf und abdrehen etc. sind aus meiner Sicht nobrainer. Dafür jetzt KNX/Loxone zu installieren, wäre vielleicht auch etwas übertrieben. Man kann schon viele Dinge machen, die unterstützend statt belastend sind.




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  •  El_aurare
24.2.2026  (#66)

zitat..
TobiK schrieb:

Bei Loxone höre ich öfters von Vollausfällen.

Ich bin sicher nicht die Referenz, aber seit 3 jahren im Betrieb - auch mit einer Air Extension und bisher noch kein einziger Ausfall oder sonstiges, außer das ich beim letzten Stromausfall die Intercom nochmals manuel neu starten musste.




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  •  Andreas90
  •   Bronze-Award
26.2.2026  (#67)

zitat..
TobiK schrieb:
Bei Loxone höre ich öfters von Vollausfällen

Ich denke da wären die Foren und andere Kanäle voll davon

Mir ist schonmal meine KNX Spannungsversorgung ausgefallen, ich denke mit Ausfällen von ein paar Stunden alle 10 Jahre sollte jeder Smarthomler umgehen können 😅


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  •  brtl
28.2.2026  (#68)
Ohne eine KNX vs Loxone Diskussion starten zu wollen: der Unterschied aus meiner Sicht ist halt, dass ein KNX-Netzteil so günstig ist, dass man sich das ruhig auf Reserve legen kann. Das ist beim recht teuren Miniserver für die meisten wohl eher keine Option.

1
  •  localhorst
28.2.2026  (#69)

zitat..
ds50 schrieb:

──────..
localhorst schrieb: Das war auch meine Idee, aber übersehe ich was?
───────────────

Ja, nämlich das Geschäftsmodell von Loxone. Die finanzieren sich rein über die Hardware, das muss sich rechnen. Dafür bekommst du eine abofreie (also abgesehen von den Wetterdaten, aber da gibt's Alternativen) und kostenlose Software namens Loxone Config, welche wirklich mächtig ist und ständig weiterentwickelt wird.

Und wenn du dich schon so über die Kosten der Digitaleingänge aufregst, dann weiß ich, dass du meine haus-bus.de Alternativen zum Geldsparen noch gar nicht angeschaut hast. Da sind z.B. die DIs tw. bei den Erweiterungen "gratis" dabei...

Trotzdem würden mir deren Schalter nicht gefallen, weswegen mir die Touch aufgrund ihrer Einfachheit und Klarheit schon taugen.

Werden die dann auch so einfach von der Loxone-Config erkannt?
Das sind coole Erweiterungen, läuft dann aber auf die Bastellösung hinaus.

Vielleicht wirds einfach eine Siemens SPS für die Beschattung und der Rest wird konventionell und mit EZ-Dim 3-Stufen Dimmern bewerkstelligt.

Loxone oder KNX kostet mich nur für die Beschattung von 9 Rollos ~2700.-
Siemens Logo von Vorprogrammieren: 1100.-
Jeweils excl. Installation.

Nehm ich Beleuchtung hinzu, was zugegebenermaßen komfortabel ist, bin ich mit Mixed Tastern etwa bei 5000.-... Nehm ich mehr von den Tree Schaltern und spar dafür eine DI extension: ~5500.-. Das ist viel Kohle für ein bisserl Komfort, der mir beim Servertot eine Taschenlampe aufzwingt (Loxone). Beleuchtung via Siemens macht keinen Sinn.

Das einzige was mir bei der Konventionellen installation wirklich fehlt sind ordentliche Bewegungs und Präsenzmelder und Raumtemp/Luftfeuchtemessung, welche ich dann irgendwann mal vll. doch in einen HomeAssistant Server schleife.


1
  •  brtl
Preisauskunft 28.2.2026 16:53  (#70)
Was ist bei den 2.700,- für Beschattung alles reingerechnet?

Ein 8x Jalousieaktor kostet 285€. Ein 4x 165,-.

1
  •  sudo
28.2.2026 18:55  (#71)

zitat..
localhorst schrieb: Loxone oder KNX kostet mich nur für die Beschattung von 9 Rollos ~2700.-

Loxone eher 1600 inkl. Miniserver (für das notwendigste):
 - Miniserver
 - Relay Extension
 - DI Extension 
 - 24V Netzteil 

zitat..
brtl schrieb: der Unterschied aus meiner Sicht ist halt, dass ein KNX-Netzteil so günstig ist, dass man sich das ruhig auf Reserve legen kann. Das ist beim recht teuren Miniserver für die meisten wohl eher keine Option.

Ein Netzteil mit einem Miniserver zu vergleichen hinkt halt auch etwas, man könnte ja zB ein 24V Netzteil auf Lager legen.
Und selbst einen Notfall Miniserver seh ich jetzt nicht als eine enorme Investitionen (hab selbst noch keinen), immerhin ist das ein sehr niedriger Promillewert (wenn überhaupt) vom gesamten Haus.
Und ja, mir ist schon klar dass ohne dem Miniserver bei Loxone nichts geht, aber dafür kann der Miniserver halt auch doch etwas mehr als ein KNX Netzteil.
Von den ~20 Loxone Systeme die ich kenne, ist mir kein einziger Ausfall bekannt (außer der eine, der einen Wasserschaden im Loxone Schrank hatte 😅) und da sind Installationen von quasi der ersten Stunde von Loxone dabei.

Hab schon oft in Gesprächen gemerkt, dass die Kosten für die gesamte E-Installation generell total unterschätzt werden, da glauben viele eine konventionelle Installation für ein 200m² Haus kann ja nicht mehr als 10k€ kosten, mit allem drum und dran inkl. Zählerschrank und vielleicht auch noch die Zuleitung^^
Für viele andere Dinge wird dafür dann das Geld den Firmen gerade zu nachgeworfen, besonders wenns was ist, was sich auf Instagram und Co. gut macht.
Wenn mich wer fragt, dann sag ich grob 10% von den gesamten Kosten kannst schon rechnen für was vernünftiges wennst alles machen lässt.


1
  •  brtl
28.2.2026 19:48  (#72)

zitat..
sudo schrieb:

Ein Netzteil mit einem Miniserver zu vergleichen hinkt halt auch etwas

Naja, es ist in beiden Fällen DIE kritische Komponente. Aber stimmt bei Loxone hat man zwei kritische Komponenten, das Netzteil und den Miniserver. emoji


1
  •  localhorst
28.2.2026 20:25  (#73)

zitat..
brtl schrieb:

Was ist bei den 2.700,- für Beschattung alles reingerechnet?

Ein 8x Jalousieaktor kostet 285€. Ein 4x 165,-.

Netzteil, IP, Wetterstation und damit man die Loxonevergleichbarkeit hat auch einen X1 für die Visu... und selbstverständlich die Taster

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  •  localhorst
28.2.2026 20:36  (#74)

zitat..
sudo schrieb:

──────..
localhorst schrieb: Loxone oder KNX kostet mich nur für die Beschattung von 9 Rollos ~2700.-
───────────────

Loxone eher 1600 inkl. Miniserver (für das notwendigste):
 - Miniserver
 - Relay Extension
 - DI Extension 
 - 24V Netzteil 

──────..
brtl schrieb: der Unterschied aus meiner Sicht ist halt, dass ein KNX-Netzteil so günstig ist, dass man sich das ruhig auf Reserve legen kann. Das ist beim recht teuren Miniserver für die meisten wohl eher keine Option.
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Ein Netzteil mit einem Miniserver zu vergleichen hinkt halt auch etwas, man könnte ja zB ein 24V Netzteil auf Lager legen.
Und selbst einen Notfall Miniserver seh ich jetzt nicht als eine enorme Investitionen (hab selbst noch keinen), immerhin ist das ein sehr niedriger Promillewert (wenn überhaupt) vom gesamten Haus.
Und ja, mir ist schon klar dass ohne dem Miniserver bei Loxone nichts geht, aber dafür kann der Miniserver halt auch doch etwas mehr als ein KNX Netzteil.
Von den ~20 Loxone Systeme die ich kenne, ist mir kein einziger Ausfall bekannt (außer der eine, der einen Wasserschaden im Loxone Schrank hatte 😅) und da sind Installationen von quasi der ersten Stunde von Loxone dabei.

Hab schon oft in Gesprächen gemerkt, dass die Kosten für die gesamte E-Installation generell total unterschätzt werden, da glauben viele eine konventionelle Installation für ein 200m² Haus kann ja nicht mehr als 10k€ kosten, mit allem drum und dran inkl. Zählerschrank und vielleicht auch noch die Zuleitung^^
Für viele andere Dinge wird dafür dann das Geld den Firmen gerade zu nachgeworfen, besonders wenns was ist, was sich auf Instagram und Co. gut macht.
Wenn mich wer fragt, dann sag ich grob 10% von den gesamten Kosten kannst schon rechnen für was vernünftiges wennst alles machen lässt.

Es fehlt die wetterstation.
Die Elektrikter haben immer das Power Supply & Backup Netzteil angeboten - ich denke da reicht auch das günstige um 69.-. Dann wirds etwas günstiger. AUch hatte ich eine DI extension zu viel drinnen, da ich ja die Taster für den selben Raffstore zusammenfassen kann.
Trotzdem: 2250 inkl Mwst und 0815 Taster.


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  •  ds50
  •   Gold-Award
28.2.2026 20:53  (#75)

zitat..
localhorst schrieb: Siemens Logo von Vorprogrammieren: 1100.-

zitat..
localhorst schrieb: läuft dann aber auf die Bastellösung hinaus.

Na dann.. 🤔

Nicht bös sein, aber den "Komfort" einer Siemens SPS (FUP oder KOP? 😜) inkl. Visu (gibt's da überhaupt irgendwas?) mit einer Loxone Config gegenüber zu stellen hat auch was.

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  •  localhorst
28.2.2026 22:56  (#76)

zitat..
ds50 schrieb:

──────..
localhorst schrieb: Siemens Logo von Vorprogrammieren: 1100.-
───────────────

──────..
localhorst schrieb: läuft dann aber auf die Bastellösung hinaus.
───────────────

Na dann.. 🤔

Nicht bös sein, aber den "Komfort" einer Siemens SPS (FUP oder KOP? 😜) inkl. Visu (gibt's da überhaupt irgendwas?) mit einer Loxone Config gegenüber zu stellen hat auch was.

Ich bin nicht böse, aber eine Visu die ich sowieso nicht bedienen will, ist mir keine 1200 Euro wert. Schon klar das Loxone auf Lange sicht mehr kann und die Beleuchtungsfeatures sind nett. Die 5 Fach Taster finde ich mittlerweile super, weil mir das die Schalterbatterien erspart, und das Bedienkozept Sinn macht. Die können schon coole Dinge, aber das ist mir den Mehrpreis einfach nicht Wert. Ich habs versucht mir das schön zu Rechnen, aber man kommt immer von 100sten zum 1000sten, also wirds die Minimalversion werden. Das Ding muss nur die Raffstores bei Wind hochfahren und die Beschattung an heißen Tagen regeln. Das kann die Logo von 'vorprogrammieren' für nicht mal 1100.-. Für Spielerein kann ich mal Homeassistant bemühen, aber die Basics gehen schon mal. Davon abgesehen, meine Frau findet Smart Home generell affig, und die Videos auf youtube haben Sie noch mehr abgeschreckt.

Überseh ich was, was Loxone rechtfertigen würde? Den rein für die Beschattung zahlt sichs nicht aus, mit den Tastern & Beleuchtung ists zu teuer.


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  •  ds50
  •   Gold-Award
28.2.2026 23:01  (#77)
Ich sehe als Zukunftsthema EMS (Energiemanagementsystem). Spätestens wenn Leistungsmessung für alle kommt, ist der, der seine (Momentan-)Verbräuche gut kennt und dementsprechend aussteuern kann, im Vorteil.

Dafür benötigt man nicht unbedingt Loxone. Aber komplett im Blindflug bzw. ohne Gegenmaßnahmen (Peak Shaving) wird das den Haushalten teuer zu stehen kommen.

Vielleicht reicht dafür ein simpler Speicher. Aber besser geht's mit EMS.

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  •  localhorst
28.2.2026 23:23  (#78)

zitat..
ds50 schrieb:

Ich sehe als Zukunftsthema EMS (Energiemanagementsystem). Spätestens wenn Leistungsmessung für alle kommt, ist der, der seine (Momentan-)Verbräuche gut kennt und dementsprechend aussteuern kann, im Vorteil.

Dafür benötigt man nicht unbedingt Loxone. Aber komplett im Blindflug bzw. ohne Gegenmaßnahmen (Peak Shaving) wird das den Haushalten teuer zu stehen kommen.

Vielleicht reicht dafür ein simpler Speicher. Aber besser geht's mit EMS.

Dafür müsste ich aber alles über Loxone fahren. Das ist im Sinne der Zuverlässigkeit und der Kosten ja der absolute Wahnsinn.


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  •  brtl
1.3.2026 8:01  (#79)
Du willst und brauchst keine Visu, rechnest sie aber aus irgendeinem Grund mit rein? Dann lass mal den X1 weg, den brauchst du nicht.

Was kostet es dann im Vergleich zur "herkömmlichen" Installation?

Und ich sag mal so: gerade der Sonnenschutz war/ist mir besonders wichtig. Wenn hier mal versehentlich alle Raffstores im Hochsommer oben bleiben, haben wir ein großes Problem im Haus (keine Klima). Umgekehrt will ich im Winter die solaren Einträge optimal nützen. Das wird alles dauern, bis es "perfekt" funktioniert, aber ich hab alle Möglichkeiten.

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  •  ds50
  •   Gold-Award
1.3.2026 11:13  (#80)

zitat..
localhorst schrieb: Dafür müsste ich aber alles über Loxone fahren. Das ist im Sinne der Zuverlässigkeit und der Kosten ja der absolute Wahnsinn.

Das heißt nicht zwingend, dass alles über eine Relais Extension oder Modbus gehen muss.
Zum Messen verwende ich viele stinknormale und billige S0 Zähler (um die 15€), der Digitaleingang dafür kostet mir 96/16 = 6€ (haus-bus.de). Und viele Großverbraucher sind auch über Modbus TCP/IP quasi ohne externe Hardware (außer LAN natürlich) einzubinden, so wie meine Wärmepumpe.
Auch Shellys einzubinden ist möglich.

Aber gut, muss man alles nicht haben. Wenn dir allein die Beschattung reicht, dann passt das ja. Smarthome würde ich das dann definitiv nicht nennen.

Heißt halt auch, dass man den Rest (Licht v.a.) erst wieder konventionell verkabeln muss, mit all seinen Nachteilen (keine Flexibilität, Schalterbatterien v.a. in Küche/Wohnessbereich).

P.S., und ich lass es dann auch: Ich war 2019 bei meinen 27 Fenster immer irgendwo bei 2300€ für eine Beschattungslösung. Der Aufpreis dann für ein komplettes Smarthome (aber mit günstigen Tastern) war gering, der Schritt logisch. Ich rüste allerdings jetzt peu a peu das Smarthome nach, viele Taster sind schon rausgeflogen. 😅

Ich ärgere mich, dass ich damals - aus Kostengründen - keine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] umgesetzt hab. Die Grundsatzentscheidung pro Smarthome allerdings feiere ich.

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  •  localhorst
1.3.2026 12:49  (#81)

zitat..
brtl schrieb:

Du willst und brauchst keine Visu, rechnest sie aber aus irgendeinem Grund mit rein? Dann lass mal den X1 weg, den brauchst du nicht.

Was kostet es dann im Vergleich zur "herkömmlichen" Installation?

Und ich sag mal so: gerade der Sonnenschutz war/ist mir besonders wichtig. Wenn hier mal versehentlich alle Raffstores im Hochsommer oben bleiben, haben wir ein großes Problem im Haus (keine Klima). Umgekehrt will ich im Winter die solaren Einträge optimal nützen. Das wird alles dauern, bis es "perfekt" funktioniert, aber ich hab alle Möglichkeiten.

Die Visu hatte ich im Vergleich für Loxone drinnen. Ohne Visu kommt KNX auf 1200.-, nur für die Hardware. Taster und Elektriker-h kommen dazu und der Elektriker hat bereits anklingen lassen, dass er KNX nicht so gerne macht.
Ist bei einem MDT IP Interface eigentlich das ETS dabei oder muss ich das nochmal extra kaufen? Das habe ich bisher nicht eingerechnet.


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