Netzgebühren fürs Einspeisen kommen - Seite 95
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Hab letztens auch wie ein Wilder gesucht und ich denke, dass die gleich bleiben, weil sie die nicht ins bestehende Gesetz hineinnovelliert haben. |
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Die Pauschale bleibt bis 2027 unverändert (19,02 p.a.) Die Erneuerbaren-Förderbeitragsverordnung 2026 ist bereits online: https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/ii/2025/301/P2/NOR40273599?ResultFunctionToken=f5da41e9-1284-4f9e-b38b-3b4cb0a2e7a5&Abfrage=Gesamtabfrage&SearchInAsylGH=&SearchInAvn=&SearchInAvsv=&SearchInBegut=&SearchInBgblAlt=&SearchInBgblAuth=&SearchInBgblPdf=&SearchInBks=&SearchInBundesnormen=&SearchInBvb=&SearchInBvwg=&SearchInDok=&SearchInDsk=&SearchInErlaesse=&SearchInGbk=&SearchInGemeinderecht=&SearchInGemeinderechtAuth=&SearchInJustiz=&SearchInKmGer=&SearchInLandesnormen=&SearchInLvwg=&SearchInLgbl=&SearchInLgblNO=&SearchInLgblAuth=&SearchInMrp=&SearchInNormenliste=&SearchInPruefGewO=&SearchInPvak=&SearchInRegV=&SearchInSpg=&SearchInUbas=&SearchInUmse=&SearchInUpts=&SearchInUvs=&SearchInVbl=&SearchInVerg=&SearchInVfgh=&SearchInVwgh=&ImRisSeitVonDatum=&ImRisSeitBisDatum=&ImRisSeit=&ResultPageSize=100&Suchworte=BGBl.+II+Nr.+301%2f2025 Beitrag Leistung: 2025 4,695 EUR p.a. 2026 3,796 EUR p.a. Beitrag Arbeit: 2025 0,796 ct/kWh 2026 0,620 ct/kWh also etwas gesunken |
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ergibt jetzt wenigstens mal nen Einblick ins Jahr 2026, erhöhte Fixkosten bei sinkenden variablen Kosten ct/kWh. Danke! |
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Interessant, dass in der Steiermark auch für Einspeisung Messentgelt verrechnet wird (gibt es noch andere Netzbetreiber die das machen?), es aber kaum jemanden aufregen dürfte...im Gegensatz zu 0,05 ct/kWh für die Einspeisung. |
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Anscheinend nicht bei Feistritzwerke. |
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Ich hab es leider missverändlich formuliert, ich meinte nur "Energienetze Steiermark" |
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Das ist ja schon länger so, also ist man es schon gewohnt und regt sich nicht mehr drüber auf^^ Welche Netzbetreiber das noch so machen würde mich auch interessieren. |
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Die ca. 35 Euro / Jahr entsprechen ca. 69.000 kWh Einspeiseentgelt, genauer gesagt Abgabe. eControl hat für 2026 schon mal vorsorglich den Aufwand der Netzbetreiber für die Verwaltung von ZP, die bei Energiegemeinschaften sind auf 35 Euro (netto) festgelegt, aber noch nicht externalisiert. Wird in Zukunft auch noch auf die Rechnung kommen. |
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Das ist zu befürchten. |
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Für Einspeiser UND Verbraucher? Macht dann Strom aus EGs teurer und damit wieder einen Tick uninteressanter. Beim Standardhaushalt wäre das ca. 10% Aufschlag auf den Strompreis |
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Davon gehe ich aus. Wäre ich Geschäftführer eines Landesenergieversorgers, würde ich genau die gleiche Strategie mit meiner Netztochter und meinen Peers einschlagen, um den langfristigen Schaden für mein Unternehmen zu minimieren. |
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P2P Detto? Weil die ja eigentlich keine EGs sind |
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In der aktuellen Verordnung stehen nur Energiegemeinschaften drinnen. Da es P2P auf absehbare Zeit aber nicht geben wird (vermutlich frühestens ab 1.10.26) bleibt eControl und den Netzbetreibern ja noch bis zur VO 2027 Zeit, das entsprechend anzupassen. Ich denke nicht, daß P2P ausgelassen werden, dazu ist das Thema für die Energieversorger zu wichtig (den Netzbetreibern ist es weniger wichtig) |
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Bei NetzOÖ gibt es kein extra Messentgelt für den Einspeise-ZP, zumindest nicht wenn es auch gleichzeitig der Verbrauchs-ZP ist (hier fällt nur einmal das Messentgelt an). Bei einer 100% Einspeiseanlage wäre es logisch das für diesen eigenen Zähler auch das Messentgelt fällig ist. Achtung die 35€ je ZP werden den Netzbetreiber als Kosten für die Datenabwicklung von der E-Control anerkannt, jedoch nicht an die Endkunden weiterverrechnet. Aktuell wird das aus den allgemeinen Netzgebühren finanziert. |
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Das ist bei allen mir bekannten Netzbetreibern außer Netze Steiermark so, die verrechnen doppelt für einen Zähler wenn man Bezug- und Einspeisepunkt hat. Da es aber rund 100 Netzbetreiber gibt, könnte es noch weitere geben die das so handhaben. |
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Kiendler (Süd- und Südoststeiermark) verrechnet das Messentgeld für den Einspeisezählpunkt auch. Zumindest im Netz, das sie von Lugitsch übernommen haben. |
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Ich vermute, daß du mit 100% Einspeiseanlage eine Volleinspeiseanlage meinst. Bei Netz Noe, bekommst du automatisch einen VerbrauchsZP zugewiesen, für 1 kW muß man Netzzugang bezahlen (einmalig ca. 240 Euro), man wird zwangsweise auf Leistungsmessung für den Verbrauch der Anlage eingestellt, die mindeste verrechnete Leistung ist zumindest 1 kW pro Monat, und Messentgelte, Grundgebühren für Netzbetreiber und Grundgebühren für den Energielieferant fallen ebenfalls an. Man kann für die 5 kWh Bezug die pro Jahr anfallen, ca. 120-150 Euro rechnen. Die kWh um 24 -30 Euro / kWh..... Wenn dann sowohl für den Bezug als auch für die Einspeisung die Energiegemeinschafts"aufwandsentschädigung" fällig wird, und die Netzbetreiber für die Einhebung der Infrastrukturabgabe auch noch Grundgebühren und Messentgelte lukrieren können, dann wären das im schlimmsten Fall Fixkosten von ca. 250 Euro / Jahr / Anlage - oder anders gerechnet: 50 Euro / kWh Kosten für den "Verbrauch" Fällt den Energielieferanten noch eine Mindestabgabemenge ein, dann wird er vermutlich noch etwas teurer. |
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Das bei einer Volleinspeiseanlage ein mindest-Netzbereitstellungsentgelt (Bezug) von 4kW verrechnet wird (entspricht 25A NZHS, auch wenn die tatsächliche Sicherung viel höher ist) kenne ich auch so, allerdings normal nicht mit Leistungsmessung - das ist eine NetzNÖ Eigenheit. Man muss fairereweise sagen das Energiegemeinschaften bei Netzbetreiber tatsächlich einiges an Aufwand bedeuten, Auskunft über UW- und Trafostationsdaten (zB Netto-Tool), aber vor allem auch die IME Zählerdaten*) machen immer wieder Probleme, als auch Aufwände mit dem EDA Portal. Das diese Kosten grundsätzlich irgendwie erstattet werden müssen war absehbar. Ab jetzt aus den allgemeinen Netzkosten - wenn man das direkt auf die Endkunden umlegen würde wäre das ehrlicherweise ein merkbarer Dämpfer für die EEGs. *) IME Zählerdaten sind auch bei Spottarifen oder dem zukünftigen Sommer-Netztarif notwendig, aber eine schlechte Erreichbarkeit von manchen Zählern kommt jetzt auf Grund der hohen Anzahl von IME-Zählern als echtes Problem auf Mit dem Bezugszähler einer Volleinspeiseanlage zur EEG gehen macht vermutlich nur bedingt Sinn 😉 |
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Na ja aber so neu sind jetzt Smart Meter auch nicht in Österreich dass man da jetzt von Ihrem Vorhandensein total überrascht sein müsste. Dem Thema hätten sich die Netzbetreiber, in deren Verantwortung die Zähler liegen, schon lange mal widmen können. Und sorry, aber dafür zahl ich auch Zählergebühr!! Meinem Dafürhalten nach wurde das ganze Thema Digitalisierung, Automatisierung und Optimierung da großteils ziemlich verschlafen und jetzt hängt es uns nach. Mit der UTA Telekom gab es damals ein kleines zartes Pflänzchen der EVUs wo mal versucht wurde in die Richtung zu gehen, haben sie aber rasch wieder abgedreht. Heute hätten sie damit ein eigenes Kommunikations Netz, wo sie alle die Daten(und noch mehr) drüberlaufen lassen könnten und damit natürlich auch ihr Business besser steuern könnten. Bis hin zur automatisierten Abrechnung all dieser angeblichen ach so großen Aufwände. |
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Für das EDA Portal sind die Netzbetreiber selbst verantwortlich. Da hält sich mein Mitleid für den selbst verursachten Murks in Grenzen. Mit vermehrter Monatsabrechnung und mit SNAP im Sommer, werden es nicht mehr allein die EG-Teilnehmer sein die den Netzbetreibern bei schlechter Datenverfügbarkeit auf die Füße treten. |
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Das ist korrekt, daß es Aufwendungen gibt, jedoch liegen diesen Aufwendungen die ökonomischen Grundlagen der Digitalwirtschaft zu Grunde, die anders zu berücksichtigen sind als die üblichen Kostenstrukturen eines Netzbetreibers. Bin mir nicht sicher, wie sehr die e-Control diese Unterschiede kennt und anerkennt. |
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