ESP32 basierendes IoT-Dingens - Seite 4
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Ist bei mir ein Zweistrahl-NDIR-Sensor https://www.titec-gmbh.de/produkte/kanalfuehler-zur-kohlendioxid-messung-kaco2-3/ |
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Ich habe noch keinen. |
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Über die letzten 7 Tage ist die Feuchte (klar) durch die Lüftung im Keller gesunken. Die gelbe und grüne Linie sind die belüfteten Räume, die Feuchte ist etwa um 0.5g/m³ gefallen, Fuzzy sei Dank Die Temperaturen sind dabei fast gleich geblieben, oder zumindest ist der Rückgang kaum der Lüftung zuzuordnen. |
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Einen häng ich noch dran. Die Lüftung ist wirklich ein Erfolg, ich dachte nicht, dass das so einen Unterschied macht. Sie läuft so ca. 10h in der Woche und seit 30 Tagen machte die absolute Kellerfeuchtigkeit (im Kontrollraum) das: Die Lüftungsventilatoren sind einfache Rohrventilatoren mit zusammen ca. 150m³/h und etwa 150W Verbrauch, d.h. in der Woche werden etwa 1.5kWh verjubelt, aktuell fast immer am Tag (von der PV). Neben der Feuchtereduktion gibt es auch noch ziemlich frische Luft im Keller. Wenn man jetzt ein wenig rechnet, relativiert sich dieser Erfolg allerdings wieder etwas: Die Feuchte ist in der Woche um ca. 0.5g/m³ gefallen, mein belüftetes Kellervolumen ist ca. 80m² * 2.1m = 168m³. Es wurden also ca. 89g/w Wasser entzogen. Selbst wenn der mit Eintrag 3x so hoch ist, sind das gerade mal ein Viertel Liter Wasser. Mit den 1.5kWh macht der Entfeuchter (ca. 3h Laufzeit) sicher mehr. Eigentlich sollte ich wohl meine Strategie hier ändern? Ich habe an dem selben Kastl auch einen 'reparierten' Entfeuchter hängen, der hat keine Elektronik mehr, sondern nur mehr einen Kompressor und einen Ventilator. Also eher auf Lüften für Luft (ohne Erhöhung der Feuchte) und Entfeuchten mit Entfeuchter umstellen? |
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falls ich etwas falsch verstanden habe, korrigiere mich bitte: aber die Feuchtemenge darf man nicht nur einfach auf das Raumvolumen beziehen, weil ja ständig Feuchtigkeit aus den Oberflächen nachgeliefert wird. Die abgeführte Feuchtemenge in g muss man mit der abs. Feuchtedifferenz g/m³ x Volumenstrom m³/h x Laufzeit h rechnen. |
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Da hast du natürlich recht, deswegen habe ich ja geschrieben ... Im Winter lebt meine Kellerentfeuchtung aber eben mit sehr niedrigen Feuchtedifferenzen, weil sonst würde mein Keller zu kalt werden (niedrige Feuchte korrelieren mit niedrigen Temperaturen). Wenn man eine Wärmerückgewinnung hat, spielt die Lüftung entfeuchtungstechnisch natürlich in einer anderen Liga. Nachfolgend eine Aufzeichung von gestern Abend, links sind gelb und grün die Kelleräume. Wie man sieht, sinkt die Feuchte relativ wenig (ca. 0.5g/m³), rechts sind blauen Balken die Einschaltfenster der Lüftung. Das lag genau so, dass der Temperaturunterschied zwischen innen und außen nicht wesentlich höher als 5K ist und der Feuchteunterschied etwa 2g/m³. Wie man sieht sinkt die Feuchte innen auch während der Lüftung, d.h. die Feuchtedifferenz wird während der Laufzeit niedriger, also wenn man's genau nimmt, sogar das Integral und nicht die Multiplikation ... aber so wild treibens wir nicht . In der letzten Kälteperiode wurde gar nicht mehr gelüftet, das ist geruchstechnisch auch nicht ideal, auch wenn die Feuchte kein Problem war ... der Keller ist pfurztrocken. Eventuell baue ich noch eine neue Rule ein, die zumindest alle 2-3 Tage mal 30min lüftet zu halbwegs brauchbaren Bedingungen. |
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