wie immer um diese Zeit der Themenstart des Aufschlag-Threads.
Die aktuellen SWAP-Sätze sind gegenüber dem Vorjahresthread zu dieser Zeit aktuell wieder auf einem recht hohen Niveau nach einer Erholungsphase im Sommer/Herbst 2025.
Eine wesentliche Veränderung zum Vorjahr ist der Wegfall der KIM-V, sie wurde per Juni 2025 gestrichen. Die Bankinstitute orientieren sich aber weiterhin nach deren Vorgaben:
Beleihungsquote (LTV)von max. 90%
Schuldendienstquote (DSTI) von maximal 40%, in Ausnahmefällen bis zu 50%.
Eine Laufzeit von maximal 35 Jahren
Ich skizziere die österreichweit gültigen AB-Konditionen. Bei Sonderkontingenten, die manche Institute fahren, persönliche Naheverhältnisse und geschäftspolitischen Entscheidungen oder auch unter bestimmten Auflagen wie Verpflichtung zum Abschluss von Bank- oder Versicherungsprodukten können diese Konditionen aber auch unterboten werden.
Fixzins-Varianten, Stand 30.12.2025:
5J FIX: ab 3,09%, Anschluss variabel 3-Monats Euribor zuzüglich bestens ab 1%
10J FIX: ab 3,49%, Anschluss variabel 3-Monats Euribor zuzüglich bestens ab 1%
25J Fix: ab 3,84%, Anschluss variabel 3-Monats Euribor zuzüglich bestens ab 1%
15, 20, 30 und 35J FIX: individuell
Variante variabel:
Aufschlag ab 1,00% zuzüglich 3-Monats-Euribor
Auflage: Gehaltskontoverlegung und Ratenabbuchung über dieses Konto. Für KontoNEUkunden ist dieses Gehaltskonto ohne Kontoführungsgebühr während der Kreditlaufzeit.
Eine weiter Änderung ab 2026 ist die Neugestaltung der BAG BAG [Bearbeitungsgebühr] bzw. Vermittlungsprovision. Diese müssen verpflichtend separat und in Eurobeträgen ausgewiesen werden.
Alle Angaben sind unverbindlich und dienen lediglich der Orientierung, da eine konkrete Zusage und Konditionierung erst nach Sichtung aller einreichrelevanter Unterlagen und Informationen sowie Genehmigung durch das Risikomanagement der finanzierenden Bank erfolgen kann.
ich bin seit längerem stiller Leser dieses Forums, habe aber nunmehr auch selbst wegen eines geplanten Hauskaufs einen Bedarf an eurer fachlichen Einschätzung.
Folgende Daten: Geplantes Kaufobjekt: Reihenhaus, Industrieviertel (NÖ), Kaufpreis etwa 430.000 € (exkl. NK)
Haushaltsnetto 6.500 € (3.500 + 3.000).
Eigenkapital ca 150.000 € vorhanden.
Kredit (Abstattungskredit, Raiffeisen)
Kreditbetrag 357.200 €, Auszahlung 350.041 €
3,59 % p.a. fix auf 15 Jahre, danach variabel (3-M-Euribor + 1,125 %, aktuell ~3,625 %)
Effektivzins 3,9 %
Laufzeit 30 Jahre, Rate 1.636,77 € (≈ 25 % vom Haushaltsnetto)
Meine Fragen:
Ist 3,9 % eff. bei 85 % Belehnung noch marktgerecht, oder sollten wir mit einer Zweitbank nachverhandeln?
Kostenlose Sondertilgung ist laut Berater möglich – worauf müssen wir da im Vertrag konkret achten.
.. TsPm000 schrieb: 3,59 % p.a. fix auf 15 Jahre, danach variabel (3-M-Euribor + 1,125 %
und damit laufzeitkonformer SWAP + etwa 0,2% ist das durchaus passabel
Falls du ein paar EURos an Eigenmittel drauflegen möchtest, wären bei einer potentiellen 10Y (ich weiß - sind nicht 15Y) Fixzinsvariante 3,3% (Anschlusskondition 3M EURIBOR + 1,25%) oder beispielsweise auch 3,4% (Anschlusskondition 3M EURIBOR + 0,95%) vielleicht auch möglich.
.. TsPm000 schrieb: Kostenlose Sondertilgung ist laut Berater möglich – worauf müssen wir da im Vertrag konkret achten.