Grundrissoptimierung - Seite 3
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Naja, das hängt alles von Grundstück an. Bei idealer Grundstück geht es nur um reine m2 und eine spätere Erweiterung wird nicht problematisch, das ist aber praktisch nie der Fall, gibt es immer physikalische oder regulatorische Beschränkungen. Daher glaube ich je früher wird geplant desto günstiger und effizienter. Alle Eventualitäten sind aber auch übertrieben, nur die Eventualitäten, die kompatibel mit den Eigenschaften der Lage sind, sind sinnvoll. ZB. was ich geschrieben habe, gilt nur in Städten, am Land ist eine 70/90m2 Mietwohnung vielleicht sinnlos. Österreich ist ein relativ wohlhabendes Land, doch mit steigendem Wohlstand steigt auch das Risiko von Verlusten. Und von Gegenseitigkeit und Unverständnis der Bevölkerung, die das noch nicht verwirklicht hat. |
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Also der Satz ist ja richtig super - "Sorry, ich MUSSTE eine Garage bauen, weil die Physik des Grundstücks hat das entschieden!" 😂 Gefällt mir, tolle Ausrede Bin da ganz bei dir, man kann vieles planen und bedenken, aber irgendwann (bzw bald, weil der Platz weniger wird) muss man hier sicher umdenken. Effizient wäre es allen voran, den Altbestand zu verwenden und zu beleben, anstatt neu zu bauen. |
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Das man bei einer Hanglage einen "Keller" baut wo man von unten alles erschließt, macht ja sogar Sinn. Wofür man den dann braucht, sei jedem überlassen. Wir haben zB für die Autos keinerlei Unterstand. Ist alles versiegelte Fläche, und es ist nur ein Auto. Ich kann unsere Autos vorheizen, also in der Praxis fahren wir sehr gut mit der Systematik :) |
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Ich finde es bis jetzt sehr unterhaltsam, welche Emotionen dieser Thread weckt. Es geht beim Hausbau ja um sehr viel (Geld). Man hat meist nur einmal im Leben die Möglichkeit. Dann will man möglichst alles richtig machen. Geht das überhaupt? Soll man nur für die gegenwärtigen Anforderungen bauen? Einige unserer Elternhäuser oder Großelternhäuser wurden auch so gebaut, dass wir darin weiterwohnen könnten. Was hat uns davon abgehalten? Weil mir das gerade eingefallen ist (passt nicht unbedingt zum Thema, aber vielleicht zum Nachdenken): Ich hatte einmal mit einem Kunden ein Unterhaltung nach der Inbetriebnahme, bei der er mir alle Unzulänglichkeiten im Haus aufgelistet hat (dies und jenes würde er anders machen und über diesen Planungsfehler ärgert er sich, einen schöneren Holzboden hat er gesehen und die Fenster hätte er in einem anderen Farbton machen sollen, etc.). Er hatte ein wunderschönes, fast perfekt ausgeführtes Haus und war todunglücklich über so manche Banalität. Vielleicht ist es sehr oft auch die Einstellung zum eigenen Haus die Zufriedenheit gibt oder nicht. |
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Ich kann nur für mich sprechen und ich sage todunglücklich bin ich nicht aber wenn man mich fragt dann sage ich schon dass der ein oder andere cm mir im Alltag fehlt. Heißt nicht dass ich nicht zufrieden bin mit dem Haus. Im Gegenteil. Aber genau solche Dinge wie "schmaler Gang" sind eben solchen Platzspar-Optimierungen geschuldet. Ich denke da wird man im Gespräch mit anderen Leuten auch nie auf einen Nenner kommen weil die Bedürfnisse nach Platz so unterschiedlich sind. |
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South Park hat dieses Phänomen mit dem Charakter Cpt. Obvious Recht gut dargestellt 😂 Im Nachgang ist man immer schlauer, es geht wohl darum, ob ich meine späteren Optimierungen noch unterbringen kann oder nicht, eben Fenster hast >30 Jahre Oder wie Landei sagt die paar cm hier oder da Da ärgerst dich später schon, man ist schlussendlich nie vollends zufrieden mit seinem Werk, nur sollte nicht der Frust überwiegen oder bereits nach 2 Tagen einsetzen, weil man sich zum x-ten Mal an der nicht genormten Treppe angehaut hat |
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Plus 1! Viele würden unser Haus als großzügig bzw. zu groß für zwei Personen beurteilen - vor allem, weil sie unsere Lebens- und Arbeitsumstände nicht kennen. Trotzdem gibt es auch in unserem Haus die eine oder andere Stelle, an der ich mir im Nachhinein wünsche, ich hätte dort nicht noch ein halben Meter "wegoptimiert". Mir ist erst im Nachhinein bewusst geworden, dass offene Räume wie z. B. eine Wohn-Ess-Küche statt der Wände dafür mehr Freiflächen zwischen den Bereichen benötigen würden, damit der Raum als Ganzes stimmiger wirkt und man sich mit dem Konzept wohl fühlt. Es ist ein angenehmer Luxus gewisse Platzreserven zu haben, um auf unerwartete Veränderungen mit der nötigen Flexibilität reagieren zu können. Für mich gehört das zu einem Haus bzw. Wohneigentum einfach dazu. |
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Also uns hat man erklärt: "das erste Haus baut man für den Feind, das zweite für den Freund und erst das dritte für sich selbst". Und natürlich ist da viel Wahres dran - ich lieb unser Häusschen (~150m² für die Interessierten) aber ein paar Dinge würde ich im Nachhinein anders machen. Also im Vorhinein schon verschiedene Dinge zu bedenken (Unser Home Office ist zumindest theoretisch groß genug um irgendwann auch Schlafzimmer im EG zu werden) ist sicher nicht verkehrt. Alle Eventualitäten lassen sich aber halt nicht abdecken (Steckdosen sind langfristig IMMER nur da wo man sie eigentlich nicht braucht). Das ändert aber nichts dran, dass ich sehr gern hier wohn. Und bei manchen Dingen halt mit den Schultern zuck und denk: irgendwann vielleicht. Oder auch nicht. Aber für die langjährige Planung gehört halt (auch) die Menge an verfügbarem Raum dazu. Oder die "Erweiterbarkeit". Und um (zumindest für mich/uns) die oben gestellte Frage zu beantworten warum wir nicht den Altbestand (der Eltern) genommen hätten: Die Renovierung/Instandsetzung des (eigenen) Wohnbereichs (im ersten Stock) hätte vermutlich so viel gekostet wie ein Neubau. Zusätzlich haben wir 2 mögliche Szenarien gesehen: Kaum ist diese Renovierung abgeschlossen wird auch das EG frei - und wir fangen wieder von vorn an. Oder wir landen irgendwann in der Situation dass wir eigentlich nur mehr drauf warten, dass das EG frei wird weil wir nicht mehr wollen/können/... Die Kombination dieser Dinge hat dann schlussendlich unsere Entscheidung gelenkt. WEnn Instandsetzung (oder selbst teilweiser Abriss und Neubau) auch nur ansatzweise finanziell interessant gewesen wär im Vergleich hätten wir uns ziemlich sicher anders entschieden. |
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Wir haben einen Bungalow mit 140m2 Wohnfläche im Hang gebaut. Wir lieben es, auch wenn wir erst nächsten Monat einziehen. Wir haben bewusst viel Zeit in die Planung gelegt bevor wir mit dem Bau begonnen haben. Ich selbst bin beruflich und auch im Privaten immer dabei irgendwas zu optimieren. Wir haben bewusst keinen "Gang" bei der Haustür rein. Wir haben eine einzige "Gangfläche" zwischen den Schlafräumen, Bad und Treppe hoch in den Wohnbereich. Diese Gangfläche ist aber nicht nur Gang, sondern gleichzeitig der Ort wo an sonst ungenutzten Wandflächen Schränke verbaut sind. Sie sind Abstellraum für alles. Eben zusätzlicher Stauraum ohne ein eigenes Zimmer als Abstellraum zu verschwenden. Unsere Schlafräume sind bewusst klein, 11m2, haben jedoch eine Raumhöhe von 3,20m und jeweils ein großes Sitzbankfenster 1,80x250m So wirken 11m2 absolut nicht klein und ich kann noch das Bett nach oben verlegen, weil eben genug Raumhöhe da ist. Also das mal nur so als beispiel wie man kleine Räume dennoch groß wirken lassen kann und gleichzeitig Platz schafft um viele Dinge unterbringen zu können oder auch die Raumnutzen mal zu verändern. Bewusst haben wir wieder nur 1 Badezimmer gebaut. Ich bin da vielleicht etwsa 'faul' aber ich habe persönlich keine Lust meine Zeit mit Putzen zu verbringen. Spiegelt sich zb bewusst in den Dingen dass ganz vieles flächenbündig bei uns ist. Um noch mal auf das Badezimmer zurück zu kommen: Wir haben das Bad zb bewusst 'verwinkelt' gestaltet um so nicht einsehbare Bereich zu schaffen wo auch mal jemand sein kann, ohne dass man gleich 'in der Auslage sitzt/duscht'. Und bewusst haben wir uns auch noch deshalb gegen ein 2. Badezimmer entschieden, weil wir die Nachnutzung, wenn die Kids ausziehen, einfach nicht sinnvoll ist. Ich brauch für 2 Leute nicht 2 Bäder. Was mache ich mit dem 2. Bad, wenn ich es später nicht wirklich nutze? Was mach ich mit dem stehenden Wasser in den Leitungen? und und und Jeder der bei uns bisher ins Haus gekommen ist, egal ob Handwerker oder Freunde, Familie,.. dachte, dass unser Haus 'klein' wäre. Da es Außen sehr unspektakulär und wirklich 'klein' wirkt. Aber wenn die dann bei der Haustür rein gehen, staunen sie immer, wie riesig unser Haus im inneren dann doch ist. Wir haben zb. auch eine große überdachte Terrasse mit großen Glasfronten. So haben wir uns optisch noch Großzügigkeit ins Haus geholt. Es wirkt doppelt so groß im Inneren weil wir uns optisch ein 2. Wohnzimmer (Terrasse) ins Haus holen. Mit geschickter Planung lässt sich extrem viel aus schwierigen Grundstücken und wenigen m2 Wohnfläche heraus holen. Selbst unser Wunsch 'fast' komplett ebenerdig im Hang zu leben konnten wir realisieren. |
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Also einen Bungalow mit 140m² WFL als klein zu bezeichnen hat auch was Das sind Außenabmessungen von mind. 13x13m², dementsprechend groß fallen Bodenplatte und Dach aus. Bei Außenabmaßen von 11x11m² und 2 Stockwerken (mit Normalhöhe 2.50-2.60m) ergibt das eine WFL von mehr als 180m² bei kaum höheren Baukosten und kleinerer bebauter Fläche. Dazu kommt, dass der AV-Wert deutlich besser ist und somit Heizkosten gespart werden. Nicht falsch verstehen, ich hab nix gegen euren Bungalow, nur 'klein' ist der halt nicht |
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Nehm ich nicht krumm, alles gut 😂 Bei uns bauen viele und haben alle bekannten, Verwandten mit mind. 240m2 inkl. Keller gebaut. Da sind 140m2 "wenig" 🙈😂 Unser erster Entwurf hatte 3 Stockwerke. Dann haben wir ne Weile in einer Wohnung im og gewohnt mit Garage im Keller. Absolut schrecklich wennst du was aus dem Auto holen musst und mit 2 kleinen Kindern ständig alles hoch und runter schleppen... nein. Das wollten wir defintiv nicht. Dann hatten wir 2 Stockwerke. Auf Straßenniveau wohnen, im Keller schlafen. war uns dann aber auch "zu weit auseinander". Sprich wohnen und schlafen zu sehr getrennt. Wir hatten uns schon so an das wohnen auf einer Ebene gewöhnt, dass wir dann noch mal alles über den Haufen geworfen haben und jetz eine wohnenebene mit 80m2 und alles offen bis unters Satteldach auf strassenniveau. Die schlafebene mit 3,20 raumhöhe und Flachdach ist 1m tiefer als die wohnebene und schwebt komplett frei über dem Hang. klar haben wir "mehr" Dach und mehr Außenwände. Aber dafür haben wir uns bewusst entschieden um dieses Bungalow-Gefühl nicht zu verlieren. Höhere heizkosten haben wir nicht direkt... wir haben rechnerisch bei -13 grad 4 oder 5kW heizbedarf. Finde ich jetzt überschaubar. |
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Südost-Ansicht Nordansicht West-Ansicht Und ja, es ist ein typisches 'Architekten-Haus'. Jedoch haben wir uns viele Gedanken gemacht wie wir so wenig Gangflächen wie möglich, Mehrfachnutzungen, so offen wie möglich und dennoch Gemütlichkeit hinbekommen. Ich sehe es wie Leitwolf. Man sollte sich genau überlegen wie der Alltag abläuft, was man wirklich benötigt und wie man ev gewisse nice to have Dinge umsetzten kann ohne das sie viel "Platz" benötigen. |
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Sieht sehr cool aus, keine Frage. Die Geschichte mit dem AV-Wert hat der Architekt halt auch noch nicht gehört 😂 Ist mehr so als wollte sie möglichst viel Oberfläche bei gegebenem Volumen generieren. Und hatte ich vorher irgendwas von Baukosten gemauschelt ... einfach vergessen |
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Danke, danke. Die Planung ist ein Gemeinschaftsprojekt von mir und meinem Chef. Ich wollte immer schon was "aufgeständertes" mit kurzen Leitungswegen zwischen Bad und Heizraum. Mein Chef hat dann den Entwurf gemacht. Bis zum Polierplan hat er mir immer wieder ganz oft geholfen ganz viele Details durchzuplanen. Und nein, ich habe nicht Architektur studiert, ich bin eigentlich "nur" techn. Zeichner 😂 Naja, das schlechte AV Verhältnis konnte ich nur mit guten U-Werten der Bauteile "ausgleichen". Ohne KWRL hätten wir defintiv einen schlechteren Wert. Die Bauteile liegen zwischen 0,10 und 0,12. Kosten sind überschaubar. Aktuell sind wir bei 650k. Innen im Grunde fertig. Also Küche, Bad, alles fertig. Es fehlen nur noch Kleinigkeiten. Aussen fehlt noch Zufahrt, Geländer, Terrassenboden, Garten. Mal schauen wie weit wir mit dem Außen dieses Jahr kommen. Werden wir wohl bis auf das Geländer eher auf 2027 verschieben 😂Wir haben jetzt 1,5 Jahre gebaut mit viel eigenleistung im Innenbereich. Dieses Jahr sind die Kids im Fokus. Sie mussten jetzt eh 1,5 Jahre immer wieder "warten". |
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Ich find es geht nicht immer nur um A/V Verhältnis. Dafür muss im Bungalow keine Treppe gestiegen werden. Fürs Alter sicher auch besser und 140m2 sind absolut ausreichend. Keiner braucht riesen Buden mit 200m2 und mehr. |
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Wir sind grad dabei, ein Haus zu kaufen. BJ Mitte 80er. Reihenhaus. Da sind so viele Dinge vorgegeben, dass wir uns maximal bei der Innenaufteilung "austoben" können. Bei knapp 130qm Wohnfläche auf 3 Ebenen (jeweils um einen Halbstock versetzt - ich sag immer "Zickzack-Haus" dazu) + Keller ist für 2 Leute mehr als ausreichend Platz. Trotzdem taucht immer das Thema "Was machen wir im Alter?" auf. Es gibt ja doch ein paar Stufen. Ich hab für mich jetzt beschlossen, dass wir das Haus nicht auf zwei invalide Senioren ausrichten werden, die da vielleicht in 30 Jahren drinnen wohnen. Wenn irgendwann das Haus und der Garten zuviel werden, dann verkaufen wir die Bude und suchen uns im Ort was kleines, barrierefreies. Mit der Entwicklung der Bevölkerungspyramide werden betreubare Wohnungen etc. in den nächsten Jahren immer mehr werden. Jetzt freu ich mich erstmal drauf, mit 50 das erste Mal einen eigenen Garten und ein Haus zu haben, das ich komplett nach meinen Wünschen einrichten kann. |
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Hallo leitwolf, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Grundrissoptimierung |
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Die Realität ist hald oft anders, sprich die Leute wollen ihr Zuhause nicht aufgeben im Alter Komplett auf die Bedürfnisse im Alter zu pfeifen sehe ich eher kritisch, wir habens auch so geplant, dass man mit ein paar Umbau/Renovierungsarbeiten barrierefrei leben kann Aus Erfahrung kann ich sagen, dass betreutes und betreubares Wohnen auch nicht das gelbe vom Ei sind... |
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Ich bin in meinem Leben schon mehrfach umgezogen. Diese Fixiertheit auf ein Haus fürs ganze Leben gibts bei mir nicht. Ich kenn genug Fälle, wo dann die "Alten" in der 300qm Bude aus den 60ern sitzen und nicht mehr wissen, wie sie es erhalten sollen. Das ist irgendwann ja auch eine Kostenfrage. Drum plan ich lieber, mir später eine gemütliche kleine Wohnung zu suchen. Weniger Arbeit, geringere Kosten. Ob es gleich betreubar sein muss, sei dahingestellt. So lang wie möglich selbständig bleiben ist auf jeden Fall das Ziel. Es geht ja auch darum, dass man vermutlich irgendwann nicht mehr so mobil ist. Da ist dann das Haus am Land oder in einer Gegend ohne ÖPNV ein massiver Nachteil. |
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Ein Zimmer für eine Pflegehilfe einzuplanen ist vielleicht nicht verkehrt wenn man mal in Richtung Alterswohnsitz denkt. Und dann ist man schnell schon wieder bei 110-120m²... Wir sind jetzt Anfang 40... bis 80/90 kann noch soooo viel passieren. Meine Schwiegermutter in Berlin braucht vielleicht mal Pflege, meine Kinder sind in ca 20 Jahren hoffentlich draußen aus dem Haus... Wenn man mal gute 30 Jahre in einem Haus verbracht hat, ist eventuell dann eh ein guter Zeitpunkt um sich neu zu orientieren. Wir sind außen noch nicht einmal ganz fertig und mir fallen ein Haufen Dinge ein die ich potentiell anders machen könnte/würse, sollten wir nochmal von vorne beginnen... |
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Sehe ich absolut genauso. Ein Haus in den 30ern mit Familienbedürnisen auf "echt" barrierefrei zu planen finde ich schwierig. Natürlich versucht man möglichst gut in die Zukunft zu sehen. Aber alles geht halt nicht. Und beim Neubau hat man so viele 100 wenn nicht 1000 Entscheidungen in allen Bereichen zu treffen, da geht nicht alles perfekt. Wir haben daher auch versucht, eigentich möglichst viel Wohnfläche auf möglichst wenig Grund zu integrieren um flexibel zu bleiben was auch immer kommt. Die Fixierung auf bestimmte m2 sind sowieso komisch, da bei einigen Haustypen grundsätzlich viel mehr Fläche benötigt wird, um zu funktionieren ME. ZB bei geraden Stiegen, die oft auf allen Ebenen viel Grundfläche erzeugen. Oder manche Hanghäuser, wo die Eingangssituation wenig optimal ist. Ich wäre dann auch bei Wenn ich wirklich nicht mehr mobil bin, ist jedes Haus mit Garten, egal ob Bungalow, etc nicht bewohnbar. Da hätte ich dann auch lieber die wirklich barrierefreie Wohnung mit guter Infrasruktur und Verkehrsanbindung. Und in meinem Umkreis ist genau 1 Oma dann tatsächlich in eine Wohnung gezogen, alle anderen Bekannten bleiben in den Häusern so lange irgendwie möglich - bis zum Ende. Wir haben ein vollkommen eben begehbares EG mit genug Platz. Im worst-case wird die Garderobe zur walk-in Dusche und das WZ zum SZ. Dazu 100er Tür schono vorhanden und fertig wäre meine fiktive Altersplanung. OG wäre dann komplett ungenutzt und Keller mit Einliegerwohnung für die Pflege. Ich bin mir aber zu 99% sicher, dass ich eben vorher schon raus sein werde und die Pflege / den Platz den Kindern oder einem Käufer überlasse. |
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