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Haltbarkeit Reifen - Seite 3

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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
30.1. - 5.2.2026
58 Antworten | 25 Autoren 58
58
Grüß euch,

weil ich gerade neue Winterreifen montieren musste, wollte ich euch Fragen, wie sieht bei euch die Haltbarkeit aus?

Meine Winterreifen haben auf meinem Enyaq nicht mal zwei Saisonen (16100km) gehalten (Bridgestone Blizzak LM005)

Jetzt versuche ich es mit Continental WinterContact TS 870 P....

  •  Lu1994
  •   Silber-Award
3.2.2026 20:45  (#41)

zitat..
sir0x schrieb:

──────..
Lu1994 schrieb: Ganzjahresreifen sind hald Müll, weder im Sommer noch im Winter richtig gut, die kannst nehmen wennst nur in der Stadt fährst, beim heurigen Winter würde ich mit Allwetter nicht fahren wollen 
───────────────

Meinung oder hast Fakten dazu?

Meine Goodyear haben heuer den Winter ausgelacht.

ADAC, ÖAMTC etc schreiben alle, dass Ganzjahresreifen OK sind, aber getrennte Reifen dennoch besser bleiben


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  •  rocco81
  •   Gold-Award
3.2.2026 21:28  (#42)

zitat..
Lu1994 schrieb: Ganzjahresreifen sind hald Müll, weder im Sommer noch im Winter richtig gut, die kannst nehmen wennst nur in der Stadt fährst, beim heurigen Winter würde ich mit Allwetter nicht fahren wollen

Habe ich auch gedacht, da hat sich die letzten Jahre aber einiges getan.
Ich war positiv überrascht von den GJR.

Wenn man viel fährt, kein Thema da zahlen sich SR und WR WR [Wechselrichter] aus. SR sind leiser, billiger und langlebiger.
Auf trockener Fahrbahn hat man sowieso kein Problem. Alte WR WR [Wechselrichter] fangen bei Nässe gerne zu schmieren an, GJR eigentlich nicht.
Auf Schnee sind die GJR nicht viel schlechter als WR WR [Wechselrichter], es hängt hauptsächlich vom Profil ab dass es Lamellen hat wie ein WR WR [Wechselrichter].
Auf Eis ist der WR WR [Wechselrichter] viel besser weil er ja weicheren Gummi hat.
Zwischen Sommer und Winter gibt es dann noch zwei Jahreszeiten mit Wechselwetter. 
Da sind weder SR noch WR WR [Wechselrichter] optimal.


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  •  rocco81
  •   Gold-Award
3.2.2026 21:44  (#43)

zitat..
sir0x schrieb: Meine Winterreifen haben auf meinem Enyaq nicht mal zwei Saisonen (16100km) gehalten (Bridgestone Blizzak LM005)


zitat..
sir0x schrieb: 235 R19 vorne, 255 R19 hinten, Heckantrieb

Upsi, mal kurz 1000€ Reifen verheizt.🤠
Mischbereifung finde ich 💩
Fahr mal im Eco Modus, kann nur besser werden. 16tkm sind ein Witz.


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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
4.2.2026 6:36  (#44)

zitat..
Lu1994 schrieb: Ganzjahresreifen OK sind, aber getrennte Reifen dennoch besser bleiben

Zwischen "Müll" und "OK" ist aber schon ein Unterschied....

Und ja, da hat sich in den letzten Jahren was getan und Ganzjahresreifen sind per Definition Winterreifen.

zitat..
rocco81 schrieb: Upsi, mal kurz 1000€ Reifen verheizt.🤠
Mischbereifung finde ich 💩
Fahr mal im Eco Modus, kann nur besser werden. 16tkm sind ein Witz.

Jop.
Musst meiner Frau sagen, ist ihr Auto 😜
Aber es sind nicht nur die Hinterreifen, sondern auch die Vorderreifen durch....

Ich hab den eGolf mit den Goodyears...

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  •  berha
  •   Bronze-Award
4.2.2026 7:45  (#45)
Ich kenne einige, die GJR fahren, aber auch einige, die nur Winterreifen fahren und das seit Jahren. Da sind Vielfahrer dabei: 40.000 km - jedes Jahr im Herbst neue WR WR [Wechselrichter]. Ich kenne Firmeninhaber, die alle neuen Autos nur mit Winterreifen ausliefern lassen - spart eine Menge Geld für 2x jährliche Umstecken und Einlagerung. 
Mein Kia E-Niro wurde umgestellt auf GJR, im 2. Winter bin ich das 1. Mal "steckgeblieben" auf Neuschnee und Salz bei geschätzten knapp 10%. Vorne mehr Abnützung, daher im Frühjahr Räder vo hi tauschen. Der Reifenhändler ist gegen den GJR, der Monteur sagt: "Recht hast!"                                                                         

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  •  christoph1703
4.2.2026 8:05  (#46)
Ich bin den Winter mit WR WR [Wechselrichter] steckengeblieben. Auf Eis hat kein Reifen eine Chance (außer mit Spikes).

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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
4.2.2026 8:09  (#47)
Wie siehts mit dem Verbrauch aus zwischen Sommer-/Winter-/Ganzjahresreifen? 
Beim E-Auto ist der Mehrverbrauch mit Winterreifen schon deutlich spürbar (bei gleichen Temperaturen). Liegt der GJR da dazwischen?


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  •  tepee
  •   Bronze-Award
4.2.2026 8:29  (#48)
Ich denke mal, dass es schwer ist den Verbrauch tatsächlich zu vergleichen, denn im Winter ist dieser allein schon wegen der niedrigen Temperatur höher.

Selbst bei Verbrennern war es schon so. 
Es gibt Winterreifen, die rollen leichter ab als mancher Sommerreifen. 
Außerdem macht das Gewicht enorm viel aus. Thema rotierende Massen. Da hatte ich mit manchen kleiner dimensionierten Winterrädern niedrigeren Verbrauch als mit schweren großen Sommerädern.

Leider gibt es z.B. bei ID4/Enyaq nur bleischwere Riesenräder ab 19" aufwärts, beim 80er sogar nur mit Mischbereifung, also hinten 255er. Da fällt auch das Durchwechseln zwischen hinten und vorne weg.


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  •  altehuette
  •   Gold-Award
4.2.2026 9:05  (#49)

zitat..
berha schrieb: spart eine Menge Geld für 2x jährliche Umstecken und Einlagerung. 

Da ich selber ein Wenigfahrer bin, braucht man eh nicht diskutieren. Winterreifen bleiben auch im Sommer drauf! Im Sommer wird noch weniger gefahren, da die Kurzstrecken eh per Pedes zurück gelegt werden. Dachte mir, bei Vielfahrern die wechslen auf SR, doch es gibt genug, die auch nur mehr mit WR WR [Wechselrichter] fahren, oder halt GJR. Reifenhändler werden halt eine andere Sprache sprechen. Doch bei Mechanikern selber wird das anders gesehen, fahren selber mit WR WR [Wechselrichter] durch, oder auch mit GJR.


1
  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
4.2.2026 10:45  (#50)

zitat..
altehuette schrieb: Winterreifen bleiben auch im Sommer drauf!

Würde ich nicht tun, Test' s beweisen den eindeutig längeren Bremsweg der WR WR [Wechselrichter] im Sommer:
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/reifen/sicherheit/winterreifen-sommer/
Bei mir werden die Reifen gewechselt.


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  •  tempo85
  •   Bronze-Award
4.2.2026 11:16  (#51)
Man sollte das mit WR WR [Wechselrichter] nicht so dramatisch sehen.

1) Alle drei getesteten Winter-Typen zeigten eklatante Schwächen beim Bremsen. Zwar noch nicht bei nasser Fahrbahn, da erzielten die Winterreifen durchaus akzeptable Werte im Vergleich. Doch ganz anders ist das Ergebnis auf trockener Straße: Je nach Temperatur und Verschleißzustand war der Bremsweg der Winterreifen aus Tempo 100 deutlich länger als mit Sommerreifen.

*) Also gerade bei nasser Fahrbahn sind die Winterreifen nicht so schlecht, vermutlich sogar besser als <2mm Sommerreifen. Steht zwar hier nicht, aber auch bei schmieriger Fahrbahn sind Winterreifen im Sommer besser. (haben wir beim Fahrsicherheitstraining getestet)

2) Interessantes Detail: Je höher die Profiltiefe der Winterreifen und je höher die Umgebungs- und Asphalttemperaturen, desto länger fiel der Bremsweg aus. Bei Winterreifen, die nur noch 4 Millimeter Restprofil aufwiesen, reduzierten sich die Differenzen beim Bremsweg auf 5 Meter.

*) Und auch da sieht man das niedergefahrere WR WR [Wechselrichter] sich kaum schlechter verhalten als SR.

Also so eindeutig sehe ich das nicht, denke da streuen unterschiedliche SR noch viel mehr.

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  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
4.2.2026 11:30  (#52)

zitat..
tempo85 schrieb: Man sollte das mit WR WR [Wechselrichter] nicht so dramatisch sehen.

1) Alle drei getesteten Winter-Typen zeigten eklatante Schwächen beim Bremsen. Zwar noch nicht bei nasser Fahrbahn, da erzielten die Winterreifen durchaus akzeptable Werte im Vergleich. Doch ganz anders ist das Ergebnis auf trockener Straße: Je nach Temperatur und Verschleißzustand war der Bremsweg der Winterreifen aus Tempo 100 deutlich länger als mit Sommerreifen.

Naja, im Sommer ist halt meist das Wetter besser als im Winter🙃, somit ist da öfters mit trockener Fahrbahn zu rechnen.


zitat..
tempo85 schrieb: 2) Interessantes Detail: Je höher die Profiltiefe der Winterreifen und je höher die Umgebungs- und Asphalttemperaturen, desto länger fiel der Bremsweg aus. B

Was klar ist: mehr Gummi, viel weichere Mischung --> längerer Bremsweg.

zitat..
tempo85 schrieb: Bei Winterreifen, die nur noch 4 Millimeter Restprofil aufwiesen, reduzierten sich die Differenzen beim Bremsweg auf 5 Meter.

5 Meter können aber durchaus entscheiden über Sein oder Nichtsein ... Wenn niemals nie eine brenzlige Situation vorkommt, völlig egal.
Aber darf jeder machen, wie er will.




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  •  npalko
  •   Bronze-Award
4.2.2026 11:49  (#53)

zitat..
MalcolmX schrieb:

Reifen selber wechseln dauert kürzer als zur Werkstatt zu fahren.
100€ Wagenheber und du kannst eine Seite gleich komplett hochheben und 2 Reifwn in einem Aufwasch wechseln.

Würde ich auch niemals machen lassen.

Da bin ich eigentlich bei euch, machs auch selber, aber für alle mit schweren Elektroauto, denkt an euren Boden wo ihr Reifen wechselt emoji Hab einen richtig guten 3 Tonnen heber gehabt, alles Klasse, bis ich eines Morgens beim Fenster raus schaue nach nem leichten Regen, und überall "kleine Vierecke" im Asphalt sehe... Die 2 Tonnen vom ID.4 sind halt ne ordentliche Punktbelastung für die Mini Wagenheber Auflagepunkte. Seit dem gibts ne Metallplatte unter den Heber^^ Mit guten Gerät machst ein Auto ohne Streß in 30min, das ist sicher ein guter Stundenlohn ohne Wartezeit.

@Ganzjahresreifen
Fand die immer "nicht Fisch nicht Fleisch", im Sommer Mehrverbrauch, im Winter doch nicht ganz so gut. Aber für Wenigfahrer oder Flachlandfahrer in Städten, sicher ne brauchbare Option, gerade wenn ich nicht unbedingt im Schnee fahren muss. In Deutschland sind 1/3 der Autos mittlerweile damit unterwegs, also für viele Passen sie.


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  •  Amateure
4.2.2026 15:21  (#54)
Ich bin auch sehr zufrieden mit meinen Ganzjahresreifen (Goodyear Vector 4 Season) im Winter, sogar auf Schnee.

Ich fahre sogar absichtlich im Winter statt Winterreifen, obwohl ich im Sommer auf Sommerreifen wechsle. Damit bin ich im flachen NÖ sogar im heurigen Winter zu 90% gegenüber Winterreifen im Vorteil meiner Meinung nach (im Trockenen und im Nassen). Auf Schnee ist ein guter Winterreifen sicher besser, aber ein guter GJR meiner Erfahrung nach auch sehr passabel. Auf Eis ist es wiederrum egal, bei -20 Grad ist ein reiner Winterreifen vielleicht auch etwas besser.

Dazu kann ich den Reifen wenn er als WR WR [Wechselrichter] nicht mehr taugt im Sommer noch weiter fahren (gut kann man mit Winterreifen auch, aber mit stärkeren Einbußen meiner Meinung nach) und bin beim Wechselzeitpunkt großzügiger sein. 
Zum Thema Haltbarkeit beim E Auto kann ich leider noch nicht viel sagen. Bei meinem Seat Leon hab ich mit 150 000 vorherige Saison die zweiten Winterreifen montiert und im Frühling kommen die zweiten Sommerreifen drauf, bin also sehr reifenschonend unterwegs, mal schauen wie das beim Tesla (3, Rwd) wird


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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
4.2.2026 16:38  (#55)

zitat..
npalko schrieb:

──────..
MalcolmX schrieb:

Reifen selber wechseln dauert kürzer als zur Werkstatt zu fahren.
100€ Wagenheber und du kannst eine Seite gleich komplett hochheben und 2 Reifwn in einem Aufwasch wechseln.

Würde ich auch niemals machen lassen.
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Da bin ich eigentlich bei euch, machs auch selber, aber für alle mit schweren Elektroauto, denkt an euren Boden wo ihr Reifen wechselt Hab einen richtig guten 3 Tonnen heber gehabt, alles Klasse, bis ich eines Morgens beim Fenster raus schaue nach nem leichten Regen, und überall "kleine Vierecke" im Asphalt sehe... Die 2 Tonnen vom ID.4 sind halt ne ordentliche Punktbelastung für die Mini Wagenheber Auflagepunkte. Seit dem gibts ne Metallplatte unter den Heber^^ Mit guten Gerät machst ein Auto ohne Streß in 30min, das ist sicher ein guter Stundenlohn ohne Wartezeit.

@Ganzjahresreifen
Fand die immer "nicht Fisch nicht Fleisch", im Sommer Mehrverbrauch, im Winter doch nicht ganz so gut. Aber für Wenigfahrer oder Flachlandfahrer in Städten, sicher ne brauchbare Option, gerade wenn ich nicht unbedingt im Schnee fahren muss. In Deutschland sind 1/3 der Autos mittlerweile damit unterwegs, also für viele Passen sie.

Ja gut, Asphalt ist generell kein leiwander Untergrund für Punktlasten 😂

Brauch auch 30 Minuten pro Auto, das hin- und herräumen dauert dann nochmal 15 Minuten das tut immer am meisten weh

Neben dem Stundenlohn werfe ich das Thema Pfusch beim Reifenwechsel ein, Schwiegervater ist KFZ Meister und verwendet nie einen Drehmomentschlüssel sondern knallt die einfach dran, hab dann mal gemessen, weil sich der Schlagschrauber so geplagt hat, waren irgendwo bei 140 Nm, Anleitung sagt 85... 




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  •  Magnum2
  •   Silber-Award
4.2.2026 17:11  (#56)

zitat..
Lu1994 schrieb:

 Pfusch beim Reifenwechsel ein, Schwiegervater ist KFZ Meister und verwendet nie einen Drehmomentschlüssel sondern knallt die einfach dran, hab dann mal gemessen, weil sich der Schlagschrauber so geplagt hat, waren irgendwo bei 140 Nm, Anleitung sagt 85...

Habe ich auch oft, sollten mit 110Nm angezogen werden, und ich bekomme sie dann mit dem 300Nm Schlagschrauber nicht mehr auf, nach dem High Quality (=teuer) Service in der BMW Werkstätte. 

Oder sie nehmen den Drehmomentschlüssel, drehen bis es knackst, und dann zur Sicherheit mit dem ganzen Körpergewicht drauf bis sich die Schraube nicht mehr bewegt. 🙄


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  •  Innuendo
  •   Gold-Award
5.2.2026 8:39  (#57)
Also bei meinen Fahrzeugen sinds 170 bzw. 160Nm. Mein Akku Schlagschrauber hat >900Nm Lösemoment und damit geht alles auf. Ohne Drehmomentschlüssel + Zentrierstifte greif ich aber nix an, bei teuren ultraleichten Schmiedefelgen (>20") fürs E Fahrzeug,

Viele haben auch noch nie von passenden Jack Pads/Wagenheberaufnahmen gehört. Kann  beim E Fahrzeug kritisch werden. 

Der Schwiegervater dürft höchstens an den alten Touran mit Stahlfegen bei mir...

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  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
5.2.2026 8:41  (#58)
Ach da fällt mir ein.....
Ich montiere auch keine neuen Reifen.
Ich kaufe die Reifen immer mindestens 1 Jahr vorher, lagere sie dann, bevor ich sie fahre.
Ich denke, das tut der Laufleistung auch ganz gut.

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