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Grundrissoptimierung - Seite 2

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  •  leitwolf
  •   Gold-Award
15.1. - 22.1.2026
48 Antworten | 16 Autoren 48
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Ich hatte am Wochenende einen Austausch mit einem Freund zum Thema Grundrisse, Wohnungsgröße, Baukosten.

Wir hatten dann eine gemeinsame Idee, die zur Optimierung und besseren Ausnutzung der Fläche beitragen kann:

Bevor ihr mit dem Entwurf des Grundrisses beginnt, plant euer Haus oder eure Wohnung nur halb so groß wie geplant, d. h. setzt auch absichtlich ein zu knappes Limit bei der Fläche. 
Dieser Entwurf wird dadurch
- auf das Wesentliche reduziert sein
- die Flächen, die Wege und die Nutzung der Räume optimieren

Macht euch mit dem Entwurf so weit vertraut, dass ihr euch vorstellen könntet, darin zu wohnen.
Einige dieser Ideen könnt ihr dann im eigentlichen vergrößerten Entwurf nutzen und ihr werdet sehen, dass einige "nice to have" Dinge von selbst verschwinden. Möglicherweise wird das Haus dadurch kleiner, kompakter und vor allem leistbarer.

Was denkt ihr?

  •  Akani
19.1.2026  (#21)

zitat..
Lu1994 schrieb: Das mim Prestige werde ich nie verstehen, bzw ist nicht mein Beweggrund

Für mich auch nicht. Haben eh ziemlich klein gebaut


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  •  thohem
19.1.2026  (#22)

zitat..
leitwolf schrieb: Grundproblem ist ja, dass man Räume für Kinder benötigt, die dann irgendwann ausziehen und man ab 40-50 Jahren eher in einem zu großen Haus lebt, das dann schon veraltet ist und schrittweise revitalisiert werden will.

This. Sehen die "Jungen" halt noch nicht ein. Einer der Vorteile des "Alters" :)


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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
19.1.2026  (#23)
Es sei denn man ist etwas älter beim Kinder kriegen...  bis unsere Kids aus dem Haus sind, werden wir eher um die 60 sein.

Überlegen trotzdem, später eine kleinere Einheit zu bauen bzw beziehen. Insofern, sehr interessanter Thread :)

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  •  Akani
19.1.2026  (#24)
Ja auch Lebensumstände ändern sich.
Klar is das super wenn jeder seine fetten m2 hat.
Bei uns jetzt so, kleiner Bungalow, Kizi nicht all zu groß, die meisten hier würden sich drüber aufregen.
Heute ist meine Frau Krank, Kinder sind gestrichen, kizi wird Büro, das andere ein Ausweichzimmer.
Hätten wir jetzt doppelstöckig mit mehr Fläche gebaut, könntest das Haus wieder verkaufen, weil Treppen gift für den Umstand sind.
Zudem in Wohnungen sind Räume meist auch nicht wirklich größer, zumindest in Leistbaren. 
Aber es ist halt wie LU schreibt auch der seltene Fall dass man im Flur auf Kinder trifft um nicht zu kollidieren Bau ma halt nen Meter breiter, ist auch optimieren

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Hallo leitwolf,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Grundrissoptimierung

  •  stefano
  •   Bronze-Award
19.1.2026  (#25)

zitat..
Akani schrieb:

──────..
Lu1994 schrieb: Das mim Prestige werde ich nie verstehen, bzw ist nicht mein Beweggrund
───────────────

Für mich auch nicht. Haben eh ziemlich klein gebaut

Dein Grundriss ist wirklich sehr kompakt und ausgereizt 👍

Gibt hier immer wieder mal sehr minimalistische Grundrisse (z.B. mattmein fällt mir auf die Schnelle noch ein).
Viel Platz ist bei der Erschließung drinnen, aber kann auch die Privatsphäre verschlechtern. Zum Bpsl. wenn ich vom Wohnraum direkt ein SZ erschließe.


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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
19.1.2026  (#26)

zitat..
leitwolf schrieb:

Ich hatte nicht die Absicht, das in eine Grundsatzdiskussion zu lenken. Eigentlich geht es darum, dass man optimiert, egal wieviel es dann absolut sind.
Grundproblem ist ja, dass man Räume für Kinder benötigt, die dann irgendwann ausziehen und man ab 40-50 Jahren eher in einem zu großen Haus lebt, das dann schon veraltet ist und schrittweise revitalisiert werden will.

Wenn die Familienbande passt und man bei den Kindern auch ein wenig Glück hat bleiben die mehr oder weniger daheim, zu zweit im Alter brauchst keine 200qm, wennst 2-3 Kinder hast macht's aber definitiv mehr Spaß

Das haben viele Ältere noch nicht verinnerlicht, dass sie "ihr" Zuhause rechtzeitig an die Kinder weitergeben und nicht bis ans Lebensende darauf beharren ohne Veränderung im Haus zu leben, dann haben die Alten eine Betreuung bzw Hilfe bei schweren Arbeiten etc und die Jungen haben eine Kinderbetreuung im Haus, ganz nebenbei teilt man sich die Gemeinkosten, macht jedenfalls deutlich mehr Spaß, wenn man für Dinge wie Einfahrt und Gartenzaun die Kosten teilen kann, dann werden die Häuser nicht heruntergewirtschaftet und Ältere müssen notwendige Sanierungen nicht aussetzen, weil ja eh alle 20-30 Jahre saniert wird




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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
19.1.2026  (#27)

zitat..
MalcolmX schrieb:

Es sei denn man ist etwas älter beim Kinder kriegen...  bis unsere Kids aus dem Haus sind, werden wir eher um die 60 sein.

Überlegen trotzdem, später eine kleinere Einheit zu bauen bzw beziehen. Insofern, sehr interessanter Thread :)

Wann man die Kinder bekommt und wann/ob sie ausziehen hat nur bedingt mim Alter der Eltern bei der Geburt zu tun 😉


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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
19.1.2026  (#28)
Ja, nur wenn man Anfang/Mitte 40 ist und die Kinder noch in Kindergarten bzw Volksschule 1. Klasse sind wird das wohl nix mehr damit dass sie in den 40ern ausziehen 😄

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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
19.1.2026  (#29)

zitat..
MalcolmX schrieb:

Ja, nur wenn man Anfang/Mitte 40 ist und die Kinder noch in Kindergarten bzw Volksschule 1. Klasse sind wird das wohl nix mehr damit dass sie in den 40ern ausziehen 😄

Ach es gibt so viele strenge Internate 😂


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  •  Thuata
  •   Bronze-Award
20.1.2026  (#30)

zitat..
Lu1994 schrieb:

──────..
MalcolmX schrieb:

Ja, nur wenn man Anfang/Mitte 40 ist und die Kinder noch in Kindergarten bzw Volksschule 1. Klasse sind wird das wohl nix mehr damit dass sie in den 40ern ausziehen 😄
───────────────

Ach es gibt so viele strenge Internate 😂

Es gibt keine Internate für Kleinkinder (und ich verrat nicht, warum ich das so genau weiß...) ;)


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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
20.1.2026  (#31)
Also ich freu mich Stand heute noch wenn die möglichst lange bei uns sein wollen 😍

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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
20.1.2026  (#32)

zitat..
Akani schrieb: Bei uns jetzt so, kleiner Bungalow, Kizi nicht all zu groß, die meisten hier würden sich drüber aufregen.

Wieso, soll doch bitte jeder machen wie er (sie) es braucht. Ist doch gut für euch, dass ihr den Bungalow habt. Ist halt auch wieder die ineffizienteste Hausform, aber na und, das Leben entscheidet und nicht alles ist optimierbar.

Wir haben auch "gigantische" 260m2, aber nur wegen dem Wohnkeller, der halt viele verschiedene Nutzungs-Szenarien ermöglicht. Genau das war auch der Beweggrund den Aufwand des Hauses auf uns zu nehmen, um flexibel zu bleiben (bekommen wir ein 3. Kind, macht sich meine Frau selbstständig, etc). Für 115m2 hätte ich mir ehrlich eine Wohnung gesucht mit Garten im urbanen Raum, da hatten wir ein paar im Blick mit weniger Kosten als das Haus.

Und keine Garage zu bauen, weil wir in 20 Jahren eventuell keinen Individualverkehr mehr haben? Ehrlich? Kann ich 0 nachvollziehen. Natürlich versucht man, bei einem Großprojekt wie dem eigenen Haus möglichst viele Szenarien für lange abzubilden (siehe oben). Aber die Gegenwart sollte sich dann schon auch wesentlich wiederspiegeln. Und hey, wenn wir statt 2 nur 1 Auto bräuchten, dann habe ich die perfekte (größere) Fahrradgarage oder zusätzlichen Hobbyraum direkt an der Strasse, beheizbar, 100% behindertengerecht weil eben, was will man mehr? Und die 20 Jahre davor den Genuss der Garage als Abstellplatz, trocken, warm, diebstahlsicher, blickgeschützt. Aber hey, jeder wie er will. 20 Jahre lang ins kalte oder heisse Auto mit der Family einsteigen ist ja eine kleine Einschränkung, wenn ich in 20 Jahren kein Auto (vielleicht) mehr brauche. Das dachten sich unsere klugen Nachbarhäuser aus den 80ern ohne Parkplatz am 1.500m2 Grund auch alle vermutlich, daher genießen sie es täglich, direkt auf der Strasse illegal im Strassengraben zu stehen und immer in der Genuss der Gezeiten zu kommen, wenn sie ins Auto (2+ vorhanden) steigen.


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  •  Landei
  •   Gold-Award
20.1.2026  (#33)
Wir haben auch den Platz im Haus sehr knapp geplant und im Nachhinein wünschte ich wir hätten etwas großzügiger gebaut. Es fehlen hier und da wichtige cm. Im WC hätte ich gerne ein Pissoir (ging bei 1,2m Breite nicht). Das Büro im EG hat nur 11m². Besser wäre mehr dann könnte man es im Alter als Schlafzimmer nutzen. Die Garderobe ist mit nur 6m² zu klein. Mit 2 Kids + Kinderwagen + Möbel hätte ich gerne mehr Platz. Der Gang bei uns im EG hat nur 1,17cm Breite auf 5m Länge. Das ist ehrlich alles Murks. Plant großzügig aber nicht sinnlos groß!

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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
20.1.2026  (#34)

zitat..
Landei schrieb: Der Gang bei uns im EG hat nur 1,17cm Breite auf 5m Länge. Das ist ehrlich alles Murks. Plant großzügig aber nicht sinnlos groß!

Danke für die ehrlichen Worte abseits des erzwungenen Zweckoptimismus, auch wir hätten tatsächlich gerne da und dort mehr m2, obwohl eher großzüzig geplant. Soll wirklich nicht überheblich wirken, aber so Sachen wie "bau keine Garage, braucht niemand" kann ME nur von jemandem kommen, der tatsächlich keine Autos hat (und den Raum halt anders geschaffen hat am Grund wie Fahrradhaus, Verschlag, etc) oder jemand, der einfach nicht das Geld ausgeben wollte und / oder konnte, was ja auch voll ok ist, aber kein ehrlicher Ratschlag. Ich kenne wirklich niemanden mit Haus der sagt, "ne, Garage kommt gar nicht in Frage". Ich kenne aber einige Neubauer in der Umgebung, die mir ehrlich berichteten, dass sie das Carport bereuen weil a) fast genauso teuer wie eine Garage und b) wesentlich geringerer Nutzwert bei ebenfalls umbauter Fläche und c) sogar mehr Platzbedarf, weil zusätzlich zum Carport noch Nebenräume geschaffen werden mussten, um die Funktion der Garage ebenfalls zu haben (Diebstahlschutz, Sichtschutz - das 5k E-Bike lässt niemand im Carport stehen.


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  •  Akani
20.1.2026  (#35)
Ich werde niemanden verurteilen weil er groß gebaut hat aus welchen Beweggründen auch immer. 
Wohnung mit Hunden kriegst bei uns z. B. gar nix, aber egal, sind halt die Umstände.
Es geht halt in diesem tread um Optimierung ob jetzt Räumlich , Energetisch oder Geldlich

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  •  Blumenbau
21.1.2026  (#36)
Sehr interessantes Thema!

Könnte man ewig darüber reden, ich wollte noch ein paar Standpunkte hinzufügen, weil es geht nicht nur um m2.

zitat..
leitwolf schrieb: Eigentlich geht es darum, dass man optimiert, egal wieviel es dann absolut sind.

Erstens, optimieren was? Optimieren heißt, ein numerischer Wert soll minimiert werden.
Ich gehe davon aus, dass es hauptsächlich um Kosten geht - entweder Fixkosten oder Unterhaltskosten, weil normalerweise das Budget immer das Hauptthema ist.

zitat..
Innuendo schrieb: Bodenbeschaffenheit, Gründung, drückendes Wasser, Entwässerung, Hochwassergefährdung..

Zweitens, die erste unnötige Kostfaktor ist immer das Grundstück, und ist heute oft die Hauptthema.
Ehrlich gesagt, die Baukosten sind mir zu klein, wenn ich die Technik, die heute in einen Neubau gibt, mit den Grundstückspreisen vergleiche. Das Problem ist, dass die Grundstückspreise in Europa sinnlos überbewertet sind. Es ist überall zu viel, zu schlecht, zu alt bebaut, die Bevölkerung wird weniger und älter, also neue Fläche zu versiegeln ist sinnlos, aber es passiert trotzdem und wird noch staatlich gefördert. Daher soll man mit den Eigenschaften des Grundstücks anfangen: zentrales Thema, weil die immer schlechter, teurer und selten sind, nur weil eine Witwe ihre drei 500m2 veraltete Häuser in die Stadt, je auf 1500 m2 Grundstück, noch leer für die Kinder, die in Australien wohnen, halten will, selbstverständlich ohne keinerlei Renovierungsarbeiten durchzuführen.

Daher ist ein günstige Grundstück 120km weg von di Arbeitsplatz auch gar keine gute Investition, wenn du ein drittes deines Lebens fahren muss.

zitat..
leitwolf schrieb: Grundproblem ist ja, dass man Räume für Kinder benötigt, die dann irgendwann ausziehen und man ab 40-50 Jahren eher in einem zu großen Haus lebt, das dann schon veraltet ist und schrittweise revitalisiert werden will.

Drittes Hauptthema, die Dynamik. Es geht nicht nur um Kinder: Arbeit ändert sich, Leben ändert sich auch, aber ein Haus zählt sich nicht in eine Generation aus. Ist eine totale sinnlose Investition.
Die Preise sind höher, wo die guten bezahlten Jobs sind, aber das kann sich in einer Generation ändern, weil die Industrie ändert sich, oder einfach weil nach 20 Jahren "Mennschfressere" Preissteigerungen eine andere Stadt/Land/Staat mehr kompetitiv wird. Ist und wird immer so, entweder wir oder der Nachwuchs werden irgendwoanders leben wollen.

Fazit: ein Haus soll ein so dynamisch wie möglich Objekt sein.
 
Wir haben uns endlich jetzt nach 10 Jahre teuere aber ausreichende Mietwohnung für eine Haus entschieden, weil wir zwei Kinder bekommen haben und einfach mehr Platz brauchen.
Wir werden nachhaltig in die Stadt bauen, wo öffentlich bleibt das Haus noch wiederverkaufbar.
Sind ungefähr 200m2 ohne Keller und Garage - bitte keine pro/gegen Diskussionen: ob ein Keller/Garage sinnvoll ist entscheidet die Physik der Grundstück, nicht die Baufamilie!
Das Haus ist so konzipiert, dass es in zwei Wohnungen aufgeteilt werden kann – Obergeschoss und barrierefreies Erdgeschoss. Dies dient sowohl der Vorsorge für das Alter als auch als Alternative zum Verkauf, falls der Markt für Häuser schrumpft und immer weniger Menschen ein Haus kaufen können. Wer möchte, kann das Haus später mit einem Pool, einer Garage, Sauna und weiteren Annehmlichkeiten erweitern. Sobald die Kinder ausziehen, wird das Haus an diejenigen weitergegeben, die es dringender benötigen. 


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  •  leitwolf
  •   Gold-Award
21.1.2026  (#37)
@Blumenbau: Ja, es geht nicht nur um die Minimierung von m²
Ich wollte die Diskussion aber themenmäßig nicht zu weit aufmachen.

Es ist grundsätzlich zu hinterfragen, ob das Bauen für alle Eventualitäten wirklich effizient ist. Ob wir ständig an einem Standort leben wollen, wie die meisten unserer vorigen Generationen. Bleiben die Kinder vielleicht längerfristig im Haus (Einliegerwohnung), wird vielleicht jemand krank/eingeschränkt beweglich, braucht es Platz für beruflich selbständige Tätigkeit, wie sieht es mit Alterstauglichkeit/Barrierefreiheit aus, was passiert wenn wir doch mehr Kinder wollen, was passiert, wenn die Partnerschaft in die Brüche geht, etc.

Wenn wir in andere Länder/Kulturen schauen, ist es dort durchaus üblich mehrmals im Leben die Wohnsituation zu ändern und den änderlichen Gegebenheiten anzupassen (beruflich, finanziell, gesellschaftlich, psychisch, etc.)

Oder gibt es Baukastensysteme, bei denen ich das Gebäude erweitern oder rückbauen kann: z. B.: https://www.lukaslang.com/

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  •  Akani
21.1.2026  (#38)

zitat..
leitwolf schrieb: Oder gibt es Baukastensysteme, bei denen ich das Gebäude erweitern oder rückbauen kann:

Da könnte ma an Modulbauweise denken.
Die Teile kommen in einer Größe und lassen sich adaptieren.
Ganze Hotels sind schon so gebaut worden


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  •  stefano
  •   Bronze-Award
21.1.2026  (#39)

zitat..
leitwolf schrieb: Wenn wir in andere Länder/Kulturen schauen, ist es dort durchaus üblich mehrmals im Leben die Wohnsituation zu ändern und den änderlichen Gegebenheiten anzupassen (beruflich, finanziell, gesellschaftlich, psychisch, etc.)

Liegt zum Teil sicherlich auch an unseren hohen Nebenkosten.


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  •  taliesin
  •   Gold-Award
21.1.2026  (#40)

zitat..
leitwolf schrieb: Oder gibt es Baukastensysteme, bei denen ich das Gebäude erweitern oder rückbauen kann

Mir fallen da Container ein emoji


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  •  Blumenbau
22.1.2026  (#41)

zitat..
leitwolf schrieb: Es ist grundsätzlich zu hinterfragen, ob das Bauen für alle Eventualitäten wirklich effizient ist.

Naja, das hängt alles von Grundstück an.
Bei idealer Grundstück geht es nur um reine
m2 und eine spätere Erweiterung wird nicht problematisch, das ist aber praktisch nie der Fall, gibt es immer physikalische oder regulatorische Beschränkungen. Daher glaube ich je früher wird geplant desto günstiger und effizienter.

Alle Eventualitäten sind aber auch übertrieben, nur die Eventualitäten, die kompatibel mit den Eigenschaften der Lage sind, sind sinnvoll. ZB. was ich geschrieben habe, gilt nur in Städten, am Land ist eine 70/90m2 Mietwohnung vielleicht sinnlos.


zitat..
leitwolf schrieb: Wenn wir in andere Länder/Kulturen schauen, ist es dort durchaus üblich mehrmals im Leben die Wohnsituation zu ändern und den änderlichen Gegebenheiten anzupassen (beruflich, finanziell, gesellschaftlich, psychisch, etc.)

Österreich ist ein relativ wohlhabendes Land, doch mit steigendem Wohlstand steigt auch das Risiko von Verlusten. Und von Gegenseitigkeit und Unverständnis der Bevölkerung, die das noch nicht verwirklicht hat.


 


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