Neubau Smart-Home: Was macht Sinn? Must-Haves? - Seite 2
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Ich lese gerade zwecks Planung und Ausführung in Eigenleistung ein ~1500 Seiten KNX Buch. Meine Smart Home Fixpunkte sind aktuell: - Raffstore Steuerung (eh klar) und Wetterstation - Zentral Licht aus - nächtlicher Gang zum WC ohne Lichtschalter und gedimmt (man wird ja nicht jünger - keine Lichtschalter in Speis, WC, Flur, Garage durch Bewegungsmelder und Präsenzmelder - Reed Kontakte bei den Fenstern (Meldung ob Fenster geschlossen sind) Noch ein paar andere Use Cases, aber die sind kein "must have". Ach ja: wenn man sich keine Schalter Belegungen merken möchte, ist eine "klassische Installation" eher suboptimal. Da gibt es dann 4 Lichtschalter untereinander für die Wohnküche und man muss sich jede Schalter/Leuchte Kombi merken. Schaut auch nicht sauber aus und die Raffstore Steuerung würde auch noch dazukommen. ZB gibt es KNX Taster, welche die Belegung anzeigen. |
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Egal welche Smarthome Lösung du verwendest: Wenn du echt die Verkabelung meinst, dann ist das das Schlimmste, was du machen kannst. Es gibt in Wirklichkeit keine "gemischte" Installation. Entweder klassisch (Taster -> Licht) oder Smarthome (Taster -> Aktor -> Licht). Alles andere ist Murks. Was du allerdings sehr wohl mischen kannst, ist die Art der Sensorik. Ob da ein Gira Taster oder Touch (bzw. wird bei KNX gerne ein MDT Glastaster verwendet z.B.) oder ein Präsenzmelder das ganze steuert ist relativ egal. Ich hab übrigens auch noch ein paar Doppeltaster in Verwendung, da mir die Touch zu teuer waren. Bin dann aber erst nach einer Weile draufgekommen, dass ich die Taster gerne für eine andere Funktion verwenden würde (z.B. komplettes Stockwerk ausschalten). War dank Smarthome mit Laptop innert 5 Minuten erledigt. Bei der klassischen Installation wäre das schlicht unmöglich gewesen. |
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Ich würde auf jeden Fall beim Bestellen der Fenster (und auch Türen) die Kontakte mitbestellen. Zumindest bei Internorm gibt es diese "einfach" oder als Griffüberwachung (Unterscheidung Griffstellung zu/auf/gekippt). Davon habe ich nur die Wallbox (sehr einfache und gute Integration). Lautsprecher habe ich zB Magnat IC62 (in der Decke verbaut). |
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Hallo localhorst, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Neubau Smart-Home: Was macht Sinn? Must-Haves? |
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Die Antwort ist also: Nein? Ich kann statt dem Loxone krempel auch z.B. eine Wallbox des Inverterherstellers, Leuchten und Lautsprecher einer anderen Firma kaufen und die relativ Problemlos in Loxone einbinden wenn ich das möchte? Es wird zu 90% Loxone werden... Ich will einfach nicht noch X Elektriker anfragen. |
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Das sind gute Punkte. Für mich käme noch Luftfeuchtigkeit/Temp überwachung hinzu um evtl. die Kühlung abzustellen. Die 4 Lichtschalter untereinander kann man sich ertasten. Bei den Loxone Dingern fangen beim falschen Rantasten die Raffstore Dinger an, drückt man aus Panik dann gleich nochmal drauf wirds evtl als Doppelklick gewertet usw. |
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Bei Leuchten würde ich auf jeden fall auf DALI setzen; lässt sich sehr einfach in loxone integrieren. ich bin kein fan der loxone- leuchten, alleine schon wegen der irrsinnig niedrigen dimmfrequenz.. wir wollten erst kein smart-home. spätestens bei der Überlegung wie wir welche raffstore steuern wollen war klar dass es ohne fast nicht geht. kommt dann noch licht inklusive Dimmung dazu ist alles andere eh schon nicht mehr wirklich sinnvoll. ich habe schließlich zu allen leuchten 5-polig verlegt und kann so theoretisch überall DALI verwenden. Die Kosten für die Installation sind marginal, glaub 2*300m Draht. zu den Tastern (hauptsächlich loxone) bin ich auch einzeln (bis auf wenige Ausnahmen) mit einem cat-kabel gefahren. Das hat den Vorteil dass ich einerseits Loxone - Taster anschließen kann, aber auch klassische Schalter über einen digitalen Eingang und Relais - Ausgang oder DALI. Sogar wenn ich die Loxone irgendwann ersetzen möchte könnte ich über eine Haufen Relais, oder DALI tasterkoppler ganz ohne Loxone auskommen. Das ist aber nicht Sinn der Sache, und würde ich auch keinem empfehlen. eine einfache smart-home Installation ist heute meiner Meinung nach Stand der Technik. |
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Alle Leuchten sternförmig 5-polig anfahren ist ein teurer Overkill und widerspricht dem Prinzip eines Bussystems! Es sind ja nicht nur die Leitungskosten, dazu kommt ein erhöhter Platzbedarf bei der gemeinsamen Zuführung zum Verteiler und auch der Verteiler wird aufwändiger - schließlich sollte ja jede Leitung auf Reihenklemmen aufgelegt werden, andernfalls wird die Anlage nahezu unwartbar! Siehe oben! Gruß GKap |
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Unsere Überlegungen:
Weiters wenn klassische Schalter gewünscht sind dann kann ich die von Lingg und Janke empfehlen, schauen aus wie Doppelschalter/Doppeltaster sind aber 4 Fach Taster, wenns zu viel ist einfach eine große Wippe nehmen und man hat einen zweifach. Riesen Vorteil sie haben mit kleinen Aufpreis Luftfeuchtigkeit und Temperatur eingebaut. Und mit noch einen kleinen Aufpreis gibts auch noch rgb Beleuchtung dazu. Und sind ausßerden noch vergleichsweise günstig. |
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Würde auch zum Einlesen zB die Bibel von Stefan Heinle empfehlen. Gibts auch auf willhaben.... |
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Wenn du dich nicht zu viel damit beschäftigen willst, aber trotzdem ein sehr stabiles und zuverlässiges System haben willst bist mmn mit Loxone genau richtig. Wollte damals eigentlich nur eine System um meine Raffs zu steuern und irgendwie ergab dann Loxone am meisten Sinn, auch bezüglich Preis/Leistung. Du kannst natürlich jede Leuchte, jeden Lautsprecher, jede Wallbox und was auch immer nehmen, es geht ja nur um die Steuerung selbst. bzw. dann die gute visualisierung über die App. Habe statt den Loxone Tastern einfach die normalen von Gira genommen, Licht sowieso von den unterschiedlichsten Herstellern, das meiste jedoch von OneA, PV WR WR [Wechselrichter] von Fronius, Wallbox kommt auch von Fronius und das alles lässt sich wunderbar in Loxone einbinden. Das einzige mit dem ich nicht so zufrieden bin ist die Loxone Gen2 Intercom - Optik wirklich toll, aber die arbeitet leider nicht immer ganz verzögerungsfrei. |
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Ich kann Dir nur empfehlen, das Webinar bzw. die Unterlagen von der Legende eibmeier zu kaufen. :) Das ist echt ne step by step Anleitung von Anfang bis Ende. Hat glaube ich 2020 um die 350 Euro gekostet. Bin aus der KNX-Fraktion aber sicher ist loxone auch toll. Wollte einfach auch Herstellerunabhängig sein. Der Hauptgrund bei mir war tatsächlich auch, dass ich kein irre großen, langen, breiten Schalterbatterien im EG wollte. Habe in der Küche und im Wohnzimmer jeweils 4 Lichtquellen, dazu einmal 3 und einmal 4 Rollos bzw. Raffs. Licht hab ich ganz normal über Dimmaktoren geregelt, DALI fand ich persönlich für mich nicht notwendig. Ich hatte extremen Spaß an der Programmierung. Meine Frau hat mich immer ein wenig belächtelt. Als kürzlich im Außenbereich eine neue Pergola dazu kam und binnen 5 Minuten eine Lichtquelle + 2 steuerbare Steckdosen programmiert waren und selbst der Eli ihr gesagt hat das geht nur mit KNX so easy war sie sogar ein wenig stolz :-D Wenn Du allerdings selbst keine / wenig Lust hast zum Programmieren und Dich echt umfassend damit zu beschäftigen (sicher 100h ++) würde ich Dir dringend abraten. Wenn Du jeden Wechsel eine Funktion ohne den Eli nicht schaffst wirst Du arm, oder ärgerst Dich permanent, weil der Eli nicht rankommt :) :) Viel echte Automatisierung hab ich noch gar ned gemacht. Die Raffs nach Sonnenstand kommen dieses Jahr mal dran. Heizung steuer ich gar nicht, Dimmszenen bzw. reduziertest Licht Abends find ich aber schon sehr toll. Mit "schönen" Tastern ist es halt immer schwierig und liegt im Auge des Betrachters. Hab mich dann für Gira entschieden, da gibt es einen Taster der hat 4 Wippen (also 8 "Knöpfe). Ist quasi nicht größer wie jeder standard Taster / Schalter und hat aber noch Temp und Feuchtemessung integriert. Für mich genial. Kann man mit langem Druck und extra langem Druck quasi mit 24 Befehlen belegt werden wenns wichtig ist :) |
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Ling und Janke is hald KNX und es wird zu 90% Loxone :( Ich gebs zu ich verstehs nicht ganz. Also das ganz normale Ein/Aus Leuchten gehen verstehe ich. Das man für RGBW Leuchtmittel was anderes braucht ist auch irgendwie klar, weil das mit nur +/- nicht gehen kann und eine Fernbedienung will ich nicht. Ich geh davon aus DALI ist so ein System/Protokoll/Bus zum steuern von RGBW, Loxone hat sein eigenes System und dann gibts noch Zigbee, etc. Wenn ich in Loxone eh alles einbinden kann(und hoffentlich RGBW anpassen kann), wieso sollte ich dann auf DALI wert legen? Ich brauch ja nicht den overkill sondern vielleicht eine Anpassung des Dimmlevels und Farbtemperatur von ein paar LED Leuchten. Reicht es wenn die Leuchte das Loxone oder XYZ Protokoll kann oder muss ich später bei den Leuchtmitteln auch aufpassen? Ich hoffe doch mit dem Einlöten eines neuen dimmbaren LED Streifens mit Farbtemperaturanpassung reicht. Ich programmiere 8h am Tag 5 Tage die Woche. Ich schließe nicht aus mich dem mal anzunehmen. Aber der Elektriker soll das einfach mal Grundsätzlich einrichten. Ich hab nach Monate langer Baustelle keine Lust mich dann jeden Abend hin zu setzen, zu tüfteln und das als Eigenleistung zu machen. Es gibt irgendwie lustigere Hobbies. Problem 2 ist: Wenn ich mir Loxone anlerne, dann bin ich der Depp der das auch bei den verschwägerten Nachbarn unseres Doppelhauses machen darf. Lieber erstmal nur das nötigste. Der einzige kompliziertere Raum ist bei mir der Wohn/Essbereich wobei der Wohnbereich etwas abgetrennt ist: - 2 Raff Essbereich - 2 Raff Wohnzimmer - Beleuchtung Ess, Wohn, - Beleuchtung Küche: Arbeits und dekorative lichter Da wirds mit den Tastern eben spannend ohne irgendwelche Moves auswendig zu lernen. Der Rest ist 1Room/1Function. |
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On/Off leuchten kannst du natürlich über Relais schalten. DALI hat gegenüber der hauseigenen Lösung von loxone den Vorteil dass du von quasi allen Herstellern leuchten kaufen und einbinden kannst. ist eigentlich der Standard in der Lichtbranche. die Leuchten von loxone haben eine sehr niedrige dimmfrequenz um die 100Hz; das sieht man sehr stark, und ist meiner Meinung absolut unbrauchbar. das Minimum (normativ für flickerfreie leuchten) sollten 1kHz sein, und sogar das finde ich zu niedrig. DALI würde ich auf jeden fall machen, und auch die raumweise sternförmige Ansteuerung der Leuchten. so viele sind das nicht, die Kosten wie gesagt sehr gering, und dafür ist man flexibel. |
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Das ist falsch. DALI ist ein Bussystem für Beleuchtungszwecke mit jeder Art von Leuchten, einfarbig, Tunable White, RGB, RGBW usw. und wenn es sein muss, auch Glühlampen. Im EFH wird DALI meist als Sub-Bus eingesetzt. Fertige DALI-Leuchten sind zwar etwas teurer, aber die Installation ist deutlich einfacher. Bei Spots und LED-Streifen gibt es kaum Preisunterschiede ob mit DALI oder ohne. Großer Vorteil ist die Flexibilität, man kann an jeder Stelle des DALI-Busses eine Leuchte anhängen und diese einzeln steuern. (Gruppen gehen natürlich auch!). Du meinst wohl PWM-Frequenz? Aber ja, 100Hz PWM ist schon etwas wenig! Mittlerweile gibt es auch schon DALI Betriebsgeräte mit AM oder kombinierter AM/PWM Dimmung, da sieht man kein Flimmern mehr! Gruß GKap |
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... und es hat aus meiner Sicht den riesen Vorteil, dass es den Verkabelungsaufwand stark reduziert. Du musst nicht mehr zu jedem Leuchtenauslass eine eigene Leitung legen, sondern legst eine Linie/Stern/Baum. Gerade in Räumen mit vielen Leuchten ist das interessant. |
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Dann würd ich Dir abraten. Wenn der Eli das Grundgerüst des KNX aufbaut mit Struktur der GAs incl. Verständnis dazu kommst Du im Nachhinein damit nicht klar befürchte ich. Bzw. nur schwer klar, dann ist die Nacharbeit ja noch viel schwieriger... Außerdem musst Du ihm auch sagen was Du wo genau haben willst incl. der ein oder anderen Zukunfts / Erweiterungsplänen. Viele Grüße Mig |
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Das ist aber ein sehr unsmartes Konzept! Selbst in WCs habe ich in vielen Projekten 2-3 Leuchten, dann vielleicht noch eine Beschattung, die im Sommer zu ist, aber präsenzgesteuert bei Benutzung am Tag aufgeht! Gruß GKap |
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Die wichtigsten Smart-Home-Anwendungen bei mir zu Hause: Ein Schalter "alle Lichter aus"; ein Schalter "alle Raffstores rauf", ein Schalter "alle Raffstores" runter. Den Rest habe ich nach zwei Wochen nicht mehr genutzt (und meinem Nachbarn geht es ebenso). |
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Ich glaube es müsste mal der Begriff Smarthome geklärt werden....ein Zentralschalter oder per Handy schalten, ist kein Smarthome |
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Welche leuchten kann ich im Gegensatz zu Dalli nicht in Loxone einbinden? Ich muss gestehen dass ich keine RGBW Leds bzw. Ledstreifen verbaut habe, da ich kein Freund von Farben bin - sondern nur nomale mit einem CRI von mind. 90 oder darüber. Dimmen kann ich das Licht dann abgesehen von der App oder bestimmten Szenen einfach, in dem ich länger auf dem normalen Gira Taster drauf bleibe oder wie man es auch immer möchte. |
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Aber mit diesem Hintergrund würde ich zumindest im Bezug auf KNX (Loxone kenne ich nicht) sagen, mach was selbst, sonst wird das weder zufriedenstellend, noch einfach weiter zu basteln. Ich habe mir genau das selbe wie du gedacht, aber alleine den Elektriker alles zu erzählen was ich wie wo möchte dauert länger als es einfach selbst zu programmieren, meine Zeit war mir einfach zu wertvoll. Ist auch Stress freier weil sicher etwas vergessen wird. Gefühlt die meiste Zeit habe ich mich mit der Notation und dem Stil beschäftigt. Und was teilweise auch sehr viel Zeit gekostet hat, welcher Schalter ist für was. z.B. habe ich es so gelöst das oben das wichtigste Licht ist und unten die Raffs + speziellere Sachen |
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