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ESP32 basierendes IoT-Dingens - Seite 4

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  •  taliesin
  •   Gold-Award
28.7. - 11.12.2025
66 Antworten | 8 Autoren 66
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Ich habe mir gerade ein paar Mi-Thermometer eingefangen, die mit einer custom firmware offen BLE sprechen.

https://github.com/pvvx/ATC_MiThermometer

Die Dinger sind super genau, ich habe die Temperatur mittels kalibrierten Messgerät (Testo) und die Feuchte im Salzequilibrium (bei MgCl2 33% und bei NaCl 75%) nachgemessen. Die Werte sind wie im Sensordatenblatt versprochen (ca. 2% Feuchte und 0.3K).

Eigentlich will ich mein Kellerbelüftungsproblem damit lösen, aber dazu braucht es einen BLE-Empfänger, da alle sonstigen Kasteln (Raspis und Server) zu weit weg stehen um die Messknechte zu sehen.

Jetzt war der Gedanken (da ich sonst nix G'scheites finde) ein ESP32 Teilchen zu bauen.

Meine Anforderungen sind:
* ein Relais
* Modbus 485 (als slave, der die BLE-Daten auch liefern kann)
* BLE
* OTA-update über WiFi
* Versorgung über 12-24V

Jetzt ist das Dazubauen von ein paar Kleinigkeiten kein großes Thema, das Ding sollte in ein Standardgehäuse passen.

Der Haken, alleine zahlt sich das eher nicht aus. Die kaufbaren BLE-Proxis sind meist ohne Netzteil und das Relais muss ich auch noch dazubauen. Alles WiFi (oder BLE) will ich eigentlich auch nicht und diese Lösung könnte auch mit Modbus-Sensoren umgehen.

Hat hier irgendjemand ähnliche Anforderungen, HW und SW kann ich, Zeit ist etwas bescheiden.

  •  berhan
  •   Gold-Award
26.9.2025  (#61)

zitat..
Benji schrieb: welche CO2-Sensoren verwendet ihr, @­taliesin und @berhan?

Ist bei mir ein Zweistrahl-NDIR-Sensor
https://www.titec-gmbh.de/produkte/kanalfuehler-zur-kohlendioxid-messung-kaco2-3/


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  •  taliesin
  •   Gold-Award
27.9.2025  (#62)
Ich habe noch keinen.

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  •  taliesin
  •   Gold-Award
30.9.2025  (#63)
Über die letzten 7 Tage ist die Feuchte (klar) durch die Lüftung im Keller gesunken.
Die gelbe und grüne Linie sind die belüfteten Räume, die Feuchte ist etwa um 0.5g/m³ gefallen, Fuzzy sei Dank emoji


2025/20250930760492.png

Die Temperaturen sind dabei fast gleich geblieben, oder zumindest ist der Rückgang kaum der Lüftung zuzuordnen.

1
  •  taliesin
  •   Gold-Award
28.10.2025  (#64)
Einen häng ich noch dran. Die Lüftung ist wirklich ein Erfolg, ich dachte nicht, dass das so einen Unterschied macht.

Sie läuft so ca. 10h in der Woche und seit 30 Tagen machte die absolute Kellerfeuchtigkeit (im Kontrollraum) das:

2025/202510283397.png

Die Lüftungsventilatoren sind einfache Rohrventilatoren mit zusammen ca. 150m³/h und etwa 150W Verbrauch, d.h. in der Woche werden etwa 1.5kWh verjubelt, aktuell fast immer am Tag (von der PV). Neben der Feuchtereduktion gibt es auch noch ziemlich frische Luft im Keller.

Wenn man jetzt ein wenig rechnet, relativiert sich dieser Erfolg allerdings wieder etwas:
Die Feuchte ist in der Woche um ca. 0.5g/m³ gefallen, mein belüftetes Kellervolumen ist ca. 80m² * 2.1m = 168m³. Es wurden also ca. 89g/w Wasser entzogen. Selbst wenn der mit Eintrag 3x so hoch ist, sind das gerade mal ein Viertel Liter Wasser. Mit den 1.5kWh macht der Entfeuchter (ca. 3h Laufzeit) sicher mehr.

Eigentlich sollte ich wohl meine Strategie hier ändern? Ich habe an dem selben Kastl auch einen 'reparierten' Entfeuchter hängen, der hat keine Elektronik mehr, sondern nur mehr einen Kompressor und einen Ventilator.
Also eher auf Lüften für Luft (ohne Erhöhung der Feuchte) und Entfeuchten mit Entfeuchter umstellen?


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  •  leitwolf
  •   Gold-Award
11.12.2025  (#65)

zitat..
taliesin schrieb: Wenn man jetzt ein wenig rechnet, relativiert sich dieser Erfolg allerdings wieder etwas:
Die Feuchte ist in der Woche um ca. 0.5g/m³ gefallen, mein belüftetes Kellervolumen ist ca. 80m² * 2.1m = 168m³. Es wurden also ca. 89g/w Wasser entzogen. Selbst wenn der mit Eintrag 3x so hoch ist, sind das gerade mal ein Viertel Liter Wasser. Mit den 1.5kWh macht der Entfeuchter (ca. 3h Laufzeit) sicher mehr

falls ich etwas falsch verstanden habe, korrigiere mich bitte: aber die Feuchtemenge darf man nicht nur einfach auf das Raumvolumen beziehen, weil ja ständig Feuchtigkeit aus den Oberflächen nachgeliefert wird.
Die abgeführte Feuchtemenge in g muss man mit der abs. Feuchtedifferenz g/m³ x Volumenstrom m³/h x Laufzeit h rechnen.


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  •  taliesin
  •   Gold-Award
11.12.2025  (#66)

zitat..
leitwolf schrieb: Die abgeführte Feuchtemenge in g muss man mit der abs. Feuchtedifferenz g/m³ x Volumenstrom m³/h x Laufzeit h rechnen

Da hast du natürlich recht, deswegen habe ich ja geschrieben ...

zitat..
taliesin schrieb: Selbst wenn der mit Eintrag 3x so hoch ist, sind das gerade mal ein Viertel Liter Wasser.

Im Winter lebt meine Kellerentfeuchtung aber eben mit sehr niedrigen Feuchtedifferenzen, weil sonst würde mein Keller zu kalt werden (niedrige Feuchte korrelieren mit niedrigen Temperaturen). Wenn man eine Wärmerückgewinnung hat, spielt die Lüftung entfeuchtungstechnisch natürlich in einer anderen Liga.

Nachfolgend eine Aufzeichung von gestern Abend, links sind gelb und grün die Kelleräume. Wie man sieht, sinkt die Feuchte relativ wenig (ca. 0.5g/m³), rechts sind blauen Balken die Einschaltfenster der Lüftung. Das lag genau so, dass der Temperaturunterschied zwischen innen und außen nicht wesentlich höher als 5K ist und der Feuchteunterschied etwa 2g/m³.


2025/20251211258882.png

Wie man sieht sinkt die Feuchte innen auch während der Lüftung, d.h. die Feuchtedifferenz wird während der Laufzeit niedriger, also wenn man's genau nimmt, sogar das Integral und nicht die Multiplikation ... aber so wild treibens wir nicht emoji.

In der letzten Kälteperiode wurde gar nicht mehr gelüftet, das ist geruchstechnisch auch nicht ideal, auch wenn die Feuchte kein Problem war ... der Keller ist pfurztrocken.
Eventuell baue ich noch eine neue Rule ein, die zumindest alle 2-3 Tage mal 30min lüftet zu halbwegs brauchbaren Bedingungen.


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