Welches Heiz/Kühlkonzept - Seite 2
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Im Schnitt wird alle 17 Jahre eine neue LWP LWP [Luftwärmepumpe] fällig, eine Sole-WP im geschützten Innenbereich ca. 26 Jahre (schweizer Studie). Wenn also in 50 Jahren die LWP LWP [Luftwärmepumpe] 3x, die Solemaschine hingegen nur 2x zu ersetzen ist, und in den ganzen 50 Jahren die LWP LWP [Luftwärmepumpe] nur eine JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] 4 statt eine JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] 5 wie bei Sole-WP aufweist - ja dann möchte ich sehen, wie sich ein RGK RGK [Ringgrabenkollektor] um let's say 5k€ nicht rechnet. Die TB kommt da wohl auch nicht teurer, wenn überhaupt. Ich wüsste nicht, dass eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] auch so wartungsintensiv wie eine Klima ist. Wenn ich an die Klimas in der Firma denke, wie oft die kaputt sind... Selbst bei nur großzügig angesetzten (da wohl zu niedrigen) 200€ alle 2 Jahre komm ich da auf 5000€ Wartungskosten in 50 Jahren... |
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Ach ja: Wie gut eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] bei diesem Wetter auch funktionieren kann: TAZ halbiert sich gleich mal wegen Abtau Orgien: https://www.energiesparhaus.at/forum-lwwp-abtauvorgaenge-monat/84777_3#916594 |
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einspruch: im neubau ist RGK RGK [Ringgrabenkollektor] mit baumeisterbagger nicht teurer, das rohr kostet ja nur soviel wie das fundament der LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe]. die effizienteste LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] kostet 17.000,- die effizienteste SWWP 12.000,- liste. @lebenszykluskosten, die SWWP hat 50% längere lebensdauer die betriebskosten können perspektivisch auf die hälfte sinken (@erdwärmestrompreis) LWWP können nicht sektorkoppeln, SWWP perfekt. bei den lebenszykluskosten gewinnt immer erdwärme, auch mit bohrsonde. die frage ist nur wie schnell, spätestens nach dem ersten gerätetausch... hier ganz frisch von der messe Innsbruck aus dem vortragsprogramm eines wp-herstellers... |
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da seh ich die systemtechnik entscheidend: 👉 niemand wird eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] nur wegen der entfeuchtung bauen, sondern weil er/sie immer frische luft will - besonders im schlaf. als addon ist die entfeuchtung dann günstiger als die klima... 👉 das komfortthema sticht: ich kenne sehr viele leute für die eine klima ein nogo ist. strahlungskühlung per fläche und luftentfeuchtung per KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] spielen in einer gaaanz anderen liga... technologisch können wir luftheizen und luftkühlen mittlerweile zum glück hinter uns lassen... heizlüfter vs kachelofen ist für die meisten keine frage über die sie lange nachdenken müssen... |
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Was vergleichst du hier? DIY Sole-Planung und Material für RGK RGK [Ringgrabenkollektor] (3700€) + 1000€ Bagger auf Grundstück. Das Grundstück muss groß genug sein und es muss Wasserrechtlich erlaubt sein. Wärmebedarf 10000kWh, entspricht einmal 2000kWh Strom und einmal 2500kWh. Unterschied sind 500kWh/Jahr. Mit PV auf dem Dach zahlt man etwas weniger als den reinen Strompreis, aber nicht viel weniger da der Winter auch für die PV nicht gut ist. Sagen wir 25Cent/kWh. Der Unterschied ist jährlich 125€. Bis man den Erdkollektor wieder drin hat dauert es 40 Jahre. --> Auch ohne einen weiteren Gerätetausch hat sich der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] nach 40 Jahre rentiert. Tiefenbohrung für ein effizientes Haus habe ich mehrere Angebote vorliegen. Zugegeben, ist bei mir wegen dem "reinen" Wasser etwas mehr, doch der günstigste Anbieter ist bei 26800€ brutto. Der teuerste möchte 36000€ brutto. Das ganze für 2x95m. Hier hinzuschreiben, dass eine TB nicht wirklich teurer kommt ist zumindest für Süddeutschland nachweislich falsch. Nun geht es weiter. Ich weiß, warum du dich nur auf Sole vs Luft fokussiert hast. Das ist nämlich die einzige Variante die überhaupt irgendwann wieder drin ist. BKA, regelmäßig zwischen 6000€-10000€ angeboten. Mit viel DIY biste trotzdem bei 3000€-4000€. Für eine Effizienzsteigerung im wenigen Prozentbereich. Die holt man nie mehr rein, besonders wenn man schon eine effiziente Sole-Quelle hat. Das Entfeuchten über KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] fängt gerade mal ab 2000€ an. Dafür bekommt man 3 Stück Splitklimaanlagen, die man sogar noch zum Heizen nehmen kann. Und wenn DIY eine Sole-planung macht und diese mit einem befreundeten Baggerfahrer macht, der scheut sich nicht davor alle 1-2 Jahre einen Filter von einer kliamanlage zu wechseln oder Dreck aus dem Kondensatablauf zu fummeln. Denn Raketentechnik ist die Wartung eine Klimaanlage sicherlich nicht. Ich habr alles durchgerechnet, RGK passt bei mir leider nicht aufs Grundstück, beim Rest bleibe ich bei meiner Aussage, das kann man einfach nachrechnen. |
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Nur wenn die wie auch hier mitunter empfohlen wird sehr knapp ausgelegt wird. Das mag bei RGK RGK [Ringgrabenkollektor]/Erdwärme ok sein, bei LWP LWP [Luftwärmepumpe] sehe ich das aus genau solchen Gründen kritisch. Da sollte man schon schauen, daß die Maschine mehr Reserven hat, aber trotzdem gut runtermodulieren kann. Zum Rest: nur über FBH FBH [Fußbodenheizung] kühlen würd ich aus eigener Erfahrung nicht empfehlen. Bei uns wars zu wenig, Standort Wien. Ja, in Salzburg mags aktuell noch bissl anders sein, aber der Klimawandel schreitet fort. Wir haben vor 10 Jahren gebaut, damals wurde im Forum hier vielfach getönt wenn ein Haus gut gebaut, isoliert und beschattet ist brauche es in Österreich keine Kühlungen. Ich glaube nicht daß das jetzt noch irgendwer behaupten würde. Wir haben vor 2 Jahren eine Multisplitklima im ganzen Haus nachgerüstet und würden sie nicht mehr missen wollen. Die FBH FBH [Fußbodenheizung] verwenden wir gar nicht mehr zum kühlen, ist angenehmer ohne kühle Füße. Bereue nur, daß wir nicht gleich beim Hausbau die Leitungen gemacht haben. Von daher: definitiv gscheite Kühlung vorsehen. Je nach Budget und baulichen Möglichkeiten entweder die Luxusversion BKA BKA [Betonkernaktivierung] + Entfeuchtung über KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung], oder sonst eine Multisplit-Klima. Definitiv nicht nur Fußboden vorsehen, mindestens die Leitungen für die Klima würde ich auf alle Fälle machen. |
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zu diy schreib ich nix, das ist ja völlig individuell. mein fokus gilt skalierbaren lösungen für alle. 1) wir haben mittlerweile 100-te installateure geschult, das war jahrelange aufbauarbeit, jeder einzelne hat eine musterverlegung plus theorie workshop bekommen. ein profi-RGK kostet im neubau <5.000,-€ das entspricht meist der preisdifferenz LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] zu SWWP beim gleichen hersteller: siehe auch messevortrag Innsbruck 2) von 100 anfragen im neubau können wir 99 umsetzen. wir haben schon kleingartenhäuser in Wien mit RGK RGK [Ringgrabenkollektor] geplant, da war zuwenig platz für die LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe]. 3) anzeige- & bewilligungsfrei außer in wasserschutz-/schongebieten. auch wieder rund 99 von 100 anfragen. den hausbau selber holt man nie wieder rein. wer spitz rechnet sollte wohnen statt sich ein haus ans bein zu binden. das ist wie bei der fassadensanierung. wirtschaftlichkeit dauert oft lange, aber den komfortgewinn hat man vom ersten tag an. wie willst du ansetzen wenn du durch die BKA BKA [Betonkernaktivierung] den heizstrompreis netzdienlich per sektorkopplung halbieren kannst? wie willst du den komfortgewinn durch strahlungskühlung ansetzen? das thermometer greift da zu kurz... wirtschaftlichkeitsberechnungen beim einfamilienhaus sind irgendwie das falsche werkzeug - man baut ja nicht um zu sparen... 😉 |
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@dyarne hast du Eigentum vs Miete gemeint ? Daß ein Eigentumshaus langfristig gesehen teurer ist stimmt so meist nicht - wenigstens dann nicht wenn man dasselbe Objekt stattdessen mieten würde und über die gesamte Lebenszeit rechnet. Von daher kann man irgendwo schon sagen msn baut/kauft um langfristig zu sparen. Aber klar wird eine 50 qm Wohnung billiger sein als ein EFH. Ob einem der Komfortgewinn von BKA BKA [Betonkernaktivierung], RGK etc die Mehrkosten wert sind, ist aber tatsächlich eine sehr individuelle Frage. |
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Welche Klimas habt ihr in der Firma, die oft kaputt sind? In meinem Umfeld kenne ich viele, die seit über 10 Jahren laufen, ohne je einen Wartungstechniker gesehen zu haben. Die Filter der Innengeräte ein- o. zweimal im Jahr zu reinigen, kann man selbst, wenn man nicht 3 linke Hände hat. Für den KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]-Filtertausch lässt man ja normalerweise auch keine Firma kommen. Entfeuchten über die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] kommt sicher teurer, da man mit höheren Drehzahlen fahren muss, wodurch die Filter öfter zu tauschen sind, und die Lager der Ventilatoren halten dann meist keine 10 Jahre, wenn man diverse Forumsbeiträge anschaut. Von den Gesamtkosten ist eine Luft-Luft-WP ohnehin unschlagbar. Falls nach 17 Jahren einmal mein Außengerät zu tauschen wäre, kostet es cà 2000€ und ein Innengerät <600€ (ist in einer Stunde getauscht). Wenn man das bei der Anschaffung gesparte Kapital anlegt, könnte man von den Zinsen den Tausch finanzieren. https://www.klimaworld.com/daikin-klimaanlage-multisplit-aussengerat-3mxm52a9-5-2-kw.html Der Komfortnachteil, den Dyarne hier immer anspricht, trifft m.E. nur auf alte Geräte zu. Die neuen Premiumgeräte sind praktisch nicht hörbar, und es gibt auch keine Abtauproblematik. |
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Oben habe ich die kosten für die Bohrung bei mir geschrieben. Die Rechnung, mit der man 26000€ wieder reinholt will ich sehen. Dass sich ein RGK RGK [Ringgrabenkollektor] Kollektor lohnt, kann ich wie oben geschrieben nachvollziehen. Im übrigen lohnt es sich auch nicht die "effizienteste" Wärmepumpe zu kaufen. Für den Preis kann ich mir alle zwei Jahre vorsorglich eine neue China-LWWP kaufen. Den hätte ich gerne, würde aber behaupten, dass ich den nicht von dir bekomme. Liegt daran, dass ich zu deinem 1% im Wasserschutzgebiet (im Übrigen sind ~15% aller Flächen in Deutschland Wasserschutzgebiet) Generell wird man (zumindest in Deutschland) extrem eingeschränkt, so dass man nicht optimal energiesparsam bauen kann. Mein Haus: - muss gemäß Bebauungsplan ein eingeschössiges Haus, hat also keine Betondecke über der OG - hat im EG abgehängte Decken - liegt im Wasserschutzgebiet - Darf wegen der sehr engen Vorgaben für KFW-Förderung nur R290 als Kältemittel nutzen, wodurch sich die Möglichen Sole-Wärmepumpen auf etwa zwei Stück reduzieren, die beide über 10000€ kosten Entsprechend lohnt sich für mich weder Erdwärme, noch eine BKA BKA [Betonkernaktivierung]. Bis auf die abgehängte Decke haben ich mir davon quasi nichts freiwillig auferlegt. Und ich vermute, dass ich kein Einzelfall bin. Ich habe mich auch mit der Entfeuchtung über KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] informiert und wie ich geschrieben hatte, fängt das günstigste Gerät, welches das ermöglicht im Bereich von 2000€ an. Eine Splitklima im mittlerweile modernen Allraum ab 400€. Ich habe im Übrigen nichts gegen eine KWl und deren Komfort geschrieben, sondern dass sich das Entfeuchten darüber nicht lohnt, da die Klimaanlage das deutlich billiger macht. So sehe ich das auch, bis auf den RGK RGK [Ringgrabenkollektor]. Wenn der machbar ist, dann lohnt er sich. Bei einer Bohrung glaube ich nicht daran. Und hier gibt es ja keinen Komfortunterschied, da lediglich die Quelle eine andere ist. |
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Hallo Peter0, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Welches Heiz/Kühlkonzept |
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Ich möchte nur korrigieren: eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] kann man durch eine Klimaanlage + Fensterlüftung nicht ersetzen. Ohne KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] wird es die meiste Zeit keine gesundheitsförderliche Luftqualität im Haus geben, auch wenn das Raumklima großteils "angenehm" ist. @Entfeuchtung: Ein nicht unwesentlicher Nachteil ist, dass ich in Zeiten mit höherer Luftfeuchte außerhalb der Kühlperiode nicht die Klimaanlage zum Entfeuchten betreiben kann, da es sonst im Haus zu kühl wird. Diese Einschränkungen muss man akzeptieren. Die hier im Forum am häufigsten propagierten Lösungen für das HLK-Konzept sind mMn bei jedem Projekt auf Machbarkeit zu überprüfen, da sie das beste Preis-Nutzenverhältnis bieten. Amortisationsrechnungen machen beim Hausbau nur bei wenigen Dingen Sinn, weil man den Gewinn an Komfort, an Wohlbefinden, an Sorgenfreiheit, etc. nicht in Geld umrechnen kann. |
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Wen? Ich hatte diesbezüglich nichts gelesen. Liegt es dann nicht vielleicht daran, dass die Raumtemperatur durch die Kühlung über die Heizung zu niedrig gewählt wurde? Gerade bei einer KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] mit Enthalpiewärmetauscher sollte ja grundsätzlich die einmal trockene Luft trocken bleiben. Natürlich steigt die Luftfeuchtigkeit mit der Zeit durch Luftwechsel und Imperfektheit der Wärmetauscher wieder an, aber das sollte mN ja durch ein niedriges mitlaufenlassen der Entfeuchtung sehr einfach kompensieren können. Dass dann die Lufttemperatur zwei Grad oder mehr heruntergekühlt wird würde ich auf falsches "Regelverhalten" vom Bediener rückführen. |
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Wenn man wenig lüftet, hat man auch im Winter feuchte Luft. Mit einer Splitklima würde man die Feuchtigkeit schon rausbekommen, aber nicht ohne das Haus dabei abzukühlen. Besser wäre da eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung], die würde die Wärme im Haus behalten und die Feuchtigkeit rauslüften. Ich glaube darauf wollte @leitwolf hinaus. |
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